Der Prognoseschaden bei der Untreue

Vom 'Gefährdungsschaden' zur wirtschaftlichen Prognose anhand der Sicherheitslösung
 
 
Mohr Siebeck (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 8. Februar 2016
  • |
  • 408 Seiten
 
E-Book | PDF mit Adobe-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-16-154440-8 (ISBN)
 
Kai Ensenbach untersucht den Gefährdungsschaden aus der Perspektive der Untreue auf wirtschaftlicher Grundlage. Der Gefährdungsschaden gehört zu den umstrittensten Problemen des Strafrechts. Man untersuchte ihn jedoch lange Zeit vorrangig oder gar ausschließlich aus der Perspektive des Betrugs. Verstärkt vertreten Wissenschaft und Praxis hingegen in neuerer Zeit die Ansicht, zwischen Betrug und Untreue bestünden relevante Unterschiede. Damit hat unter anderem der 2. Strafsenat des BGH eine eigenständige teleologische Reduktion der Untreue bei Gefährdungsschäden begründet. Der Autor widmet sich daher den theoretischen, konzeptionellen und historischen Grundlagen, untersucht die These der eigenständigen Auslegung und die vorhandenen Meinungen. Er gelangt zunächst zu einer konzeptionellen und begrifflichen Neuausrichtung. Auf systematischer Grundlage bietet er schließlich eine eigene materielle Lösung an.
  • Deutsch
  • Tübingen
  • |
  • Deutschland
  • Für Beruf und Forschung
  • 4,72 MB
978-3-16-154440-8 (9783161544408)
10.1628/978-3-16-154440-8
weitere Ausgaben werden ermittelt
  • Cover
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • Kapitel 1: Einleitung
  • § 1 Untersuchungsbedarf
  • § 2 Gang der Untersuchung
  • Kapitel 2: Gefährdung als "Nachteil"
  • § 1 Der Vermögensbezug von "Nachteil"
  • § 2 Der wirtschaftliche Vermögens- und Schadensbegriff
  • A. Die wirtschaftlichen Vermögensbegriffe
  • B. Die wirtschaftliche Schadenslehre
  • § 3 Bestimmtheitsgebot und (Vermögens-) Nachteil, Art. 103 Abs. 2 GG
  • A. Anforderungen an die Gesetzesbestimmtheit
  • B. Bestimmtheit des Begriffs 'Nachteil'
  • C. Bestimmtheit des Begriffs 'Vermögen'
  • D. Ergebnis
  • § 4 Gefährdung als (Vermögens-)Nachteil unter dem Regime des wirtschaftlichen Vermögensbegriffs
  • A. Wirtschaftlich-faktische Betrachtung
  • I. Beispiel: Kreditvergabe
  • II. Beispiel: Unordentliche Buchführung
  • III. Beispiel: Vermögensvermischung
  • IV. Kein Abhandenkommen eines "Stücks" Vermögen?
  • V. Zwischenergebnis
  • B. Intersystematische Betrachtung
  • I. Vergleich mit der HGB-Bilanz
  • II. Vergleich mit dem Bewertungsgesetz (BewG)
  • III. Zwischenergebnis
  • C. Intrasystematische Betrachtung
  • I. Vergleich mit den Exspektanzen
  • II. Vergleich mit § 263 Abs. 3 S. 2 Nr. 2 Alt. 2 StGB
  • III. Schluss aus dem Missbrauchstatbestand des § 266 Abs. 1 Alt. 1 StGB
  • IV. Zwischenergebnis
  • D. Ergebnis
  • § 5 Analogieverbot und (Vermögens-)Nachteil aufgrund von 'Gefährdungsschäden', Art. 103 Abs. 2 GG
  • A. Verstoß gegen den gemäß Art. 103 Abs. 2 GG verbindlichen Willen des Gesetzgebers (Naucke)
  • I. Darstellung
  • II. Stellungnahme
  • B. Vermögensgefährdung als Analogie (Watzka)
  • I. Argument fehlender Bereicherung
  • II. Argument mangelnder Stoffgleichheit
  • III. Herleitung aus ungeschriebenen Tatbestandsmerkmalen
  • IV. Keine Übertragbarkeit auf die Untreue
  • C. Kein Verstoß gegen das Analogieverbot
  • I. Bedeutung des wirtschaftlichen Vermögensbegriffs
  • II. Einfluss der Allgemeinsprache
  • D. Weitere Kritik am Gefährdungsschaden
  • E. Ergebnis
  • Kapitel 3: Sinngehalt des Begriffs 'Gefährdungsschaden'
  • § 1 Betrachtung des Wortes 'Gefährdung'
