Z - Das Spiel der Zombies

 
 
Lübbe (Verlag)
1. Auflage | erschienen am 25. November 2011 | 224 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-8387-0836-2 (ISBN)
 
Josh ist der Beste - der beste Zombiekiller. Zumindest in seiner virtuellen Zombiewelt des Computerspiels. Denn in der realen Welt gibt es schon seit 15 Jahren keine Zombies mehr, und der Verteidigungskampf gegen die verheerende Zombieepidemie ist nur noch Stoff für den Geschichtsunterricht - so scheint es. Doch dann bekommt Josh eine der begehrten Einladungen zu einem der berüchtigten Real-Life-Spiele in den dunklen, verlassenen Tunneln unter der Stadt ... Doch ist es wirklich nur ein Spiel?
baumhaus digital ebook
1. Aufl. 2011.
Deutsch
1,37 MB
978-3-8387-0836-2 (9783838708362)
3838708369 (3838708369)
weitere Ausgaben werden ermittelt
n/a
20 (S. 180-181)

»Wo sind sie?« Josh stand Clatter gegenüber. Je länger Clatter einfach dastand und grinste, desto wütender wurde Josh. Das Grinsen würde ihm schon noch vergehen, dafür würde er sorgen. Er wollte sich auf den Mann stürzen, doch Scrawl packte ihn und hielt ihn zurück. »Tu’s nicht«, warnte er Josh. »Den schaffst du nicht.« »Ich würde an deiner Stelle auf Arthur hören«, meinte Clatter. Dann wandte er sich an Scrawl. »Darf ich davon ausgehen, dass unsere Geschäftspartnerschaft hiermit beendet ist?« Scrawl schwieg. Nach einer Weile seufzte Clatter. »Jetzt bin ich aber enttäuscht. Du hast so viel Potenzial gezeigt. Aber jetzt …«

Er machte eine ausladende Handbewegung in Richtung der Zellen. »Höchst bedauerlich.« »Du wirst mich nicht in so ein Monster verwandeln«, antwortete Scrawl. »Eher sterbe ich.« »Das ließe sich natürlich arrangieren«, erwiderte Clatter. »Aber die Alternative ist doch viel interessanter. Nein, ich bedaure, keine Ausnahmen, Arthur.« Josh sah, wie Scrawls Körper sich anspannte, aber er blieb ruhig und starrte Clatter an. »Was willst du von uns?« Clatter richtete seine Aufmerksamkeit auf Josh.

»Wieso sollte ich etwas von euch wollen? Denkst du etwa, du kannst hier mit mir verhandeln?« Er lachte höhnisch. »Ich will Charlie und Firecracker«, beharrte Josh, obwohl sich panische Angst in ihm ausbreitete. Jetzt wo er wusste, was Clatter für ein Spiel spielte, war die Vorstellung, dass sie hier nie wieder heil herauskommen würden, erschreckend realistisch. »Du willst?«, spottete Clatter. »Ich glaube nicht, dass du in der Position bist, hier irgendwelche Forderungen zu stellen.«

»Tja, vielleicht habe ich etwas, das du willst«, entgegnete Josh. Clatter hob eine Augenbraue. »Und das wäre?« »Geld«, sagte Josh. Clatter lehnte sich gegen den Türrahmen. »Denkst du, du kannst mich kaufen?« Josh schüttelte den Kopf. »Du weißt, dass ich nicht so viel Geld habe. Aber ich bin es wert.« »Ein Lösegeld?«, fragte Clatter. »Nein, kein Lösegeld«, erklärte Josh. »Ich meine mein Spiel. Und seins«, er deutete auf Scrawl. »Wir sind die besten Spieler, die’s gibt.« Clatter zuckte die Achseln. »Ihr seid ganz gut.«

»Wir sind richtig gut«, verbesserte Josh. »Wir scheffeln mehr Kohle für dich als sonst irgendwer im Team.« Er war sich zwar nicht sicher, ob das stimmte, aber einen Versuch war es wert. Dass Clatter ihm nicht widersprach, nahm er als Bestätigung. »Wir spielen darum«, schlug er vor. »Scrawl und ich gegen deine Zombies. Ruf deine besten Kunden zusammen. Mach einen großen Wirbel. Das ultimative Todesmatch, oder so ähnlich.«

Clatter dachte einen Moment darüber nach. Josh hielt die Luft an und hoffte, dass seine Idee bei ihm wirkte. »Sprich weiter«, sagte Clatter. »Wenn wir gewinnen, lässt du uns laufen«, erklärte Josh. »Uns alle. Wir schwören, dich nicht zu verpfeifen.« Clatter kicherte. »Oder ich bringe euch einfach um und muss mir deswegen keine Sorgen mehr machen.« »Klar, wenn ich nicht meinen Eltern auf dem Weg hierher eine Nachricht geschickt und ihnen gesagt hätte, was wir vorhaben und wo wir hingehen«, erzählte Josh. »Die Nachricht wird um fünf Uhr morgen früh gesendet.« Clatter schüttelte den Kopf. »Du lügst.«
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