Notfallversorgung und Pflege in der Notaufnahme

Praxisbuch für die multiprofessionelle Zusammenarbeit
 
 
Kohlhammer (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 13. Juni 2017
  • |
  • 299 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-17-030548-9 (ISBN)
 
Die (interdisziplinären) Notaufnahmen als Nahtstelle zwischen Präklinik und Klinik stehen vor zunehmenden Herausforderungen der adäquaten Patientenversorgung. Neben den originären medizinischen Kompetenzen sind auch zunehmend Kompetenzen im Bereich Ökonomie und Prozesssteuerung zum reibungslosen Betrieb einer Notaufnahme erforderlich. Ein optimales Schnittstellenmanagement dient der sicheren Patientenversorgung. Die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Berufsgruppen erfordert ein hohes Maß von Bereitschaft im interdisziplinären und interprofessionellen Team in kurzer Zeit die richtigen Entscheidungen zu treffen. Dieses Buch bildet die Versorgung des Patienten in der Notaufnahme bis zur ambulanten Behandlung praxisnah ab.
weitere Ausgaben werden ermittelt
Rolf Dubb, B. Sc., Fachkrankenpfleger für Intensivpflege und Anästhesie, Intensive Care Practitioner, ist Leiter von verschiedenen Weiterbildungen an der Akademie der Kreiskliniken Reutlingen GmbH und Landesbeauftragter für Baden-Württemberg der Deutschen Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste e. V. (DGF).
Arnold Kaltwasser, B. Sc., Fachkrankenpfleger für Intensivpflege und Anästhesie, Lehrer für Pflegeberufe, ist Leiter der Weiterbildung für Intensivpflege und Anästhesie bzw. Pädiatrische Intensivpflege an der Akademie der Kreiskliniken Reutlingen GmbH.
Prof. Dr. Friedrich Pühringer, Facharzt für Anästhesie und Intensivmedizin (Österr. ÄK), ist Ärztlicher Direktor der Kreiskliniken Reutlingen GmbH sowie Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin, Notfallmedizin, Schmerztherapie und Palliativmedizin der Kreiskliniken Reutlingen GmbH.
Dr. med. Katharina Schmid, Fachärztin für Chirurgie, Viszeralchirurgie, Gefäßchirurgie, Notfallmedizin, ist leitende Ärztin der Zentralen Notaufnahme des Zollernalb Klinikums Balingen gGmbH.
  • Deckblatt
  • Titelseite
  • Impressum
  • Inhalt
  • Vorwort
  • 1 Anforderung der Geschäftsführung an eine interdisziplinäre Notaufnahme
  • 1.1 Einleitung
  • 1.2 Etablierung einer zentralen Notaufnahme (ZNA) als Mittel zur Prozessoptimierung und zur Verbesserung der Patientenzufriedenheit
  • 1.3 Der ökonomische Aspekt
  • 1.4 Zusammenfassung
  • 1.5 Literatur
  • 2 Finanzierung der zentralen Notaufnahme in der Klinik
  • 2.1 Direkte Erlöse
  • 2.2 Indirekte Erlöse
  • 2.3 Erlöse aus der Aufnahmestation
  • 2.4 Zusammenfassung
  • 2.5 Literatur
  • 3 Strukturen in der Notaufnahme
  • 3.1 Notaufnahmen in Deutschland
  • 3.2 Organisatorische Struktur
  • 3.3 Prozesse
  • 3.4 Bauliche Struktur
  • 3.5 Literatur
  • 4 Hygiene in der Notaufnahme
  • 4.1 Räumliche Voraussetzungen
  • 4.2 Personelle Hygiene
  • 4.3 Flächendesinfektion
  • 4.4 Screening auf multiresistente Erreger
  • 4.5 Patienten mit Infektionskrankheiten
  • 5 IT in der Notaufnahme
  • 5.1 Einleitung
  • 5.2 Systemaufbau KIS und Subsysteme
  • 5.3 NIS - das muss das System leisten
  • 5.4 Zusammenarbeit von ZNA und IT-Abteilung der Klinik
  • 5.5 SSO (Single-Sign-On) und Contextmanagement
  • 6 Juristische Aspekte der Notaufnahme
  • 6.1 Einleitung
  • 6.2 Der Facharztstandard
  • 6.3 Organisationsverschulden
  • 6.4 Schweigepflicht und Datenschutz
  • 6.5 Dokumentation
  • 6.6 Literatur
  • 7 Der Rettungsdienst und seine Aufgaben
  • 7.1 Notfallrettung
  • 7.2 Krankentransport
  • 7.3 Zentrales Bindeglied - die Leitstelle
  • 7.4 Fahrzeuge im Rettungsdienst
  • 7.5 Qualifikation des Rettungsfachpersonals
  • 7.6 Der Rettungsdienst im Einsatz
  • 7.7 Literatur
  • 8 Triage in der Notaufnahme
  • 8.1 Entstehung
  • 8.2 Abgrenzung
  • 8.3 Konzepte der Ersteinschätzung
  • 8.4 Aufbau des Manchester-Triage-Systems (MTS)
  • 8.5 Fallbeispiel
  • 8.6 Technische Durchführung der Ersteinschätzung
  • 8.7 Weitere Ergebnisse der Ersteinschätzung
  • 8.8 Qualitätssicherung der Ersteinschätzung
  • 8.9 Deutsches Netzwerk
  • 8.10 Literatur
  • 9 Schockraummanagement
  • 9.1 Einleitung
  • 9.2 Strukturelle Aspekte des Schockraummanagements
  • 9.3 Aufnahmekriterien
  • 9.4 Schockraumteam
  • 9.5 Allgemeiner Schockraumalgorithmus
  • 9.6 Übergabe des Patienten an das Schockraumteam
  • 9.7 Primary Survey
  • 9.8 Literatur
  • 10 Schwierige Atemwege
  • 10.1 Planung - Algorithmen
  • 10.2 Oxygenierung und Präoxygenierung
