Knallesels Abenteuer

Das Geheimnis um den Baum der Wünsche
 
 
Books on Demand (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 10. Februar 2020
  • |
  • 144 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-7504-5852-9 (ISBN)
 
Knallesel und seine Freunde haben den Baum der Wünsche gefunden.
Doch nichts ist so wie sie es sich vorgestellt haben.
Ein böser Zauberer ist in das Reich des verwunschenen Waldes eingedrungen und will über die Tiere herrschen.
Der Baum der Wünsche steht unter seinem Zauber und kann sich nicht alleine davon befreien.
Nur der wahre Retter der Tiere kann ihm helfen.
Jahrelang hat er bereits auf ihn gewartet und die Hoffnung schon fast aufgegeben.
Knallesel steht vor einer schweren Aufgabe.
Kann er mit Hilfe seiner treuen Freunde den Baum der Wünsche retten? Und kann er die Tiere von dem bösen Zauberer befreien?
Feen, Hexen und andere magische Wesen stehen ihm und seinen Freunden zur Seite, als er sich auf den Weg macht, um sein nächstes, sehr gefährliches Abenteuer zu erleben.
1. Auflage
  • Deutsch
  • 3,88 MB
978-3-7504-5852-9 (9783750458529)
weitere Ausgaben werden ermittelt
E.S. Duncan wurde in einem kleinen Dorf in Hessen geboren.
Schon als kleines Kind liebte sie es, spannende Geschichten vorgelesen zu bekommen und in eine gänzlich andere Welt abzutauchen.
Bereits in ihrer frühen Jugend schrieb sie dann selbst ihre ersten Kurzgeschichten und Gedichte, die jedoch nur der Familie und sehr engen Freunden vorbehalten waren.
Ihr bereits von Kindheit an sehr stark ausgeprägtes Interesse an mystischen Dingen und die damit verbundenen, vielfältigen Erlebnisse inspirierten sie zu ihrer ersten Zeitreisen Trilogie »Morgaine und Petrik«

Mit dem 1. Teil »Tor ins Schicksal« feierte sie ihr Debüt als Schriftstellerin.

Nach einer beruflichen Veränderung wagte sie den Sprung und hat ihren langjährigen Traum verwirklicht. Sie machte ihr ursprüngliches Hobby zum Beruf und widmet sich seitdem mit großer Leidenschaft der Schriftstellerei.

Dies ist der 2. Teil ihres 2-teiligen Kinderbuches, mit dem sie sich jetzt auch an die kleinen Leser wendet oder die,
die es genauso lieben wie sie,
spannende Geschichten vorgelesen zu bekommen.


E.S. Duncan hat einen erwachsenen Sohn und lebt gemeinsam mit ihrer Hündin am schönen Niederrhein.

Eselinda und Zauberlein

Es dauerte nicht lange und Knallesel konnte die Ankunft seiner Freunde bereits lautstark hören.

Sie unterhielten sich sehr aufgeregt, als sie jetzt, so schnell sie konnten, angelaufen kamen.

Hoppelpoppel saß auf Brummbärs Rücken und rief ihm immer wieder zu, doch noch schneller zu laufen.

Kullerauge flog den Feen hinterher und erreichte somit als Erste den Platz, an dem Knallesel, Weinerle und Findeline schon auf sie warteten.

»Was ist passiert Knallesel?« Fragte sie sofort aufgeregt.

»Wieso dürfen wir jetzt auf einmal den Baum der Wünsche aufsuchen?«

Doch Knallesel hob beruhigend die Pfote.

»Warte ab, bis alle anderen auch da sind. Dann wird der Baum der Wünsche euch erzählen was geschehen ist.«

Erst jetzt drehte sich die Eule zu dem sagenumwobenen Baum um und wusste nicht, wie sie sich verhalten sollte.

Die beiden Feen hatten sich wieder auf einen seiner Äste gesetzt und warteten darauf, was sie als nächstes zu tun hätten.

Ganz langsam verneigte sich Kullerauge jetzt vor dem imposanten Baum und wollte gerade etwas sagen, als Oberschlau angelaufen kam.

Direkt hinter ihm tauchten Sturkopf und Meckerlein auf. Sie waren beide derart außer Atem, dass sie erst einmal nach Luft schnappen mussten.

