Das Kabarett

Eine integrative Theorie
 
 
Tectum Wissenschaftsverlag
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 15. Juli 2019
  • |
  • 308 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-8288-7257-8 (ISBN)
 
Verteufelt und in den Himmel gehoben, oft totgesagt und doch immer wieder auferstanden. Das Kabarett hat in den letzten Jahrzehnten einen weiten Weg zurückgelegt. Die Frage, wie Kabarett funktioniert und wie es sich als eigenständige Kunstform beschreiben lässt, ist dabei weitestgehend auf der Strecke geblieben. Die Integrative Kabaretttheorie analysiert das Phänomen noch einmal von Grund auf und ergänzt die bisherigen kabaretttheoretischen Ansätze um weitere ästhetische, soziologische, poetologische, kognitionswissenschaftliche, kommunikationstheoretische und semiotische Fragestellungen.
Anhand zahlreicher Beispiele illustriert Natalie Dunkl den Professionalisierungsprozess des Kabaretts, direkte und indirekte Kommunikationsformen mit dem Publikum und schließt auch die Debatte, wer und was noch (oder schon) Kabarett ist, mit ein. Der Band verspricht somit einen unkonventionellen Blick auf das Kabarett, viele Aha-Effekte und eine neue Art, das Kabarett zu verstehen und zu erleben.
  • Deutsch
  • Baden-Baden
  • |
  • Deutschland
  • 3,95 MB
978-3-8288-7257-8 (9783828872578)
weitere Ausgaben werden ermittelt
  • Intro
  • Inhaltsverzeichnis
  • Notation der Textbeispiele
  • VorWORT
  • 1 Das Kabarett ist tot, es sterbe das Kabarett
  • 2 "Ja, hallo erst mal. Ich weiß gar nicht, ob Sie's wussten, aber ."
  • 2.1 Was also ist das Kabarett?
  • 2.2 Demaskierung einer Rampensau
  • 2.3 Kabarettgeschichte von gestern bis heute
  • 2.4 Erste Meilensteine der Kabarettentwicklung
  • 2.5 Die Disziplinierung des Brettls
  • 2.6 Die Evolution des Solokabaretts
  • 2.7 (Hinter-)Gründe für die Institutionalisierung einer performativen Konstante
  • 2.8 Das Kabarett als Katalysator der Retheatralisierung
  • 2.9 Kabarettgeschichte von morgen
  • 3 Der lange Weg der Kabarettwissenschaft
  • 3.1 Terra incognita: Aufbruch in unbekanntes Terrain
  • 3.2 Auf Abwegen: Die Kabarettwissenschaft lässt sich gehen
  • 3.3 Entscheidende Schritte im Professionalisierungsprozess
  • 3.3.1 Jürgen Henningsen: Das Spiel mit dem erworbenen Wissenszusammenhang
  • 3.3.2 Michael Fleischer: Zeichenkomplex und plurimediale Nachricht
  • 3.3.3 Benedikt Vogel: Halbierte Fiktion
  • 3.3.4 Kerstin Pschibl: Soziologie des Kabaretts
  • 3.4 Bis hierher und weiter: Kabarettwissenschaft for Runaways
  • 4 Gewusst wie: Kabarett im Kopf
  • 4.1 Wissenswertes über das Wissen
  • 4.2 Ausflug in die Frame-Forschung
  • 4.3 Die Frame-Semantik
  • 4.3.1 Das Evokationspotenzial des Ausdrucks 'Kabarett'
  • 4.3.2 Frau(h)menbrüche - der Haha-Effekt
  • 4.4 Frames und soziales Handeln
  • 4.5 Frames im Kontext ästhetischer Phänomene
  • 4.6 Nix gwiss woaß ma ned
  • 4.7 Rezeptionsparadoxon: Gut gemeinte Selbsttäuschung im Zeichen der Hyperillusion
  • 4.8 Intermezzo cum figuris
  • 4.9 Es liegt was in der Luft: Die Fiktionsblase
  • 4.10 Der kleine Kabarett-Knigge
  • 5 Kabarett - die Kunst, den Mund aufzumachen
  • 5.1 Das Kabarett - ein komisches Kommunikationsereignis
  • 5.2 Nonverbale Kommunikation im Kabarett
  • 5.3 Das Aufgeführte Gespräch im Offenen Dialog
  • 5.4 Figur - Dialog - Handlung
  • 5.5 Quatsch(en) mit System: Direkte und indirekte Kommunikation
  • 5.5.1 "Er steht so gern im Rampenlicht und hofft, man sieht die Wampe nicht": Der Kabarettist
  • 5.5.2 Das emotionale Band unter der phonetischen Kette: Die offene Figur
  • 5.5.3 Hör mal, wer da schweigt: Das verdeckte Gegenüber
  • 5.5.4 "Krieg ich sie heute?": Die Bestie Publikum
  • 5.6 Die fünf Dimensionen des Kabarettraums
  • 5.6.1 Die Kabarettlandschaft
  • 5.6.2 Theatraler Raum
  • 5.6.3 Bespielter Raum und gespielter Raum
  • 5.6.4 Wort für Wort und Schritt für Schritt: Mentale Räume
  • 5.7 'Quod licet .?': Machtgerangel in der Kabarettgemeinschaft
  • 5.7.1 Killing Manfred: Materialisation als Gewaltakt
  • 5.7.2 Wer nicht lacht, ist ein Nazi: Die Publikumsbeschimpfung
  • 5.7.3 Exozentrische und egozentrische Figuren
  • 5.8 Die Gattung, die auszog, das Belehren zu lernen
  • 5.8.1 Homo loquens - Homo loquax
  • 5.8.2 Machtbalance im sozialen Haifischbecken
  • 5.9 Die Kabarettformel(n)
  • 6 Zugabe: "Man denkt, es kommt noch was"
  • 7 Bibliografie
  • 7.1 Primärquellen
  • 7.2 Sekundärquellen

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