Praxisbuch Pflegekind

Informationen und Tipps für Pflegeeltern und Fachkräfte
 
 
Schulz-Kirchner (Verlag)
  • 2. Auflage
  • |
  • erschienen am 16. September 2011
  • |
  • 276 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-8248-0723-9 (ISBN)
 
- Sind Pflegekinder immer ,Kinder auf Zeit', die irgendwann zu ihren leiblichen Eltern zurückkehren?
- Womit muss man rechnen, wenn man ein traumatisiertes Kind aufnimmt?
- Haben Umweltfaktoren Einfluss auf die Gene eines Kindes?
- Sind Kontakte zur Herkunftsfamilie gut oder schlecht für das Pflegekind?
- Welche Rechte haben Pflegeeltern gegenüber dem Jugendamt?

Diese und viele andere Fragen rund um das Thema "Pflegekind" werden im vorliegenden - für Laien und Fachkräfte gleichermaßen informativen - Buch lebensnah und verständlich beantwortet. Die Autorin, von Beruf Diplom-Psychologin und Psychotherapeutin und seit vielen Jahren selbst Mutter von zwei leiblichen und sieben Pflegekindern, lässt den Leser auf unterhaltsame Weise an ihrem Wissens- und Erfahrungsschatz teilhaben.

Die praxisnahen Antworten auf die vielen Fragen all derer, die ein Pflegekind aufgenommen haben oder aufnehmen möchten oder beruflich mit Pflegekindern zu tun haben, bieten einen übersichtlichen Leitfaden, in dem sowohl praktische Beispiele wie auch die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zu finden sind. Das Buch ist in Form eines Frage-und-Antwort-Dialogs geschrieben, damit sich der Leser im Inhaltsverzeichnis bereits orientieren und die ihn aktuell interessierenden Informationen punktgenau heraussuchen kann. Zugleich ist es aber auch eine interessante Lektüre für alle (zukünftigen) Pflegeeltern und Fachkäfte.

