Gods of Ivy Hall, Band 2: Lost Love

 
 
Ravensburger (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 1. August 2020
  • |
  • 544 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-473-51061-0 (ISBN)
 
"Es ist gut, dass du mich hasst, Erin.
Lass es zu.
Denk daran, dass dir kein Mensch jemals so wehgetan hat wie ich."

Erin hat einen unverzeihlichen Fehler begangen: Sie hätte sich niemals in Arden verlieben dürfen. Obwohl ihr Herz gebrochen ist, muss die junge Rachegöttin am Ivy Hall College wieder auf die Jagd gehen, um Seelen für Hades zu stehlen. Insgeheim kämpft Erin allerdings mit allen Mitteln um ihre Freiheit, um die Zukunft ihrer Schwester Summer und gegen diese seltsame, zerstörerische Wut in ihrem Inneren, die sie mit jedem Tag stärker zu zerreißen droht. Doch dann steht Arden plötzlich wieder vor ihr - und Erin beginnt zu ahnen, dass ihre Gefühle für ihn vielleicht die größte Gefahr von allen sind.

Verhängnisvoll, verboten, verführerisch.
Band 2 der knisternden College-Romantasy-Reihe von Alana Falk
Aufl.
  • Deutsch
  • Ravensburg
  • |
  • Deutschland
  • 3,31 MB
978-3-473-51061-0 (9783473510610)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Als Kind wollte Alana Falk eigentlich Tierärztin werden und wurde dafür von ihrer Künstlerfamilie misstrauisch beäugt. Nach dem Studium stellte sie fest, dass sie zwar die Medizin liebte, nicht aber den Alltag in einer Praxis, also suchte sie sich eine neue Aufgabe. Ihre chronische Neugier und ihr Bedürfnis, alles auszuprobieren, brachten sie zum "Nanowrimo", einem weltweiten Online-Event, bei dem man in einem Monat einen ganzen Roman schreibt. Dieses verrückte Ereignis führte zur Entstehung ihres ersten Romans und sie entdeckte dabei ihr Liebe zum Schreiben - vor allem ihre Leidenschaft für gefühlvolle, konfliktreiche Geschichten mit Humor und einer bittersüßen Love Story. Inzwischen hat sie diese Leidenschaft zu ihrem Beruf machen können, worüber sie unheimlich glücklich ist. Alana Falk lebt mit ihrem Mann in München.
  • [Cover]
  • Impressum
  • Widmung
  • KAPITEL 1
  • KAPITEL 2
  • KAPITEL 3
  • KAPITEL 4
  • KAPITEL 5
  • KAPITEL 6
  • KAPITEL 7
  • KAPITEL 8
  • KAPITEL 9
  • KAPITEL 10
  • KAPITEL 11
  • KAPITEL 12
  • KAPITEL 13
  • KAPITEL 14
  • KAPITEL 15
  • KAPITEL 16
  • KAPITEL 17
  • KAPITEL 18
  • KAPITEL 19
  • KAPITEL 20
  • KAPITEL 21
  • KAPITEL 22
  • KAPITEL 23
  • KAPITEL 24
  • KAPITEL 25
  • KAPITEL 26
  • KAPITEL 27
  • KAPITEL 28
  • KAPITEL 29
  • KAPITEL 30
  • KAPITEL 31
  • KAPITEL 32
  • KAPITEL 33
  • KAPITEL 34
  • KAPITEL 35
  • KAPITEL 36
  • KAPITEL 37
  • KAPITEL 38
  • KAPITEL 39
  • KAPITEL 40
  • KAPITEL 41
  • KAPITEL 42
  • KAPITEL 43
  • KAPITEL 44
  • KAPITEL 45
  • KAPITEL 46
  • KAPITEL 47
  • KAPITEL 48
  • KAPITEL 49
  • KAPITEL 50
  • KAPITEL 51
  • KAPITEL 52
  • KAPITEL 53
  • KAPITEL 54
  • KAPITEL 55
  • KAPITEL 56
  • KAPITEL 57
  • EPILOG

Erin

Summer steht an der Ecke des Hauses, in dem sich die Bar befindet, und sieht sich suchend um.

»Warum schläft sie nicht?«, zische ich Damon zu.

Sonst hat es doch auch immer geklappt.

Ich halte nach einem Fluchtweg Ausschau, aber der Parkplatz ist eine Sackgasse und die Tür zur Bar lässt sich nur von innen öffnen. »Wir müssen hoffen, dass sie nicht herkommt.«

Genau in diesem Moment macht Summer einen Schritt auf den Parkplatz.

Damon schnaubt leise. »War ja klar.«

»Vielleicht weiß sie nicht, dass wir hier sind.«

»Erin?«, ruft Summer jetzt leise. »Ich weiß, dass du hier irgendwo bist.«

Damon verdreht die Augen.

Mir entkommt ein hilfloses Lachen, das den Aufruhr in meinem Inneren nur minimal übertönt. »Und jetzt?«

»Am wichtigsten ist, dass sie die beiden dahinten nicht entdeckt.« Er wirft einen Blick zurück auf das Auto, aus dem der Typ jetzt halb heraushängt.

