Die Jesuiten

Aufstieg, Niedergang, Neubeginn
 
 
Piper (Verlag)
  • 1. Auflage
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  • erschienen am 1. September 2016
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  • 736 Seiten
 
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978-3-492-97509-4 (ISBN)
 
Seit seiner Gründung durch Ignatius von Loyola 1540 wirkte der heute größte katholische Männerorden in fast alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens hinein: Zwischen Armenseelsorge und elitärer Wissenschaft, politischer Beratung und weltweiter missionarischer Tätigkeit - kaum ein Gebiet, in dem die Jesuiten nicht tätig waren. Der renommierte Historiker Markus Friedrich liefert eine neue Gesamtdarstellung der Jesuiten, die wissenschaftlich fundiert und aus konfessionsneutraler Perspektive geschrieben ist. Anschaulich erklärt er, wie der Orden organisiert war, was ihn so erfolgreich machte, wie das Alltagsleben im Orden aussah, welche Aufgaben er in der säkularen Welt einnahm und wie er damit den Gang der Geschichte prägte. - Ein unverzichtbarer Beitrag, um die europäische Moderne zu verstehen.
1. Auflage
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978-3-492-97509-4 (9783492975094)
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Geboren 1974 ins Ansbach, studierte Markus Friedrich in München Neuere Geschichte, Mittelalterliche Geschichte und Philosophie. Er habilitierte sich mit dem Thema "Der lange Arm Roms? Globale Verwaltung und Kommunikation im Jesuitenorden (1540-1773)" und ist seit 2013 Inhaber der Professur für Europäische Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Hamburg.
Unter der Federführung von Markus Friedrich findet vom 20. bis 23. September 2016 an der Universität Hamburg der 51. Deutsche Historikertag statt. Er steht unter dem Motto "Glaubensfragen".

Prolog?: Ignatius von Loyola gründet einen Orden

1 Innenleben und Strukturen des Ordens

Wachstum in Europa

Lebenswege im Dienste des Ordens

Spiritualität und religiöse Praxis

Recht, Verfassung und Organisation

Unzufriedenheit, Renitenz und die Arbeit an der gemeinsamen Identität

2 Der Orden, die Kirchen und die Gläubigen

Die Jesuiten in der römischen Kirche

Die Gesellschaft Jesu im Feld der katholischen Religiosität

»?Den Seelen helfen?«?: Seelsorge und die Intensivierung des Christentums

Jesuiten und Protestanten, Protestanten und Jesuiten

3 Saeculum und Reich Gottes?: Die Jesuiten »?in der Welt?«

Adel und Städte?: Der Orden platziert sich

Armutsideal und ökonomische Aktivitäten

Jesuiten bei Hofe und die große Politik

Gelehrte, Forscher, Pädagogen?: Die Jesuiten und die frühneuzeitliche Wissenskultur

