Seid nett aufeinander!

DER Sex-Leitfaden für Anfänger und Genießer
 
 
Books on Demand (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 15. November 2018
  • |
  • 436 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-7481-5383-2 (ISBN)
 
NOCH ein Aufklärungsbuch? Braucht die "Generation YouPorn" wirklich ein Buch, welches Antworten auf all die drängenden Fragen der "Digital Natives" gibt, wo diese sich doch online in Bild, Ton & Text alles auf den Monitor holen können, was es über Sex, Liebe und Beziehung zu wissen gibt?

JA! meint R. Fahren, der bei seinen Recherchen auf sehr viele unbeantwortete Fragen und reichlich Unsicherheit in Bezug auf Partnerschaft und Sex gestoßen ist. Von "Wie lerne ich jemanden kennen?" über "Das erste Mal" bis zu Fragen wie "Lohnt sich 'Freundschaft Plus'?"

Dieses Buch gibt verständlich, kompetent, unterhaltsam, lustbetont und ohne erhobenen Zeigefinger Antwort auf viele Fragen von Anfängern und Genießern beim Sex - ohne dabei Themen wie Sicherheit zu vernachlässigen.

Ein AUSZUG aus dem Inhaltsverzeichnis:

Selbstbefriedigung
Bin ich Sexsüchtig?
Selbstbefriedigung und Jungfräulichkeit
Unbewusste Strategien der Partnerwahl
Bin ich Asexuell?
Die "unsterbliche" Liebe zu einem Idol
Habe ich den/die Richtige(n)?
Wie eine Beziehung gefährlich werden kann
Aufgewärmt schmeckt nur Gulasch?
Bin ich eine "Schlampe"?
Bin ich lesbisch bzw. schwul?
(Wie) Soll ich mich outen?
Sex, Alter und das Gesetz (in Deutschland)
Was ist "Pädophil"?
Welches ist das "richtige" Alter?
Sex in der Familie?!
Wie jemanden kennenlernen?
Die "besten" Anmachsprüche(?)
Flirt & Sexting - Liebe im WWW
Warum Pornofilme keine Lehrfilme sind
Pornofilme in einer Beziehung?
Ist mein Schwanz zu kurz?
Sind meine Brüste zu klein?
Ist meine Muschi hässlich?
Intimrasur - wie und warum?
Körperschmuck und Tattoos
Sex und Religion
Verhütung - kein Problem! Oder?!
Die Pille danach
Ungewollt schwanger - was jetzt?
Das Küssen
Was ist "Petting"?
Familie und andere Störenfriede
Kommt nach Petting der Sex?
Erogene Zonen des Mannes.
Erogene Zonen der Frau.
Fingerspiele richtig gemacht
Der G-Punkt - Magie oder Mythos?
Oralverkehr für Anfänger und Fortgeschrittene
Warum beim Blasen kaum geblasen wird
Lecken ist lecker!
Squirting - wenn SIE mehr als feucht wird.
Das "erste Mal"
Wann ist der richtige Zeitpunkt?
Erektionsstörungen - wenn ER nicht "kann"
Wann kommt SIE? ER ist schon da!
Länger durchhalten
Sex während der Periode?
Dirty Talk - wenn Sex "schmutzig" wird
Sex-Stellungen - Lustgewinn durch Akrobatik?
Analverkehr?
Wenn Sex wehtun soll
Wenn ihm gefällt, dass sie mit anderen schläft
Der Seitensprung
Warum gehen Partner fremd?
"Freundschaft Plus" als Alternative zur Beziehung?
Sex und Gesundheit
1. Auflage
  • Deutsch
  • 1,08 MB
978-3-7481-5383-2 (9783748153832)
weitere Ausgaben werden ermittelt
R. Fahren ist das Pseudonym eines Sexperten, der seit den 80er Jahren im Rhein/Main-Gebiet lebt und schon lange kein Teenager mehr ist.

Sex ist sein Hobby. Seit 30+ Jahren ist er mit der gleichen Partnerin glücklich zusammen, seit über 10 Jahren nutzt er allerdings mit dem Einverständnis seiner Frau, die Möglichkeit unverbindlichen Sex mit Dritten im Rahmen von Besuchen in Swinger-, FKK- und Saunaclubs zu haben und verzichtet lediglich auf Affären "mit Herz".

Daher hatte R. Fahren in den letzten Jahrzehnten mit über 1.000 Frauen Sex und basiert seine Bücher auch stets auf diesen R-Fahrungen.

