Arno Schmidt und das 18. Jahrhundert

 
 
Wallstein (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 3. Juli 2017
  • |
  • 524 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-8353-2994-2 (ISBN)
 
Das 18. Jahrhundert ist Materialfundus, Reflexionsmedium und Folie für Schmidts Werk.

Der Zeitraum von der Frühaufklärung bis zur Romantik bildet einen Schwerpunkt in Arno Schmidts Radio-Essays und Brotarbeiten. In seinen Werken ist ein vielfältiges Spektrum von Verarbeitungsweisen auszumachen, von der einfachen Reminiszenz bis zur Einarbeitung in die Textur. Wie kein anderer Autor hat Schmidt durch seine Entdeckungen der Erforschung und Rezeption des 18. Jahrhunderts wichtige Impulse gegeben.
  • Deutsch
  • Göttingen
  • |
  • Deutschland
  • 1,90 MB
978-3-8353-2994-2 (9783835329942)
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Hans-Edwin Friedrich, geb. 1959, ist Professor für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Kiel. Zahlreiche Studien zur Literatur des 18. bis 21. Jahrhunderts, zu nichtkanonischer Literatur und Film.
1 - Umschlag [Seite 1]
2 - Titel [Seite 4]
3 - Inhalt [Seite 6]
4 - Hans-Edwin Friedrich: Arno Schmidt und das 18. Jahrhundert. Ein Problemaufriss [Seite 10]
5 - I Modelle [Seite 60]
5.1 - Ingo Irsigler: Der Schriftsteller als metaphysischer Welterklärer. Das Konzept 'Leviathan' bei Arno Schmidt und anderen Autoren der fru?hen Nachkriegszeit [Seite 62]
5.2 - Wolfgang Albrecht: Gesinnungsfreiheit versus Gesinnungsterror. Abbreviaturen zum Spannungsfeld von Aufklärung und Gegenaufklärung im literarischen Fru?hwerk Arno Schmidts [Seite 80]
5.3 - Sabine Kyora: "wie aus BROCKES=&=SCHNABEL=zusammen, etwas Gutes hätte entstehen können". Arno Schmidts Verarbeitung der Literatur der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts [Seite 99]
5.4 - Axel Dunker: Robinsonade und Idylle. Ordnungen von Raum und Zeit im Fru?hwerk Arno Schmidts [Seite 115]
5.5 - Friedhelm Rathjen: Arno Schmidt und die englische Literatur des 18. Jahrhunderts [Seite 128]
6 - II Werk-Werk-Bezu?ge [Seite 144]
6.1 - Klaus Manger: Intellektuelle Poesie - Arno Schmidt u?ber Wieland [Seite 146]
6.2 - Thomas Wegmann: Nachlassbewusstsein und Nachweltbewirtschaftung bei Arno Schmidt. Am Beispiel der 'Totengespräche' und anderer Texte [Seite 160]
6.3 - Martin Schierbaum: "Aber Goethe!" Aktualisierung, Dialogizität und Intertextualität in Arno Schmidts Auseinandersetzung mit Johann Wolfgang von Goethe am Beispiel des Faust [Seite 174]
6.4 - Ru?diger Zymner: "Ein großer Mann, der Jean Paul!" Jean Paul bei Arno Schmidt [Seite 223]
6.5 - Lutz Hagestedt: NOTWENDIGE BERICHTIGUNG der Legende vom braven Mann. Arno Schmidt und Matthias Claudius [Seite 246]
6.6 - Hans-Edwin Friedrich: Frommer Mann, Baron und Dichter. Zur Funktion Fouqués in Brand's Haide [Seite 269]
6.7 - Thomas Körber: Phantastischer RealismusE. T. A. Hoffmann bei Arno Schmidt [Seite 296]
7 - III Funktionalisierungen [Seite 314]
7.1 - Hannes Höfer: Arno Schmidt: Massenbach. Kultur und Politik in der fru?hen Nachkriegszeit [Seite 316]
7.2 - Albert Meier: Messieurs, wir erheben uns von den Plätzen! Karl Philipp Moritz als Schreckensmann [Seite 339]
7.3 - Andreas Blödorn: Radikalisierende Aneignung oder Das Universum als Folterkammer. Arno Schmidt liest Johann Karl Wezels 'Belphegor' [Seite 352]
7.4 - Gideon Stiening: Zwischen Pan-Diabolismus und dem "Recht des Stärkeren". Arno Schmidts kritische Auseinandersetzung mit der pessimistischen Geschichtsdeutung in Johann Karl Wezels Belphegor [Seite 369]
7.5 - Claus-Michael Ort: Austreibung und Aneignung. Arno Schmidts "Dya Na Sore" als literaturpolitisches Experiment [Seite 390]
8 - IV Verfahrensweisen [Seite 420]
8.1 - Ralf Simon: Begriff und Idee der Prosa. Arno Schmidt und die ästhetiktheoretischen Überlegungen des 18. Jahrhunderts [Seite 422]
8.2 - Johanna Bohley: Funk-Fiktionen auf Sendung. Zur Radioästhetik in Arno Schmidts "Radio-Essays" [Seite 442]
8.3 - Christoph Rauen: 'Nachtprogrammähnliches hineingeheimnissen'. Literaturgeschichte als unterhaltsame Provokation in Arno Schmidts Radio-Essay u?ber Ludwig Tieck [Seite 452]
8.4 - Mario Grizelj: Literatur- und Sozialgeschichte sowie Pflaumen und Eiswasser. Arno Schmidt als Germanist in 'Fouqué und einige seiner Zeitgenossen' (1958/1960) [Seite 464]
8.5 - Jan Su?selbeck: 30 Jahre permanenter Mobilmachung. Sondierungen zur generationsstrategischen Selbstinszenierungi n Arno Schmidts Funk-Essays zur Literatur um 1800 [Seite 479]
8.6 - Wilhelm Haefs: Provokation - Subversion - Revision? Arno Schmidts 18.- Jahrhundert-Kanon und seine Wirkungen in der Germanistik [Seite 501]
9 - Register [Seite 518]
10 - Impressum [Seite 525]

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