"Die Alpen" von Albrecht von Haller und die aufkommende Alpenbegeisterung im 18. Jahrhundert

Eine kurze Einführung
 
 
GRIN Verlag
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 10. August 2020
  • |
  • 14 Seiten
 
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978-3-346-22213-8 (ISBN)
 
Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Germanistik - Literaturgeschichte, Epochen, , Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit soll das Gedicht "Die Alpen" (1729) von Albrecht von Haller analysieren, interpretieren und der Fragestellung nachgehen, inwiefern das Gedicht auf das Naturverhältnis und -verständnis im 18. Jahrhundert Einfluss genommen hat. Dabei möchte ich auf die Punkte von Raimund Rodewald Bezug nehmen, welcher erläutert, was an Hallers Alpenansicht neu war und welche Besonderheiten das Gedicht mit sich bringt. Hierbei werden Punkte genannt wie Hallers naturwissenschaftlich genaue Beschreibungen, das Herstellen eines lebendigen Landschaftsbildes, den Alpen-Mythos, den er vor allem dadurch entwickelte, dass er die Alpenbevölkerung in den Vordergrund stellte, ihr Leben idealisierte und ästhetisierte anhand dessen Leben es schaffte eine Kritik am Sittenverderbnis mit einer Gegenüberstellung von Stadt und Land auszuüben. Hinzu werde ich noch den Begriff des Erhabenen sowie seine Bedeutung im 18. Jahrhundert erklären und erläutern, warum gerade dieser in einer engen Verbindung zu den Alpen steht. Dabei sollen verschiedene wissenschaftliche Texte als Untersuchungsmaterial dienen, die sich vor allem auf das Landschafts -und Alpenverständnis im 18. Jahrhundert beziehen. Die Hauptquellen, die ich dabei heranziehe, sind "Das Alpenerlebnis in der deutschen Literatur des 18. Jahrhundert" von Richard Weiss, "Die Alpen in Literatur und Malerei. Albrecht von Haller, Caspar Wolf, Ludwig Hohl, Ferdinand Hodler" von Barbara Lafond-Kettlitz und "Die Alpen Albrecht von Hallers: Landschaftsgemälde, wissenschaftliche Hypothesenbildung und verborgene Theologie" von Barbara Mahlmann-Bauer. Diese dienen zur Erläuterung und historischem Hintergrundwissen, um die in meiner Gedichtanalyse herausgefundenen Erkenntnisse zu verdeutlichen und in einen Kontext zu bringen. Ziel der Arbeit ist es somit anhand des Gedichtes und dessen Analyse und Interpretation einzuordnen, wie Hallers Bild der Alpen und das Alpenvolk die zeitgenössische Rezeption von Natur und vor allem der neuen Landschaft geformt hat und teilweise auch eine Art Natursehnsucht in den Menschen ausgelöst hat.
  • Deutsch
  • 0,56 MB
978-3-346-22213-8 (9783346222138)

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