Prüfungswissen ZPO für Rechtsreferendare

 
 
Kohlhammer (Verlag)
  • 2. Auflage
  • |
  • erschienen am 17. Februar 2016
  • |
  • 412 Seiten
 
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978-3-17-028522-4 (ISBN)
 
Die Anforderungen an Rechtsreferendare, sich angesichts der Fülle des Prüfungsstoffs das gesamte, im 2. juristischen Staatsexamen relevante Zivilprozessrecht in kurzer Zeit anzueignen, sind gewaltig. Hier setzt das Werk an. Es stellt den Zivilprozess umfassend dar, wobei die examensrelevanten Gebiete besonders eingehend behandelt werden. Das Buch strukturiert den Stoff und zeigt auf, auf welche Fragestellungen sich der Kandidat konzentrieren sollte. Großer Wert wird dabei darauf gelegt, jedes Thema mit seinen Folgen für die Darstellung von Rubrum, Tenor und Entscheidungsgründen in der Assessorklausur zu behandeln. Dabei helfen konkrete Formulierungsbeispiele, Muster, Checklisten und Schemata. Ergänzt wird die Darstellung durch viele Klausurtipps, Hinweise auf Standardprobleme in der Staatsprüfung sowie auf die Fälle aus dem Werk, Die "ZPO in Fällen", von Elzer/Brückmann/Zivier, 2. Auflage 2014. Praktische Vorschläge zur zeitlichen und inhaltlichen Organisation der Examensvorbereitung runden das Buch ab.
aktualisierte und überarbeitete Auflage
  • Deutsch
  • Stuttgart
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  • Deutschland
  • 2,87 MB
978-3-17-028522-4 (9783170285224)
317028522X (317028522X)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Dr. Oliver Elzer, Doerthe Fleischer und Dr. Ezra Zivier sind Richter am Kammergericht.
Dr. Christiane Simmler ist Vorsitzende Richterin am Kammergericht.
Ludolf von Saldern ist Richter am Amtsgericht und beim Amtsgericht Köpenick tätig.
Alle Autoren verfügen über langjährige Erfahrung in der Referendarausbildung.
  • Deckblatt
  • Impressum
  • Vorwort
  • Abkürzungsverzeichnis
  • Teil 1: Allgemeine Hinweise zur Assessorklausur
  • 1. Kapitel: Der Beginn des Lernens
  • 2. Kapitel: Klausuren schreiben, Klausuren schreiben, Klausuren schreiben
  • 3. Kapitel: Die Arbeitsgemeinschaft der Ausbildungsbehörde
  • 4. Kapitel: Die private Arbeitsgemeinschaft
  • 5. Kapitel: Zeitschriften/Bücher
  • 6. Kapitel: Der Prüfer
  • 7. Kapitel: Das Examen
  • I. Allgemeines
  • II. Das Schreiben
  • 1. Schrift und Äußerlichkeiten
  • 2. Stil
  • 3. Yes-Set
  • 4. Reihenfolge der Abfassung
  • III. Die "richtige" Lösung
  • IV. Zeitplanung
  • V. Gewichtung
  • VI. Der Notfall
  • VII. Übersicht zur Abfassung der Assessorklausur
  • Teil 2: Gerichtliche Entscheidungen und Prozesshandlungen
  • 1. Kapitel: Einführung
  • 2. Kapitel: Urteile
  • I. Allgemeines
  • II. Urteilsarten
  • 1. Gegenstand der Entscheidung
  • 2. Rechtsschutzbegehren
  • 3. Zustandekommen
  • 4. Rechtskraftwirkung
  • 3. Kapitel: Beschlüsse
  • 4. Kapitel: Verfügungen
  • 5. Kapitel: Prozesshandlungen
  • I. Allgemeines
  • II. Auslegung von Prozesserklärungen
  • III. Umdeutung von Prozesshandlungen
  • 6. Kapitel: Verfahrensgrundsätze
  • I. Dispositionsmaxime
  • II. Verhandlungsgrundsatz
  • III. Beschleunigungsgrundsatz
  • IV. Grundsatz des rechtlichen Gehörs
  • V. Weitere Verfahrensgrundsätze
  • 1. Mündlichkeit
  • 2. Unmittelbarkeit der Beweisaufnahme
  • 3. Öffentlichkeit
  • 4. Prozessökonomie
  • 5. Wirkungsvoller Rechtsschutz
  • Teil 3: Das Urteil
  • 1. Kapitel: Kopf des Urteils (Rubrum)
  • I. Bestandteiles des Kopfes
  • II. Aktenzeichen
  • III. Verkündungsvermerk
  • IV. Bezeichnung der Parteien/Vertreter
  • 1. Grundsätzliches
  • 2. Notwendige Angaben
  • 3. Grammatik der Parteibezeichnungen
  • 4. Streitgenossen
  • 5. Kaufleute
  • 6. Parteien kraft Amtes
  • 7. Erben
