Der Preis der Sterne 2

Racheschwur
 
 
Random House ebook (Verlag)
1. Auflage | erschienen am 19. Dezember 2011 | 528 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-641-06760-1 (ISBN)
 
Die atemberaubende Reise zu den Sternen geht weiter
Beka Rosselin-Metadi hat den Verantwortlichen für den Mordanschlag auf ihre Mutter aufgespürt. Doch Ebenra D'Caer hat sich in die Magierwelten geflüchtet, wohin Beka ihm nicht folgen kann, ohne zu riskieren, den nächsten galaktischen Krieg auszulösen. Beka folgt ihm dennoch - und entdeckt, dass sich die Magierwelten längst auf einen Überfall auf die Republik vorbereiten. Sie sind bereits viel zu stark, als dass die Republik diesen Krieg für sich entscheiden könnte. Es sei denn, eine einzelne Frau schafft das Unmögliche!


Debra Doyle wurde 1952 geboren und machte ihren Doktor in Englischer Literatur. Gemeinsam mit ihrem Ehemann James MacDonald hat sie mehrere Romane, insbesondere in den Genres Science-Fiction, Fantasy und Mystery, veröffentlicht. Sie leben in Colebrook, New Hampshire.
Wolfgang Thon
Deutsch
0,77 MB
978-3-641-06760-1 (9783641067601)
364106760X (364106760X)
weitere Ausgaben werden ermittelt
TEIL VIER (S. 309-310)

1. Kapitel

Gyffer: Raumhafen Telabryk
Deathwing: Das Äußere Netz


Gyffer war eine Welt, die von ihren Schiffswerften und ihren Waffenfabriken lebte. Von den gewaltigen, im Orbit kreisenden Schiffswerften kam eine höhere Anzahl größerer Schlachtschiffe der SpaceForce als von jedem anderen Planeten der Republik. Auf der Planetenoberfläche arbeitete eine Vielzahl von kleineren Werften an der Konstruktion und Reparatur kleinerer Schiffe, von NearSpace- bis Hyperraum-Modellen wie der alten Warhammer. Ganze Armeen von Waffenhändlern verkauften einem Sternenschiff-Captain so ziemlich alles, was sein Herz begehrte, angefangen von einem auf Kundenwunsch modifizierten Blaster bis hin zu einem neuen Satz Energiekanonen für sein Schiff.

Als Ari Rosselin-Metadi das letzte Mal auf einem Landefeld von Gyffer aufgesetzt hatte, war er zusammen mit Nyls Jessan in der Warhammer nach ihrem Überfall auf Darvell hier gelandet. Damals war es eine verdammt knappe Sache gewesen; die ausgelaugten Realspace-Maschinen des Schiffes wurden nur noch von Dusel und gutem Willen zusammengehalten. Und Beka, die die Warhammer besser kannte als irgendjemand sonst, abgesehen vielleicht von Jos Metadi selbst, war sogar in einem noch schlimmeren Zustand gewesen als ihr Schiff. Im Vergleich dazu war die Landung auf diesem Planeten mit einem eldanischen Langstreckenjäger, der einfach nur wenig Treibstoff an Bord hatte und außerdem mit der primitivsten Hyperraum-Navigationsanlage ausgestattet war, das reinste Zuckerschlecken.

Andererseits, dachte Ari, als er die Nullgravs des eldanischen Schiffes hochfuhr und es sanft auf dem Telabryk-Landefeld auf seine Landebeine setzte, hatte die Warhammer wenigstens alle Papiere parat gehabt. Zwar waren es gefälschte Papiere, aber wenigstens waren sie in Ordnung gewesen. Dieses Ding hier allerdings … wie zum Teufel soll ich den Leuten diesen SpaceForce-Jäger und die SpaceForce-Uniform erklären? Ich bin ein Deserteur, vielleicht sogar ein Verräter, und wer weiß schon, was die örtlichen Behörden davon halten? Und sich zu verstecken war vollkommen unmöglich.

Gyffer hatte eine eigene InSystem-Flotte und kontrollierte die Sicherheit des NearSpace ebenso scharf wie jeder andere Planet in der zivilisierten Galaxie, wenn nicht sogar noch schärfer. Ari war nur Sekunden nach seinem Austritt aus dem Hyperraum von einem Patrouillenschiff aufgebracht worden. Mehr aus Verzweiflung als aus irgendeinem anderen Grund, und um sich etwas Zeit zum Nachdenken zu erkaufen, hatte er hoch gepokert und sich schlicht geweigert, sich zu identifizieren, als ihn die Besatzung des Patrouillenschiffes dazu aufforderte. Stattdessen hatte er eine direkte Kommunikationsverbindung mit der nächsten SpaceForce-Einheit verlangt. Und genau von diesem Moment an wurde es merkwürdig.

Das Patrouillenschiff aus Gyffer wollte keine Verbindung zur SpaceForce für ihn herstellen, ja, man wollte ihm nicht einmal verraten, welche Schiffe sich in der Nähe befanden. Andererseits hielt ihn auch niemand mehr auf, und keiner verlangte von ihm, dass er einen Inspektionstrupp an Bord ließ. Stattdessen eskortierte ihn das Patrouillenschiff zur Umlaufbahn, führte ihn durch die gyfferianische InSpace-Kontrolle und übergab ihn einem Jäger, der vom Orbit in die Atmosphäre flog. Die InSpace-Kontrolle hatte ihm hier in Telabryk Landeerlaubnis erteilt, und der Jäger war nur bei ihm geblieben, um sicherzustellen, dass er bis zur Landung nicht von seiner vorgeschriebenen Flugbahn abwich.

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