Durch die Sinne zu Gott?: Die Jesuiten und die Künste

4 Der weltumspannende Orden

Globale Ausbreitung

Die Jesuiten in der Kolonialgesellschaft

Die Bekehrung der »?Heiden?«?: Jesuiten als Missionare

Vernetzung durch Transfers?: Am Beginn der Globalisierung

5 Eine Welt ohne Societas Iesu?: Feindschaft, Aufhebung, Neubeginn

Vielfältige Feindschaft gegen den Orden

Die Aufhebung des Ordens

Ex-Jesuiten?: Die Jahre von 1759/1773 bis 1814

Fortleben im Osten und Wiederbegründung 1814

Epilog?: Der Orden in der Moderne

Das lange 19.?Jahrhundert?: Alter Orden, neue Orientierungen

Nach 1965?: Eine »?neue?« Gesellschaft Jesu

Dank

Anhang

Abkürzungsverzeichnis

Anmerkungen

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Namensregister

Prolog: Ignatius von Loyola gründet einen Orden


Um den 20. Mai 1521 erreichten Truppen des französischen Königs Franz I. unter dem Heerführer André des Foix Pamplona im nordspanischen Königreich Navarra. Als die Soldaten in die Stadt eindrangen, hatten sie zunächst leichtes Spiel. Teile der Garnison hatten ihren Posten verlassen und waren angesichts der französischen Übermacht geflohen. Nur die Burg von Pamplona bereitete den Franzosen größere Schwierigkeiten. Ein paar verwegene Verteidiger glaubten es mit den Gegnern aufnehmen zu können. Nach hartem Kampf und wirksamem Artilleriebeschuss brach der Widerstand in der Burg jedoch zusammen. Pamplona wurde französisch, wenngleich nicht für lange. Das Kriegsglück wandte sich bald gegen Franz I., und so stellten die Ereignisse vom Frühsommer 1521 letztlich nur eine wenig bedeutende Episode im langen politischen und militärischen Ringen zwischen den beiden Großmächten Frankreich und Spanien dar, das die europäische Politik seit 1494 für die nächsten zwei Jahrhunderte prägte.1

Dennoch hatte das französische Bombardement der Burg von Pamplona epochale Konsequenzen. So sahen das jedenfalls die Jesuiten, deren Geschichte dieses Buch erzählt. Denn die Entstehung dieses katholischen Ordens, der Gesellschaft Jesu oder Societas Iesu, ist aufs Engste mit den Ereignissen von 1521 verknüpft. Einer der tapferen oder gar tollkühnen Verteidiger in der Burg von Pamplona war ein baskischer Adeliger von etwa dreißig Jahren, Iñigo López de Oñaz y Loyola. Er war es angeblich überhaupt erst gewesen, der zu dem verzweifelten Widerstand angestiftet hatte, war er doch zum Hauptmann der Burg gegangen und hatte bei ihm gegen die Feigheit der abziehenden spanischen Soldaten protestiert. Die durchaus verständliche Flucht der numerisch stark unterlegenen Spanier passte nicht zu seinen ausgeprägten Vorstellungen von Ehre, Tapferkeit und Tugend. Er war willens, Leib und Leben im Kampf gegen die Franzosen aufs Spiel zu setzen. Sein Eifer steckte einige der verbleibenden Soldaten an. Iñigo selbst leitete den Widerstand, doch dann wurde der Baske an beiden Beinen von einer Kanonenkugel schwer verletzt. Als er ausfiel, erlosch auch der Kampfesgeist seiner Männer. Pamplona fiel mit Iñigo.

Doch Iñigo überlebte die schwere Verwundung. Seine französischen Gegner erkannten seine Tapferkeit an und sorgten für ihn. Einige Tage nach dem Gefecht konnte er auf einer Bahre in die Heimat, auf das Schloss seiner Familie in Loyola, getragen werden. Es folgten mehrere grausame Operationen am zerschossenen Bein, die einesteils aus medizinischen Gründen notwendig waren, andernteils von Iñigo selbst aus kosmetischen Gründen angeordnet wurden, um ein entstellendes Überbein zu entfernen, das sich bei der Heilung gebildet hatte. Zeit seines Lebens blieb ein Hinken von diesen Eingriffen zurück. Schon äußerlich veränderte die Niederlage in Pamplona also den baskischen Adeligen. Außerdem waren die Geschehnisse auch Ursache oder zumindest doch Anlass für einen tief greifenden innerlichen Wandel Iñigos. Die lange Zeit des Krankenlagers und der Genesung war Auslöser für eine kritische Bestandsaufnahme seines bisherigen Lebens.

