Qualifikation der Vindikation und des Eigentümer-Besitzer-Verhältnisses

Zugleich ein Beitrag zur Qualifikationsmethodik und zur Rechtsvergleichung
 
 
Mohr Siebeck (Verlag)
  • 1. Auflage
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  • erschienen am 8. März 2016
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  • 450 Seiten
 
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978-3-16-154469-9 (ISBN)
 
Die Methodik der Qualifikation im Internationalen Privatrecht ist auch nach über einem Jahrhundert der rechtswissenschaftlichen Diskussion noch weitgehend ungeklärt. Durch die zunehmende verordnungsrechtliche Durchdringung des Kollisionsrechts und dem dadurch entstehenden Nebeneinander von europäischen und nationalen Kollisionsnormen hat sich diese Problematik noch einmal verschärft. Anhand der Qualifikation der Vindikation und der Ansprüche aus dem Eigentümer-Besitzer-Verhältnis entwickelt Max Finkelmeier eine zweistufige funktional-rechtsvergleichende Qualifikationsmethodik, die neben der sachgerechten Abgrenzung nationaler und europäischer Kollisionsnormen auch auf eine Vereinfachung der mittlerweile nahezu undurchdringbaren Diskussion zielt. Im Rahmen der konkreten Qualifikationsvorgänge wird diese Methodik auf Grundlage umfangreicher rechtsvergleichender Untersuchungen praktisch umgesetzt.
  • Deutsch
  • Tübingen
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  • Deutschland
  • Für Beruf und Forschung
  • 4,81 MB
978-3-16-154469-9 (9783161544699)
10.1628/978-3-16-154469-9
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  • Cover
  • Vorwort
  • Inhaltsübersicht
  • Inhaltsverzeichnis
  • Abkürzungsverzeichnis
  • Einleitung
  • A. Vorbemerkung
  • B. Gang der Untersuchung und Eingrenzung
  • C. Problemstellung
  • I. Einführung
  • II. Das Qualifikationsproblem
  • III. Die Vindikation und das Eigentümer-Besitzer-Verhältnis
  • IV. Folgerungen für den Gegenstand dieser Arbeit
  • Kapitel 1: Qualifikationsmethodik
  • A. Der Qualifikationsbegriff
  • I. Herkunft des Begriffs und allgemeiner Sprachgebrauch
  • II. Juristische Einordnung
  • III. Zwischenergebnis
  • B. Die Qualifikation als mehrstufiger Prozess
  • I. Aufbau einer Kollisionsnorm
  • II. Der erste Subsumtionsschritt
  • III. Der zweite Subsumtionsschritt
  • IV. Würdigung: Qualifikation als Gesamtprozess
  • C. Der Qualifikationsgegenstand
  • I. Qualifikationsgegenstand des ersten Subsumtionsschritts
  • II. Qualifikationsgegenstand des zweiten Subsumtionsschritts
  • III. Zwischenergebnis und Folgerungen für diese Arbeit
  • D. Das Qualifikationsstatut
  • I. Nationales Kollisionsrecht
  • 1. Qualifikation nach der lex fori
  • 2. Qualifikation nach der lex causae
  • 3. Rechtsvergleichende Qualifikation
  • 4. Funktionale Qualifikation
  • 5. Zwischenergebnis
  • II. Verordnungsrecht
  • III. Plädoyer für eine einheitlich autonome Qualifikationsmethodik
  • 1. Interne Systemkonvergenz
  • a) Problemanalyse