  • § 2 Differenzierungsmerkmale zwischen den Begriffen 'Gefährdungsschaden' und 'endgültiger Schaden'
  • A. Ausscheiden eines Vermögensgegenstandes?
  • B. 'Gefährdungsschaden' als Wertverringerung um einen Teil?
  • C. 'Gefährdungsschaden' als "verzögerter Schaden"?
  • D. Das Prognoseelement
  • § 3 Zur Herkunft der Begriffswahl
  • A. Die 'Gefährdung' in der früheren Rechtsprechung
  • I. Die Rechtsprechung des Preußischen Obertribunals und Sächsischen Oberappellationsgerichts
  • II. Die Rechtsprechung des Reichsgerichts vor RGSt 16, 1
  • III. Die Entscheidung RGSt 16, 1
  • IV. Die Rechtsprechung des Reichsgerichts nach RGSt 16, 1
  • V. Zwischenergebnis
  • B. Kursorischer Einblick in die Literatur
  • C. Ergebnis
  • § 4 (Fehlende) Notwendigkeit einer Differenzierung
  • A. 'Gefährdungsschaden' als Sonderkategorie
  • I. Die Ansicht von Fischer
  • II. Die Ansicht von Schmitt
  • III. Die Ansicht von Küper
  • IV. Die Ansicht von Schünemann
  • V. Die Ansicht von Brüning
  • VI. Zusammenfassung
  • B. Entbehrlichkeit des 'Gefährdungsschadens'
  • I. Die Ansicht des 1. Strafsenats des BGH
  • II. Die Ansicht des 3. Strafsenats des BGH
  • III. Die Ansicht von Nack
  • IV. Die Ansicht von Otto
  • V. Die Ansicht von Ransiek/Reichling
  • VI. Zusammenfassung
  • C. Stellungnahme
  • I. Prognosen und 'endgültige Schäden'
  • 1. Zum Argument des 'zweiaktigen Gefährdungsschadens'
  • 2. Zu Bedenken aufgrund des 'bloßen' Prognosecharakters
  • 3. Mangel geeigneter Kriterien zur Definition der Endgültigkeit
  • 4. Logische Inkonsistenz des 'Gefährdungsschadens'
  • 5. Grundsätzlich keine Endgültigkeit der Rechtsgutsverletzung erforderlich
  • 6. Zwischenergebnis
  • II. Aspekte der Gesamtsaldierung
  • 1. Endgültigkeit beruht auf der Gesamtsaldierung
  • 2. Besonderheiten des § 266 Abs. 1 StGB
  • a) Einfluss des Missbrauchstatbestands, § 266 Abs. 1 Alt. 1 StGB
  • b) Besonderheiten im Rahmen der Gesamtsaldierung
  • 3. "Der Vermögensschaden bedarf im Normalfall keiner Prognose"?
  • 4. Beachtlicher Saldierungszeitpunkt
  • 5. Zwischenergebnis
  • III. 'Gefährdungsschaden' als Perspektivenwechsel
  • IV. Wider vermeidbare begriffliche Irreführung: Der Prognoseschaden
  • V. Ergebnis
  • Kapitel 4: Systematische Zusammenhänge des Tatbestandsmerkmals "Nachteil"
  • § 1 Unmittelbarkeit des Vermögensnachteils
  • A. Semantik von Unmittelbarkeit
  • B. Die (Un-)Bestimmtheit der 'Unmittelbarkeit'
  • C. Meinungsstand zur Unmittelbarkeit bei der Untreue
  • I. Zeitliche Unmittelbarkeit
  • II. Handlungsunmittelbarkeit
  • D. Stellungnahme
  • I. Wortlautauslegung
  • II. Umkehrschluss zur Unmittelbarkeit des kompensierenden Vermögenszuflusses
  • III. Vergleichbarkeit mit der Vermögensverfügung
  • IV. Vorsatzargument aus §§ 16, 8 StGB
  • V. Vergleich mit dem Zivilrecht
  • VI. Adressatenproblem
  • VII. (Nahezu) Eliminierte Versuchsphase
  • VIII. Ergebnis: Kein Unmittelbarkeitserfordernis zwischen Pflichtverletzung und Vermögensabfluss
  • § 2 Unterschiede zwischen Betrug und Untreue - Differenzierung zwischen 'Schaden' und 'Nachteil'?
  • A. Ausweitung aufgrund struktureller Unterschiede?
  • I. Ausweitung nach Hillenkamp
  • II. Extension aufgrund einer Wortlautbetrachtung
  • III. Weitere Extensionsansätze
  • B. Reduktion aufgrund struktureller Unterschiede?
  • I. Älteres Argument: Unterschiedliche Interessenlage
  • 1. Inhalt des Arguments
  • 2. Kritik
  • II. Neuere Argumente
  • 1. Das Versuchs- und das Bestimmtheitsargument von Dierlamm
