Wissenschaftlich erwiesen

Gütesiegel oder Etikettenschwindel?
 
 
Wiley-VCH (Verlag)
  • erschienen am 29. Juli 2016
  • |
  • 254 Seiten
 
E-Book | PDF mit Adobe-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-527-69297-2 (ISBN)
 
Ist das (vermeintliche) Qualitätsmerkmal "wissenschaftlich erwiesen" noch glaubwürdig? Florian Fisch gibt Antworten!
1. Auflage
  • Deutsch
  • Weinheim
  • |
  • Deutschland
  • 50
  • |
  • 50 s/w Abbildungen
  • 2,17 MB
978-3-527-69297-2 (9783527692972)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Florian Fisch, geboren 1978, arbeitet als freischaffender Wissenschaftsjournalist in Bern. Er studierte Biologie an den Universitäten Lausanne und Neuchâtel, forschte am botanischen Institut in Basel und promovierte im englischen York in Biochemie. Florian Fisch ist mit Leib und Seele Wissenschaftler geblieben. In Zeitungen und Zeitschriften wie der "NZZ am Sonntag" und "Laborjournal" berichtet Florian Fisch von genialen Entdeckungen in der Wissenschaften des Lebens und er hinterfragt die menschlichen Vorgänge in den Tiefen des Labors. Um Wissenschaft und Gesellschaft einander näher zu bringen, schreibt er für den Blog des Kongresses für Wissenschaftskommunikation ScienceComm und pointiert zu Wissenschaft und Medien auf www.sciencesofa.info.
1 - Die Wahrheit gefällig?
Während die einen darüber debattieren, ob es überhaupt so etwas wie eine Wahrheit gibt, beginnen andere wegen jeder kleinen Studie eine neue Diät. Das Halbwissen über den Gesundheitswert von Rotwein offenbart die menschlichen Schwächen bei Experten und Laien gleichermaßen.

2 - Gefährliche Zweifler
Der südafrikanische Präsident Thabo Mbeki glaubte nicht, dass AIDS durch HIV ausgelöst wird. Er stoppte die staatliche Abgabe von Medikamenten an Schwangere Frauen und nahm damit die Neuansteckung 30.000 Neugeborener in Kauf.

3 - Erzwungene Einigkeit
In Stalins Sowjetunion galt die Genetik als bürgerliche Abart der Wissenschaft und wurde verboten. Abweichende Wissenschaftler wurden verfolgt, die Sowjetunion musste Nahrungsmittel importieren und legte damit die Basis für ihren eigenen Untergang.

4 - INTERVIEW mit Karin Knorr-Cetina
"Wahrscheinlichkeiten sollten uns zum Handeln bewegen"
Naturwissenschaften sind wichtig und sollten in Schule und Medien ein höheres Gewicht erhalten, sagt die Wissenschaftssoziologin Karin Knorr-Cetina. Dabei darf nicht vergessen werden, wie alltäglich Fehler in der Naturwissenschaft sind und dass kein Resultat absolut sicher ist.

5 - Versteckter Glaube
Mit der Evolutionstheorie wurde vor über 150 Jahren der Grundstein für die moderne Biologie gelegt. Trotzdem glauben viele Menschen weiterhin an den Mythos der Erschaffung des Menschen in sechs Tagen. Unser Weltbild steht der freien Sicht auf die Fakten oft im Wege.

6 - Vom Reiz des Abweichens
Impfprogramme sind seit ihrer Erfindung umstritten. Trotz erdrückender Belege ihres Nutzens, finden und fanden sich immer wieder lautstarke Gegner: alternative Mediziner und die Gegner staatlicher Vorschriften.

7 - Wissenschaftliche Ameisen
Das Leben von Patienten hängt am guten Informationsstand der Ärzte. Die Wissenschaftler der Cochrane Collaboration arbeiten hart, um das vorhandene Wissen zusammenzutragen und neu zu beurteilen. Dabei stoßen sie oft auf Widerstand.

8 - INTERVIEW mit Gerd Antes
"Jeder duckt sich weg und zeigt auf den Nachbarn"
Die Wirksamkeit vieler medizinischer Interventionen ist nach wie vor nicht belegt, sagt der Methodenwissenschaftler Gerd Antes. Er und seine Mitstreiter der Cochrane Collaboration versuchen aus der Schwemme von Studien robuste Aussagen herauszufiltern.

9 - Aufklärer in Nöten
Journalisten sind Experten der ausgewogenen Berichterstattung. Wenn sie über Wissenschaft berichten, kommt ihnen genau diese Tugend oft in die Quere. Der wissenschaftliche Konsens entsteht nicht per Handheben.

10 - Globale Knacknuss
Die Verbrennung von Kohle, Öl und Erdgas heizt das Klima auf. Obwohl dies seit über 100 Jahren bekannt ist, wollen es viele bis heute nicht so recht glauben. Schuld an den auseinanderklaffenden Realitäten sind die Industrie, die Politik und die Bürger - auf der ganzen Welt.