  • b) Lösung durch einheitlich autonome Qualifikation
  • 2. Externe Systemkonvergenz
  • a) Internationaler Entscheidungseinklang
  • b) Vermeidung abweichender Qualifikationen bei Gesamtverweisungen
  • 3. Fazit
  • E. Qualifikationsmethodik dieser Arbeit
  • I. Auslegung des Systembegriffs
  • 1. Begriffsbestimmung
  • a) Kernbereichsbestimmung
  • aa) Verordnungsrechtliche Kollisionsnormen
  • bb) Nationale Kollisionsnormen
  • b) Randbereichskonkretisierung mittels Rechtsvergleichung
  • 2. Interessenanalyse
  • II. Funktionale Analyse des Rechtssatzes
  • III. Subsumtionsschluss
  • F. Fazit zur Qualifikationsmethodik
  • Kapitel 2: Qualifikation des Vindikationsanspruchs (§ 985)
  • A. Ausgangsüberlegungen
  • I. Funktionsweise des § 985 im deutschen Sachrecht
  • II. Meinungsstand zur Qualifikation
  • III. Exemplarische Ausgangskonstellation
  • B. Autonome Qualifikation des § 985
  • I. Auslegung des Systembegriffs
  • 1. Der Begriff "Rechte an einer Sache" in Art. 43 EGBGB
  • a) Kernbereichsbestimmung
  • aa) Rechtsprechung des EuGH zu Art. 24 Nr. 1 EuGVO
  • bb) Konkretisierung des Kernbereichs durch Rechtsvergleichung
  • (1) Deutschland
  • (2) Frankreich
  • (3) Niederlande
  • (4) England
  • cc) Schnittmenge von Europarecht und Rechtsvergleichung
  • dd) Zwischenergebnis
  • b) Relative Ansprüche als Teil des systembegrifflichen Randbereichs
  • aa) Hypothese: Art. 43 EGBGB ist für relative Ansprüche offenzuhalten
  • bb) Dogmatik der Inklusion relativer Ansprüche
  • (1) Möglicher Ansatz: Zuordnung zum Annexbereich
  • (2) Kritik aus Sicht der funktionalen Qualifikationsmethodik
  • (3) Vorzugswürdiger Ansatz: Erweiterung des Systembegriffs
  • cc) Dogmatische und terminologische Folgerungen
  • c) Konkretisierung des Randbereichs durch Rechtsvergleichung
  • aa) Frankreich
  • (1) Die action en revendication
  • (2) Einschränkungen durch Art. 2276 Abs. 1 CC
  • bb) Niederlande
  • cc) England
  • (1) Der Eigentumsbegriff im common law
  • (2) Die conversion
  • (a) Entwicklung der conversion
  • (b) Allgemeine Definition der conversion
  • (c) Eingrenzung des Untersuchungsgegenstandes
  • (d) Voraussetzungen der conversion by refusal to return
  • (aa) Objektive Voraussetzungen
  • (bb) Subjektive Voraussetzungen
  • (cc) Klageberechtigung (title to sue)
  • (dd) Rechtsfolge
  • (e) Probleme der qualitativen Funktionsäquivalenz
  • (f) Zwischenergebnis
  • (3) Die action for the recovery of land
  • (a) Anspruchsvoraussetzungen
  • (b) Der Einwand Rechte Dritter (ius tertii- Einwand)
  • (c) Zwischenergebnis
  • (4) Funktionsäquivalente Ansprüche in dem Recht der equity
  • (a) Einführung in das Recht der equity
  • (aa) Die historische Entwicklung
  • (bb) Heutiges Verständnis der equity
  • (b) Ansprüche aus einem constructive trust
  • (aa) Anwendungsbereich
  • (bb) Funktionsweise
  • (cc) Erfordernis subjektiver Voraussetzungen