  • 2. Das Argument der Bereicherungsabsicht von Matt/Saliger
  • 3. Die Argumente im Einzelnen
  • a) Das Versuchsargument
  • aa) Inhalt des Arguments
  • bb) Kritik
  • b) Das Bestimmtheitsargument
  • aa) Inhalt des Arguments
  • bb) Kritik
  • c) Das Argument der Bereicherungsabsicht
  • aa) Inhalt des Arguments
  • bb) Kritik
  • C. Eigene Ansicht
  • I. Nähebeziehung zum fremden Vermögen
  • II. Die Unmittelbarkeitsprinzipien beim Betrug
  • Kapitel 5: Meinungsstand zu Prognoseschäden bei Betrug und Untreue
  • § 1 Prognoseschäden beim Betrug
  • A. Die konkrete Gefahr nach der Rechtsprechung
  • I. Darstellung
  • II. Stellungnahme
  • 1. Der mangelnde Aussagewert von 'konkrete Gefahr'
  • 2. Konkrete Gefahr des Vermögensverlustes als nicht hinreichende Bedingung
  • a) Konkrete Vermögensgefahr und konkrete Gefährdungsdelikte
  • b) Konkrete Vermögensgefahr und Verletzungsdelikte
  • c) Möglichkeit von Fehlprognosen
  • 3. Mangelnde Berechnung des wirtschaftlichen Nachteils
  • 4. Zu den 'drei Kriterien'
  • III. Ergebnis
  • B. Das "Herrschaftsmodell" von Schröder
  • I. Darstellung
  • II. Stellungnahme
  • 1. Übertragbarkeit auf den Untreuetatbestand
  • a) Notwendige Modifikation der Herrschaftsformel
  • b) Keine 'endgültige Schädigung'
  • 2. Unmittelbarkeit als unbestimmtes Kriterium
  • 3. Bruch mit wirtschaftlicher Betrachtungsweise
  • 4. Das Versuchsargument
  • 5. Ungleiche Lösung der verschiedenen Prognosekonstellationen
  • III. Ergebnis
  • C. Die Vermittlungslehre von Cramer
  • I. Darstellung
  • II. Stellungnahme
  • 1. Entgrenzungsgefahr durch Beseitigungsansprüche
  • 2. Systematischer Widerspruch zur Täuschung
  • 3. Doppelwirkung des Anfechtungsrechts
  • 4. Ungleiche Lösung der verschiedenen Prognosekonstellationen
  • III. Ergebnis
  • D. Das relativierte Herrschaftsmodell von Lenckner
  • I. Darstellung
  • II. Stellungnahme
  • 1. Zur Abgrenzungsproblematik bei quantitativen Unterschieden
  • 2. Abgrenzung von Versuch und Vollendung - Bestimmtheitsgebot
  • 3. Wahrscheinlichkeitserwägungen und Unmittelbarkeit sind nicht identisch
  • 4. Prinzipienwechsel bei Betrachtung der Gegenrechte
  • 5. Das Anfechtungsrecht
  • III. Ergebnis
  • E. Das Unmittelbarkeitsprinzip von Riemann
  • I. Darstellung
  • II. Stellungnahme
  • 1. Übertragbarkeit auf die Untreue
  • 2. Systematische Unstimmigkeiten
  • 3. Das Versuchsargument
  • 4. Bruch mit wirtschaftlicher Betrachtungsweise
  • 5. Keine konsequente Durchführung
  • III. Ergebnis
  • F. Normativ geprägte Unmittelbarkeit nach Lackner
  • I. Darstellung
  • II. Stellungnahme
  • G. Das Modell der Vermeidemacht von Hefendehl
  • I. Darstellung
  • II. Stellungnahme
  • 1. Betrug und Untreue als Verletzungsdelikte
  • 2. Viktimodogmatik als Leitmaßstab
  • 3. Prognoseproblematik
  • 4. Strukturell geminderte Vermeidemacht
  • III. Ergebnis
  • § 2 Prognoseschäden bei der Untreue
  • A. Die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs
  • I. Frühere Rechtsprechung bis 2006
  • II. Der 2. Strafsenat des BGH: "Schwach überschießende Innentendenz"
  • 1. Darstellung
  • a) Das Kanther/Weyrauch-Urteil (BGHSt 51, 100)
  • b) Ausweitung auf alle Fälle des Prognoseschadens
  • c) Zustimmung des 5. Strafsenats am BGH
  • d) Ausweitung auf den dolus directus 2. Grades
  • e) Anschluss durch das OLG Hamburg
  • f) Erneutes Aufgreifen durch den 5. Strafsenat des BGH
  • 2. Stellungnahme
  • a) Der Gesetzeswortlaut
  • b) Die Motivation: Systematische Unterschiede zum Betrug
