Ziel und Struktur der physikalischen Theorien

 
 
Meiner, F (Verlag)
  • erschienen am 1. Januar 1998
  • |
  • 374 Seiten
 
E-Book | PDF mit Adobe DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-7873-3214-4 (ISBN)
 
Pierre Duhem (1861-1916) gehörte zu jenen Wissenschaftlern, die im ausgehenden 19. Jahrhundert an der Umbildung der Physik im großen Stil arbeiteten und damit an der Vorbereitung der wissenschaftlichen Revolution beteiligt waren, die durch Planck und Einstein herbeigeführt wurde.
Duhems klassisches Werk der modernen Wissenschaftstheorie hat auf die Entwicklung des logischen Empirismus nachhaltigen Einfluß ausgeübt. Das von Duhem beigezogene reichhaltige Material und seine konzisen Fallstudien stellen eine Fundgrube für jeden dar, der sich ernsthaft mit Wissenschaftstheorie beschäftigt.
Unveränderte eBook-Ausgabe der 1. Aufl. von 1998.
  • Deutsch
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  • 24,22 MB
978-3-7873-3214-4 (9783787332144)
3787332146 (3787332146)
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Pierre Duhem wird 1861 in Paris geboren. Nach dem Studium übernimmt er Lehraufträge für Physik in Lille und Rennes und wird 1894 Professor für theoretische Physik in Bordeaux. Um die Jahrhundertwende verlagert sich sein Forschungsinteresse auf die Wissenschaftstheorie und -geschichte. 1906 erscheint das wissenschaftstheoretische Hauptwerk Ziel und Struktur der physikalischen Theorien im französischen Original. Hierin wird die These aufgestellt, daß die Auswahl einer physikalischen Hypothese abhängig von der geschichtlichen Entwicklung ist, in der der Forscher arbeitet.Auch in dem zehnbändigen Werk Das Weltsystem, von dem zu Lebzeiten Duhems nur vier Bände erscheinen, wird auf Grundlage eines umfassenden Quellenmaterials das Augenmerk auf die kontinuierliche Prozeßhaftigkeit, in der die Wissenschaftsgeschichte verläuft ohne einen echten Anfangspunkt zu kennen, gelegt. Große Aufmerksamkeit widmet Duhem hierbei dem Mittelalter, das er als den eigentlichen Ursprung der Entstehung der neuzeitlichen Wissenschaft sieht. Pierre Duhem bleibt bis zu seinem Tod Professor in Bordeaux und stirbt 1916 in Cabrespine.
  • "COVER"
  • "ZIEL UND STRUKTUR DER PHYSIKALISCHEN THEORIEN"
  • "INHALT"
  • "EINLEITUNG. DUHEMS BEDEUTUNG FÃ?R DIE ENTWICKLUNG DER WISSENSCHAFTSTHEORIE. Von Lothar Schäfer "
  • "BIBLIOGRAPHIE"
  • "VORWORT ZUR DEUTSCHEN AUSGABE"
  • "VORBEMERKUNG DES Ã?BERSETZERS"
  • "VORWORT ZUR FRANZÃ?SISCHEN AUSGABE"
  • "ERSTES KAPITEL. Physikalische Theorie und metaphysische Erklärung."
  • "§ 1. - Die Auffassung der physikalischen Theorie als Erklärung. "
  • "§ 2. - Auf Grund der vorstehenden Ansicht sind die physikalischen Theorien der Metaphysik untergeordnet. "
  • "§ 3. - Auf Grund der vorstehenden Ansicht hängt der Wert einer physikalischen Theorie vom metaphysischen System, das man anerkennt, ab. "
  • "§ 4. - Der Streit über die verborgenen Ursachen."
  • "§ 5. - Kein metaphysisches System reicht für denAufbau einer physikalischen Theorie aus."
  • "ZWEITES KAPITEL. Physikalische Theorie und naturgemäÃ?e Klassifikation. "
  • "§ 1. - Die wahre Natur der physikalischen Theorie und die Operationen, durch die sie zustande kommt."
  • "§ 2. - Welchen Nutzen hat eine physikalische Theorie? Die Theorie als Ã?konomie des Denkens. "
  • "§ 3. - Die Auffassung der Theorie als Klassifikation."
  • "§ 4. - Die Theorie hat die Tendenz sich in eine naturgemäÃ?e Klassifikation umzuformen."
  • "§ 5. - Die der Erfahrung vorangehende Theorie."
  • "DRITTES KAPITEL. Die beschreibenden Theorien und die Geschichte der Physik. "
  • "§ 1. - Die Rolle der naturgemäÃ?en Klassifikation und der Erklärungen in der Entwicklung der physikalischen Theorien. "
  • "§ 2. - Die Meinungen der Physiker über das Wesen der physikalischen Theorien. "
  • "VIERTES KAPITEL. Die abstrakten Theorien und die mechanischen Modelle. "
  • "§ 1. - Zwei Arten Denker: Umfassende Denker und tiefe Denker. "
  • "§ 2. - Ein Beispiel umfassenden Geistes. Der Geist Napoleons. "
  • "§ 3. - Das umfassende, das scharfe und das geometrische Denken. "
  • "§ 4. - Der umfassende und der englische Geist."
  • "§ 5. - Die englische Physik und die mechanischen Modelle."
  • "§ 6. - Die englische Schule und die mathematische Physik."
  • "§ 7. - Die englische Schule und der logische Aufbau einer Theorie. "