Brummbär kam mit Hoppelpoppel als Letzter an. Auch der Bär schnaufte laut.

»Würdest du nicht immer so viel essen und den ganzen Tag nur schlafen wärst du auch viel beweglicher und schneller«, schimpfte Hoppelpoppel und sprang dann mit einem Satz vom Rücken des Bären herunter.

»Sei froh, dass du überhaupt auf mir reiten durftest«, erwiderte Brummbär sofort ärgerlich. »Das nächste Mal kannst du ja zu Fuß laufen, wenn du immer was zu meckern hast.«

»Dies ist nicht der richtige Zeitpunkt, um zu streiten, meine Freunde«, sagte Knallesel jetzt und sah die beiden mit ernstem Blick an.

Dann wies er auf den Baum der Wünsche und stellte ihm seine Freunde nacheinander vor.

Jedes der Tiere verneigte sich ehrfürchtig vor dem alten Baum, aber keiner traute sich, etwas zu sagen.

»Willkommen meine lieben Freunde«, sprach der Baum die Tiere jetzt an. »Ich freue mich, dass ihr gekommen seid, um mir und uns allen zu helfen.«

»Wie meinst du das?« Fragte Oberschlau sofort dazwischen. »Wir dachten du würdest UNS helfen.«

Betrübt senkte der Baum die Augen und dann erzählte er auch den Neuankömmlingen seine traurige Geschichte.

Die Tiere waren total erschrocken über das, was sie jetzt hörten.

Er hatte gerade geendet, als sich laute Hufschläge näherten.

Knallesel stellte sich sofort schützend vor seine Freunde. Dann sah er einen Esel nähertraben, auf dessen Rücken ein kleiner Zauberer saß.

»Seid gegrüßt«, sagte der kleine Esel freundlich, als er vor dem Baum der Wünsche stehenblieb.

Er war überhaupt nicht außer Atem, sondern wirkte total entspannt.

Ganz so, als hätte ihm der Weg nichts ausgemacht.

Interessiert hob Sturkopf seinen Kopf und betrachtete die Esel Dame eingehend.

Sie war wirklich wunderschön und ließ sein altes Esel Herz sofort höherschlagen.

Meckerlein, der dies nicht entgangen war, meckerte ihn sofort ärgerlich an.

»Die ist viel zu jung für dich Sturkopf. Was willst du denn mit so einem jungen Mädchen? Du hast doch mich.«

»Man wird ja wohl noch gucken dürfen«, sagte Sturkopf beleidigt und streckte Meckerlein dann seine lange Zunge heraus.

»Wie schön dich einmal wiederzusehen Eselinda. Das ist schon so lange her«, begrüßte der Baum der Wünsche jetzt die junge Esel Dame.

»Und auch du Zauberlein hast mich schon viel zu lange nicht mehr besucht.«

Jetzt stieg der kleine Zauberer vom Rücken des Esels und trat auf den Baum der Wünsche zu.

»Ich grüße dich Geweihführer«, sagte er. »Und ich bin so glücklich, dass der wahre Retter der Tiere endlich gekommen ist.

Schon bald können wir wieder in Frieden leben und auch ich kann wieder in den verwunschenen Wald zurückkehren. Darauf warte ich schon so lange.«

»Hat es dir denn bei den Schnagingilies nicht gefallen?« Fragte ihn der Baum sofort erstaunt.

»Doch, sie waren alle immer sehr nett zu mir. Aber du weißt ja, dass ich mich Zuhause immer noch am wohlsten fühle. Dir geht es doch ganz bestimmt ganz genauso.«

Der Baum der Wünsche senkte den Kopf.

»Ja mein Freund. Ich kann es auch kaum erwarten, wieder als Hirsch durch meinen geliebten Wald zu laufen und alle meine Freunde wiederzusehen.

Und es freut mich sehr, dass auch du und Eselinda gekommen seid, um Knallesel und seinen Freunden zur Seite zu stehen.«

»Auch wenn ich als Zauberer bisher kläglich versagt habe will ich mein Bestes versuchen«, sagte Zauberlein jetzt betrübt und schlug dabei die Augen nieder.

»Du hast nicht versagt mein treuer Freund«, erwiderte der Baum sofort. »Keiner von uns hatte eine Chance gegen Schwarzschreck.

Dafür war er einfach zu mächtig.

