Unmöglichkeit und veränderte Umstände im ALR

Die preußische Gesetzgebung und ihre Grundlagen in Vernunftrecht und Usus modernus
 
 
Nomos (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 24. Juni 2021
  • |
  • 396 Seiten
 
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978-3-7489-2587-3 (ISBN)
 
Die Untersuchung analysiert unter Darstellung bislang nicht veröffentlichter Gesetzgebungsmaterialien zum ALR die Entstehung der landrechtlichen Vorschriften zur Unmöglichkeit der Leistung und veränderten Umständen von den ersten Entwürfen bis zur verbindlichen Gesetzesfassung. Eine besondere Berücksichtigung finden dabei die dogmengeschichtlichen Grundlagen der preußischen Gesetzgebung, indem die einschlägigen Auffassungen in den Epochen des Usus modernus und des Vernunftrechts herausgearbeitet und mit der Schaffung des ALR verknüpft werden.
  • Deutsch
  • Baden-Baden
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  • Deutschland
  • 16,08 MB
978-3-7489-2587-3 (9783748925873)
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  • Cover
  • Einleitung
  • I. Gegenstand und Ziel der Untersuchung
  • II. Stand der Forschung
  • III. Methode, Gang der Untersuchung und Darstellungsweise
  • IV. Die Epochen des Usus modernus und Vernunftrechts
  • V. Die Gesetzgebungsgeschichte in Brandenburg-Preußen
  • VI. Die Genese des allgemeinen Vertragsrechts des ALR
  • Teil 1: Anfängliche Unmöglichkeit der Leistung
  • A. Usus modernus und Vernunftrecht
  • I. Begriff der Unmöglichkeit
  • 1. Physische und juristische Unmöglichkeit
  • 2. Absolute und bedingte Unmöglichkeit
  • II. Rechtsfolgen
  • 1. Unwirksamkeit des schuldnerischen Versprechens
  • a. Ansätze im römischen Recht und frühen Usus modernus
  • b. Ausweitung der regula iuris im frühen Vernunftrecht
  • c. Adaption im späten Usus modernus
  • 2. Haftung des Schuldners
  • a. Ansätze im römischen Recht und älteren Ius Commune
  • b. Begründung einer allgemeinen naturrechtlichen Schadensersatzpflicht
  • aa. Grotius
  • bb. Pufendorf
  • cc. Thomasius
  • dd. Wolff und seine Nachfolger
  • c. Schadensersatzpflicht im späten Usus modernus
  • 3. Rückgewährpflicht des Gläubigers im Synallagma
  • a. Ansätze im römischen Recht und älteren Ius Commune
  • b. Begründung einer naturrechtlichen Rückgewährpflicht im Vernunftrecht
  • c. Die condictio causa data causa non secuta im späten Usus modernus
  • B. Entstehungsgeschichte der §§ 51-57 I 5 ALR
  • I. Die Vorentwürfe von Klein und Kircheisen
  • II. Der sog. erste Entwurf
  • III. Der gedruckte Entwurf und die Monita des Publikums
  • 1. Ad § 47.
  • 2. Ad § 48.
  • 3. Ad. § 49.
  • IV. Svarez' Revision und letzte Umarbeitung
  • Teil 2: Nachträgliche Unmöglichkeit
  • A. Usus modernus und Vernunftrecht
  • I. Erfüllungszwang und Befreiung des Schuldners
  • 1. Ansätze im römischen Recht und frühen Usus modernus
  • 2. Vernunftrecht
  • 3. Später Usus modernus
  • II. Die Haftung des Schuldners bei nachträglicher Unmöglichkeit
  • 1. Ansätze im römischen Recht und frühen Usus modernus
  • 2. Vernunftrecht
  • 3. Später Usus modernus
  • III. Entfallen der Gegenleistungspflicht/Preisgefahr
  • 1. Ansätze im römischen Recht und frühen Usus modernus
  • a. Gefahrtragung bei den Innominatverträgen
  • b. Gefahrtragung bei den benannten Verträgen
  • 2. Vernunftrecht
  • a. Grotius
  • b. Pufendorf
  • c. Wolff
  • d. Heineccius
  • 3. Später Usus modernus
  • B. Entstehungsgeschichte der §§ 360-367 I 5 ALR
  • I. Die Vorentwürfe von Klein und Kircheisen
  • 1. Kleins Vorentwurf
  • a. Individuelle Sachen
  • b. Handlungen
  • 2. Kircheisens Vorentwurf
  • 3. Revision von Svarez und Kircheisens Umarbeitung des Entwurfs
  • II. Der sog. erste Entwurf und die Monita der Gesetzkommission
  • III. Der gedruckte Entwurf und die Monita des Publikums
  • 1. Der gedruckte Entwurf
  • 2. Die extrahierten Monita des Publikums und ihre Bewertung durch Goßler und Svarez
  • IV. Die letzte Überarbeitung der entworfenen Bestimmungen und die Endfassung
  • 1. Svarez' Überarbeitung des gedruckten Entwurfs