  • (dd) Identifizierung der Sache mithilfe des following und tracing
  • (ee) Rechtsfolge: Herausgabe der Sache oder proportionate share
  • (c) Das equitable lien
  • (d) Dogmatische Einordnung der Ansprüche
  • (aa) Einführung in das Problem
  • (bb) Aufarbeitung der widerstreitenden Positionen
  • (cc) Die Entscheidung des House of Lords in Foskett v McKeown
  • (e) Zwischenergebnis zum Recht der equity
  • dd) DCFR
  • d) Folgerungen aus der Rechtsvergleichung
  • aa) Vorprägung des Randbereichs
  • bb) Inhaltliche Präzisierung des Randbereichs
  • (1) Die Rechtsdurchsetzung als funktionales Wesensmerkmal
  • (2) Verschuldensunabhängige Zustandsanknüpfung
  • (3) Unselbstständigkeit dinglicher Ansprüche
  • (a) Verknüpfung von Rechtsinhaberschaft und Parteistellung
  • (b) Usurpator der Rechtsposition als Anspruchsgegner
  • (c) Beschränkung der Haftung durch den Inhalt des Vollrechts
  • (d) Feststellung der Rechtsinhaberschaft und Unverjährbarkeit
  • e) Ergebnis zur Begriffsbestimmung
  • 2. Analyse der kollisionsrechtlichen Interessen
  • a) Dogmatischer und rechtspolitischer Ausgangspunkt
  • b) Die für die Qualifikation maßgeblichen Interessen im Einzelnen
  • 3. Ergebnis zur Auslegung des Systembegriffs "dingliches Recht"
  • II. Funktionale Analyse des § 985
  • 1. Wechselwirkungen zwischen Vindikation und Eigentumsrecht
  • 2. Die Rechtsnatur der Vindikation
  • a) Der Inhalt des Vindikationsanspruchs als Ausgangspunkt
  • aa) Die Herausgabepflicht als Pflicht zur Auskehrung der Sache
  • bb) Folgerungen für die Rechtsnatur des Vindikationsanspruchs
  • b) Funktionale Besonderheiten des Vindikationsanspruchs
  • c) Zwischenergebnis
  • 3. Das Wesen des Anspruchs aus § 985
  • 4. Zwischenergebnis zur funktionalen Analyse des § 985
  • III. Subsumtionsschluss
  • 1. Der § 985 als "dingliches Recht" gemäß Art. 43 EGBGB
  • a) Rechtsverwirklichung als funktionales Wesensmerkmal
  • b) Verschuldensunabhängige Zustandsanknüpfung
  • c) Unselbstständigkeit gegenüber dem absoluten Eigentumsrecht
  • d) Zwischenergebnis
  • 2. Konvergenz mit den kollisionsrechtlichen Interessen
  • IV. Endergebnis zur Qualifikation des Vindikationsanspruchs
  • Kapitel 3: Qualifikation der Bestimmungen über den Schadensersatz (§§ 989 ff.)
  • A. Ausgangsüberlegungen
  • I. Funktionsweise der §§ 989 ff. im deutschen Sachrecht
  • 1. Haftung des redlichen und unverklagten Besitzers
  • 2. Haftung des unredlichen oder verklagten Besitzers
  • a) Haftungsvoraussetzungen
  • aa) Der unredliche Besitzer
  • bb) Der verklagte Besitzer
  • b) Haftungsumfang
  • 3. Haftung des Deliktsbesitzers
  • a) Haftungsvoraussetzungen
  • aa) Anwendung auf Erwerbsdelikte
  • bb) Anforderungen an die verbotene Eigenmacht
  • b) Haftungsumfang
  • 4. Zusammenfassung zur Schadensersatzhaftung im EBV
  • II. Meinungsstand zur Qualifikation
  • 1. Rechtsprechung
  • 2. Literatur
  • III. Exemplarische Ausgangskonstellation
  • B. Autonome Qualifikation der §§ 989 ff.