11- INTERVIEW mit Stephan Lewandowsky
"Die Klimaleugner haben natürlich die bessere Nachricht
Verschwörungstheorien und das Leugnen wissenschaftlicher Tatsachen sind nah miteinander verwandt, sagt der experimentelle Psychologe Stephan Lewandowsky. Vor rund zehn Jahren erweiterte der Australier seine Forschung auf den Umgang mit Fehlinformationen zum Klimawandel und zu Impfungen.
"Das Buch ist fur alle empfehlenswert, die sich in leicht verstandlicher Weise mit Theorie und Methodik der Wissenschaft auseinandersetzen wollen."
Gute Pillen - Schlechte Pillen (01.11.2017)

"Ein sehr wichtiges Buch in Zeiten von Fake-News, das ich allen Studierenden wie Dozierenden sehr ans Herz lege!"
Everything-virtual.org (07.08.2017)

"Unterhaltsam und fundiert kann uber Wissenschaft und deren Auslegung diskutiert werden. Das wird in diesem Buch an einigen Beispielen gut beschrieben."
Sensor Magazin (10.03.2017)


"Diese wenigen Beispiele zeigen, dass Florian Fisch ein Buch vorlegt, das hoch interessant fur jeden Wissenschaftler, aber auch fur Laien, Probleme von Wissenschaft im Kontext mit anderen Lebensbereichen wie Politik, Journalismus und Soziologie aufgreift. Anhand interessanter Beispiele, die sehr gut recherchiert wurden, beschreibt der Autor (...) in kurzweiliger Form, was wissenschaftlicher Konsens ist und was pure Empirie fur die Menschheit bedeutet. (...) Das Buch ist sehr lesenswert, denn es halt Wissenschaftlern und Laien einen Spiegel vor, wie Wissenschaft funktioniert, im Guten wie im Schlechten."
Prof. Dr. Steinhart (29.03.2017)


"Insbesondere die Kapitel 7 und 8 des Buches sind auch fur Studenten aus dem Bereich Medizin/Naturwissenschaften zur Erweiterung von Grundkenntnissen einer kritischen Bewertung klinischer Forschungsergebnisse geeignet."
Prof. Dr. Golly, LMU Munchen (03.04.2017)


"Ein instruktives Buch zur richtigen Zeit."
Technik in Bayern (10.05.2017)


"Der promovierte Biologe und Wissenschaftsredakteur Florian Fisch legt ein Buch vor, das Biologen in unserer Zeit Freude bereiten wird und sich auch bestens als Geschenk fur Menschen eignet, die den Biowissenschaften etwas ferner stehen. Florian Fisch schreibt klar, weiss viel und bringt die Leser abwechselnd zum Kopfschutteln und zum Schmunzeln."
Physik in unserer Zeit (05.06.2017)


"Es ist nutzlich, dass es in jedem Kapitel einen kleinen Kasten mit der Quintessenz zum jeweiligen wissenschaftlichen Thema in 100 Worten gibt."
WDR5 Leserjury (06.03.2017)


"Insgesamt ein interessantes Buch, das jeden Wissenschaftler ein wenig zur Selbstreflektion bringen kann."
Lebensmittelchemie (27.02.2017)


"Das Buch ist durchwegs gut geschrieben, und der Verfasser argumentiert uberzeugend. Es gelingt ihm, an pragnanten Beispielen das Ambivalente unseres Verhaltens herauszuarbeiten: auf der einen Seite der blinde Glaube an eine anscheinend etablierte Wahrheit, auf der anderen Seite die obstinate Ablehnung von etwas, das einem nicht passt."
Labmed (27.02.2017)


"Der Wissenschaftsjournalist Florian Fisch geht diesem Phanomen auf den Grund. Unterhaltsam und lehrreich erklart er, wie wissenschaftliche Studien funktionieren, was gute von schlechten Studien unterscheidet und wie die Ergebnisse ihren Weg in die OEffentlichkeit finden."
Pharmazeutische Zeitung (14.02.2017)


"Das Buch 'Wissenschaftlich erwiesen ? Gutesiegel oder Etikettenschwindel?' ist kein Lehrbuch, sondern ein unterhaltsames Buch uber verschiedene, teilweise fur Mediziner hoechst abwegige, Thesen und deren Entstehung."
Fachschaft Medizin Universitat Munster (30.01.2017)


"Auch wenn die Beispiele fast ausschliesslich aus den Lebenswissenschaften stammen, zeigen sie eindrucksvoll die Mechanismen menschlichen Erkenntnisgewinns und die sozialen Faktoren, die ein hehres Ziel bis ins Gegenteil verkehren koennen. Eine zentrale Einsicht, die uberall zuganglich gemacht werden sollte."
ekz.Bibliotheksservice (16.01.2017)


"So beschaftigt sich dieses Buch mit genau den Themen, die im Studium zu kurz kommen. Man lernt, wie man Dinge hinterfragen kann und bei welchen Punkten auch der Laie nachhaken kann. Genau das ist sehr wichtig, wenn man Wissenschaftler werden moechte. Daher kann ich jedem dieses Buch nur ans Herz legen. Es liest sich sehr angenehm, man kann der Argumentation von Florian Fisch gut folgen und lernt dabei viel dazu."
Fachschaft Biowissenschaften der LMU Munchen (29.12.2016)


"Fur alle Kreis

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