Ich schließe die Augen. »Ja, das wäre nicht schlecht.« Sarkasmus trieft von meinen Worten. »Aber wie machen wir das? Irgendwelche Ideen?«

Damon presst die Lippen zusammen.

Summer kommt näher.

Gut. Keine Zeit für lange Überlegungen. »Ich muss sie ablenken.«

Ich springe auf.

»Erin, warte .«, zischt Damon, aber ich mache eine Handbewegung, dass er stillhalten und schweigen soll, und gehe dann auf Summer zu, die dem Auto hinter uns jetzt gefährlich nahe kommt. Mein Gott, ich will gar nicht wissen, was sie denkt, wenn sie die Überreste meiner Arbeit sieht.

»Hey, Schwesterchen«, rufe ich. Wow, total natürlich und unauffällig.

Summer prustet los, aber dann wird sie wieder ernst. »Erin, was machst du hier?«

»Das Gleiche könnte ich dich fragen«, antworte ich, um sie hinzuhalten. Shit, was soll ich ihr nur erzählen? Auf jeden Fall irgendetwas, um sie hier wegzulocken. Wenn sie Damon und Nr. 154 nicht sieht und nicht ahnt, was wirklich vor sich geht, ist die Gefahr gebannt, und alles kann weitergehen, wie ich es geplant hatte. Nur weil sie mich einmal fast erwischt hat, ist ja nicht gleich alles verloren. Immerhin werden wir, wenn sie auf die neue Schule in der Nähe von Ivy Hall geht, nicht ganz so nah aufeinander hocken. Es wird dann leichter sein, alles vor ihr zu verheimlichen, als jetzt.

Ich mache noch einen Schritt auf sie zu und versuche, sie vorsichtig aus dem Parkplatz herauszulotsen. Weg von Damon und den verräterischen Hinweisen auf mein Rachegöttinnen-Dasein. »Wie wäre es, wenn wir das im Hotel .«

Summer schüttelt den Kopf. »Nein, Erin. Ich will jetzt wissen, was los ist.«

Okay. Kein Ding, ich kriege das hin. »Wie meinst du das?«, frage ich und klimpere unschuldig mit den Wimpern. »Nichts ist los, ich bin nur in die Bar .«

»Gib dir keine Mühe. Ich beobachte dich schon den ganzen Sommer«, flüstert Summer.

Mir bleibt das Herz stehen. »Was?«

Sie beißt sich auf die Lippen. »Angefangen hat es damit, dass du mir ständig irgendeinen Mist über deine Albträume aufgetischt hast.«

»Summer, ich .«

»Denkst du wirklich, ich glaube dir, dass du schreiend aufwachst, weil jemand alle deine Konsolen geklaut hat?«

Irgendwo hinter mir höre ich Damon verhalten prusten. In Gedanken werfe ich ihm einen bösen Blick zu.

»Ich will wissen, was du vor mir versteckst, Erin, und .« Sie verstummt. Ihre Augen sind feucht. »Warum du denkst, dass du etwas vor mir verheimlichen musst.«

Immer noch starre ich sie wie gelähmt an. Ich brauche eine Ausrede. Jetzt. Schnell.

»Ähm«, mache ich etwas hilflos.

Summer stemmt ihre Hände in die Hüften. »Das reicht mir als Erklärung nicht ganz.«

Wieder höre ich Damon leise prusten.

Und dann habe ich eine Idee. Ich fahre herum, haste die paar Schritte zu Damon und zerre ihn hinter dem Auto hervor.

»Hey, Erin, was soll .«

Ich ziehe ihn am Arm zu mir, bis unsere Nasen sich fast berühren. »Du hast doch gehört, sie will die Wahrheit wissen. Also kriegt sie eben die Wahrheit.«

Vielsagend sehe ich ihn an, dann wende ich mich wieder an Summer, mit einem lieblich verschämten Lächeln auf dem Gesicht, das ich sonst nur bei meinen Opfern anwende, um sie ins Verderben zu locken.

Summer zieht die Augenbrauen zusammen. Offensichtlich wirkt mein Lächeln bei ihr nicht.

Mist.

»Das hier ist Damon.« Ich schiebe ihn auf sie zu.

Sie mustert ihn, als wüsste sie nicht recht, was sie von ihm halten soll, und Damon mustert mich, als wüsste er es ebenso wenig.

»Damon ist mein heimlicher . äh . Freund.«

Damons Augen werden groß, aber er sagt nichts. Kann ich verstehen. Damon und ich - das ist so absurd, dass sein Gehirn offenbar aussetzt bei dem Versuch, es zu verarbeiten.

Ohne es zu wollen, muss ich grinsen.

»Wir sind sehr verliebt. Deswegen treffen wir uns schon die ganze Zeit nachts und . na ja . machen rum.« Ich werfe Damon einen Kuss zu und er weicht kaum merklich vor mir zurück.

Als hätte er Angst, ich könnte ihn wirklich küssen.