"Dieses Buch ist sowohl für Pflegeeltern wie auch für Fachkräfte sehr empfehlenswert! Es gelingt der Autorin, nicht nur die Fragen, die sich im Rahmen von Pflegeverhältnissen stellen, auf unterhaltsame Weise fachkundig und verständlich zu beantworten, sondern auch den heutigen Stand der Wissenschaft fundiert und dennoch für Laien nachvollziehbar darzustellen. Eine wahre Fundgrube für alle am Wohl von Pflegekindern Interessierten." (Prof. Dr. Gerald Hüther)
2., Aufl. 2011
  • Deutsch
  • Idstein/Ts.
  • |
  • Deutschland
  • Überarbeitete Ausgabe
  • 2,28 MB
978-3-8248-0723-9 (9783824807239)
3824807238 (3824807238)
weitere Ausgaben werden ermittelt
1 - Danksagung [Seite 11]
2 - Vorwort [Seite 12]
3 - Einleitung [Seite 14]
4 - 1Die Familienpflege [Seite 18]
4.1 - .Welche Formen von Familienpflegestellen gibt es und wodurch [Seite .Welche Formen von Familienpflegestellen gibt es und wodurch ]
unterscheiden sie sich? - 19 [Seite 19]
4.2 - a) Tages- und Wochenpflege [Seite 20]
4.3 - b) Die Kurzzeitpflegestelle [Seite 22]
4.4 - c) Die Bereitschaftspflegestelle [Seite 23]
4.5 - d) Die Adoptionspflege und die Pflege mit dem Ziel der Adoption [Seite 24]
4.6 - e) Die "normale" Pflegefamilie [Seite 27]
4.7 - .Professionelle Pflegestellen [Seite 30]
4.8 - f) Die sozial-, heil- oder sonderpädagogische Pflegefamilie [Seite 32]
4.9 - g) Die Erziehungsstelle, das Pflegenest [Seite 34]
4.10 - h) Die Außenstelle eines Heimes [Seite 37]
4.11 - i) Die selbstständige Familiengruppe/familienanaloge Kleinsteinrichtung [Seite 38]
4.12 - j) Die familienähnliche Kleinsteinrichtung [Seite 42]
4.13 - k) Die Kinderdorffamilien [Seite 42]
4.14 - .Wie lange dauert es, bis wir ein Kind aufnehmen können? [Seite 44]
4.15 - .Sind Pflegekinder immer "Kinder auf Zeit", die irgendwann zu ihren leiblichen Eltern zurückkehren? [Seite 44]
4.16 - .Was bedeutet es für unsere Familie, ob ein Pflegekind dauerhaft oder befristet untergebracht wird? [Seite 45]
4.17 - .Sind wir eine Ergänzungsfamilie oder eine Ersatzfamilie? [Seite 48]
5 - 2Die Aufnahme eines Pflegekindes [Seite 52]
5.1 - .Wir würden gern ein Pflegekind aufnehmen. [Seite .Wir würden gern ein Pflegekind aufnehmen. ]
Wie läuft das ab und was sollten wir bedenken? - 52 [Seite 52]
5.2 - Motivation [Seite 52]
5.3 - Eignung [Seite 55]
5.4 - Voraussetzungen [Seite 57]
5.5 - Vorbereitung [Seite 58]
5.6 - Die Vermittlung [Seite 59]
5.7 - Die Anbahnung [Seite 62]
5.8 - Hilfeplanung [Seite 64]
5.9 - Perspektiven [Seite 64]
5.10 - .Wie erlebt ein Pflegekind die Trennung von seiner Herkunftsfamilie? [Seite 66]
5.11 - .Wie geht es nach der Aufnahmephase weiter? [Seite .Wie geht es nach der Aufnahmephase weiter? ]
Mit welchen Verhaltensweisen und Entwicklungen müssen wir rechnen? - 69 [Seite 69]
6 - 3Geschwister [Seite 72]
6.1 - .Ist es besser, wenn das Pflegekind jünger ist als das/die leibliche/n Kind/er? Oder sollte es lieber älter sein? [Seite 78]
6.2 - .Und falls uns das Pflegekind wieder verlässt? [Seite .Und falls uns das Pflegekind wieder verlässt? ]
Wie werden unsere leiblichen Kinder damit umgehen können? - 80 [Seite 80]
6.3 - .Werden wir das Pflegekind genauso lieben wie ein leibliches Kind? [Seite 82]
6.4 - .Das Jugendamt hat wegen der Aufnahme von Geschwisterkindern nachgefragt! Was tun? [Seite 85]
6.5 - .Ist es sinnvoll, (Besuchs-)Kontakte zwischen unserem Pflegekind und seinen leiblichen Geschwistern zu fördern? [Seite 88]