  • 8. Gesetzliche Vertreter
  • V. Parteistellung
  • VI. Prozessbevollmächtigte
  • VII. Streithelfer
  • VIII. Bezeichnung des Gerichts/der Richter
  • IX. Angabe des letzten Verhandlungstermins
  • X. Beispielsrubrum
  • 2. Kapitel: Tenor
  • I. Einführung
  • 1. Urteilsformel
  • 2. Zulassung von Rechtsmitteln
  • 3. Gestaltung
  • II. Hauptsachetenor
  • 1. Vollstreckungsfähige Entscheidung
  • 2. Knappe Entscheidung
  • 3. Erschöpfende Entscheidung
  • III. Kosten
  • 1. Einführung
  • 2. Einheitliche Kostenentscheidung
  • 3. § 91 Abs. 1 ZPO
  • 4. § 92 ZPO
  • 5. Streitgenossen
  • 6. § 93 ZPO
  • 7. § 269 Abs. 3 S. 2 ZPO
  • 8. Entscheidungsgründe
  • 9. Exkurs: Erstattung vorgerichtlicher Anwaltskosten im Prozess
  • IV. Erledigung
  • 1. Einführung
  • 2. Übereinstimmende Erledigungserklärungen
  • 3. Einseitige Erledigungserklärung (Erledigungsfeststellungsklage)
  • 4. Die Teilerledigungserklärung
  • 5. Gebührenstreitwert
  • 6. Hilfsantrag
  • 7. Zusammenfassender Überblick
  • V. Vollstreckbarkeit
  • 1. Einführung
  • 2. § 708 ZPO
  • 3. § 709 ZPO
  • 4. Mischentscheidungen
  • 5. Vollstreckungsschutzanträge
  • 6. § 713 ZPO
  • 7. Tenor
  • 8. Tatbestand
  • 9. Entscheidungsgründe
  • 10. Übungen zur vorläufigen Vollstreckbarkeit
  • 3. Kapitel: Tatbestand
  • I. Einführung
  • II. Aufbau
  • III. Sprache
  • IV. Einzelheiten
  • 1. Einleitungssatz
  • 2. Sachstand/Geschichtserzählung
  • 3. Streitiges Vorbringen
  • 4. Eventuell Prozessgeschichte
  • 5. Anträge
  • 6. Streitiges Vorbringen des Beklagten
  • 7. Replik/Duplik
  • 8. Salvatorische Klausel
  • 9. Prozessgeschichte
  • V. Sachbericht des Berufungsurteils
  • 1. Einführung
  • 2. Inhalt des Sachberichtes
  • 3. Zweck
  • 4. Rubrum und Tenor
  • 5. Einleitungssatz
  • 6. Zu Grunde gelegte Tatsachen
  • 7. Anträge
  • 4. Kapitel: Entscheidungsgründe
  • I. Einleitung
  • 1. Allgemeines
  • 2. Urteilsstil
  • 3. Zitate
  • 4. Bezugnahmen
  • 5. Bezifferung
  • 6. Zeitform der Entscheidungsgründe
  • 7. Tatsächliche Feststellungen
  • 8. Gewichtung
  • II. Aufbau der Entscheidungsgründe
  • 1. Einführung
  • 2. Vorzuziehende Punkte
  • III. Sachurteilsvoraussetzungen
  • 1. Allgemeines
  • 2. Kein Zulässigkeitsproblem
  • 3. Ausnahmen
  • 4. Andere Klagen
  • IV. Begründetheit
  • 1. Allgemeines
  • 2. Hauptanspruch
  • 3. Checkliste Anspruchsaufbau
  • 4. Nebenforderungen
  • V. Nebenentscheidungen
  • 1. Kostenentscheidung
  • 2. Vorläufige Vollstreckbarkeit
  • 3. Zulassung von Rechtsmitteln
  • VI. Rechtsbehelfsbelehrung
  • VII. Gebührenstreitwert
  • VIII. Aufbauhinweise zur Abfassung der Entscheidungsgründe
  • 1. Begründete Klage
  • 2. Unbegründete Klage
  • IX. Berufungsurteil
  • Teil 4: Besondere prozessuale Probleme
  • 1. Kapitel: Zulässigkeit
  • I. Einführung
  • 1. Allgemeines
  • 2. Begriff
  • 3. Aktiv- und Passivlegitimation
  • II. Voraussetzungen für die Klagezustellung
  • 1. Vorhandensein einer Klageschrift
  • 2. Deutsche Gerichtsbarkeit
  • 3. Prozessgebühr
  • III. Echte Sachurteilsvoraussetzungen
  • 1. § 15a Abs 1 EGZPO
  • 2. Gerichtsbezogene Sachurteilsvoraussetzungen
  • 3. Parteibezogene Sachurteilsvoraussetzungen
  • 4. Streitgegenstandsbezogene Sachurteilsvoraussetzungen
  • 5. Besondere Sachurteilsvoraussetzungen
  • IV. Prozesseinreden
  • 1. Gesetzliche Prozesseinreden
  • 2. Vertragliche Prozesseinreden
  • V. § 260 ZPO
  • VI. Amtsprüfung
  • VII. Vorrang der Zulässigkeit
  • VIII. Doppelrelevante Tatsachen
  • IX. Vertiefung: Gerichtsstand
  • 1. Einführung
  • 2. Zuständigkeitsordnung
  • 3. Internationale Zuständigkeit
  • 4. Verordnung (EU) Nr 2015/2012
  • 5. Rechtswegzuständigkeit
  • 6. Kompetenzkonflikte