Ich gönne mir den Spaß und ziehe ihn an der Hand auf mich zu.

»Erin .«, stößt er eindringlich hervor. »Du darfst mich nicht küssen.«

Ich komme ihm noch etwas näher. »Natürlich nicht«, hauche ich ganz nah an seinem Mund. »Doch nicht vor meiner kleinen Schwester. Dabei will ich es so sehr.«

Ich höre, dass er schluckt. Gleichzeitig starrt er mich vollkommen entgeistert an. »Das . ich .«, macht er, als wäre sein Gehirn plötzlich komplett im Stand-by-Modus.

Ich verziehe das Gesicht. »Ja, ich weiß, Liebling. Total schade. Aber ich muss meine kleine Schwester nach Hause bringen.« Ich lasse ihn los, seufze schwer und schaue zu Summer hinüber.

Die absolut nicht überzeugt wirkt. Mist. Manchmal ist es echt unpraktisch, dass sie nicht naiv und gutgläubig ist.

»Aha. Das da ist also dein Freund?« Sie zieht eine Augenbraue hoch.

Ich nicke. »Damon. Ja. Mein Freund.«

»Und den verheimlichst du vor mir - warum genau?«

Mist, Mist, Mist. Aber okay, ich finde auch darauf eine Antwort. Komm schon, Gehirn. »Ich . wollte nicht, dass .«

»Du wolltest nicht, dass deine Schwester denkt, dass dir ein Kerl wichtiger ist als euer Sommer zu zweit, richtig?«, springt Damon ein.

Kurz starre ich ihn sprachlos an. »Ja, ja genau. Das ergibt total Sinn.«

Damon grinst. Ich grinse erleichtert zurück. Für einen kurzen Moment ist alles zwischen uns vergessen und ich denke wieder daran, dass wir vielleicht hätten Freunde werden können.

»Ist das wahr?«, fragt Summer.

Mein Blick zuckt zu ihr.

»Deswegen hast du dich heimlich mit ihm getroffen? Deswegen hast du dich immer rausgeschlichen?«

Hilflos sehe ich sie an. »Na ja. Ich wollte, dass es unser Sommer ist. Du solltest nicht denken, dass Damon mir wichtiger ist als du, und ich . ich wollte auch darauf verzichten, ihn zu sehen, aber er .«

Ich komme ins Stocken.

»Aber er ist der Einzige, der deine Albträume beruhigen kann?«, fragt Summer leise, als wüsste sie, wie das ist. Und ich muss wieder daran denken, wie sie als kleines Mädchen immer zu mir ins Bett gekrochen kam. Zu mir. Nie zu Jenna. Weil nur ich ihre Albträume beruhigen konnte.

Sie wartet auf Bestätigung, aber ich kann nicht sagen, was ich sagen müsste.

Niemand kann meine Albträume beruhigen, Summer.

Unwillkürlich sehe ich eisblaue Augen vor mir. Ich schiebe den Gedanken weg.

»Also geht es dir gut?«, fragt Summer.

Ich nicke.

Sie atmet erleichtert auf. »Ich wünschte, du hättest es mir früher gesagt. Wenn ich gewusst hätte, dass es jemanden gibt, mit dem du über alles reden kannst. Jemand, mit dem du glücklich bist .«, flüstert sie. »Ich freue mich so für dich. Dass es dir gut geht, ist das Allerwichtigste für mich.«

Oh Summer. Meine Augen werden feucht. Den ganzen Sommer macht sie das schon, sich um mich kümmern. Und es fühlt sich so verdammt gut an. So gut, dass ich mir wirklich wünschen würde, es könnte für immer so bleiben.

Sie und ich zusammen.

Meine Kehle wird eng, als mir klar wird, dass diese Möglichkeit soeben für immer gestorben ist. Den ganzen Sommer beobachtet sie mich schon. Während ich dachte, ich hätte alles perfekt im Griff, ist sie mir immer wieder gefolgt, und heute hätte sie mich fast erwischt. Sie hat die ganze Zeit etwas geahnt, und ich habe nicht mal gemerkt, wie nah sie der Wahrheit gekommen ist.

Der Schreck sitzt mir so tief in den Knochen, dass ich kaum ein Wort herausbringe. Aber dann zwinge ich meine Lippen zu einem Lächeln. »Das ist lieb von dir. Würde es dir etwas ausmachen, schon zum Hotel zurückzugehen und dort auf mich zu warten?«

Sie nickt. »Und dann erzählst du mir alles, ja?«

Sie wirft Damon einen frechen Blick zu, der sagt: Ja, wir werden die ganze Nacht über dich reden und Erin wird mir wirklich ALLES erzählen. Dann dreht sie sich um und lässt uns stehen.

Als sie über die Straße und in unser Hotel gegangen ist, atmet Damon hörbar auf. »Gerade noch mal gut gegangen.«

Ich schnaube und verziehe das Gesicht. »Für dich vielleicht. Ich hab dich jetzt als Lover an der Backe und muss mir lauter...

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