6.6 - .Wir möchten gern noch mehr Pflegekinder aufnehmen. [Seite .Wir möchten gern noch mehr Pflegekinder aufnehmen. ]
Was sollten wir beachten? - 90 [Seite 90]
7 - 4Kinder ohne Beeinträchtigungen und [Seite 4Kinder ohne Beeinträchtigungen und ]
Verhaltensauffälligkeiten - 92 [Seite 92]
7.1 - .Wir würden am liebsten ein normales Kind ohne besondere [Seite .Wir würden am liebsten ein normales Kind ohne besondere ]
Auffälligkeiten und Beeinträchtigungen aufnehmen. - [Seite Auffälligkeiten und Beeinträchtigungen aufnehmen. ]
Wie können wir das erreichen? - 92 [Seite 92]
7.2 - .Wenn wir ein Baby aufnehmen, haben wir dann eine gute Chance, dass sich dieses Kind ganz normal entwickelt und keine Auffälligkeiten zeigt? [Seite 92]
7.3 - .Haben Umweltfaktoren Einfluss auf die Gene eines Kindes? [Seite 95]
8 - 5Ausländische Kinder, ausländische Eltern [Seite 98]
8.1 - .Macht es für unsere Arbeit einen Unterschied, ob wir ein deutsches oder ein ausländisches Kind aufnehmen? [Seite 98]
9 - 6Traumatisierte Kinder erziehungsunfähiger Eltern [Seite 102]
9.1 - .Was ist Erziehungsunfähigkeit? [Seite 102]
9.2 - .Können die Störungsbilder von den leiblichen Eltern vererbt werden? [Seite 107]
9.3 - .Was ist ein Trauma? [Seite 112]
9.4 - .Welche Erfahrungen können als Trauma bezeichnet werden? [Seite 113]
9.5 - .Wie kann diagnostiziert werden, dass/ob ein Kind traumatisiert wurde? [Seite 114]
9.6 - .Was sind die Folgen von Traumatisierung? [Seite 115]
9.7 - .Was versteht man unter Abwehrmechanismen und wie wirken sie [Seite .Was versteht man unter Abwehrmechanismen und wie wirken sie ]
sich aus? - 118 [Seite 118]
9.8 - .Was bedeutet "Dissoziation"? [Seite 120]
9.9 - .Welche Auswirkungen haben frühkindliche Traumata auf das Gehirn? [Seite 124]
9.10 - .Womit müssen wir rechnen, wenn wir ein traumatisiertes Kind [Seite .Womit müssen wir rechnen, wenn wir ein traumatisiertes Kind ]
aufnehmen? - 128 [Seite 128]
9.11 - .Wie können wir unserem Pflegekind helfen, seine Vergangenheit zu bewältigen? [Seite 134]
9.12 - .Wie können wir Kindern helfen, ihr Verhalten zu "übersetzen"? [Seite 136]
9.13 - .Müssen wir auf jedes Verhalten unseres Pflegekindes verständnisvoll reagieren? Wo bleibt denn da die Erziehung? [Seite 142]
9.14 - .Welche Erfahrungen sind für Pflegekinder besonders hilfreich? [Seite 148]
9.15 - .Ist das (therapeutische) Festhalten des Kindes sinnvoll? [Seite 149]
9.16 - .Welche Therapiemethoden sind am wirksamsten? [Seite 153]
9.17 - .Gibt es auch Kinder, die von traumatisierenden Lebensbedingungen nicht beschädigt werden? Was bedeutet Resilienz? [Seite 165]
10 - 7Bindungs- und beziehungsgestörte Kinder [Seite 168]
10.1 - .Was versteht man unter "Bindung" und wie entsteht sie? [Seite 168]
10.2 - .Was sind Bindungs- und Beziehungsstörungen und welche Formen [Seite .Was sind Bindungs- und Beziehungsstörungen und welche Formen ]
gibt es? - 171 [Seite 171]
10.3 - .Was ist unter einer "Angstbindung" zu verstehen und welche Folgen [Seite .Was ist unter einer "Angstbindung" zu verstehen und welche Folgen ]
hat sie? - 176 [Seite 176]
10.4 - .Welche Auswirkungen haben Bindungs- und Beziehungsstörungen auf die Beziehungsgestaltung in der Pflegefamilie? [Seite 179]
10.5 - .Was unterscheidet ein Beziehungsangebot von einem [Seite .Was unterscheidet ein Beziehungsangebot von einem ]
Bindungs­angebot? Und was ist wann angemessen? - 183 [Seite 183]
10.6 - .Woran können wir erkennen, dass unser Pflegekind Fortschritte in seiner Bindungs- und Beziehungsfähigkeit macht? [Seite 186]