  • X. Vertiefung: Funktionelle, sachliche und örtliche Zuständigkeit
  • 1. Einführung
  • 2. Verweisung
  • 3. Funktionelle Zuständigkeit
  • 4. Sachliche Zuständigkeit
  • 5. Geschäftsverteilung
  • 6. Örtliche Zuständigkeit
  • 7. Abgabe von Mahnakten
  • 8. Ausschließliche Zuständigkeit
  • 9. Gerichtsstandsvereinbarungen
  • 10. Prorogation
  • 11. Angeordnete Zuständigkeit
  • XI. Vertiefung: Die Partei
  • 1. Prozesshandlungsvoraussetzungen
  • 2. Parteibegriff
  • 3. Partei- und Prozessfähigkeit
  • 4. Mehrheit von Parteien (Streitgenossen)
  • 5. Parteiänderung
  • 6. Prozessstandschaft
  • 7. Die Vorschrift des § 265 ZPO
  • 2. Kapitel: Besondere Klagen
  • I. Widerklage
  • 1. Einleitung
  • 2. Vorteile
  • 3. Zulässigkeit
  • 4. Besonderheiten bei der Urteilsabfassung
  • 5. Streitwert
  • 6. Besondere Fälle der Widerklage
  • 7. Aufrechnung und Widerklage
  • 8. Übungsfälle
  • II. Stufenklage
  • 1. Einleitung
  • 2. Die Bestimmung des § 254 ZPO
  • 3. Vorteile einer Stufenklage
  • 4. Sachurteilsvoraussetzungen einer Stufenklage
  • 5. Vorgehen
  • 6. Rubrum und Ausspruch
  • 7. Kosten
  • 8. Tatbestand und Entscheidungsgründe
  • 9. Zuständigkeits-/Gebühren-/Rechtsmittelstreitwert
  • 10. Säumnis
  • 11. Erledigung
  • 12. Rechtskraft
  • 13. Sonstige unbezifferte Anträge
  • 14. Übungsfälle
  • III. Feststellungsklage
  • 1. Einführung
  • 2. Zulässigkeit
  • 3. Begründetheit
  • 4. Negative Feststellungsklage (leugnende Feststellungsklage)
  • 5. Zwischenfeststellungsklage
  • 6. Kollisionen mit Leistungsklage
  • 7. Streitwert
  • 8. Urteilsaufbau
  • 9. Übungsfälle
  • 3. Kapitel: Klageänderung
  • I. Einleitung
  • II. Klageauswechselnde Klageänderung
  • 1. Zulässigkeit einer Klageauswechslung
  • 2. Klagerücknahme
  • III. §§ 264, 265 Abs. 2 ZPO
  • 1. § 264 Nr 1. ZPO
  • 2. § 264 Nr 2. ZPO
  • IV. Wirkungen
  • 1. Klageänderung zulässig
  • 2. Klageänderung unzulässig
  • V. Tenor
  • 1. Zulässige Klageänderung
  • 2. Unzulässige Klageänderung
  • 3. Kostenentscheidung
  • VI. Tatbestand
  • 1. Allgemeines
  • 2. Aufbau
  • VII. Entscheidungsgründe
  • 1. Allgemeines
  • 2. Aufbau
  • VIII. Zusammenfassung
  • 1. Fälle der Klageänderung
  • 2. Prüfungsreihenfolge
  • 3. Klausur
  • 4. Übungsfälle
  • 4. Kapitel: Aufrechnung
  • I. Einleitung
  • 1. Allgemeines
  • 2. Zulässigkeit
  • II. Primär- und Hilfsaufrechnung
  • 1. Überblick
  • 2. Primäraufrechnung
  • 3. Hilfsaufrechnung
  • III. Rechtskrafterstreckung
  • 1. Grundsatz
  • 2. Ausnahmen
  • IV. Rechtsweg
  • V. Rechtshängigkeit
  • VI. Kosten
  • 1. Allgemeines
  • 2. Erledigung
  • VII. Gebührenstreitwert
  • VIII. Berufung
  • IX. Urteil
  • 1. Rubrum
  • 2. Tatbestand
  • 3. Entscheidungsgründe
  • X. Übungsfälle
  • 5. Kapitel: Prozessvergleich
  • I. Einführung
  • 1. Allgemeines
  • 2. Doppelnatur
  • II. Voraussetzungen
  • 1. Allgemeine Wirksamkeitsvoraussetzungen
  • 2. Besondere Wirksamkeitsvoraussetzungen
  • 3. Unwirksamkeit
  • 4. Form
  • 5. Bedingung
  • III. Zweck
  • IV. Wirkungen
  • 1. Prozessende
  • 2. Titel
  • V. Urteil: Streit über Wirksamkeit des Vergleichs
  • 1. Allgemeines
  • 2. Tenor
  • 3. Tatbestand
  • 4. Entscheidungsgründe
  • VI. Kosten
  • VII. Übungsfälle
  • 6. Kapitel: Streitverkündung
  • I. Einführung
  • II. Zulässigkeit
  • 1. Streitverkündungserklärung gegen Dritten
  • 2. Anhängiger Hauptprozess
  • 3. Prozesshandlungsvoraussetzungen
  • 4. Streitverkündungsgrund
  • III. Wirkung
  • IV. Klausur
  • 1. Vorprozess (Erstprozess)
  • 2. Nachfolgeprozess
  • 7. Kapitel: Streithilfe
  • I. Einführung
  • II. Zulässigkeit
  • 1. Wirksame Beitrittserklärung
  • 2. Anhängigkeit zwischen anderen Parteien