  • 10.3 Intubation - Videolaryngoskopie (Plan A)
  • 10.4 Supraglottische Atemwegshilfen - Larynxmaske/Larynxtubus
  • 10.5 Weiterführende Techniken
  • 11 Monitoring in der ZINA
  • 11.1 Behandlungsplatz in der ZINA
  • 11.2 Nicht-apparatives Monitoring
  • 11.3 Einsatz des Monitorings
  • 11.4 Erweitertes Monitoring
  • 11.5 Literatur
  • 12 Schnittstellen
  • 12.1 Intelligentes Labor in der Interdisziplinären Notaufnahme (INA)
  • 12.2 Schnittstelle ZNA: Periphere Station, Aufnahmestation und Decision-Unit
  • 12.3 OP-Management
  • 12.4 Intensivstation
  • 12.5 Chest pain unit (CPU) und Herzkatheter
  • 12.6 Stroke Unit
  • 12.7 Verlegung und Entlassung von Patienten aus der ZNA
  • 12.8 Literatur
  • 13 Respiratorische Notfälle
  • 13.1 Leitsymptome
  • 13.2 Diagnostik/Überwachung
  • 13.3 Behandlung
  • 13.4 Literatur
  • 14 Besondere Anforderungen bei neurologischen Notfällen
  • 14.1 Kopfschmerzen
  • 14.2 Schwindel
  • 14.3 Bewusstseinsstörungen
  • 14.4 Epileptischer Anfall
  • 14.5 Der verwirrte Patient in der Notaufnahme: Delir oder Demenz?
  • 14.6 Meningitis-Enzephalitis
  • 14.7 Sensomotorische Ausfälle
  • 14.8 Faziale Parese
  • 14.9 Peripher-neurologische Symptome
  • 14.10 Literatur
  • 15 Intoxikationen
  • 15.1 Einleitung
  • 15.2 Diagnostik
  • 15.3 Allgemeine Therapie: Sofortmaßnahmen
  • 15.4 Erweiterte Therapie: Giftelimination
  • 15.5 Ausgewählte Intoxikationen
  • 15.6 Literatur
  • 16 Fallbeispiele
  • 16.1 Kollabierter Patient
  • 16.2 Unterbauchschmerzen bei 15-jährigem Mädchen
  • 16.3 Sturz einer Pflegeheimbewohnerin
  • 16.4 Einweisung wegen infektiöser Gastroenteritis
  • 16.5 Generalisierter Krampfanfall
  • 16.6 Diagnose Lumboischialgie
  • 16.7 Schnittwunde im Halsbereich
  • 16.8 Linksthorakaler Schmerz
  • 16.9 Verdachtsdiagnose Alkoholintoxikation
  • 16.10 Verdacht auf Perikarderguss
  • 16.11 Ruhedyspnoe bei 2-jährigem Kind
  • 16.12 Verkehrsunfall
  • 16.13 Zunehmende Schmerzen im LWS-Bereich
  • 16.14 Erbrechen und Obstipation bei dementer Patientin
  • 16.15 Schmerzen im Bereich des rechten Unterschenkels
  • 16.16 Atemnot nach Knie-TEP-Implantation
  • 16.17 Krampfanfall
  • 16.18 Verwirrter und schläfriger Patient mit Herpes-Zoster-Infektion
  • 16.19 Schmerzen im Knie nach mehrfacher Punktion aufgrund eines Kniegelenkergusses
  • 16.20 Stolpersturz mit Verletzung der linken Schulter
  • 16.21 45-jährige Patientin mit Thoraxschmerz
  • 16.22 Fraktur des linken Handgelenks
  • 16.23 Verletzung des rechten oberen Sprunggelenks
  • 16.24 Allergische Reaktion nach Bienenstich
  • 16.25 Schmerzen im unteren Rückenbereich
  • 16.26 Literatur
  • 17 Die Zukunft der Notfallversorgung
  • 17.1 Telefonische Disposition und Beratung
  • 17.2 Präklinische Notfallversorgung/Rettungsdienst
  • 17.3 Ambulantes Notfallzentrum
  • 17.4 Lokales und regionales Notfallzentrum
  • 17.5 Überregionales Notfallzentrum (Stufe III)
  • 17.6 Personalstruktur
  • 17.7 Weiterbildung und Zusatzweiterbildung
  • 17.8 Finanzierung
  • 17.9 Qualitätssicherung
  • 17.10 Fazit
  • 17.11 Literatur
  • 18 Qualitätsmanagement in der Notaufnahme
  • 18.1 Einführung
  • 18.2 Die Qualitätsdimensionen nach Donabedian
  • 18.3 Der PDCA-Zyklus (Demingkreis)
  • 18.4 Zertifizierungen in der Notaufnahme
  • 18.5 Fazit
  • 18.6 Literatur
  • 19 Crew Resource Management
  • 19.1 Einleitung
  • 19.2 Human Factors und das CRM-Molekül
  • 19.3 Die 15 CRM-Leitsätze, das FOR-DEC Entscheidungsmodell und das 10-für-10 Prinzip
  • 19.4 Die 15 Leitsätze kurz erklärt
  • 19.5 Wie kann man die 15 Leitsätze des CRM in der Praxis umsetzen?
  • 19.6 Fazit für die Praxis
  • 19.7 Literatur
  • 20 Ärztliche Qualifikation in der Klinischen Notfall- und Akutmedizin
  • 20.1 Hintergrund
  • 20.2 Ärztliche Kompetenz in Notaufnahmen - Status quo
  • 20.3 Ärztliche Qualifikation »Klinische Notfall- und Akutmedizin« in Deutschland
  • 20.4 Zusammenfassung und Ausblick
  • 20.5 Literatur
  • 21 Anforderungen an die Qualifikation von Notaufnahmen-Personal - pflegerisches und nicht-pflegerisches Personal
  • 21.1 Ausgangslage
  • 21.2 Entwicklung der Qualifizierung von Pflegepersonal in Deutschland
  • 21.3 Personalmix in der Notaufnahme
  • 21.4 Notwendige Kompetenzen für Pflegepersonal und nicht-pflegerische Berufsgruppen in der Notaufnahme
  • 21.5 Einsatzbereiche für Pflegepersonal und nicht-pflegerische Berufsgruppen in der Notaufnahme
  • 21.6 Personalbesetzung für Pflegepersonal und nicht-pflegerische Berufsgruppen in der Notaufnahme
  • 21.7 Literatur
  • Autorenverzeichnis
  • Stichwortverzeichnis