  • I. Auslegung der Systembegriffe
  • 1. Begriffsbestimmung
  • a) Art. 43 EGBGB: Die "Rechte an einer Sache"
  • b) Art. 4 Rom II-VO: Die "unerlaubte Handlung"
  • aa) Rechtsprechung des EuGH zu Art. 7 Nr. 2 EuGVO
  • bb) Kollisionsrechtsspezifische Konkretisierung des Systembegriffs
  • cc) Zwischenergebnis zum Kernbereich
  • c) Randbereichskonkretisierung mittels Rechtsvergleichung
  • aa) Frankreich
  • (1) Die Unterscheidung zwischen gut- und bösgläubigem Besitzer
  • (a) Mangelhafter Erwerbstitel
  • (b) Kenntnis des Besitzers vom Mangel
  • (2) Haftung des gutgläubigen Besitzers
  • (3) Haftung des bösgläubigen Besitzers
  • (4) Haftung des verklagten Besitzers
  • bb) Niederlande
  • (1) Die Unterscheidung zwischen gut- und bösgläubigem Besitzer
  • (2) Haftung des gutgläubigen Besitzers
  • (3) Haftung des bösgläubigen Besitzers
  • (4) Haftung des verklagten Besitzers
  • cc) England
  • (1) Ansprüche aus common law bei beweglichen Sachen
  • (a) Die conversion
  • (aa) Konkretisierung der tatbestandlichen Handlung
  • (bb) Conversion durch Besitzerlangung
  • (cc) Conversion durch Zerstörung
  • (dd) Conversion durch Übergabe oder Eigentumsverschaffung
  • (ee) Rechtsfolge
  • (b) Trespass to goods und negligence
  • (2) Ansprüche aus common law bei unbeweglichen Sachen
  • (a) Trespass to land
  • (b) Die action for mesne profits
  • (3) Funktionsäquivalente Ansprüche im Recht der equity
  • (a) Schadensersatzhaftung des constructive trustee
  • (b) Die Haftung Dritter aus knowing receipt
  • dd) DCFR
  • (1) Die Unterscheidung zwischen gut- und bösgläubigem Besitzer
  • (2) Haftung des gutgläubigen Besitzers
  • (3) Haftung des bösgläubigen Besitzers
  • d) Folgerungen aus der Rechtsvergleichung
  • aa) Vorprägung des Randbereichs
  • bb) Inhaltliche Präzisierung des Randbereichs
  • (1) Verschuldensabhängige Handlungsanknüpfung
  • (2) Das Verbotensein der Handlung
  • (3) Auf Ausgleich gerichtete Schadenshaftung
  • (4) Zwischenergebnis
  • cc) Konkretisierung der Abgrenzung von Schuld- und Sachenrecht
  • (1) Notwendigkeit dieser vorgelagerten Abgrenzung
  • (2) Das Ausmaß der Selbstständigkeit als entscheidendes Merkmal
  • e) Ergebnis zur Begriffsbestimmung
  • 2. Analyse der kollisionsrechtlichen Interessen
  • a) Die Anknüpfung an den Lageort in Art. 43 Abs. 1 EGBGB
  • b) Die Anknüpfung an den Tatort in Art. 4 Abs. 1 Rom II-VO
  • aa) Dogmatischer und rechtpolitischer Ausgangspunkt
  • bb) Die für die Qualifikation maßgeblichen Interessen im Einzelnen
  • (1) Rechtsgüterschutz
  • (2) Verhaltenssteuerung
  • cc) Zwischenergebnis
  • 3. Zwischenergebnis
  • II. Funktionale Analyse der §§ 989 ff.
  • 1. Die Rechtsnatur der Ansprüche aus dem EBV
  • 2. Regelungszweck
  • a) Regelungszweck des EBV im Gesamtsystem des BGB
  • b) Regelungszweck der §§ 989 ff.
  • c) Zwischenergebnis
  • 3. Das Wesen der Bestimmungen aus §§ 989 ff.
  • a) Die Sperrwirkung aus § 993 Abs. 1 Hs. 2 Alt. 2
  • b) Haftung des Deliktsbesitzers, § 992
  • c) Haftung des unredlichen oder verklagten Besitzers, § 989 (i.V.m. § 990 Abs. 1)
  • aa) Haftung aus Delikt
  • bb) Leistungsstörungsrecht der Vindikation
  • cc) Mittelbare Zustandshaftung
  • dd) Zwischenfazit zum Haftungsgrund
  • 4. Zwischenergebnis zur funktionalen Analyse der §§ 989 ff.
