Was wird aus unserer Umwelt?

Die Zukunft des Menschen zwischen Glaube und Natur
 
 
Tectum Wissenschaftsverlag
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 14. August 2017
  • |
  • 318 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-8288-6838-0 (ISBN)
 
Das Selbstverständnis der modernen Zivilisation hat sich weitgehend von religiösen und ethischen Kontexten gelöst und verlässt sich nunmehr auf die Prozesse von Markt und Technologie. Regierungen fokussieren Wirtschaftswachstum und behandeln die damit einhergehenden Umweltbelastungen allenfalls wie lästige Kollateralschäden. Die Erhaltung menschlicher Lebensbedingungen wird damit weitgehend zu einem untergeordneten Ziel. Doch die Begrenztheit der Erde kann nicht dauerhaft missachtet werden. Will der Mensch mittel- bis langfristig überleben, muss er sein fehlgeleitetes Selbstverständnis korrigieren, seine Abhängigkeit von der Natur und die Begrenztheit der Erde anerkennen und sein Verhalten durch nachhaltige Lebensführung und Organisation von Wirtschaft und Gesellschaft neu ausrichten. Es wird darauf ankommen, dass die Achtung vor dem Leben in den Mittelpunkt des menschlichen Selbstverständnisses rückt und diejenigen, die dies bereits verinnerlicht haben, zu politisch wirksamen Nachhaltigkeitsallianzen zusammenfinden.
  • Deutsch
  • Baden-Baden
  • |
  • Deutschland
  • 2,15 MB
978-3-8288-6838-0 (9783828868380)
weitere Ausgaben werden ermittelt
  • Intro
  • Inhaltsverzeichnis
  • Einleitung
  • 1 Zur Entwicklung des Lebensauf der Erde
  • 1.1 Eckpunkte
  • 1.2 Zusammenfassung
  • 2 Der Mensch im Kosmos des Lebens
  • 2.1 Von 23 Menschenarten überlebt nur eine: Der moderne Mensch (homo sapiens)
  • 2.2 Der große Durchbruch von homo sapiens: Stichworte
  • 2.3 Die Kehrseite des Erfolges
  • 2.4 Die besonderen Qualifikationen des Menschen
  • 2.4.1 Die ambivalente biologische Ausstattung des Menschen: Die Multi-level-Selektion
  • 2.4.2 Gemeinsamkeiten im Steuerungssystem von Säugetieren und Menschen
  • 2.4.3 Elterliche Sorge und Zusammenleben in Lagern als Keimzellen der sozialen Natur des Menschen
  • 2.4.4 Was macht den Menschen zum Menschen?
  • 2.5 Zusammenfassung
  • 3 Entstehung, Vielfalt und Funktionen von Religionen
  • 3.1 Skelette, Knochen, Werkzeuge, Artefakte als Auskunfteien
  • 3.2 Die sozialanthropologische Literatur: Eine Brücke zu den Religionen von Jäger- und Sammlergruppen
  • 3.3 Wie sind Religionen entstanden?
  • 3.4 Wann sind Religionen entstanden?
  • 3.5 Vielfalt der Religionen
  • 3.6 Vielfalt der Religionen - Warum?
  • 3.7 Religion: Einheit in der Vielfalt?
  • 3.7.1 Eine Religionen übergreifende Definition?
  • 3.7.2 Religionsverständnisse
  • 3.7.3 Zur Wegweiserfunktion von Religionen
  • 3.7.4 Tod und soziale Ungerechtigkeit als verbreitete Themenvon Religionen
  • 3.7.5 Erlösungswege
  • 3.8 Zusammenfassung
  • 4 Die Beziehung des Menschen zu Biosphäre und weiterer Umwelt in der Religionsgeschichte