10.7 - .Gibt es noch andere Faktoren, die den Aufbau einer tragfähigen [Seite .Gibt es noch andere Faktoren, die den Aufbau einer tragfähigen ]
Bindung/Beziehung erschweren? - 188 [Seite 188]
10.8 - .Was können Pflegeeltern tun, wenn es nicht gelingt, eine positive Beziehung zum Kind aufzubauen? [Seite 191]
11 - 8Kontakte zur Herkunftsfamilie [Seite 194]
11.1 - .Welche Probleme der Herkunftsfamilie können zur Unterbringung des/r Kindes/r in einer Pflegestelle führen? [Seite 194]
11.2 - .Kontakte zur Herkunftsfamilie - muss das sein? [Seite 196]
11.3 - .Wozu sollen Kontakte überhaupt gut sein? Welches Ziel verfolgen sie? [Seite 198]
11.4 - .Wie oft finden Besuchskontakte normalerweise statt? [Seite 198]
11.5 - .Wie sollten die Besuchskontakte gestaltet werden? [Seite 200]
11.6 - .Mit welchen Reaktionen unseres Pflegekindes auf Besuchskontakte müssen wir rechnen? [Seite 205]
11.7 - .Ändern sich Besuchskontakte in der Pubertät? [Seite 208]
11.8 - .Wie können Pflegeeltern ihr pubertierendes Pflegekind wirkungsvoll unterstützen? [Seite 210]
11.9 - .Sind Besuchskontakte zur Herkunftsfamilie gut oder schlecht für [Seite .Sind Besuchskontakte zur Herkunftsfamilie gut oder schlecht für ]
Pflegekinder? - 214 [Seite 214]
11.10 - .Was tun, wenn das Pflegekind keine Kontakte will? [Seite 219]
11.11 - .Was tun, wenn unser Pflegekind Kontakte wünscht, seine [Seite .Was tun, wenn unser Pflegekind Kontakte wünscht, seine ]
Herkunfts­familie diese aber nicht regelmäßig wahrnimmt oder sogar ganz ablehnt? - 223 [Seite 223]
11.12 - .Was ist beim Umgang mit den leiblichen Eltern zu beachten? [Seite 227]
11.13 - .Was sollte beim Umgang mit traumatisierenden Herkunftseltern [Seite .Was sollte beim Umgang mit traumatisierenden Herkunftseltern ]
berücksichtigt werden? - 229 [Seite 229]
11.14 - .Wie können Pflegeeltern den leiblichen Eltern begegnen, wenn diese die Rückführung des Kindes fordern? [Seite 230]
11.15 - .Ein Tipp in Sachen "Elternarbeit" für die (zukünftigen) Profis : [Seite 232]
11.16 - .Gedanken zum Thema "Perspektiventscheidungen" [Seite 233]
12 - 9Kontakte zum Jugendamt [Seite 238]
12.1 - .Was sind die Aufgaben und Funktionen der Jugendämter? [Seite 238]
12.2 - .Wann muss das Jugendamt das Gericht anrufen und was dürfen die Mitarbeiter/innen selbst entscheiden? [Seite 242]
12.3 - .Welche Rechte haben Pflegeeltern gegenüber dem Jugendamt? [Seite 244]
12.4 - .Hat das Jugendamt das Recht, die Pflegestellen zu kontrollieren? [Seite 247]
12.5 - .Welche Chancen birgt die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Jugendamt für Pflegeeltern? [Seite 248]
12.6 - .Was tun, wenn es Probleme bei der Zusammenarbeit mit dem [Seite .Was tun, wenn es Probleme bei der Zusammenarbeit mit dem ]
Jugendamt gibt? - 249 [Seite 249]
12.7 - .Was ist beim Umgang mit Jugendamtsmitarbeiter/innen zu beachten? [Seite 252]
12.8 - .Einige abschließende Gedanken und Bitten an die Mitarbeiter/innen der Jugendämter [Seite 254]
13 - Schlusswort [Seite 260]
14 - Informationen [Seite 262]
14.1 - .Informationen im Internet [Seite 262]
15 - Ansprechpartner für Pflegefamilien und sonderpädagogische [Seite Ansprechpartner für Pflegefamilien und sonderpädagogische ]
Pflegestellen - 264 [Seite 264]
15.1 - Fortbildungs- und Beratungsmöglichkeiten für Pflegeeltern [Seite 269]
16 - Literaturhinweise [Seite 271]
17 - Stichwortverzeichnis [Seite 282]

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