Amerika-Euphorie - Amerika-Hysterie

Populäre Musik made in USA in der Wahrnehmung der Deutschen 1914-2014. Zum 100-jährigen Bestehen des Deutschen Volksliedarchivs und zur Gründung des Zentrums für Populäre Kultur und Musik
 
 
Waxmann Verlag GmbH
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 1. November 2017
  • |
  • 388 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-8309-8504-4 (ISBN)
 
Mit vielleicht keinem zweiten Land verbindet die Deutschen eine so reichhaltige und wechselvolle Geschichte wie mit den Vereinigten Staaten von Amerika. Maßgeblich hierfür waren neben den weltpolitischen Verwerfungen des 20. und 21. Jahrhunderts stets die kulturellen Güter, allen voran die Musik. In Zeiten der Weimarer Republik etwa floss der Jazz unaufhaltsam in die deutsche Unterhaltungskultur ein und begeisterte Publikum und Künstler gleichermaßen, gleichzeitig repräsentierten die USA für konservative Kreise einen libertär-demokratischen Geist, dem eine 'zersetzende' Wirkung auf die deutsche Gesellschaft unterstellt wurde. Die ambivalente Beziehung der Deutschen gegenüber den USA setzte sich nach dem Zweiten Weltkrieg fort: Ob als 'Befreier' und Verbündete oder als 'imperialistischer Feindesstaat' - je nach politischer Gesinnung und kultureller Zugehörigkeit konnte man in den USA und ihrer Kultur die Verheißung schlechthin oder den ultimativen Dämon erkennen. Euphorie und Hysterie bildeten gewissermaßen den roten Faden in der Amerikarezeption der Deutschen.
  • Deutsch
  • Münster
  • |
  • Deutschland
  • 10,67 MB
978-3-8309-8504-4 (9783830985044)
weitere Ausgaben werden ermittelt
1 - Buchtitel [Seite 1]
1.1 - Impressum [Seite 4]
1.2 - Inhalt [Seite 5]
2 - Geleitwort der Herausgeber [Seite 9]
3 - Grußworte zum Jubiläumsjahr 2014. Einhundert Jahre Deutsches Volksliedarchiv - Gründung des Zentrums für Populäre Kultur und Musik [Seite 13]
3.1 - Theresia Bauer MdL, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg [Seite 15]
3.2 - Prof. Dr. Dr. h. c. Hans-Jochen Schiewer, Rektor der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau [Seite 15]
3.3 - Dr. Dieter Salomon, Oberbürgermeister der Stadt Freiburg [Seite 17]
3.4 - Gabi Rolland, MdL, Mitglied des Landtagsausschusses für Wissenschaft, Forschung und Kunst [Seite 17]
3.5 - Prof. Dr. Hermann J. Wilske, Präsident des Landesmusikrates Baden-Württemberg [Seite 18]
3.6 - Dr. Wolfgang Jansen, Vorsitzender des Vereins der Freunde und Förderer des Deutschen Musicalarchivs [Seite 18]
3.7 - Prof. Dr. Janina Klassen, Hochschule für Musik Freiburg i. Br., Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirats des Zentrums für Populäre Kultur und Musik im Jubiläumsjahr 2014 [Seite 19]
4 - Grußworte von Fachkolleginnen und Fachkollegen sowie von Institutionen [Seite 21]
4.1 - Prof. Dr. Susanne Binas-Preisendörfer, Universität Oldenburg, Musik- und Medienwissenschaft, Präsidentin des deutschsprachigen Zweiges der International Association for the Study of Popular Music / IASPM D-A-CH [Seite 21]
4.2 - PD Dr. Giacomo Bottà, Strasbourg und Helsinki, Kulturwissenschaft, Stipendiat der Alexander-von-Humboldt-Stiftung am Deutschen Volksliedarchiv 2010-2012 [Seite 22]
4.3 - Prof. Dr. Wolfgang Braungart, Universität Bielefeld, Literaturwissenschaft [Seite 22]
4.4 - Prof. Dr. Rolf Wilhelm Brednich, früher Georg-August-Universität Göttingen, jetzt Victoria University Wellington, New Zealand, Volkskunde [Seite 23]
4.5 - Mag. Michaela Brodl, Prof. Mag. Walter Deutsch, Mag. Sofia Weissenegger, Österreichisches Volksliedwerk [Seite 24]
4.6 - Prof. Dr. Peter Bubmann, Dr. Jochen Kaiser, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen, Praktische Theologie [Seite 24]
4.7 - Prof. Dr. Albrecht Classen, The University of Arizona, Tucson, Literaturwissenschaft [Seite 25]
4.8 - Prof. Dr. Beat Föllmi, Université de Strasbourg, Musikwissenschaft [Seite 26]
4.9 - Prof. Dr. Nils Grosch, Universität Salzburg, Musikwissenschaft. 1999-2011 Wissenschaftler am Deutschen Volksliedarchiv, ehemaliger Kommissarischer Leiter [Seite 27]
4.10 - Prof. Dr. Rebecca Grotjahn, Universität Paderborn und Hochschule für Musik Detmold, Musikwissenschaft [Seite 28]
4.11 - Prof. Dr. Gabriele Haug-Moritz, Universität Graz, Allgemeine Geschichte der Neuzeit [Seite 29]
4.12 - Prof. Dr. Christoph Jacke, Universität Paderborn, Populäre Musik und Medien [Seite 29]