  • 3. Dritter
  • 4. Interventionsgrund
  • 5. Prozesshandlungsvoraussetzungen
  • 6. Mängel
  • III. Rechtsstellung
  • 1. Allgemeines
  • 2. Streitgenössische Nebenintervention
  • IV. Interventionswirkung
  • V. Klausur
  • 1. Vorprozess
  • 2. Folgeprozess
  • VI. Übungsfälle
  • 8. Kapitel: Haupt- und Hilfsantrag
  • I. Einführung
  • II. Voraussetzungen
  • 1. Knüpfung an innerprozessuale Bedingung
  • 2. Zusammenhang
  • 3. Ein Antrag unbedingt
  • III. Ausgesuchte Examensprobleme
  • 1. Bindung an Reihenfolge
  • 2. Bestimmtheit der Bedingung
  • 3. Sachliche Zuständigkeit
  • 4. Rechtshängigkeit
  • 5. "Uneigentliche" Hilfsanträge
  • 6. Zulässigkeit
  • 7. Gebührenstreitwert
  • 8. Gutachten bei Anwaltsklausur und Votum
  • IV. Urteil in der Klausur
  • 1. Tenor
  • 2. Tatbestand
  • 3. Entscheidungsgründe
  • V. Hilfswiderklage
  • VI. Hilfsaufrechnung
  • VII. Erledigung
  • VIII. Übungsfälle
  • Teil 5: Wiedereinsetzung in den vorigen Stand
  • 1. Kapitel: Einführung
  • 2. Kapitel: Zulässigkeit
  • I. Statthaftigkeit
  • II. Form
  • III. Frist
  • IV. Zuständigkeit
  • V. Prozesshandlungsvoraussetzungen
  • VI. Rechtschutzbedürfnis
  • VII. Nachholung der Prozesshandlung
  • 3. Kapitel: Begründetheit
  • I. Verhinderte Fristwahrung
  • 1. Eigenes Verschulden der Partei
  • 2. Verschulden eines Bevollmächtigten
  • 3. Externe Ereignisse
  • 4. Ursächlichkeit
  • II. Glaubhaftmachung
  • III. Mitteilung der Gründe
  • 4. Kapitel: Entscheidung
  • I. Allgemeines
  • II. Tenor
  • 1. Antrag erfolgreich
  • 2. Antrag erfolglos
  • III. Tatbestand
  • IV. Entscheidungsgründe
  • 5. Kapitel: Auswirkungen auf den Prozess
  • 6. Kapitel: Übungsfälle
  • Teil 6: Versäumnisurteile
  • 1. Kapitel: Einleitung
  • 2. Kapitel: Das Versäumnisurteil
  • I. Das echte Versäumnisurteil
  • 1. § 330 ZPO
  • 2. § 331 ZPO
  • II. Das "unechte" Versäumnisurteil
  • 1. Gewöhnliches Sachurteil
  • 2. Schriftliches Vorverfahren
  • III. Säumnis
  • 1. Ehe- und Kindschaftssachen
  • 2. Schriftliches Vorverfahren
  • IV. § 337 ZPO
  • V. § 335 ZPO
  • VI. Zulässigkeit im Übrigen
  • 3. Kapitel: Prüfungsreihenfolge
  • I. Säumnis des Klägers
  • II. Säumnis des Beklagten
  • 4. Kapitel: Das Einspruchsverfahren
  • I. Allgemeines
  • II. Einspruch statthaft, § 338 ZPO
  • 1. Allgemeines
  • 2. Prüfungsmaßstab in der Berufung
  • 3. Versäumnisurteil und Grundsatz der Meistbegünstigung
  • III. Form, § 340 Abs. 1, Abs. 2 ZPO
  • IV. Frist, § 339 ZPO
  • 5. Kapitel: Tatbestand und Entscheidungsgründe
  • 6. Kapitel: Einspruch: Tatbestand/Entscheidungsgründe
  • 7. Kapitel: Tenor
  • 8. Kapitel: Anwaltsklausur, §§ 707, 719 ZPO
  • 9. Kapitel: Rechtskraft
  • 10. Kapitel: Übungsfälle
  • Teil 7: Mahnverfahren
  • 1. Kapitel: Einführung
  • 2. Kapitel: Zulässigkeit
  • I. Bestimmtheit
  • II. Örtliche Zuständigkeit
  • III. Sachliche Zuständigkeit
  • IV. Funktionelle Zuständigkeit
  • V. Mahnantrag
  • VI. Rücknahme des Mahnantrages
  • 1. Grundsatz
  • 2. § 269 Abs. 3 S. 3 ZPO
  • VII. Rechtshängigkeit
  • 1. Widerspruch
  • 2. Einspruch
  • VIII. Gerichtliche Verfahrensgebühr
  • IX. Rechtsbehelfe
  • 1. Allgemeines
  • 2. Ausbleibende Anspruchsbegründung
  • 3. Kapitel: Verjährung
  • 4. Kapitel: Urteil
  • I. Mahnbescheid
  • II. Vollstreckungsbescheid
  • III. Säumnis im Einspruchstermin
  • IV. Rücknahme
  • V. Zuständigkeit des Streitgerichts
  • 5. Kapitel: Übungsfälle
  • Teil 8: Eilentscheidungen
  • 1. Kapitel: Einleitung
  • 2. Kapitel: Einstweilige Verfügung
  • I. Allgemeines
  • II. Sicherungsverfügung
  • III. Regelungsverfügung
  • IV. Leistungsverfügung
  • V. Zulässigkeit
  • 1. Allgemeines
  • 2. Verfügungsgrund