  • c) Mangelnde Vergleichbarkeit mit der Bereicherungsabsicht
  • d) Beweisprobleme bei voluntativen Vorsatzelementen
  • e) Keine Folgerichtigkeit
  • f) Versuch konstruktiv nicht denkbar
  • 3. Ergebnis
  • III. Der 1. Strafsenat des BGH: "Gefährdungsschaden als 'Scheinproblem'"
  • 1. Darstellung
  • a) Die obiter dicta des 1. Strafsenats am BGH
  • b) Die Zustimmung des 3. Strafsenats am BGH
  • c) Abweichende Entscheidung des 1. Strafsenats des BGH zu § 370 AO
  • 2. Stellungnahme
  • a) Inkompatibilitäten zwischen Bilanzrecht und Strafrecht
  • aa) Die Informationsfunktion des HGB-Bilanzrechts
  • bb) Die Gläubigerschutzfunktion der Handelsbilanz
  • cc) Zum mangelnden Bestimmtheitsgewinn
  • dd) Unterschiedliche Maßstäbe auch innerhalb des Bilanzrechts
  • b) Modellcharakter des (Handels-)Bilanzrechts?
  • 3. Ergebnis
  • B. Die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts
  • I. Darstellung
  • II. Stellungnahme
  • C. Untreuespezifische Ansätze des Schrifttums
  • I. "Unmittelbarkeitsprinzip" von Matt/Saliger
  • 1. Darstellung
  • 2. Stellungnahme
  • a) Keine relevanten systematischen Unterschiede zum Betrug
  • b) Grundsätzliche Bedenken gegen die Unmittelbarkeit als Kriterium
  • c) Der Leitgedanke hinter dem Unmittelbarkeitsprinzip
  • d) Unmittelbares Ansetzen und Unmittelbarkeit der Vermögensverfügung
  • e) Zur Inkonsistenz des Ansatzes
  • 3. Ergebnis
  • II. Das Herrschafts- und Rücktrittsmodell von Strelczyk
  • 1. Darstellung
  • 2. Stellungnahme
  • a) Zum Leitgedanken Strelczyks
  • b) Wider das Herrschaftselement
  • c) Das Rücktrittselement als Zirkelschluss
  • d) Zur praktischen Unmöglichkeit, einen Prognoseschaden auszuweisen
  • e) Zur Inkonsistenz des Ansatzes
  • 3. Ergebnis
  • III. Evidenzkriterium anhand modellierenden Rückgriffs auf das Bilanzrecht
  • 1. Darstellung
  • 2. Stellungnahme
  • IV. Zueignungsorientierte Auslegung nach Hoyer
  • 1. Darstellung
  • 2. Stellungnahme
  • a) Unzulässiger Rückschluss vom subjektiven Tatbestand?
  • b) Zu den Gegenargumenten Hefendehls
  • c) Ähnlichkeitsprobleme aufgrund des wirtschaftlichen Vermögensbegriffs
  • d) Ähnlichkeitsprobleme aufgrund der (engen) Manifestationstheorie
  • 3. Ergebnis
  • Kapitel 6: Die Sicherheitslösung
  • § 1 Maßstäbe einer Lösung
  • § 2 Prognosen
  • A. Prognosen im materiellen Strafrecht
  • I. Prognosen im Sanktionenrecht
  • II. Prognosen in den Straftatvoraussetzungen
  • 1. Prognosen bei konkreten und potentiellen Gefährdungsdelikten
  • 2. Prognosen beim Notstand
  • 3. Prognosen bei den Fahrlässigkeits- und Unterlassungsdelikten
  • III. Erforderliche Sicherheit bei Fahrlässigkeits- und Unterlassungsdelikten
  • IV. Risikoerhöhungsgedanke bei den Fahrlässigkeitsdelikten
  • 1. Zum in-dubio-Argument
  • 2. Zum Argument der Verwandlung von Erfolgsdelikten in Gefährdungsdelikte
  • 3. Fehlende systematische Vergleichbarkeit
  • V. Risikoerhöhungsgedanke bei den Unterlassungsdelikten
  • 1. Zum Garantenpflicht-Argument
  • 2. Zum § 323c-Argument
  • 3. Zum Versuchs-Argument
  • 4. Zum Gleichstellungs-Argument
  • 5. Ergebnis: Sichere Prognose bei den Unterlassungsdelikten notwendig
  • VI. Übertragung auf Vermögensprognosen
  • VII. Zwischenergebnis
  • B. Die Probleme der Wahrscheinlichkeiten
  • I. Das Problem der Wahrscheinlichkeitsberechnung
  • II. Unbestimmtheit von Wahrscheinlichkeiten
  • C. Die Wertbemessung
  • § 3 Die Definition des Prognoseschadens
  • § 4 Illustration durch Fallbeispiele
  • A. Kredituntreue
  • I. Die Fallgruppe
  • II. Die Linie der Rechtsprechung