4.13 - Prof. Dr. phil. Dr. theol. h.c. Hermann Kurzke, Prof. Dr. Ansgar Franz, Dr. Christiane Schäfer, Gesangbucharchiv der Johannes Gutenberg-Universität Mainz [Seite 30]
4.14 - Prof. Dr. Kaspar Maase, Universität Tübingen, Empirische Kulturwissenschaft [Seite 30]
4.15 - Prof. Dr. Nina Noeske, Prof. Dr. Matthias Tischer, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, Musikwissenschaft sowie Hochschule Neubrandenburg, Ästhetik und Kommunikation mit dem Schwerpunkt Kultur und Musik [Seite 31]
4.16 - Prof. Roland Pfeiffer, Hochschule für Kunst, Design und Populäre Musik Freiburg, Gitarre und Musikproduktion [Seite 31]
4.17 - Prof. Dr. Martin Pfleiderer, Geschichte des Jazz und der populären Musik, Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar [Seite 32]
4.18 - Prof. Dr. Klaus Näumann und Dr. Astrid Reimers, Institut für Europäische Musikethnologie an der Universität zu Köln [Seite 33]
4.19 - Herbert Schiffels, Vorsitzender des Vereins "Freiburger Jazzhaus e.V." [Seite 33]
4.20 - Barbara Schneider-Kempf, Generaldirektorin der Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz [Seite 34]
4.21 - Friederike Schulte, Direktorin des Carl-Schurz-Hauses Freiburg / Deutsch-amerikanisches Institut e.V. [Seite 34]
4.22 - Prof. Dr. Peter Wicke, Humboldt-Universität Berlin, Institut für Musik- und Medienwissenschaft, Direktor Forschungszentrum Populäre Musik an der Humbolt-Universität Berlin [Seite 35]
4.23 - Prof. Dr. Hans J. Wulff, Universität Kiel, Filmwissenschaft [Seite 36]
5 - Die Erfindung Amerikas aus dem Geiste des Jazz. Jazzrezeption in Deutschland zwischen den Weltkriegen (Martin Pfleiderer) [Seite 39]
6 - "Jazzyn": Ein Unterhaltungsroman als Quelle für den Jazz der Weimarer Republik (Niels-Constantin Dallmann) [Seite 55]
7 - "Der Vashingtun Pust". Ein emblematisches amerikanisches Musikstück und seine deutsche Rezeption (Tobias Faßhauer) [Seite 73]
8 - Plantage, Militär, Maschine. Artikulationen populärer "afroamerikanischer" Musik in Deutschland 1900-1925 [Seite 99]
9 - "Whiteman voran! Jazz oder nie!" Die Jazzrezeption in der Berliner Presse in den Zwanziger Jahren (Johanna Rohlf) [Seite 119]
10 - Amerikaschwärmerei, Systemkritik, Frust und Desillusionierung in den Theaterprojekten von Kurt Weill und Bert Brecht. Lindberghflug, Dreigroschenoper, Mahagonny, Berlin 1927 / USA 1947 (Wolfgang Rumpf) [Seite 135]
11 - Am Ende einer Legende? Die Nachkriegsdeutschen und die 'amerikanische Musik': Eingängig und vertraut oder herausfordernd und rebellisch? (Kaspar Maase) [Seite 149]
12 - Die Pop-Ikone im "Geistergewand des Jazz". Jugendkultur in Alfred Anderschs "Der Tod des James Dean" (1959) (Philipp Pabst) [Seite 165]
13 - Der Jazz unter Kontrolle des Regimes. Einblicke in die Entwicklung des Jazz in der DDR nach dem Mauerbau (Katharina Weissenbacher) [Seite 185]
14 - Our "New Music". Tendencies and Musical Identity of Germans in Vojvodina 1945-2000 (Vesna Ivkov) [Seite 201]
15 - Musik, Stars, Medien. Peter Kraus als Beispiel einer domestizierten Amerikanisierung der deutschen Musikkultur (Michael Fischer) [Seite 211]
16 - Mit der Gitarre in der Hand die Welt verändern. Die andere Seite des Amerikanismus (Peter Wicke) [Seite 227]
17 - Freedom Sounds. Oder: Warum es afroamerikanische Musik in den Deutschlands der 1960er Jahre schwer hatte. Zur medialen und kulturellen Vermittlung afroamerikanischer Musik am Beispiel von Free Jazz und Soulmusik (Monika Bloss) [Seite 239]
18 - "Oh Freedom!" Afroamerikanische Freiheitsklänge in der DDR (Maria Schubert) [Seite 257]
19 - "Hair" - "Das amerikanische Schock- und Rock-Musical". Die Hippies, das Musical "Hair" und dessen deutschsprachige Erstaufführung 1968 (Wolfgang Jansen) [Seite 277]
20 - Psychological Healing Functions and the Revival of Psychedelic Rock Music in the 21st Century (Monika Demmler) [Seite 309]
21 - "gottseidank nicht in england". Popmusik in Deutschland 1980 bis 2014 zwischen Amerikanisierung und Anti-Amerikanisierung (Christoph Jacke) [Seite 321]
22 - Zwischen Antiamerikanismus und der Lust zur Provokation. Die Band Rammstein und ihr Song "Amerika" (Christofer Jost) [Seite 343]
23 - Gangsta-Rap in den USA und in Deutschland. Zwischen Selbstermächtigung und Geschichtsverlust (Hannes Loh) [Seite 361]
24 - Die Autorinnen und Autoren [Seite 381]