  • 3. Begründetheit
  • 4. Glaubhaftmachung
  • 5. Aufbaufragen
  • 3. Kapitel: Arrest
  • I. Allgemeines
  • II. Zulässigkeit
  • 1. Allgemeines
  • 2. Arrestgrund
  • III. Begründetheit
  • IV. Glaubhaftmachung
  • V. Aufbaufragen
  • 4. Kapitel: Entscheidung
  • I. Zurückweisung
  • II. Arrestbefehl
  • III. Einstweilige Verfügung
  • 5. Kapitel: Rechtsbehelfe
  • 6. Kapitel: Klagefristversäumung
  • 7. Kapitel: Aufhebung wegen veränderter Umstände
  • 8. Kapitel: Schadenersatz
  • 9. Kapitel: Übungsfälle
  • Teil 9: Zwangsvollstreckungsrecht
  • 1. Kapitel: Einführung
  • I. Allgemeines
  • II. Übersicht Rechtsmittel
  • III. Vollstreckungsorgane
  • IV. Voraussetzungen der Zwangsvollstreckung
  • V. Klausurrelevanz
  • 2. Kapitel: Vollstreckungserinnerung (§ 766 ZPO)
  • I. Allgemeines
  • II. Zulässigkeit
  • III. Abgrenzung zur sofortigen Beschwerde
  • IV. Aufbaufragen
  • 1. Rubrum
  • 2. Tenor
  • 3. Gründe
  • 3. Kapitel: Vollstreckungsabwehrklage (§ 767 ZPO)
  • I. Allgemeines
  • II. Zulässigkeit
  • 1. Allgemeines
  • 2. Einzelheiten
  • III. Nicht hinreichend bestimmte Titel (Titelgegenklage), prozessuale Gestaltungsklage sui generis
  • IV. Entstehung der Gründe
  • 1. Allgemeines
  • 2. Insbesondere Gestaltungsrechte
  • V. Aufbaufragen
  • 1. Rubrum und Tenor
  • 2. Tatbestand
  • 3. Entscheidungsgründe
  • 4. Kapitel: Drittwiderspruchsklage (§ 771 ZPO)
  • I. Allgemeines
  • II. Zulässigkeit
  • III. Aufbaufragen
  • 1. Rubrum und Tenor
  • 2. Tatbestand
  • 3. Entscheidungsgründe
  • IV. Exkurs: Die Einziehungs-(oder "Drittschuldner-")Klage
  • 1. Zulässigkeit
  • 2. Begründetheit
  • 5. Kapitel: § 805 ZPO
  • 6. Kapitel: Sofortige Beschwerde
  • 7. Kapitel: Rechtspflegererinnerung
  • 8. Kapitel: Beschwerde nach § 71 GBO
  • 9. Kapitel: Übungsfälle
  • Teil 10: Anwaltsklausuren
  • 1. Kapitel: Einführung
  • 2. Kapitel: Sachverhaltswiedergabe
  • 3. Kapitel: Gutachten = Aktenvermerk
  • I. Allgemeines
  • II. Aufbau
  • 1. Vorschlag
  • 2. Zulässigkeit
  • 3. Materielle Rechtslage
  • 4. Zweckmäßigkeit
  • III. Gutachten bei Angriffsklausur
  • 1. Allgemeines
  • 2. Aufbau
  • IV. Gutachten bei Verteidigungsklausur
  • 1. Allgemeines
  • 2. Hinweise zum Aufbau
  • V. Prozesstaktischer Teil
  • 4. Kapitel: Ergebnis der Überlegungen
  • I. Schriftsatz
  • 1. Allgemeines
  • 2. Klageschrift
  • 3. Klageerwiderung
  • II. Beweisanträge
  • III. Mandantenschreiben
  • IV. Schriftsatz und Mandantenschreiben
  • 5. Kapitel: Kautelaraufgaben
  • 6. Kapitel: Übungsfälle
  • Teil 11: Beweisrecht
  • 1. Kapitel: Einführung und Grundbergriffe
  • I. Schlüssigkeit, Behauptungs- und Darlegungslast
  • III. Beweisbedürftigkeit
  • 1. Klärung
  • 2. Unbestrittene und zugestandene Tatsachen
  • 3. Behauptungen "ins Blaue" hinein
  • IV. Gleichwertigkeit des Parteivorbringens
  • 2. Kapitel: Beweislast
  • I. Begriff
  • II. Gesetzliche Regeln und Vermutungen
  • III. Sekundäre Darlegungslast
  • IV. Urkunden
  • V. Beweisvereitelung
  • 1. Begriff
  • 2. Rechtsfolge
  • 3. Kapitel: Hauptbeweis, Gegenbeweis, Beweis des Gegenteils
  • 4. Kapitel: Beweiserleichterungen
  • I. Offenkundige Tatsachen
  • II. Gesetzliche Vermutungen
  • III. Anscheinsbeweis (Prima facie)
  • IV. Indizienbeweis
  • V. § 287 ZPO
  • 5. Kapitel: Beweisbeschluss
  • I. Allgemeines
  • II. Beweisantrag, insbesondere Beweisverbote
  • III. Förmlicher Beweisbeschluss
  • IV. Beispiel
  • 6. Kapitel: Beweismittel
  • I. Streng- und Freibeweis
  • II. Beweismittel
  • 1. Überblick
  • 2. Zeugenbeweis
  • 3. Sachverständigenbeweis
  • 4. Augenschein
  • 5. Urkunden
  • 6. Parteivernehmung
  • 7. Unzulässig erlangte Beweismittel
  • 7. Kapitel: Beweiswürdigung