  • III. Subsumtionsschluss
  • 1. Kritische Analyse pauschal dinglicher Qualifikationsansätze
  • a) Historische Entwicklung der Ansprüche des Eigentümers im EBV
  • b) Methodische Kritik
  • aa) Fehlerhafter Rückschluss aus der Stellung des EBV im Sachenrecht
  • bb) Mangelnde Differenzierung zwischen den einzelnen Normen
  • c) Zwischenergebnis
  • 2. Zuordnung der Sperrwirkung aus § 993 Abs. 1 Hs. 2 Alt. 2
  • a) Zuordnung zum passenden Systembegriff
  • b) Abgleich mit den kollisionsrechtlichen Interessen
  • c) Ergebnis: Deliktische Qualifikation
  • 3. Zuordnung der Rechtsgrundverweisung aus § 992
  • a) Zuweisung zum passenden Systembegriff
  • aa) Einordnung als "dingliches Recht" gemäß Art. 43 EGBGB
  • bb) Einordnung als "unerlaubte Handlung" gemäß Art. 4 Rom II-VO
  • (1) Selbstständigkeit als Indikator für eine schuldrechtliche Einordnung
  • (2) Deliktischer Charakter des § 992
  • b) Abgleich mit den kollisionsrechtlichen Interessen
  • c) Ergebnis: Deliktische Qualifikation des § 992
  • 4. Zuordnung des Anspruchs aus § 989 (i.V.m. § 990 Abs. 1)
  • a) Zuweisung zum passenden Systembegriff
  • aa) Einordnung als "dingliches Recht" gemäß Art. 43 EGBGB
  • bb) Einordnung als "unerlaubte Handlung" gemäß Art. 4 Rom II-VO
  • b) Abgleich mit den kollisionsrechtlichen Interessen
  • c) Ergebnis: Deliktische Qualifikation des § 989 (i.V.m. § 990 Abs. 1)
  • IV. Endergebnis zur Qualifikation der Schadensersatzansprüche
  • Kapitel 4: Qualifikation der Bestimmungen über den Nutzungsersatz (§§ 987 f.)
  • A. Ausgangsüberlegungen
  • I. Die Funktionsweise der §§ 987 f. im deutschen Sachrecht
  • 1. Vorbemerkungen
  • a) Der Nutzungsbegriff im BGB
  • b) Eigentumserwerb an Sachfrüchten und Anwendungsbereich der §§ 987 f.
  • 2. Ersatzpflicht des redlichen und unverklagten Besitzers
  • a) Herausgabe von Übermaßfrüchten
  • b) Ersatzpflicht des unentgeltlichen Besitzers
  • 3. Ersatzpflicht des unredlichen oder verklagten Besitzers
  • a) Haftung für gezogene Nutzungen
  • b) Haftung für schuldhaft nicht gezogene Nutzungen
  • 4. Ersatzpflicht des deliktischen Besitzers
  • II. Meinungsstand zur Qualifikation
  • III. Exemplarische Ausgangskonstellation
  • B. Autonome Qualifikation der §§ 987 f.
  • I. Auslegung der Systembegriffe
  • 1. Begriffsbestimmung
  • a) Art. 43 EGBGB: Die "Rechte an einer Sache"
  • b) Art. 4 Rom II-VO: Die "unerlaubte Handlung"
  • c) Art. 10 Rom II-VO: Die "ungerechtfertigte Bereicherung"
  • d) Randbereichskonkretisierung mittels Rechtsvergleichung
  • aa) Frankreich
  • (1) Begriff der Nutzungen und Herausgabe von Übermaßfrüchten
  • (2) Ersatzpflicht des gutgläubigen Besitzers
  • (3) Ersatzpflicht des bösgläubigen Besitzers
  • (4) Ersatzpflicht des verklagten Besitzers
  • (5) Bereicherungsanspruch bei Gebrauchsvorteilen
  • (6) Zwischenergebnis
  • bb) Niederlande
  • (1) Ersatzpflicht des gutgläubigen Besitzers
  • (2) Ersatzpflicht des bösgläubigen Besitzers
  • (3) Ersatzpflicht des verklagten Besitzers
  • (4) Zwischenergebnis
  • cc) England
  • (1) Nutzungsersatz im common law
  • (a) Nutzungsersatz als Rechtsfolge deliktischer Ansprüche
  • (b) Verhältnis von restitution for wrongs und Bereicherungsrecht
  • (c) Anwendbarkeit bereicherungsrechtlicher Ansprüche
  • (2) Nutzungsersatz im Recht der equity
  • (3) Zwischenergebnis
  • dd) DCFR
  • (1) Regelungsmechanismus des Bereicherungsrechts
  • (2) Konkretisierung in Bezug auf den Nutzungsersatz
  • (3) Gründe für das niedrige Schutzniveau des redlichen Besitzers
  • (4) Zwischenergebnis
  • e) Folgerungen aus der Rechtsvergleichung
  • aa) Vorprägung des Randbereichs
  • bb) Inhaltliche Präzisierung des Randbereichs
  • (1) Abgrenzung zu deliktischen Ansprüchen im Sinne des Art. 4 Rom II-VO
  • (a) Bereicherung als haftungsbegründender Zustand
  • (b) Verschuldensunabhängige Anspruchsgewährung
  • (c) Zwischenergebnis
  • (2) Abgrenzung zu dinglichen Ansprüchen im Sinne des Art. 43 EGBGB
  • f) Ergebnis zur Begriffsbestimmung
  • 2. Analyse der kollisionsrechtlichen Interessen
  • 3. Zwischenergebnis
  • II. Funktionale Analyse der §§ 987 f.
