Recht auf Naturgenuß und Eingriffsregelung.

Zugleich ein Beitrag zur Bedeutung grundrechtlicher Achtungs- und Schutzpflichten für das subjektiv öffentliche Recht.
 
 
Duncker & Humblot (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 8. Januar 2022
  • |
  • 362 Seiten
 
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978-3-428-47128-7 (ISBN)
 
Reihe Schriften zum Umweltrecht - Band 20
  • Dissertationsschrift
  • Deutsch
  • Berlin
  • |
  • Deutschland
  • 32,73 MB
978-3-428-47128-7 (9783428471287)
10.3790/978-3-428-47128-7
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  • Intro
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • 1. Abschnitt: Themenbeschreibung und Einführung in die Problematik des Drittschutzes
  • Kapitel 1: Anlaß, Gegenstand und Gang der Untersuchung
  • § 1: Defizite im Naturschutz und in der Landschaftspflege
  • I. Zerstörung von Natur und Landschaft - drei Beispiele
  • II. Regelungs- und Vollzugsdefizite im Naturschutzrecht
  • III. Die Ursachen des Vollzugsdefizits im Naturschutzrecht - das Rechtsschutzdefizit
  • IV. Die Gefahr der "Hypertrophie" des Rechtsschutzes
  • § 2: Präzisierung der Problemstellung
  • I. Die Beschränkung auf staatliche Kontrollerlaubnisse
  • II. Ausgangspunkt: Verstoß gegen § 8 BNatSchG
  • III. Die Beschränkung auf den öffentlich-rechtlichen Drittschutz
  • IV. Die Vorgehensweise
  • Kapitel 2: Entwicklung und Stand des Drittschutzproblems
  • § 3: Betrachtungen zur Geschichte des Drittschutzes
  • I. Die Rechtsprechung der Verwaltungsgerichte im 19. Jahrhundert
  • II. Die Entwicklung im 20. Jahrhundert bis zum Ende des Nationalsozialismus
  • § 4: Die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts - die herrschende Meinung
  • I. Die Schutznormtheorie
  • II. Weiterentwicklungen der Rechtsprechung
  • 1. Grundrechte als subjektiv öffentliche Rechte
  • 2. Das Rücksichtnahmegebot
  • § 5: Kritische Stimmen in der Literatur
  • I. Einigkeit in der Ablehnung der Schutznormtheorie - die Einwände
  • II. Unterschiedliche Auffassungen bei der Lösung - die Vorschläge
  • 1. Die prinzipiell gesetzesunabhängige Herleitung des Drittschutzes
  • 2. Gesetzesabhängige Bestimmungen des subjektiv öffentlichen Rechts
  • 2. Abschnitt: Das System des Drittschutzes - die Abwehr- und Schutzdimension der Grundrechte
  • § 6: Leitvorstellungen
  • I. Wege zum Drittschutz
  • II. Die Rolle der Grundrechte
  • III. Die These
  • Kapitel 3: Der Abwehrbereich der Grundrechte
  • § 7: Die Existenz eines Rechts auf Gesetzmäßigkeit
  • I. Ausgangssituation
  • II. Von der allgemeinen Handlungsfreiheit zur allgemeinen Eingriffsfreiheit
  • 1. Der umfassende Schutz des Art. 2 Abs. 1 GG
  • 2. Art. 2 Abs. 1 GG als Gewährleistung einer allgemeinen Eingriffsfreiheit
  • III. Zusammenfassung
  • § 8: Die Bestimmung des "Adressaten"
  • I. Die Auffassungen in der Literatur
  • 1. Die Theorie der "faktischen Betroffenheit"
  • 2. Die "Adressatentheorie"
  • II. Der Streit um den Eingriffsbegriff - die grundsätzliche Abgrenzung
  • III. Zusammenfassung
  • § 9: Verantwortung des Staates für private Tätigkeit?
  • I. Zurechnung über eine staatliche Kontrollerlaubnis
  • 1. Ansätze in Literatur und Rechtsprechung
  • 2. Einwände gegen eine Zurechnung
  • II. Zurechnung aufgrund der Bereitstellung von Normen
  • 1. Grundsätzliche Bedenken
  • 2. Die These vom "präformierten" Grundrechtsschutz
  • III. Zurechung aufgrund staatlicher Duldung
