Magie für Anfänger - Sammelband II

Geldzauber, Liebeszauber, Evokation, Magie-Forschung, Ritualmagie, Zahlensymbolik ...
 
 
Books on Demand (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 3. Juni 2020
  • |
  • 664 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-7519-4186-0 (ISBN)
 
Dieser Sammelband II enthält die folgenden zehn Bücher:

- Magie-Forschung für Anfänger
- Geldzauber für Anfänger
- Liebeszauber für Anfänger
- Evokationen für Anfänger
- Ritual-Magie für Anfänger
- Zaubergesänge für Anfänger
- Zahlensymbolik für Anfänger
- Elfen für Anfänger
- Selbsterkenntnis für Anfänger
- Zukunftsschau für Anfänger
1. Auflage
  • Deutsch
  • 8,68 MB
978-3-7519-4186-0 (9783751941860)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Ich bin 1956 geboren und befasse mich nun seit 45 Jahren intensiv mit Magie, Religion, Meditation, Astrologie, Psychologie und verwandten Themen. Im Laufe der Zeit habe ich ca. 160 Bücher und ca. 50 Artikel für verschiedene Zeitschriften verfasst.
Seit 2007 habe ich meine jahrzehntelange Nebentätigkeit ausgeweitet und bin nun hauptberuflich Lebensberater. Dies umfasst die eigentlichen Beratungen, aber auch das Deuten von Horoskopen, Heilungen, Rituale, Schwitzhütten, Feuerläufe, Hilfe bei Spukhäusern u.ä. Problemen, Ausbildung in Meditation und Feng Shui und vieles mehr. Auf meiner Website www.HarryEilenstein.de finden sich ein Teil meiner Artikel und auch einen ausführlichen Lebenslauf.

II 6. Was ist das Verhältnis zwischen den
verschiedenen Bewußtseinszuständen?


Diese vier Formen des Bewußtseins können auf verschiedene Weise miteinander koordiniert werden - das ist die eigentliche Tätigkeit eines Meditierenden, durch die er "veränderte Bewußtseinszustände" erreichen kann. Dieses Koordinieren verschiedener Formen des Bewußtseins miteinander ist das, was ein Meditierender in dem "Land des Bewußtseins" tut, während er dort unterwegs ist.

Dieses Koordinieren ist wie das Stimmen eines Instrumentes - nach der Meditation ist alles an seinem richtigen Platz, im richtigen Zustand und mit allem anderen organisch verbunden.

Meditation ist also eigentlich etwas sehr Schlichtes - auch wenn es eine Vielfalt von Methoden gibt.

Jede der vier Bewußtseinsarten hat eine bestimmte Frequenz, die Oktaven zueinander bilden (doppelte Frequenz):

Tiefschlaf
  • Ø 3 Hz ( 2 - 4 Hz)
Traumbewußtsein
  • Ø 6 Hz ( 4 - 8 Hz)
Wachbewußtsein
  • Ø 12 Hz ( 8 - 16 Hz)
Ekstase
  • Ø 24 Hz (16 - 32 Hz)

Man kann sich die Vorgänge bei der Meditation als ein Einstimmen zweier Bewußtseins-Frequenzen aufeinander vorstellen. Bei einer Traumreise würden z.B. je zwei Schwingungen des Wachbewußtseins (12Hz = 12 Schwingungen pro Sekunde) mit einer Schwingung des Unterbewußtseins (6Hz = 6 Schwingungen pro Sekunde) zusammen schwingen.

Dieser Zusammenhang läßt sich am einfachsten durch eine Graphik verdeutlichen:

Übersicht 2: Die Wirkungsweise der Meditation

Die verschiedenen Zustände des Bewußtseins ergeben sich vor allem aus der Koordination von zwei Formen des Bewußtseins miteinander. Eine der dabei beteiligten Formen ist stets das Wachbewußtsein - ganz einfach deshalb, weil diese Kombination von Bewußtseins-Formen sonst nicht bewußt wäre.