  • 1. Regelungszweck
  • a) Privilegierung des redlichen und unverklagten Besitzers
  • b) Privilegierung des Eigentümers
  • c) Zwischenergebnis
  • 2. Das Wesen der Haftung aus § 987 f.
  • a) Die Sperrwirkung aus § 993 Abs. 1 Hs. 2 Alt. 1
  • b) Haftung des redlichen und unverklagten Besitzers, §§ 988, 993 Abs. 1 Hs. 1
  • aa) Zustandshaftung
  • bb) Bereicherungshaftung
  • cc) Zwischenergebnis
  • c) Ersatzpflicht des unredlichen oder verklagten Besitzers
  • aa) Haftung für gezogene Nutzungen, § 987 Abs. 1 (i.V.m. § 990 Abs. 1)
  • (1) Haftung aus Delikt
  • (2) Verschärfte Zustandshaftung
  • (3) Verschärfte Bereicherungshaftung
  • (4) Zwischenergebnis
  • bb) Haftung für nicht gezogene Nutzungen, § 987 Abs. 2 (i.V.m. § 990 Abs. 1)
  • (1) Haftung aus Delikt
  • (2) Verschärfte Zustandshaftung
  • (3) Leistungsstörungsrecht der Vindikation
  • (4) Zwischenergebnis
  • 3. Zwischenergebnis zur funktionalen Analyse der §§ 987 f.
  • III. Subsumtionsschluss
  • 1. Zuordnung der Sperrwirkung aus § 993 Abs. 1 Hs. 2 Alt. 1
  • a) Zuweisung zum passenden Systembegriff
  • b) Abgleich mit den kollisionsrechtlichen Interessen
  • c) Ergebnis: Bereicherungsrechtliche Qualifikation
  • 2. Zuordnung der Ansprüche aus §§ 988, 993 Abs. 1 Hs. 1
  • a) Zuweisung zum passenden Systembegriff
  • aa) Einordnung als dingliches Recht gemäß Art. 43 EGBGB
  • bb) Einordnung als bereicherungsrechtliche Haftung gemäß Art. 10 Rom II-VO
  • b) Abgleich mit den kollisionsrechtlichen Interessen
  • c) Ergebnis: Bereicherungsrechtliche Qualifikation
  • 3. Zuordnung des Anspruchs aus § 987 Abs. 1 (i.V.m. § 990 Abs. 1)
  • a) Zuweisung zum passenden Systembegriff
  • aa) Einordnung als dingliches Recht gemäß Art. 43 EGBGB
  • bb) Einordnung als Haftung aus unerlaubter Handlung gemäß Art. 4 Rom II-VO
  • cc) Einordnung als bereicherungsrechtliche Haftung gemäß Art. 10 Rom II-VO
  • b) Abgleich mit den kollisionsrechtlichen Interessen
  • c) Ergebnis: Bereicherungsrechtliche Qualifikation
  • 4. Zuordnung des Anspruchs aus § 987 Abs. 2 (i.V.m. § 990 Abs. 1)
  • a) Zuweisung zum passenden Systembegriff
  • aa) Einordnung als bereicherungsrechtliche Haftung gemäß Art. 10 Rom II-VO
  • bb) Einordnung als Haftung aus unerlaubter Handlung gemäß Art. 4 Rom II-VO
  • b) Abgleich mit den kollisionsrechtlichen Interessen
  • c) Ergebnis: Deliktische Qualifikation
  • IV. Endergebnis zur Qualifikation der Nutzungsersatzansprüche
  • Kapitel 5: Qualifikation der Bestimmungen über den Verwendungsersatz (§§ 994 ff.)