Von seiner Geburt (vermutlich 1491) bis zum Jahr 1521 hatte Iñigo ein Leben geführt, das in vielem der typischen Lebensweise des spanischen Adels am Ende des Mittelalters entsprach. Er stammte aus Guizpoca, einer baskischen Region im damaligen Königreich Navarra direkt südlich der Pyrenäen. Die Loyolas waren eine in der Region sehr angesehene und gut vernetzte Familie, die sich über Jahrhunderte bis 1180 zurückverfolgen ließ. Im Lauf dieser langen Zeit hatten die Loyolas nicht nur den Adelstitel erhalten, sondern auch erhebliche Güter erworben. Nicht weniger als sechs Abteien und zehn Kapellen standen unter ihrer Obhut.2 Solche Herrschaftsrechte in Dörfern und Kirchen bildeten traditionell die Grundlage für Reichtum und Macht des Adels. Den regionalen Rückhalt münzte man dann in überregionale Verbindungen um. Iñigos Familie verfügte über gute Beziehungen zum hohen Adel sowie zu wichtigen königlichen Funktionsträgern, von denen er selbst schon früh in seinem Leben profitieren sollte. Denn als junger Mann begab er sich - wie viele andere aufstrebende junge Adelige - in den Schutz und Umkreis einer höhergestellten Familie. Protegiert durch den Großschatzmeister Kastiliens Don Juan Velásquez de Cuéllar, bei dem er seit 1505 in Arévalo lebte, konnte Iñigo als Knabe und junger Mann das Leben bei Hof und die höfische Kultur kennenlernen. Er lernte auch, Kontakte mit Reichen und Mächtigen zu pflegen. Das waren Fähigkeiten, die Iñigo immer wieder unter Beweis stellen sollte.

Iñigos Familie war von Religion und Militär geprägt. Zahlreiche Loyolas fielen in den Kriegszügen der spanischen Könige, während andere Onkel, Brüder und Neffen Männer der Kirche wurden. Iñigo hat vermutlich selbst die niederen Weihen empfangen, um ihm den Weg in eine kirchliche Stellung zu öffnen. Seine Welt war von den ritterlich-christlichen Werten der spätmittelalterlichen adelig-religiösen Kultur geprägt. Iñigos Frömmigkeit war ebenso tief verwurzelt wie nachlässig, ebenso moralisch anspruchsvoll wie alltäglich dehnbar, ebenso institutionenbezogen wie individuell. Am Hofe Cuéllars lebte der junge Mann in einer Umgebung, die diese christlich-ritterliche Vielfalt widerspiegelte. Einerseits war dies ein Zentrum mystischer und introvertierter franziskanischer Frömmigkeit, die uns noch einmal begegnen wird. Andererseits war diese Welt von einer beträchtlichen Zügellosigkeit geprägt. Iñigo war aufbrausend und schnell mit dem Schwert zur Hand. Er und seine Zeitgenossen achteten eifersüchtig auf das, was sie »Ehre« nannten - ihre eigene, die ihrer Familie, die ihrer Frauen, die der Kirche und ihrer Heiligen. Eine Portion Machismus war dieser Lebensweise nicht fremd, und mit den offiziellen Moralvorgaben gingen die Adeligen bei Bedarf durchaus großzügig um. Uneheliche Kinder waren in Iñigos Familie keine Seltenheit.

All das änderte sich seit Pamplona, seit der zweiten Jahreshälfte 1521, als Iñigo in Loyola genas. Das Trauma der schweren Verletzung brachte ihn auch dazu, seine bisherige Existenz infrage zu stellen. Er rückte seinen Lebensweg zurecht und begab sich auf eine innere und äußere Reise zur Selbstfindung, an deren Ende, knapp zwanzig Jahre später, die Gründung einer religiösen Gemeinschaft stand: der Gesellschaft Jesu, der Societas Iesu, des Jesuitenordens. Die Geschichte seines Wandels nach 1521 hat Iñigo am Ende seines Lebens 1556 selbst in der sogenannten »Autobiografie« erzählt, in der er von sich selbst in der dritten Person als »dem Pilger« spricht. Es handelt sich dabei um die durch einen Schreiber überarbeitete Aufzeichnung einer mehrfach unterbrochenen mündlichen Erzählung, die weniger Biografie als Erbauungsbuch sein möchte - doch sie zeichnet ein eindrucksvolles Bild vom Suchen und Finden einer religiösen Berufung.3 Im Lauf dieses Prozesses wurde aus dem baskischen Adeligen Iñigo López de Oñaz y Loyola der Kirchenmann und spätere Heilige Ignatius von Loyola (siehe im Bildteil Abbildung 1).

