Mit Minirock und Mückenspray

Reisetipps für Frauen mit Fernweh
 
Chelsea Duke (Autor)
 
Random House ebook (Verlag)
1. Auflage | erschienen am 21. März 2011 | 352 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-641-03942-4 (ISBN)
 
Witzige Anekdoten und die essenziellen DOs and DON'Ts für die wilde, weite Welt!

Der Trekkingtag ist überstanden, die Jugendherberge erreicht - schnell ab unter die Dusche! Doch wohin derweil mit Kamera, Geldbeutel, Reisepapieren, wenn die Mehrbettzimmer-Genossen bereits auf die Wertsachen lauern? Und wie hübscht frau sich im Dschungel auf, wenn im Seesack nur das allernötigste, sicher aber weder Kajal noch Nagellack steckt? Der Ratgeber für Abenteurerinnen, für die matschige Wanderstiefel und Paillettenoberteil zu jedweder Reise einfach dazugehören!



Chelsea Duke studierte Englische Literatur an der University of Reading und wollte eigentlich Bibliothekarin oder Archivarin werden, doch beide Berufsbilder erschienen ihr gerade noch rechtzeitig als zu einsam, sodass sie eine Karriere als Personalerin einschlug. Als ihr das Büro zu klein wurde, kündigte sie kurzerhand, packte ihren Rucksack und ging für 54 Wochen auf Reisen rund um den Globus. Bis heute plagt sie in immer wiederkehrenden Schüben schlimmes Fernweh. Ihre wichtigste Lehre: Ins Reisegepäck gehören Gummilatschen. Vollkommen egal, wohin die Reise geht.
Deutsch
0,82 MB
978-3-641-03942-4 (9783641039424)
3641039428 (3641039428)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Sieben Flugzeuge, Züge und Autos (S. 116-117)

Irgendjemand hat mal gesagt, dass der Weg wichtiger sei als das Ziel. Und er hatte recht. Als Backpacker verbringst du viel Zeit in den verschiedensten Transportmitteln, und oft sind es tatsächlich die Reisen selbst, und nicht die Reiseziele, die den Stoff für die Geschichten liefern, die man dann zu Hause erzählt. Reisen ist nicht nur, irgendwo anzukommen.

Bei knapper Reisekasse verlangt die Herumfahrerei natürlich ein gewisses Maß an Kreativität und die Bereitschaft, sich auf fast alles einzulassen, solange es nur billig ist. Wie bei der Wahl des Hostels, wo man ja auch das nimmt, das zwar nicht direkt im Stadtzentrum liegt, aber dafür einen Euro billiger ist, spielt auch beim Transport die Bequemlichkeit eine eher untergeordnete Rolle.

Das ist auch der Grund, warum ich mich bei der fünfhundert Kilometer langen Rückreise nach Perth gegen den Bus entschied, der drei Tage gebraucht hätte, und stattdessen lieber das Angebot nutzte, in einem Lastzug mitzufahren. Ins Führerhaus zu gelangen, war die größte Herausforderung.

Es befindet sich bei diesen riesigen Trucks so weit oben, dass ich im Grunde eine Leiter gebraucht hätte, um einzusteigen. Aber die Chance, so etwas zu erleben, bekommt man nicht jeden Tag, es sei denn, man ist mit einem Trucker verheiratet. Und nebenbei bemerkt: Die Aussicht von dort oben ist fantastisch, also unbedingt probieren, falls sich die Gelegenheit ergibt. Auch zwei, drei andere Arten des Reisens sind alles andere als langweilig, aber mitunter ein bisschen aufreibend – für diese Fälle habe ich hier ein paar meiner Kriegserlebnisse zusammengetragen, in der Hoffnung, sie mögen anderen Reisenden helfen, nicht die gleichen Fehler wie ich zu machen.

In der Luft


Die richtig weiten Strecken auf deiner Reise wirst du wahrscheinlich mit dem Flugzeug zurücklegen. Ein Round-the-World-Ticket ist auf jeden Fall die einfachste Art, um so viel wie möglich von der Welt zu sehen, und das in relativ kurzer Zeit, wenn man bedenkt, wie riesig unser Planet ist. Man kann es nicht über das Internet kaufen, weil mehrere Fluglinien involviert sind. Vermutlich ist es am einfachsten, das Reisebüro für sich arbeiten zu lassen, wenn es darum geht, passende Routen zusammenzustellen und das Ticket zu finden, das den eigenen Bedürfnissen am besten entspricht. Und bei Round-the-World-Tickets macht es oft keinen großen Unterschied, ob man sie direkt bei der Fluglinie oder über ein Reisebüro kauft.

Gelegentlich hat man das Glück, auf Reisende zu treffen, die ihre ganz eigenen Vorstellungen haben und nicht wie alle anderen mit dem Round-the-World-Ticket unterwegs sind. Ich habe zum Beispiel einen Deutschen getroffen, der seine Weltreise ausschließlich auf dem Landweg gemacht und die langen Strecken mit dem Schiff zurückgelegt hat. Er reiste weitaus entspannter als die meisten von uns und hatte vor, drei Jahre unterwegs zu sein. Und die drei Jahre würde er auch brauchen, wenn er das durchzog.

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