  • A. Ausgangsüberlegungen
  • I. Die Funktionsweise der §§ 994 ff. im deutschen Sachrecht
  • 1. Die Reichweite des Verwendungsbegriffs und die Verwendungsarten
  • a) Konkretisierung der Reichweite des Verwendungsbegriffs
  • b) Die unterschiedlichen Verwendungsarten
  • 2. Verwendungsersatzansprüche des redlichen und unverklagten Besitzers
  • a) Ersatz notwendiger Verwendungen, § 994 Abs. 1
  • b) Ersatz nützlicher Verwendungen, § 996
  • 3. Verwendungsersatzansprüche des unredlichen oder verklagten Besitzers
  • a) Ersatz notwendiger Verwendungen, § 994 Abs. 2
  • b) Kein Ersatz nützlicher Verwendungen
  • 4. Verwendungsersatzansprüche des Deliktsbesitzers
  • 5. Ergänzende Bestimmungen zu den Verwendungsersatzansprüchen
  • II. Meinungsstand zur Qualifikation
  • III. Exemplarische Ausgangskonstellation
  • B. Autonome Qualifikation der §§ 994 ff.
  • I. Auslegung der Systembegriffe
  • 1. Begriffsbestimmung
  • a) Art. 43 EGBGB: Die "Rechte an einer Sache"
  • b) Art. 10 Rom II-VO: Die "ungerechtfertigte Bereicherung"
  • c) Art. 11 Rom II-VO: Die "Geschäftsführung ohne Auftrag"
  • 2. Randbereichskonkretisierung mittels Rechtsvergleichung
  • a) Frankreich
  • aa) Verwendungsersatz nach Art. 555 CC
  • bb) Die théorie des impenses
  • b) Niederlande
  • aa) Verwendungsersatzansprüche des gutgläubigen Besitzers
  • bb) Verwendungsersatzansprüche des bösgläubigen Besitzers
  • c) England
  • aa) Verwendungsersatz als Abzugsposten bei deliktischen Ansprüchen
  • bb) Eigenständiger Bereicherungsanspruch
  • cc) Zwischenergebnis
  • d) DCFR
  • aa) Anwendung des Bereicherungsrechts im Rahmen des Verwendungsersatzes
  • bb) Zusätzliche Einschränkungen anhand subjektiver Merkmale des Besitzers
  • cc) Zwischenergebnis
  • e) Folgerungen aus der Rechtsvergleichung
  • aa) Vorprägung des Randbereichs
  • bb) Inhaltliche Präzisierung der Randbereiche
  • (1) Präzisierung des Anwendungsbereichs von Art. 11 Rom II-VO
  • (2) Präzisierung des Anwendungsbereichs von Art. 10 Rom II-VO
  • (3) Zwischenergebnis
  • 3. Analyse der kollisionsrechtlichen Interessen
  • II. Funktionale Analyse der §§ 994 ff.
  • 1. Entstehungsgeschichte der Verwendungsersatzregelungen im BGB
  • 2. Regelungszweck
  • 3. Wesen der Haftung aus §§ 994 ff.
  • a) Wesensverschiedenheit zwischen Verwendungsersatz und Geschäftsführung ohne Auftrag
  • b) Anspruch auf Ersatz notwendiger Verwendungen
  • aa) Anspruch gegen einen redlichen und unverklagten Besitzer, § 994 Abs. 1
  • (1) Haftung aus Bereicherungsrecht
  • (2) Zustandshaftung
  • (3) Analyse der widerstreitenden Positionen
  • bb) Anspruch gegen einen unredlichen oder verklagten Besitzer, § 994 Abs. 2
  • (1) Haftung aus Bereicherungsrecht
  • (2) Beschränkte Zustandshaftung
  • c) Anspruch auf Ersatz nützlicher Verwendungen, § 996
  • aa) Haftung aus Bereicherungsrecht
  • bb) Beschränkte Zustandshaftung
  • cc) Analyse der widerstreitenden Positionen
  • 4. Zwischenergebnis zur funktionalen Analyse der §§ 994 ff.