  • III. Behandlung nach der Sicherheitslösung
  • 1. Das Darlegungserfordernis
  • 2. Wahrscheinlichkeitsurteil anhand der gesamten Vermögenslage
  • 3. Keine Orientierung am Handelsbilanzrecht
  • B. Sonstige Risikogeschäfte
  • I. Die Fallgruppe
  • II. Die Linie der Rechtsprechung
  • III. Behandlung nach der Sicherheitslösung
  • 1. Zur 'Spieler-Formel'
  • 2. Die Bürgschafts-Fälle
  • 3. Probleme der Nachteilsermittlung und der 'Mindestschaden'
  • C. Unordentliche Buchführung
  • I. Die Fallgruppe
  • II. Die Linie der Rechtsprechung
  • III. Behandlung nach der Sicherheitslösung
  • D. Auslösung behördlicher und sonstiger Folgen
  • I. Die Fallgruppe
  • II. Die Linie der Rechtsprechung
  • III. Behandlung nach der Sicherheitslösung
  • E. Verwahrung von Fremdgeld: Vermögensvermischung
  • I. Die Fallgruppe
  • II. Die Linie der Rechtsprechung
  • III. Behandlung nach der Sicherheitslösung
  • 1. Der drohende Zugriff durch Gläubiger
  • 2. Ausgleichsbereitschaft des Treunehmers
  • 3. Verwendung zu eigenen Zwecken
  • F. Preisgabe geheimer Informationen (am Beispiel von Ausschreibungen)
  • I. Die Fallgruppe
  • II. Die Linie der Rechtsprechung
  • III. Behandlung nach der Sicherheitslösung
  • G. Prozessrisiken
  • I. Die Fallgruppe
  • II. Die Linie der Rechtsprechung
  • III. Behandlung nach der Sicherheitslösung
  • H. Einrichtung von Schwarzen Kassen
  • I. Die Fallgruppe
  • II. Die Linie der Rechtsprechung
  • III. Behandlung nach der Sicherheitslösung
  • 1. Hinführung
  • 2. Dispositionsfreiheit und Dispositionsmöglichkeit
  • 3. Keine Kompensation durch Verwendung des Vermögens
  • 4. Zwischenergebnis
  • 5. Schwarze Kassen in Privatwirtschaft und öffentlichem Haushalt
  • 6. Die Trienekens-Entscheidung (BGHSt 55, 266)
  • 7. Bloße Pflichterfüllung
  • I. Sonstige Fälle
  • I. Verjährenlassen einer Forderung
  • II. Missbrauch von Inhaber- und anderen Wertpapieren ('Annahme eines Wechsels')
  • § 5 Möglicher Inhalt der Prognose: Vorübergehende Vermögensminderungen
  • A. Als vorübergehend prognostizierte Beeinträchtigungen
  • B. Wider Erwarten vorübergehende Beeinträchtigungen
  • I. Nachträglicher Wegfall des Taterfolgs?
  • II. Rücktritt vom vollendeten Gefährdungsschaden nach Weber?
  • Kapitel 7: Folgefragen
  • § 1 Die besonders schweren Fälle des § 266 Abs. 2 StGB i.V.m. § 263 Abs. 3 StGB
  • A. "Gefahr des Verlustes von Vermögenswerten"
  • B. "Vermögensverlust großen Ausmaßes"
  • I. Keine Berücksichtigung der reparatio damni
  • II. Ausschluss des Prognoseschadens?
  • 1. Der Gesetzeswortlaut
  • 2. Historische Auslegung
  • 3. Mangelnde Unterscheidbarkeit von Prognoseschäden und sonstigen Schäden
  • 4. Systematik
  • III. Ergebnis
  • § 2 Beginn der Verfolgungsverjährung, § 78a StGB
  • A. Überwiegende Ansicht: Verjährungsbeginn bei 'Endgültigkeit'
  • B. Die Kritik von Dierlamm
  • C. Die Kritik von Cordes/Sartorius
  • D. Maßstäbe für die Lösung
  • I. Argumente für den Verjährungsbeginn mit Prognoseschaden
  • II. Argumente für einen späteren Verjährungsbeginn
  • E. Eigene Ansicht
  • I. Verjährungsbeginn mit äußerlicher Manifestation
  • II. Maßstäbe der äußerlichen Manifestation
  • 1. Prognosen auf Ebene des Vermögensabflusses
  • 2. Prognosen auf Ebene der Kompensation
  • 3. Jeweils erforderliche Prognose
  • 4. Sonderfall: Schwarze Kassen
  • III. Ergebnis
  • Kapitel 8: Zusammenfassung
  • § 1 Die Ergebnisse der Arbeit
  • § 2 Die Definition des Prognoseschadens
  • Literaturverzeichnis
  • Stichwortverzeichnis