Doch jetzt sieht alles ganz anders aus.«

Dann sah er in die Runde und nickte Knallesel zu.

»Ich denke jetzt sind alle versammelt.

Wenn ihr soweit seid könnt ihr direkt aufbrechen.

Ihr werdet für den Weg nur eine gute halbe Stunde brauchen.«

Damit wies er mit einem seiner Äste das Tal hinab, aus dem die Freunde vorher gekommen waren.

»Feengrün und Feenblond werden euch führen. Sobald ihr das Tal hinter euch gelassen habt kommt ihr an einen großen See.

Ihr müsst bis in die Mitte des Sees schwimmen. Dort ist der Eingang zu dem verwunschenen Wald.«

»Schwimmen?« Schrie Hoppelpoppel.

»Ich kann überhaupt nicht schwimmen.«

»Ich auch nicht«, sagte Weinerle sofort und machte dabei ein ängstliches Gesicht.

»Keine Sorge meine Freunde«, beruhigte Knallesel die beiden sofort. »Ich kann gut schwimmen. Ihr setzt euch einfach wieder auf meinen Rücken. Dann kann euch gar nichts passieren.«

»Und was ist mit mir?« Hörten sie jetzt ein verängstigtes, piepsiges Stimmchen.

»Normalerweise kann jeder Hund schwimmen Findeline. Aber wenn du dir das nicht zutraust hat Brummbär bestimmt nichts dagegen, dich auf seinen Rücken zu nehmen.«

Brummbär brummte zur Bestätigung und zwinkerte Findeline dabei zu.

»Ich passe auf dich auf mein Kleines. Du musst keine Angst haben.«

Sofort beruhigte Findeline sich wieder und schenkte dem Bären ein kleines Lächeln. Mittlerweile hatte sie sich an ihn gewöhnt und hatte auch keine Angst mehr vor ihm.

»Gut«, sagte Knallesel jetzt und stellte sich vor den Baum der Wünsche.

»Feenblond und Feengrün bringen uns also jetzt in den verwunschenen Wald und führen uns dann zum Haus von Schwarzschreck.«

Der Baum nickte.

»Dann holen wir den Zauberstab von Schwarzschreck, den er in seinem Bett versteckt und kommen zu dir zurück.«

Wieder nickte der Baum.

»Gibt es sonst noch irgendetwas was wir tun müssen?«

»Sobald ihr den Zauberstab in der Hand haltet müsste der Zauber gebrochen sein«, sagte der Baum der Wünsche jetzt.

»Aber stellt euch das nicht so einfach vor. Schwarzschreck wird ihn euch ganz bestimmt nicht freiwillig geben. Ihr müsst also einen Moment abpassen in dem er nicht zu Hause ist.

Er darf euch auf gar keinen Fall erwischen. Er würde euch sofort verzaubern.«

»Kommen wir denn ohne Probleme überhaupt in den verwunschenen Wald hinein?« Fragte Knallesel ihn jetzt.

»Da du der wahre Retter der Tiere bist, Knallesel, wirkt der Zauber von Schwarzschreck nicht und du kannst mit deinen Freunden den Wald betreten. Aber seid vorsichtig.

Sollte Schwarzschreck euch erwischen kann ich nichts für euch tun. Niemand kann das.«

Die Tiere hatten alle verstanden, was der Baum der Wünsche ihnen damit sagen wollte.

Doch sie hatten keine Wahl.

»Dann lasst uns keine Zeit mehr verlieren.«

Sagte Knallesel sofort und nickte Weinerle und Hoppelpoppel dabei zu.

Sofort sprangen der Hase und das Eichhörnchen auf seinen breiten Rücken.

Findeline überlegte auch nicht lange und saß schon wenig später zwischen Brummbärs zotteligem Rückenfell.

Auch Feengrün und Feenblond hatten sich jetzt von den Ästen des Baumes erhoben und schwebten über den Tieren. Sie waren bereit, sofort aufzubrechen.

Nachdem sich Zauberlein wieder auf den Rücken von Eselinda geschwungen hatte waren auch diese beiden startklar.

»Ich wünsche euch alles Glück dieser Welt.«

Sagte der Baum der Wünsche noch, bevor Knallesel seinen Blick auf die Feen richtete, die jetzt, gemeinsam...

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