  • "§ 8. - Die Weiterverbreitung der englischen Methode."
  • "§ 9. - Trägt die Anwendung mechanischer Modelle bei Entdeckungen Früchte? "
  • "§ 10. - Soll der Gebrauch mechanischer Modelle die Forschung nach abstrakten und logisch geordneten Theorien hindern? "
  • "FÃ?NFTES KAPITEL. Quantität und Qualität."
  • "§ 1. - Theoretische Physik ist mathematische Physik."
  • "§ 2. - Quantität und MaÃ?."
  • "§ 3. - Quantität und Qualität."
  • "§ 4. - Die rein quantitative Physik."
  • "§ 5. - Die verschiedenen Intensitäten derselben Qualität sind durch Zahlen ausdrückbar. "
  • "SECHSTES KAPITEL. Die primären Qualitäten."
  • "§ 1. - Ã?ber die übermäÃ?ige Vermehrung der primären Qualitäten. "
  • "§ 2. - Eine primäre Qualität ist eine in der Tat, aber nicht von Rechts wegen irreduzierbare Qualität. "
  • "§ 3. - Eine primäre Qualität ist stets nur in provisorischem Sinne primär. "
  • "SIEBENTES KAPITEL. Mathematische Deduktion und physikalische Theorie."
  • "§ 1. - Physikalische Annäherung und mathematische Präzision."
  • "§ 2. - Mathematische Deduktionen, die physikalisch verwendbar und solche, die physikalisch unverwendbar sind. "
  • "§ 3. - Beispiel einer mathematischen Deduktion, die niemals verwendbar werden kann."
  • "§ 4. - Die Annäherungsmathematik."
  • "ACHTES KAPITEL. Das physikalische Experiment."
  • "§ 1. Ein physikalisches Experiment ist nicht einfach die Beobachtung einer Erscheinung, es ist auÃ?erdem die theoretische Interpretation derselben."
  • "§ 2. - Das Resultat eines physikalischen Experimentes ist ein abstraktes und symbolisches Urteil. "
  • "§ 3. - Nur die theoretische Interpretation der Erscheinungen ermöglicht den Gebrauch der Instrumente."
  • "§ 4. Ã?ber die Kritik physikalischer Experimente und den Unterschied der zwischen ihr und der Prüfung gewöhnlicher Aussagen besteht. "
  • "§ 5. - Das physikalische Experiment ist weniger sicher, aber genauer und detaillierter, als die nichtwissenschaftliche Konstatierung einer Tatsache. "
  • "NEUNTES KAPITEL. Das physikalische Gesetz."
  • "§ 1. - Die physikalischen Gesetze sind symbolische Beziehungen. "
  • "§ 2. - Ein physikalisches Gesetz ist genau gesprochen, weder richtig noch falsch, sondern angenähert. "
  • "§ 3. - jedes physikalische Gesetz ist provisorisch und relativ, weil es angenähert ist. "
  • "§ 4. - Jedes physikalische Gesetz ist provisorisch, weil es symbolisch ist. "
  • "§ 5. - Die physikalischen Gesetze sind detaillierter als jene des gewöhnlichen Verstandes. "
  • "ZEHNTES KAPITEL. Die physikalische Theorie und das Experiment. "
  • "§ 1. - Die experimentelle Kontrolle einer Theorie besitzt in der Physik nicht die gleiche logische Einfachheit wie in der Physiologie. "
  • "§ 2. - Ein physikalisches Experiment kann niemals zur Verwerfung einer isolierten Hypothese, sondern immer nur zu der einer ganzen theoretischen Gruppe, führen. "
  • "§ 3. - Das experimentum crucis. ist in der Physikunmöglich. "
  • "§ 4. - Kritik der Newtonschen Methode. - Erstes Beispiel: Die Mechanik des Himmels. "
  • "§ 5. - Kritik der Newtonschen Methode (Fortsetzung).- Zweites Beispiel: Die Elektrodynamik. "
  • "§ 6. - Konsequenzen in bezug auf den physikalischen Unterricht. "
  • "§ 7. - Konsequenzen in bezug auf die mathematische Entwicklung der physikalischen Theorie."
  • "§ 8. - Gibt es gewisse Postulate der physikalischen Theorie, die durch das Experiment nicht widerlegt werden können? "
  • "§ 9. - Hypothesen, deren Wortlaut keine experimentelle Deutung zuläÃ?t. "
  • "§ 10. - Der gesunde Menschenverstand hat zu beurteilen, welche Hypothesen aufgegeben werden müssen. "
  • "ELFTES KAPITEL. Die Wahl der Hypothesen."
  • "§ 1. - Worauf sich die von der Logik bei der Wahl der Hypothesen gestellten Bedingungen reduzieren."
  • "§ 2. - Die Hypothesen sind nicht das Produkt einer plötzlichen Schöpfung, sondern das Ergebnis einer fortschreitenden Entwicklung. - Die allgemeine Gravitationals Beispiel. "
  • "§ 3. - Der Physiker wählt nicht die Hypothesen, auf die er eine Theorie stützt, sie entstehen in ihm ohnesein Zutun. "
  • "§ 4. - Ã?ber die Darlegung der Hypothesen im physikalischen Unterricht. "
  • "§ 5. - Die Hypothesen können nicht aus Axiomen des gewöhnlichen Wissens abgeleitet werden. "
  • "§ 6. - Die Wichtigkeit der historischen Methode in der Physik. "
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