  • I. Allgemeine Grundsätze
  • II. Beweismaß
  • 8. Kapitel: Beweis im Urteil
  • I. Überblick
  • II. Kosten
  • III. Tatbestand
  • IV. Entscheidungsgründe
  • 1. Überblick
  • 2. Tatsache ist bewiesen
  • 3. Tatsache ist nicht bewiesen
  • 4. Aufbau "innerhalb" der Beweismittel
  • 5. Fehlende Beweisbedürftigkeit
  • 6. Fehlender Beweisantrag
  • V. Aufbaubeispiel
  • VI. Übungsfälle
  • Teil 12: Prozesskostenhilfe - Kurzüberblick
  • 1. Kapitel: Sinn und Zweck
  • 2. Kapitel: Voraussetzungen
  • I. Überblick
  • II. Erfolgsaussicht
  • III. Bedürftigkeit
  • 1. Allgemeines
  • 2. Einzelheiten
  • IV. Mutwilligkeit (§ 114 Abs. 1 S. 1, Abs. 2 ZPO)
  • 3. Kapitel: Verfahren
  • I. Antrag
  • II. Erklärung
  • III. Anhörung des Antragsgegners
  • IV. Beweiserhebung
  • V. Entscheidung
  • 1. Allgemeines
  • 2. Form
  • 3. Tenor
  • 4. Anfechtung
  • 4. Kapitel: Folgen
  • 5. Kapitel: Übungsfälle
  • Teil 13: Zustellungsrecht
  • 1. Kapitel: Einführung
  • 2. Kapitel: Überblick zur Zustellung
  • I. Erforderlichkeit
  • II. Partei/Gericht
  • III. Eigentliche Zustellung
  • 1. Adressat
  • 2. Empfänger
  • 3. Ausführung der Zustellung
  • 4. Ersatzzustellung
  • 5. § 185 ZPO (öffentliche Zustellung)
  • IV. Mängel, § 189 ZPO
  • 3. Kapitel: Ausgesuchte Examensprobleme
  • I. Sachurteilsvoraussetzungen
  • 1. Anschein des Wohnorts
  • 2. Einspruchsfrist
  • 3. Wiedereinsetzungsfrist
  • 4. Rechtshängigkeit
  • 5. § 189 ZPO (Heilung)
  • II. Probleme des Versäumnisverfahrens
  • 1. Zustellung des Versäumnisurteils
  • 2. § 335 ZPO - Einlassungsfrist
  • III. Nebenintervention
  • IV. Erledigung
  • 1. Erledigungsfeststellungsklage
  • 2. Kostenfeststellungsklage
  • V. Beweis der Zustellung
  • VI. Zwangsvollstreckung
  • VII. Keine Zustellung
  • 4. Kapitel: Urteil
  • I. Rubrum
  • II. Tenor
  • III. Tatbestand
  • 1. Prozessgeschichte zur Zustellung
  • 2. Rechtshängigkeitszinsen
  • 3. Individualisierung der Forderung
  • 4. Vorausgegangener Titel
  • IV. Entscheidungsgründe
  • 1. Zulässigkeit
  • 2. Begründetheit
  • V. Übungsfälle
  • Teil 14: Erstellung eines Votums/eines Aktenvortrags
  • 1. Kapitel: Einführung
  • 2. Kapitel: Formalien des Votums
  • I. Sprache
  • II. Anlagen
  • III. Tabellen
  • IV. Unterschrift
  • 3. Kapitel: Aufbau des Votums
  • I. Vorblatt (Kopfblatt)
  • II. Sachbericht
  • III. Rechtliche Würdigung
  • IV. Entscheidungsvorschlag
  • V. Sonstige Entscheidungen
  • VI. Vergleichsvorschlag
  • 4. Kapitel: Punktesachen im Votum
  • I. Sachbericht
  • II. Rechtliche Würdigung
  • 5. Kapitel: Vorvoten
  • 6. Kapitel: Das Votum nach der Beratung
  • 7. Kapitel: Der Aktenvortrag
  • I. Allgemeines
  • II. Aufbau
  • 1. Begrüßung der Prüfer
  • 2. Einleitender Satz, mit Bezug auf folgende Punkte
  • 3. Sachverhaltsschilderung
  • 4. Kurzvorschlag
  • 5. Rechtliche Erwägungen (im Gutachten- und Urteilsstil)
  • 6. Entscheidungsvorschlag
  • Teil 15: Kurzüberblick zum FamFG
  • 1. Kapitel: Einführung
  • I. Allgemeines
  • II. Beteiligte
  • III. Beweis
  • 2. Kapitel: Der Beschluss
  • I. Beschlusskopf (Rubrum)
  • II. Beschlussformel
  • 1. Hauptsacheformel
  • 2. Kostenentscheidung
  • 3. Vorläufige Vollstreckbarkeit
  • 4. Zulassung eines Rechtsmittels
  • 5. Sondervorschriften
  • III. Beurkundung des Sach- und Streitstands
  • IV. Beschlussbegründung
  • V. Unterschriften
  • VI. Beschlüsse des Beschwerdegerichts
  • 3. Kapitel: Ergänzende Vorschriften zum Beschluss
  • 4. Kapitel: Einstweiliger Rechtsschutz (einstweilige Anordnung)
  • 5. Kapitel: Rechtsmittel
  • I. Überblick
  • II. Beschwerde
  • III. Sofortige Beschwerde
  • IV. Rechtsbeschwerde
  • Stichwortverzeichnis