Dateiformat: PDF
Kopierschutz: Wasserzeichen-DRM (Digital Rights Management)

Systemvoraussetzungen:

Computer (Windows; MacOS X; Linux): Verwenden Sie zum Lesen die kostenlose Software Adobe Reader, Adobe Digital Editions oder einen anderen PDF-Viewer Ihrer Wahl (siehe E-Book Hilfe).

Tablet/Smartphone (Android; iOS): Installieren Sie die kostenlose App Adobe Digital Editions oder eine andere Lese-App für E-Books (siehe E-Book Hilfe).

E-Book-Reader: Bookeen, Kobo, Pocketbook, Sony, Tolino u.v.a.m. (nur bedingt: Kindle)

Das Dateiformat PDF zeigt auf jeder Hardware eine Buchseite stets identisch an. Daher ist eine PDF auch für ein komplexes Layout geeignet, wie es bei Lehr- und Fachbüchern verwendet wird (Bilder, Tabellen, Spalten, Fußnoten). Bei kleinen Displays von E-Readern oder Smartphones sind PDF leider eher nervig, weil zu viel Scrollen notwendig ist. Mit Wasserzeichen-DRM wird hier ein "weicher" Kopierschutz verwendet. Daher ist technisch zwar alles möglich - sogar eine unzulässige Weitergabe. Aber an sichtbaren und unsichtbaren Stellen wird der Käufer des E-Books als Wasserzeichen hinterlegt, sodass im Falle eines Missbrauchs die Spur zurückverfolgt werden kann.

Weitere Informationen finden Sie in unserer E-Book Hilfe.


Download (sofort verfügbar)

44,99 €
inkl. 5% MwSt.
Download / Einzel-Lizenz
PDF mit Wasserzeichen-DRM
siehe Systemvoraussetzungen
E-Book bestellen