Ausgelöst wurde seine geistliche Neuerfindung, so erzählt es eine berühmte Anekdote, durch einen Zufall. Er habe, so heißt es in der Autobiografie, immer schon zum Zeitvertreib gern die spätmittelalterlichen Ritterromane gelesen. Als er auf dem Krankenbett nach solcher Lektüre rief, brachte man ihm nur einige fromme Bücher - der einzige Lesestoff, den es in Loyola gab. Mit der Vita Christi Ludolfs von Sachsen und der Legenda Aurea von Jakob von Vorago nahm sich Ignatius, vielleicht etwas enttäuscht und unwillig, notgedrungen zwei Bücher vor, die damals sehr weit verbreitet waren. Wider Erwarten hatte diese ungeliebte Lektüre
bei ihm jedoch große Folgen. Was bei vielen anderen Lesern und Hörern allenfalls zu einer Verstärkung konventioneller Weltanschauungen führte, stellte bei ihm das eigene Leben infrage. Von den Heiligen, mit denen er auf den Seiten dieser Werke nun Bekanntschaft machte, hatten es ihm besonders die mittelalterlichen Ordensgründer Franziskus und Dominikus angetan. Durch ihre religiösen Anstrengungen fühlte er sich herausgefordert, ihrem geistlichen Rittertum wollte er nacheifern. Bald wurde für alle Anwesenden deutlich, dass sich Ignatius verändert hatte. Gegen den Rat seiner Familie verließ er Loyola und begab sich als Asket auf eine Wanderschaft. An verschiedenen Wallfahrtsorten Spaniens hielt Ignatius inne. Vor der berühmten Marienstatue in Montserrat westlich von Barcelona betete er eine ganze Nacht. Im nahe gelegenen Ort Manresa verbrachte er ungefähr ein dreiviertel Jahr, das für ihn - nach eigener Aussage - voller »Erleuchtung« war. Von Barcelona aus reiste Ignatius in radikaler Armut nach Rom, von dort nach Venedig und trat schließlich die Überfahrt ins Heilige Land an. Dort, an den biblischen Stätten, wollte Ignatius bleiben, vermutlich als Seelsorger für andere Pilger. Doch der franziskanische Guardian, der geistliche Verantwortliche für Palästina, schickte den mittellosen Ignatius wieder nach Europa zurück.

In der ersten Phase seines »neuen« Lebens nach 1521 ging Ignatius sehr hart mit sich um. Innerlich war er voller Zweifel und Skrupel, die zu einer Art Beichtzwang führten. Er meinte, ständig geistliche Maximalleistungen erbringen zu müssen. Die ersten Abschnitte seiner Suche nach der richtigen geistlichen Orientierung waren deshalb häufig von radikalen Formen der Frömmigkeit geprägt. Er hörte...

»Spannend, facettenreich und fundiert: Die Geschichte der Jesuiten neu erzählt.«, Die Tagespost, 19.12.2017
 
»>Die Jesuiten< von Markus Friedrich kann allen empfohlen werden, die ein Eintauchen in die Geschichte eines bewegten Ordens nicht scheuen. Dem Historiker ist es gelungen, die Geschichte so aufzubereiten, dass sie allgemeinverständlich und dennoch auf wissenschaftlichem Niveau ist. Hierfür ein großes Lob!«, theologieundwelt.wordpress.com, 10.05.2017
 
»>Die Jesuiten - Aufstieg, Niedergang, Neubeginn< ist ein Lesefest für den interessierten Leser! (...) Markus Friedrich hat hier sicherlich über Jahrzehnte hinweg ein Standardwerk zu diesem Thema verfasst.«, denglers-buchkritik.de, 06.02.2017
 