Teil 1:Allgemeine Hinweise zur Assessorklausur


1Das Schreiben einer guten Assessorklausur ist keine Kunst. Es ist im Wesentlichen Ergebnis einer guten Vorbereitung. Die Vorbereitung kann nicht darin bestehen, zu versuchen, den konkreten Fall zu "erahnen" und sich auf diesen vorzubereiten. Wer das versucht, wird in der Regel scheitern. Eine gute Assessorklausur zeichnet sich gerade dadurch aus, dass sie dem Kandidaten (auch) etwas Unbekanntes präsentiert. Vor allem diese Anforderung entspricht der Praxis, deren Lebenssachverhalte "bunt" sind. Eine gute Vorbereitung besteht also in etwas anderem. Sie ertüchtigt den Kandidaten, aufgrund eines solide erlernten Handwerkzeugs, seines Wissens um prozessuale Situationen und seines Könnens im Umgang mit rechtlich Unbekanntem, aber auch mit der Sprache, seiner Angst, der Zeitnot und dem Stress der Prüfung angemessen umzugehen. Der Erfolg einer Klausur ist Ergebnis von Haltung ("Ich will gut bestehen!"), Vorbereitung und natürlich auch von etwas Glück.

2Dieses Buch kann zu einer Vorbereitung gerade einer guten Klausur beitragen. Es zeigt neben den Standardproblemen besondere, originelle Situationen auf. Das Wesentliche besteht aber in etwas anderem. Es reicht nicht aus, ein Problem zu kennen. Die Erfahrung zeigt, dass viele Kandidaten über Wissen verfügen - und dennoch versagen. Die Kenntnis eines Problems ist erst dann ein Gewinn, wenn der Kandidat weiß, wie, wo und wann er in der Assessorklausur das Problem darstellen kann - und wann er es nicht behandelt. Dies setzt voraus, dass für viele prozessuale Situationen bekannt ist, wie sie sich auf Rubrum, Tenor, Tatbestand und Entscheidungsgründe auswirken. Das ist Technik - und ist ohne weiteres erlernbar. Ferner setzt es voraus, einem Lebenssachverhalt u.?a. "anzusehen", was die prozessualen Fragen sind. Auch dazu soll das Buch beitragen. Es geht also um Struktur, Struktur, Struktur. Diese fehlt - nicht selten in der gerichtlichen Praxis bis hin zu Bundesgerichten sowie bei vielen anwaltlichen Schriftsätzen. Das "saubere" Abprüfen von sämtlichen relevanten Tatbestandsmerkmalen verliert sich allzu häufig hinter Fabulieren und dem Tasten im Dunklen. Jedenfalls dem Kandidaten sollte es darum gehen, eine Aufgabe zu "skelettieren" und den einzelnen Problemen ihren angemessenen Standort zuzuweisen. Diese Zuweisung kann auch darin bestehen, z.?B. schlicht die Prüfung der Zulässigkeit nicht darzustellen. Nämlich dann, wenn dort kein Problem steckt. Und das ist häufig der Fall.

1. Kapitel:Der Beginn des Lernens


3Das Erlernen zivilprozessualer Probleme und das Wiederholen materieller Probleme müssen spätestens am ersten Tag des Rechtsreferendariats beginnen. Es gibt keine Zeit - gar keine! -, sich zunächst in das Rechtsreferendariat "einzufinden". Die Zeit bis zu den Klausuren ist zu kurz. Das Ziel eines jeden Kandidaten muss es sein, das vollständige zivilprozessuale und das damit korrespondierende materielle Wissen bereits am Ende der Zivilstation erlangt zu haben, in der Regel also in den ersten 4 oder 5 Monaten des Rechtsreferendariats. Das mag manchem als früh erscheinen. So ist es aber nicht. Im Gegenteil ist es eher spät. Klar ist jedenfalls, dass die Monate nach der Zivilstation genauso intensiv der Straf- und Verwaltungsstation zu widmen sind und dass die Rechtsanwaltsstation neben dem Erlernen des Handwerkszeugs, eine Anwaltsklausur zu schreiben, auch dafür dienen sollte, das bereits umfangreich Erlernte zu wiederholen und ggf. punktuell zu vertiefen. Der Zeitpunkt, hier erstmals das notwendige Rüstzeug zu erwerben, ist definitiv zu spät. Wer auf das späte Lernen setzt, hat also bereits am Anfang verloren.