Wenn DU Sex anders ERLEBT hast, dann freut sich R. Fahren auf Dein Feedback sowie alle Fragen und Anregungen zum Thema Sex, die er gerne in zukünftige Ausgaben seiner Werke einarbeiten wird. Kontakt zum Autor unter http://r.fahren.liefert.info bzw. per eMail: R.Fahren@liefert.info

Selbstbefriedigung

Im Verlauf der Pubertät, welche im Normalfall bei Mädchen zwischen dem 10. und 18. Lebensjahr stattfindet und bei Jungen im Bereich von 12 bis 21 durchlaufen wird, entwickeln sich nicht nur körperlich die Geschlechtsmerkmale, sondern es erwacht darüber hinaus zunehmend das Interesse am anderen Geschlecht. Dabei ist sexuelles Augenmerk nicht einmal unbedingt an die Pubertät gebunden, denn während man früher annahm, dass sich die Sexualität des Menschen erst mit der Pubertät entwickelt, gilt es heute als anerkannt, dass der Mensch schon als Kind sexuelle Regungen hat.

Pubertät ist, wenn die Eltern schwierig werden!

Beide Geschlechter entdecken dabei früher oder später, dass man durch entsprechende Stimulation in der Leibesmitte recht angenehme Gefühle erzeugen kann und beginnen irgendwann sich mehr oder weniger häufig selbst zu befriedigen.

Da man Kindern oft schon recht früh beibringt, dass die Geschlechtsteile mit Scham behaftet sind und diese niemand sehen darf und man - vor allem in der Öffentlichkeit - unbedingt die Finger davon fernzuhalten hat, begleiten dieses "an sich herumspielen" oft allerlei Schuldgefühle. Gerade Mädchen halten ihre Genitalien erziehungsbedingt oft für "schmutzig" und verkneifen sich daher die Masturbation entweder völlig oder ersetzen das "Anfassen" durch Techniken wie das "Kissenreiten".

Besonders peinlich wird es für beide Seiten, wenn die Vorfahren ihre Kinder bei der Selbstbefriedigung überraschen. Eltern sollten sich in einem solchen Fall (wenn sie noch nicht bemerkt wurden) diskret zurückziehen bzw. anderenfalls sich für die Störung entschuldigen und nicht etwa versuchen die Gelegenheit für ein Aufklärungsgespräch zu nutzen. Den Jugendlichen ist die Situation schon peinlich genug. Je selbstverständlicher die Eltern damit umgehen, umso mehr signalisieren sie dem Nachwuchs, dass es sich dabei um eine natürliche Tätigkeit handelt, welche von den meisten Menschen gepflegt wird.

In der Praxis sind sich Ärzte und Psychologen inzwischen weitestgehend einig, dass Selbstbefriedigung natürlich und gesund ist und die einzigen Schäden durch das schlechte Gewissen und die Horrormärchen, mit denen man in der Vergangenheit versucht hat den jungen Menschen die Masturbation madig zu machen, entstehen.

Nachdrücklich hat man in früheren Zeiten behauptet, Masturbation bewirke Blindheit und Knochenerweichung, hemme das Wachstum, löse das Rückenmark auf, verursache Wahnsinn, setze die Zeugungsfähigkeit herab, sei Sünde und überhaupt habe ein Mann in seinem Leben nur 1000 "Schuss", die dann verschwendet und viel zu früh "aufgebraucht" seien.

Auch die "Erfindung" der Beschneidung beim Mann hatte vermutlich ursprünglich das Ziel die Masturbation der Jungen einzudämmen - und bei der Genitalverstümmelung der Mädchen, die oft verharmlosend als "weibliche Beschneidung" bezeichnet wird, erst recht.

"Sagen Sie nichts gegen Masturbation - es ist Sex mit jemandem, den man wirklich liebt."

Woody Allen

(US-amerikanischer Regisseur Jahrgang 1935)

Heute wissen wir, dass Selbstbefriedigung gesund ist und zur normalen Sexualität des Menschen gehört. Daher sieht man darin nur dann eine Störung, wenn die Onanie dem Sex in einer Partnerschaft vorgezogen wird. Die körperlichen Schäden beschränken sich anfangs höchstens auf etwas Muskelkater und Wundsein (wenn man es übertreibt und die Schmierung vernachlässigt) und da das Sperma ständig in verschwenderischem Überschuss neu gebildet wird, ist bei Jungs auch die Anzahl der möglichen Ergüsse nicht endlich.

Bin ich sexsüchtig?

Die Entdeckung des sexuellen Vergnügens bei der Autoerotik und dem überwältigen Gefühl eines Orgasmus führt gerade während der Hormonvergiftung der Pubertät dazu, dass viele dieses Erlebnis so oft wie nur irgend möglich genießen möchten. Sich daher täglich - oder sogar mehrmals pro Tag "einen von der Palme zu wedeln" oder "die Perle zu polieren" ist in dieser Zeit nicht ungewöhnlich und lässt meist spätestens nach ein paar Jahren nach - vor allem, wenn die Jugendlichen herausgefunden haben, dass Sex mit einem anderen Menschen NOCH mehr Spaß macht ...