  • 4.1 Drei Entwicklungsphasen in der Religionsgeschichte im Überblick
  • 4.2 Die Natur als Bezugsrahmen menschlichen Selbstverständnisses
  • 4.3 Zentrierung auf den Menschen -Marginalisierung des nichtmenschlichen Lebens
  • 4.4 Die Aufklärung und die Folgen
  • 4.5 Deutungshoheit: Vom Monopol der Kirchen zu einer differenzierten Struktur
  • 4.5.1 Galileo Galilei und die universale Deutungshoheit der römisch-katholischen Kirche
  • 4.5.2 Neue Blütezeit und Machtverfall
  • 4.5.3 Der große Umbruch
  • 4.5.4 Die Säkularisation
  • 4.5.5 Die Geburt des modernen Staates
  • 4.5.6 Ein neues Legitimationsprinzip setzt sich durch
  • 4.5.7 Legitimation durch Fachkompetenz
  • 4.5.8 Entmythologisierung
  • 4.6 Zusammenfassung und Verortung klärungsbedürftiger Probleme
  • 4.6.1 Drei Entwicklungsphasen in der Entwicklung der Religionen - zwei bedeutsame Zäsuren
  • 4.6.2 Lokalisierung klärungsbedürftiger Probleme
  • 5 Was wird aus den Religionen?
  • 5.1 Sind Religionen Auslaufmodelle?
  • 5.2 Religionskritik
  • 5.3 Das Doppelgesicht der Religionen
  • 5.4 Entwicklungstendenzen der Religionen
  • 5.5 Achtung vor dem Leben als gemeinsame Grundlage
  • 5.6 Zusammenfassung
  • 6 Religion und Wissenschaft: Eine neue Beziehung zwischen ihnen wird gebraucht
  • 6.1 Zur Geschichte ihres Verhältnisses
  • 6.2 Wissenschaft braucht Religion
  • 6.3 Religionen brauchen Wissenschaft
  • 6.4 Religion und Wissenschaft: Anfänge zu einem neuen Verhältnis?
  • 6.5 Zusammenfassung
  • 7 Wie kann Zukunft gelingen?
  • 7.1 Zur gegenwärtigen Situation bei Klimawandel, Umweltbelastungen und Biosphäre
  • 7.1.1 Umweltbelastungen
  • 7.1.2 Globale Umweltbelastungen: Klimawandel & Co.
  • 7.1.3 Die fortschreitende Reduzierung der Biodiversität als Zeitbombe
  • 7.2 Hindernisse für die Bewältigung der Umweltprobleme
  • 7.2.1 Konfliktformen
  • 7.2.2 Zur weltweiten Konfliktlage
  • 7.2.3 Was tun mit den Religionskonflikten?
  • 7.2.4 Die positive Botschaft: Gemeinsame Beschlüsse und Maßnahmen trotz Konflikten
  • 7.2.5 Der Konflikt über die Zukunft: Wachstum oder Nachhaltigkeit?
  • 7.2.6 Die Beharrlichkeit der Bevölkerung als Problem für den Paradigmenwechsel
  • 7.2.7 Die Multi-Level-Selektion: Erklärungsansatz und Zukunftsperspektive?
  • 7.2.8 Zwischenfazit
  • 7.3 Mit gemeinsamen Überzeugungen zu Nachhaltigkeitsallianzen
  • 7.3.1 Die Weltgemeinschaft: Vom Markt zum Gemeinwesen?
  • 7.3.2 Nichtregierungsorganisationen: Akteure für eine Weltzivilgesellschaft?
  • 7.3.3 Mitmenschlichkeit in den Gesellschaften als Unterstützungsreservoir
  • 7.3.4 Nachhaltigkeit: ein unentbehrlicher Wissenspool
  • 7.3.5 Gemeinsames im Selbstverständnis: Religionen und Nachhaltigkeitsperspektive
  • 7.3.6 Gemeinsames in der Ethik: Handeln brauchteine ethische Grundlage
  • 7.3.7 Zusammenfassung
  • Literatur

Dateiformat: PDF
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