4Das Lernen ist selbstständig zu planen. Hier ist nicht auf Dritte oder auf "das" Buch zu setzen. Die jeweils einschlägige Prüfungsordnung kann von der in einem Buch - auch diesem - angebotenen Stoffauswahl wenigstens teilweise abweichen. Die nach der jeweiligen Prüfungsordnung möglichen Prüfungsgegenstände sollten daher unbedingt selbst aufgelistet und auf die Monate der Zivilstation verteilt werden. Dann ist ein Stundenplan zu erstellen. Sein Ziel ist es, die Prüfungsgegenstände zu gliedern und einen Weg zu schaffen, sie zu bewältigen. Neben der Lernarbeit sind auch Pausen einzuplanen. Denn es bedarf Phasen, in denen guten Gewissens nichts zu tun ist. Diese Phasen sind auch möglich, wenn klar ist, wann welche Lernarbeit ansteht. Die Planung muss anhand der jeweiligen Prüfungsordnung erfolgen und den dortigen Stoff vollständig und detailliert aufgliedern. Am Ende der Planung ist ein "Polster" für Wiederholung/Vertiefung, aber auch für Verzögerungen zu lassen. Vor allem Verzögerungen wird es geben. Das ist normal. Gegen sie ist sich zu wappnen. Das kontinuierliche Lernen sollte wenigstens werktäglich erfolgen und - je nach Lerntyp, Vorkenntnissen und Aufnahmefähigkeit - zwischen 4 und 6 Stunden liegen.

5Überblick für eine mögliche Stoffaufgliederung

 Gegenstand

 

 Woche

die Vorschriften über das zivilprozessuale Verfahren im ersten Rechtszug

 

 

-  Verfahrensgrundsätze

-  Prozessvoraussetzungen

 

1.

Klage

 

 

-  Klageänderung

-  Klagerücknahme

-  Anerkenntnis

-  Prozessvergleich

 

2.

Arten und Wirkungen von Klagen und gerichtlichen Entscheidungen

 

 

-  Urteil

 

3.

-  Beschluss

 

4.

-  Widerklage

-  Stufenklage

 

5.

-  Feststellungsklage

 

6.

Beweisgrundsätze

 

 

-  Grundprobleme der Beweiswürdigung

-  Beweislast

-  Beweismittel

 

7.

Partei

 

 

-  Begriff

-  Parteiwechsel

-  Streitgenossen

 

8.

Prozessaufrechnung
Streitverkündung

 

9.

Versäumnisverfahren

 

 

-  Versäumnisurteil

-  Einspruchsverfahren

-  Wiedereinsetzung in den vorigen Stand

 

10.

Zwangsvollstreckung

 

 

-  allgemeine Vollstreckungsvoraussetzungen

 

11.

-  die "Arten" der Zwangsvollstreckung

-  § 766 ZPO

-  § 767 ZPO

-  § 771 ZPO

-  § 805 ZPO

 

12.

einstweiliger Rechtsschutz

 

 

-  Arrest

-  einstweilige Verfügung

 

13.

Wiederholung/Vertiefung/Verzögerungen

 

14.-16.

2. Kapitel:Klausuren schreiben, Klausuren schreiben, Klausuren schreiben


6Eine gute Assessorklausur schreibt, der weiß, was ihn erwartet. Das verlangt Übung. Der Rechtsreferendar sollte daher keine Gelegenheit auslassen, Klausuren zu schreiben. Wer das tut, der lernt mit Angst umzugehen, Unbekanntes zu bearbeiten, zu formulieren, zu taktieren, schnell und lesbar zu schreiben und die körperlichen Anstrengungen fünfstündigen Schreibens zu ertragen. Man lernt aber vor allem, mit Zeit "hauszuhalten". Und die ist eigentlich immer unzureichend. Die Klausur, die weit vor der Zeit bewältigt ist, ist selten. Normalfall ist, dass der Verfasser bis zum Ende schreibt - und noch gar nicht alles bewältigt hat -, nicht nur, aber vor allem im Strafrecht. Dieser Gefahr kann aber teilweise begegnet werden. Auch "Zeitmanagement" ist erlernbar. Dies bedeutet nicht, dass man dann nicht mehr in Zeitnot gerät. Es passiert aber seltener. Und man kann Techniken erlernen und ein "Notfallszenario" einüben.

7Die Forderung, Klausuren zu schreiben - es sollten zusammen mit den im Rechtsreferendariat ohnehin zu schreibenden Klausuren insgesamt nicht weniger als 50 sein -, wird häufig nicht ernst genug genommen. Freilich reicht es nicht aus, eine Klausur bloß zu schreiben. Wichtig, vielleicht noch wichtiger als...

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