»Nun liegt eine lesenswerte Zusammenfassung der Ordensgeschichte vor, geschrieben vom in Ansbach gebürtigen Hamburger Historiker markus Friedrich. Sein Werk ist nicht immer einfach zu lesen, was in der Natur des Stoffes liegt. Doch es fasst anschaulich die vielschichtige Geschichte des Ordens zusammen.«, Donaukurier, 21.12.2016
 
»Friedrich besticht mit umfassender Sachkenntnis bis in kleinste Details hinein - und oft sind gerade sie es, die für spannende Lektüre sorgen. (...) Friedrich kommt das Verdienst zu, die vielen Fäden der Ordensgeschichte zu einem lesenswerten Buch gebündelt zu haben.«, spektrum.de, 16.12.2016
 
»Markus Friedrich legt nun eine historische Gesamtdarstellung zumindest der alten Gesellschaft Jesu bis zu ihrer päpstlichen Aufhebung vor, die ihre erstrangige Bedeutung für längere Zeit behalten dürfte.«, FAZ, 10.12.2016
 
»Die universelle Entwicklung dieses Ordens in einem Buch darzustellen, ist eine gigantische Aufgabe. Markus Friedrich hat sie meisterhaft bewältigt.«, Süddeutsche Zeitung, 29.11.2016
 
»Es ist ein ausgesprochenes Anliegen Friedrichs, die Geschichte der Jesuiten mit dem unvoreingenommenen und nüchternen Blick des Historikers zu behandeln. Hierbei gelingt es ihm durchgehend, neben den beeindruckenden kulturellen und wissenschaftlichen Leistungen des Ordens auch die inneren Widersprüche, Konflikte und Grenzgänge seiner Angehörigen in den Blick zu nehmen, um die wissenschaftliche Auseinandersetzung zu versachlichen und zu entmystifizieren.«, literaturkritik.de, 28.11.2016
 
»Jenseits aller Klischees fragt Markus Friedrich nach der historischen Rolle des Ordens und erklärt, wie die Gesellschaft Jesu zu ihrem grandiosen Einfluss kam und weshalb sie in so vielen gesellschaftlichen Bereichen wahrlich prägend war und ist. Ein großartig kompiliertes und geschriebenes Buch, das sicherlich zum Standardwerk taugt.«, Bücherschau, 15.11.2016
 
»Der Historiker Markus Friedrich erzählt die facettenreiche Geschichte des Jesuitenordens sehr lebendig. (...) Der Band zeigt die Suche des Ordens nach seiner Position innerhalb der europäischen Geistes- und Theologiegeschichte der frühen Neuzeit, zuglech auch seinen Einfluss auf diese.«, Christ in der Gegenwart, 23.10.2016
 
»Der Hamburger Historiker Markus Friedrich, einer der besten Kenner der Materie, hat eine gut strukturierte, flüssig geschriebene und sehr informative Geschichte der Jesuiten vorgelegt.«, Damals - Das Magazin für Geschichte
 
»Es ist ein beeindruckendes Werk, das Markus Friedrich vorgelegt hat. Flüssig zu lesen, kommen alle wichtigen Facetten des Innenlebens des Ordens und seiner äußeren Aktivitäten zu Wort. (...) Es ist ein Standardwerk über die Gesellschaft Jesu entstanden, dessen Lektüre zwar einen langen Atem verlangt, aber jederzeit die Mühe lohnt.«, OK Ordens Korrespondenz
 
»Er geht der Frage nach, woher die Jesuiten kommen und wie es ihnen gelang, an die Spitze der Geistes- und Theologiegeschichte zu gelangen. Dies tut er so sachkundig und präzise, dass dieses Buch sicherlich zum Standardwerk der Ordensgeschichte wird. Ein großartiges Stück Geschichte.«, Zeitzeichen - Ev. Kommentare zu Religion und Gesellschaft
 
»Die Lektüre dieser Monographie über den Jesuitenorden bietet eine wichtige Zusammenschau komplexer Strukturen und Vorgänge, mit jeweils wechselnden kirchlichen und politischen Akteuren.«, Die Neue Ordnung

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