Diese Entwicklung ist ebenso verständlich wie natürlich und daher erst einmal kein Grund zur Besorgnis. Trotzdem sollte man es mit der Selbstbefriedigung nicht übertreiben, denn in Ausnahmefällen kann durchaus so etwas wie ein Suchtverhalten entstehen und die Dosis muss mehr und mehr gesteigert werden.

Während man sich anfangs nur einen Wunschpartner vorzustellen braucht, um "in Fahrt zu kommen" und schließlich einen Höhepunkt zu erreichen, führt der Konsum von Pornofilmen dazu, dass im Laufe der Zeit immer "härtere" und unrealistischere Streifen konsumiert werden müssen, um sich ausreichend Erregung zu verschaffen, was die Vorstellung von Sex dann immer mehr von dem wirklichen Ablauf abkoppelt.

Dies kann sogar dazu führen, dass man von "normalen" Sexualpraktiken irgendwann nicht mehr erregt wird oder ohne den gewohnten Vibrator kaum noch zum Orgasmus kommen kann.

Arzt: "Sie müssen sofort mit der Selbstbefriedigung aufhören!"

Patient: "Warum?!"

Arzt: "Weil ich Sie sonst nicht untersuchen kann!"

Dies ist natürlich trotzdem kein Grund, um sich die Selbstbefriedigung komplett zu versagen - allerdings sollte man sie bewusst genießen anstatt nur Langeweile zu bekämpfen, Frust abzubauen oder sich nur deshalb befriedigen, weil man sich eben auch sonst jeden Abend befriedigt. Dies ist im Grunde genau, wie mit anderen Genussmitteln - eine Rippe Schokolade ist köstlich und ein Genuss - sich aber jeden Tag eine (oder gar mehrere) Tafeln reinzustopfen nicht mehr wirklich lecker - und auch nicht gerade gesund.

Wer "endlich" einen Partner gefunden und mit diesem die ersten Sexperimente gemacht hat, kann oft gar nicht genug bekommen und man fällt bei jeder sich bietenden Gelegenheit übereinander her. Oft schläft man dann so häufig miteinander, wie es nur "geht", dreht mehrere Runden nacheinander - gerne auch mehrmals am Tag. Auch hier kann man noch lange nicht von einer "Sucht" sprechen, denn dies ist normal und im Laufe der Zeit hat auch ein junges Paar nicht mehr NUR Sex im Kopf und die Akte werden nach und nach seltener. Ein Problem stellt dies in einer Partnerschaft nur dann dar, wenn die Bedürfnisse und Vorstellungen über die Häufigkeit von Sex grob voneinander abweichen.

Selbstbefriedigung mit Hilfsmitteln

So manchem wird Masturbation irgendwann langweilig und so sucht man nach neuen Methoden, um das "Spiel" wieder interessanter zu gestalten.

Seiten wie http://sexspielzeug-basteln.com liefern dabei originelle Anleitungen, die ich allerdings nicht persönlich ausprobiert habe und daher keine Gewähr für den Erfolg übernehme. Wer professionell hergestellte Sextoys nutzen möchte und noch zu jung für einen Sexshop ist bzw. sich in einen solchen nicht hineintraut, der muss deswegen nicht unbedingt auf einen Erotikversand zurückgreifen.

Sextoys in allen Farben und Formen lassen sich bei Amazon bestellen. Wer dort ohnehin hin und wieder einmal etwas ordert, der macht sich damit auch bei der Familie nicht verdächtig - es sei denn es ist üblich, dass die Eltern selbst ein harmloses Amazon-Päckchen, welches an den Nachwuchs adressiert ist, ungefragt öffnen. Während Jungs sich für Produkte wie Fleshlight1 begeistern, haben Mädchen die Auswahl an unzähligen Vibratoren in allen Farben und Formen - zum Stichwort "Vibrator" liefert alleine Amazon über 40.000 Treffer2!

Aber selbst mit Hausmitteln kann man eine Menge Spaß haben. Mädchen experimentieren mit Reibung und nutzen hierfür gerne Kissen oder Plüschtiere, massieren den Kitzler mit dem Brausestrahl oder führen sich allerlei Gegenstände ein. Vor allem die Griffe von Zahn- und Haarbürsten werden gerne genutzt, da diese leicht zu beschaffen, und völlig unverdächtig sind. Wer sich als Mädchen nicht getraut einen Vibrator zu kaufen oder zu bestellen, hat oft bald herausgefunden, dass auch elektrische Zahnbürsten angenehm vibrieren.

Kundin im Gemüseladen: "Ich hätte gerne eine schöne, dicke Gurke!"

Verkäufer: "Nehmen sie doch zwei - dann können sie eine...

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