  • 2. Schlussrevision und gesetzliche Fassung der Regelungen
  • Teil 3: Veränderte Umstände
  • A. Usus modernus und Naturrecht
  • I. Historische Grundlagen und Entstehung der älteren Klausellehre
  • II. Fortführung der älteren Klausellehre im frühen Usus modernus
  • 1. Zasius, Mynsinger und Oldendorp
  • 2. Schultes, Barbosa und Carpzov
  • 3. Brunnemann, Ludwell und Mevius
  • 4. Lauterbach, Richter und Struve
  • 5. Zepperus, Voet und Wernher
  • III. Kritik und Einschränkung der Klausellehre im Naturrecht
  • 1. Alciatus
  • 2. Grotius
  • a. Veränderte Umstände im Irrtumsrecht
  • b. Seine Auslegungslehre
  • aa. Bedeutung von Wille und Erklärung
  • bb. Ursprünglicher Willensmangel
  • cc. Widerspruch zwischen Willen und eingetretenem Fall
  • c. Zusammenfassung und Bewertung
  • 3. Pufendorf
  • a. Versprechen zukünftiger Dinge und Leistungen
  • b. Veränderte Umstände als allgemeiner Aufhebungsgrund
  • c. Übernahme der grotianischen Auslegungslehre
  • 4. Schilter
  • 5. Von der Meulen
  • 6. Cocceji
  • a. Allgemeine Grundsätze
  • b. Bedeutung der Lehre bei Verträgen
  • c. Seine Schlussbemerkungen
  • d. Modifizierung von Grotius' Auslegungslehre
  • 7. Thomasius
  • 8. Wolff
  • IV. Die clausula rebus sic stantibus in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts
  • 1. Böhmer und Heineccius
  • 2. Leyser
  • a. Clausula rebus sic stantibus als allgemeine Vertragsregel
  • b. Einschränkung der clausula rebus sic stantibus
  • 3. Kipping
  • 4. Kopp
  • a. Untersuchung nach dem Naturrecht
  • b. Untersuchung nach dem positiven Zivilrecht
  • 5. Codex Maximilianeus Bavaricus Civilis und Kreittmayrs Kommentar
  • V. Die clausula rebus sic stantibus in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts
  • 1. Wolff-Schüler
  • a. Darjes
  • b. Achenwall
  • c. Nettelbladt
  • d. Cramer
  • e. Hellfeld
  • 2. Strube
  • 3. Tevenar
  • 4. Eberhard
  • a. Clausula rebus sic stantibus als allgemeiner Rechtsgrundsatz
  • aa. Bedeutung der Lehre im Rechtsleben
  • bb. Seine Grundsätze der allgemeinen Klausellehre
  • b. Verteidigung der clausula rebus sic stantibus gegen Kipping
  • c. Einschränkungen und Abgrenzungen
  • 5. Hommel und Müller
  • 6. Weber
  • 7. Höpfner
  • VI. Zusammenfassung
  • B. Entstehungsgeschichte der §§ 377-384 I 5 ALR
  • I. Die Vorentwürfe von Klein und Kircheisen
  • 1. Kleins Vorentwurf
  • 2. Kircheisens Vorentwurf
  • 3. Die Revision von Svarez und Kircheisens überarbeiteter Entwurf
  • II. Der sog. erste Entwurf und die Monita der Gesetzkommission
  • III. Der gedruckte Entwurf und die Monita des Publikums
  • 1. Der gedruckte Entwurf
  • 2. Die extrahierten Monita und ihre Bewertung durch Goßler und Svarez
  • a. Generelle Ablehnung der clausula-Lehre durch den Oberappellationssenat
  • b. Verteidigung der Aufnahme durch Svarez
  • c. Alternativer Regelungsvorschlag
  • d. Monita zu den Formulierungen
  • aa. Ad §§ 267, 268
  • bb. Ad §§ 269-272
  • cc. Ad §§ 273, 274
  • dd. Ad §§ 275-278
  • IV. Die letzte Überarbeitung und die Endfassung
  • 1. Svarez' Überarbeitung des gedruckten Entwurfs
  • 2. Schlussrevision und gesetzliche Fassung der Regelungen
  • Zusammenfassung
  • Anhang
  • A. Kleins Vorentwurf
  • I. Veränderte Umstände
  • II. Gegenstand des Vertrages/Unmöglichkeit
  • III. Aufhebung der Verträge
  • B. Kircheisens Vorentwurf
  • I. Gegenstand des Vertrages
  • II. Nachträgliche Unmöglichkeit
  • III. Veränderte Umstände
  • C. Kircheisens überarbeiteter Entwurf
  • I. Anfängliche Unmöglichkeit
  • II. Nachträgliche Unmöglichkeit
  • III. Veränderte Umstände
  • D. Der sog. erste Entwurf
  • I. Anfängliche Unmöglichkeit
  • I. Nachträgliche Unmöglichkeit
  • III. Veränderte Umstände
  • E. Der gedruckte Entwurf
  • I. Anfängliche Unmöglichkeit
  • II. Nachträgliche Unmöglichkeit
  • I. Veränderte Umstände
  • F. Auszüge aus den Gesetzgebungsmaterialien
  • Quellen- und Literaturverzeichnis
  • A. Ungedruckte Quellen
  • B. Gedruckte Quellen
  • C. Sekundärliteraur

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