  • III. Subsumtionsschluss
  • 1. Zuordnung des Anspruchs aus § 994 Abs. 1
  • a) Zuweisung zum passenden Systembegriff
  • aa) Einordnung als dingliches Recht gemäß Art. 43 EGBGB
  • bb) Einordnung als Geschäftsführung ohne Auftrag gemäß Art. 11 Rom II-VO
  • cc) Einordnung als bereicherungsrechtliche Haftung gemäß Art. 10 Rom II-VO
  • b) Abgleich mit den kollisionsrechtlichen Interessen
  • c) Ergebnis: Bereicherungsrechtliche Qualifikation
  • 2. Zuordnung des Anspruchs aus § 994 Abs. 2
  • a) Zuweisung zum passenden Systembegriff
  • aa) Einordnung als dingliches Recht gemäß Art. 43 EGBGB
  • bb) Einordnung als bereicherungsrechtliche Haftung gemäß Art. 10 Rom II-VO
  • b) Abgleich mit den kollisionsrechtlichen Interessen
  • c) Ergebnis: Bereicherungsrechtliche Qualifikation
  • 3. Zuordnung des Anspruchs aus § 996
  • a) Zuweisung zum passenden Systembegriff
  • b) Abgleich mit den kollisionsrechtlichen Interessen
  • c) Ergebnis: Bereicherungsrechtliche Qualifikation
  • IV. Endergebnis zur Qualifikation der Verwendungsersatzansprüche
  • Zusammenfassung der Ergebnisse und Schlusswort
  • A. Die Ergebnisse im Überblick
  • I. Die Qualifikationsmethodik
  • II. Die Systembegriffe und die dahinter liegenden Interessen im Einzelnen
  • 1. Die Anknüpfung dinglicher Ansprüche, Art. 43 EGBGB
  • 2. Die Anknüpfung unerlaubter Handlungen, Art. 4 Rom II-VO
  • 3. Die Anknüpfung ungerechtfertigter Bereicherungen, Art. 10 Rom II-VO
  • 4. Die Anknüpfung von Geschäftsführungen ohne Auftrag, Art. 11 Rom II-VO
  • III. Die Qualifikationsergebnisse im Einzelnen
  • 1. Der Vindikationsanspruch aus § 985
  • 2. Die Bestimmungen über den Schadensersatz aus §§ 989 ff.
  • a) Die Sperrwirkung aus § 993 Abs. 1 Hs. 2 Alt. 2
  • b) Die Rechtsgrundverweisung in § 992
  • c) Der Anspruch aus § 989 (i.V.m. § 990 Abs. 1)
  • 3. Die Bestimmungen über den Nutzungsersatz aus §§ 987 f.
  • a) Die Sperrwirkung aus § 993 Abs. 1 Hs. 2 Alt. 1
  • b) Die Ansprüche aus § 988 und § 993 Abs. 1 Hs. 1
  • c) Der Anspruch aus § 987 Abs. 1 (i.V.m. § 990 Abs. 1)
  • d) Der Anspruch aus § 987 Abs. 2 (i.V.m. § 990 Abs. 1)
  • 4. Die Bestimmungen über den Verwendungsersatz aus §§ 994 ff.
  • a) Der Anspruch aus § 994 Abs. 1
  • b) Der Anspruch aus § 994 Abs. 2
  • c) Der Anspruch aus § 996
  • B. Schlusswort
  • Literaturverzeichnis
  • Entscheidungsverzeichnis
  • I. Europäischer Gerichtshof
  • II. Deutsche Gerichte
  • 1. Reichsgericht
  • 2. Bundesgerichtshof
  • 3. Oberlandesgerichte
  • Celle
  • Dresden
  • Düsseldorf
  • Frankfurt
  • Kammergericht
  • Karlsruhe
  • Koblenz
  • München
  • Naumburg
  • III. Ausländische Gerichte
  • 1. Vereinigtes Königreich
  • 2. Australien
  • 3. Kanada
  • 4. Neuseeland
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