Dateiformat: PDF
Kopierschutz: Wasserzeichen-DRM (Digital Rights Management)

Systemvoraussetzungen:

Computer (Windows; MacOS X; Linux): Verwenden Sie zum Lesen die kostenlose Software Adobe Reader, Adobe Digital Editions oder einen anderen PDF-Viewer Ihrer Wahl (siehe E-Book Hilfe).

Tablet/Smartphone (Android; iOS): Installieren Sie die kostenlose App Adobe Digital Editions oder eine andere Lese-App für E-Books (siehe E-Book Hilfe).

E-Book-Reader: Bookeen, Kobo, Pocketbook, Sony, Tolino u.v.a.m. (nur bedingt: Kindle)

Das Dateiformat PDF zeigt auf jeder Hardware eine Buchseite stets identisch an. Daher ist eine PDF auch für ein komplexes Layout geeignet, wie es bei Lehr- und Fachbüchern verwendet wird (Bilder, Tabellen, Spalten, Fußnoten). Bei kleinen Displays von E-Readern oder Smartphones sind PDF leider eher nervig, weil zu viel Scrollen notwendig ist. Mit Wasserzeichen-DRM wird hier ein "weicher" Kopierschutz verwendet. Daher ist technisch zwar alles möglich - sogar eine unzulässige Weitergabe. Aber an sichtbaren und unsichtbaren Stellen wird der Käufer des E-Books als Wasserzeichen hinterlegt, sodass im Falle eines Missbrauchs die Spur zurückverfolgt werden kann.

Weitere Informationen finden Sie in unserer E-Book Hilfe.


Download (sofort verfügbar)

31,99 €
inkl. 19% MwSt.
Download / Einzel-Lizenz
PDF mit Wasserzeichen-DRM
siehe Systemvoraussetzungen
E-Book bestellen

Unsere Web-Seiten verwenden Cookies. Mit der Nutzung dieser Web-Seiten erklären Sie sich damit einverstanden. Mehr Informationen finden Sie in unserem Datenschutzhinweis. Ok