Dateiformat: PDF
Kopierschutz: Adobe-DRM (Digital Rights Management)

Systemvoraussetzungen:

Computer (Windows; MacOS X; Linux): Installieren Sie bereits vor dem Download die kostenlose Software Adobe Digital Editions (siehe E-Book Hilfe).

Tablet/Smartphone (Android; iOS): Installieren Sie bereits vor dem Download die kostenlose App Adobe Digital Editions (siehe E-Book Hilfe).

E-Book-Reader: Bookeen, Kobo, Pocketbook, Sony, Tolino u.v.a.m. (nicht Kindle)

Das Dateiformat PDF zeigt auf jeder Hardware eine Buchseite stets identisch an. Daher ist eine PDF auch für ein komplexes Layout geeignet, wie es bei Lehr- und Fachbüchern verwendet wird (Bilder, Tabellen, Spalten, Fußnoten). Bei kleinen Displays von E-Readern oder Smartphones sind PDF leider eher nervig, weil zu viel Scrollen notwendig ist. Mit Adobe-DRM wird hier ein "harter" Kopierschutz verwendet. Wenn die notwendigen Voraussetzungen nicht vorliegen, können Sie das E-Book leider nicht öffnen. Daher müssen Sie bereits vor dem Download Ihre Lese-Hardware vorbereiten.

Bitte beachten Sie bei der Verwendung der Lese-Software Adobe Digital Editions: wir empfehlen Ihnen unbedingt nach Installation der Lese-Software diese mit Ihrer persönlichen Adobe-ID zu autorisieren!

Weitere Informationen finden Sie in unserer E-Book Hilfe.


Download (sofort verfügbar)

89,00 €
inkl. 7% MwSt.
Download / Einzel-Lizenz
PDF mit Adobe-DRM
siehe Systemvoraussetzungen
E-Book bestellen