II 6. a) Wachbewußtsein


Das Wachbewußtsein hat als Qualität die Präsenz im Hier und Jetzt. Diese Präsenz kann eher nebelhaft oder auch ganz klar sein. Man kann "ganz da sein" oder zu einem guten Teil in Erinnerungen, Befürchtungen, Hoffnungen u.ä. dahintreiben und nur wenig von der Welt mitbekommen.

II 6. b) Wachbewußtsein und Traumbewußtsein


Wenn man das Wachbewußtsein mit dem Unterbewußtsein (Traumbewußtsein) kombiniert, geht das Wachbewußtsein aus seinem Büro in das Archiv und schaut sich dort um.

Das geschieht im Tagtraum, wenn man z.B. mit der Eisenbahn fährt und aus dem Fenster schaut und völlig in der Erinnerung an den letzten Urlaub versinkt und wieder den Sand am Strand unter seinen Fußsohlen spürt - oder wenn man morgens aus einem Traum erwacht und der Traum noch zehn Sekunden lang in seiner Eigendynamik weiterläuft und man wie im Kino bewußt zuschaut.

Man kann auch gezielt in diesen Zustand gehen und sich dann die Informationen zu einem Thema im eigenen Unterbewußtsein anschauen - das wird dann "Traumreise", "Trancereise", "Phantasiereise", "schamanische Reise" usw. genannt.

Das Unterbewußtsein verfügt über die Möglichkeit per Telepathie externe Informationen zu erlangen und per Telekinese externe Wirkungen zu verursachen. Daher ist die Traumreise eine praktische Möglichkeit, Telepathie und Telekinese gezielt zu nutzen.

Eine weitere Wirkung der Koordination zwischen Wachbewußtsein und Unterbewußtsein besteht in der Wahrnehmung der Lebenskraft. Man kann etwas vereinfacht sagen, daß das Unterbewußtsein dem eigenen Lebenskraftkörper ("Astralkörper") entspricht. Daher ist z.B. auch das Wahrnehmen der Aura mit dieser Koordination von Wachbewußtsein und Unterbewußtsein verbunden.

In diesem Zustand nimmt man auch die Lebendigkeit von Pflanzen und Tieren wahr - nicht immer als ein äußeres Leuchten, sondern manchmal auch als ein inneres Leuchten: Man sieht die Lebendigkeit sogar der Steine und nimmt ihr Wesen wahr. Wenn man in diesem Zustand ist, kann man von dem Anblick eines Grashalms völlig ergriffen werden. In diesem Zustand sieht alles aus, als ob man es das erste mal in seinem Leben sehen würde - obwohl gleichzeitig die Erinnerungen an frühere Erlebnisse präsent sind.

In diesem Zustand wird das rein konzentrationsmäßige "Sei jetzt hier!" zu einem intensiven Erleben des Lebens - dann braucht man sich nicht mehr auf das "Hier und Jetzt" zu konzentrieren . man ist von dem Hier und Jetzt ganz ergriffen. Dann ist man richtig lebendig.

Sowohl auf Traumreisen als auch in diesem "Ergriffenheits-Zustand" ist es ganz einfach, z.B. auch mit Pflanzen, Tieren, Steinen, Gottheiten usw. zu sprechen und von ihnen auch Geschenke zu erhalten - von Visionen über Erkenntnissen bis hin zu Heilungen und Lebensfreude.

II 6. c) Wachbewußtsein und Tiefschlaf


Da der Tiefschlaf eine Bewußtseinsform ohne Inhalte ist, entsteht durch die Kombination des Wachbewußtseins mit dem Tiefschlaf-Bewußtsein eine innere Stille: Man ist nur noch Bewußtsein, daß sich seiner selber bewußt ist.

Möglicherweise klingt das eher langweilig, aber das ist es nicht - ganz im Gegenteil: In diesem Zustand erlebt man eine formlose Fülle, ein Erfülltsein, ein Leuchten und eine Wärme, die sich von innen her ausbreitet. Man beginnt so zu lächeln wie die Buddha-Statuen oder die altägyptischen Statuen. Man ist grundlos glücklich.

II 6. d) Wachbewußtsein und Ekstase


Die Kombination von Wachzustand und Ekstase ist ein wenig anders geartet als die beiden schon beschriebenen Kombinationen zweier Bewußtseinszustände. Dies liegt daran, daß dem Wachbewußtsein das Unterbewußtsein und das Tiefschlafbewußtsein normalerweise nicht bewußt ist - das Ekstase-Bewußtsein entsteht hingegen aus der Einengung des Fokus des Wachbewußtsein von mehreren Inhalten des Bewußtseins auf eine einzige Sache. Man ist also in der Ekstase stets wachbewußt.

Es ist folglich die Frage, wie man in diesen Zustand kommt. Im Alltag geschieht dies in der Regel durch Lust oder Angst - also z.B. beim Orgasmus und in der Panikattacke.

Man kann diesen Zustand allerdings auch durch die Konzentration auf ein Bild, auf ein Mantra, auf eine Bewegung, eine Gottheit usw. in der Meditation erreichen. Während die Ekstasen, die aus Lust oder Angst heraus entstehen, auf eine möglichst rasche Handlung drängen, ruht die Ekstase, die aus der Meditation heraus entsteht, in sich selber - es gibt in dieser Ekstase nichts, was man tun müßte.

Im Kundalini-Yoga und im Tantra wird zwar in der Meditation die Sexualität benutzt, aber da sie nur das "Feuer" ist, das einen inneren Prozeß in Gang setzt und nicht auf das Erleben von Lust abzielt, entstehen auch bei den Kundalini- und Tantra-Meditationen und -Ritualen Zustände, die in sich ruhen.

II 6. e) Wachbewußtsein, Traumbewußtsein und Tiefschlaf


Es liegt nahe, nicht nur zwei Bewußtseinszustände, sondern auch einmal mehrere Bewußtseinszustände zu koordinieren. Dafür gibt es allerdings kaum systematische Anleitungen. Die wichtigste von ihnen ist die Mandala-Meditation, die oft mit Betrachtungen und Ritualen verbunden ist. Ein Mandala, das für diesen Zweck benutzt wird, besteht aus mindestens zwei Kreisringen und einem Kreis:

  • Der äußerste Kreisring symbolisiert den Körper und das Wachbewußtsein,
  • der mittlere Kreisring die Psyche und das Unterbewußtsein, und
  • der innere Kreis die Identität (Seele) und das Tiefschlafbewußtsein.

Durch Betrachtungen (äußerer Kreisring), Traumreisen (mittlerer Kreisring) und Stille-Meditationen (innerer Kreis) wird ein Bild aufgebaut, in dem alle drei Bewußtseinsformen ihren Platz haben und sich schließlich aufeinander einstimmen und sich koordinieren. Das ist ein eher komplexer und etwas langwieriger Vorgang.

II 6. f) Wachbewußtsein, Traumbewußtsein, Tiefschlaf und Ekstase


Bei der Koordination aller vier "interner" Bewußtseinsformen wird ein Mandala mit drei Kreisringen und einem Kreis benutzt:

  • Der äußerste Kreisring symbolisiert den Körper und das Wachbewußtsein,
  • der mittlere Kreisring symbolisiert die Psyche und das Unterbewußtsein,
  • der innere Kreisring symbolisiert den inneren Mann und die innere Frau, die sich körperlich vereint haben, sowie den Ekstase-Zustand, und
  • der innere Kreis die Identität (Seele) und das Tiefschlafbewußtsein.

Durch Betrachtungen (äußerer Kreisring), Traumreisen (mittlerer Kreisring), tantrische Rituale als Paar (innerer Kreisring) und...

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