  • 1. Die These von Schwabe und Murswiek
  • 2. Die Ablehnung einer umfassenden Zurechnung
  • IV. Zusammenfassung
  • Kapitel 4: Eine Bestandsaufnahme zur grundrechtlichen Schutzpflicht
  • § 10: Der "Wandel" im Grundrechtsverständnis in der Literatur
  • I. Das Phänomen des Bedeutungswandels in der Grundrechtsdogmatik
  • II. Die Lehre von der unmittelbaren Drittwirkung
  • III. Die institutionelle Deutung der Grundrechte
  • IV. Resümee - Wiederentdeckung statt Wandel
  • § 11: Erste Ansätze in der Literatur
  • § 12: Die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts
  • I. Die Vorbereitungsphase
  • II. Das Bekenntnis zur grundrechtlichen Schutzpflicht
  • 1. Die Leitentscheidungen
  • 2. Die geschützten Grundrechtsgüter
  • 3. Die Herleitung der Schutzpflicht
  • 4. Schutzpflicht und Drittschutz
  • III. Die Reaktion in der Literatur
  • § 13: Begriffliche Einordnung der grundrechtlichen Schutzpflicht
  • Kapitel 5: Begründung einer allgemeinen grundrechtlichen Schutzpflicht
  • § 14: Die Auslegung der Grundrechte
  • I. Wortinterpretation
  • II. Historisch-genetische Interpretation
  • 1. Die grundsätzliche Bedeutung der Grundrechtsgeschichte
  • 2. Kurze Ideengeschichte der Grundrechte
  • 3. Die Entstehung des Grundgesetzes
  • III. Systematische Interpretation
  • 1. Ausdrücklich normierte Schutzpflichten
  • 2. Die Differenziertheit des Themenkatalogs
  • 3. Das Argument der Gesetzesvorbehalte
  • IV. Teleologische Interpretation
  • 1. Die Suche nach einem teleologischen Anknüpfungspunkt
  • 2. Die Menschenwürdegarantie des Art. 1 GG
  • 3. Die grundrechtlich gewährte Freiheit
  • V. Zusammenfassung
  • § 15: Die Schutzpflicht als allgemeine Grundrechtsfunktion
  • I. Dogmatische Einwände gegen eine allgemeine grundrechtliche Schutzpflicht
  • 1. Die Schutzpflicht als zusätzliche Eingriffslegitimation
  • 2. Die Zweipoligkeit der Grundrechte
  • II. Grundrechte ohne Schutzpflicht als Ausnahme
  • 1. Nur vom Staat "bedrohte" Grundrechte
  • 2. Schutzpflicht für das Eigentum?
  • 3. Grundrechtliche Schutzpflicht aus Art. 2 Abs. 1 GG?
  • III. Zusammenfassung
  • Kapitel 6: Die Funktion der grundrechtlichen Schutzpflicht - insbesondere für den Drittschutz
  • § 16: Grundsätzliche Aspekte der grundrechtlichen Schutzpflicht
  • I. Anspruch auf Freiheit von gesetzwidrigen Beeinträchtigungen als Folge des Schutzstatus?
  • II. Funktionsbereiche grundrechtlicher Schutzpflichten
  • 1. Schutzpflicht und Gesetzgeber
  • 2. Schutzpflicht und Exekutive bzw. Judikative
  • III. Die "Resubjektivierung" der grundrechtlichen Schutzpflicht
  • 1. Die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts
  • 2. Der Ursprung des objektiv-rechtlichen Verständnisses der Schutzpflicht
  • 3. Die identische Situation von Achtungs- und Schutzpflicht in bezug auf ihre Justiziabilität
  • 4. Subjektivität der Schutzpflicht als Folge des individuellen Charakters der Grundrechte
  • IV. Zusammenfassung
  • § 17: Schutznorm und Schutzpflicht
  • I. Grundrechtliche Schutzpflichten und die herkömmliche Lehre vom subjektiv öffentlichen Recht
  • 1. Der Zusammenhang zwischen grundrechtlicher Schutzpflicht und einfachem Gesetz
  • 2. Die Auswirkungen der Verfassung auf den verwaltungsrechtlichen Begriff des subjektiv öffentlichen Rechts
  • II. Überobligationsmäßige Erfüllung der Schutzpflicht durch den Gesetzgeber
  • 1. Der Grundsatz: Drittschutz für die ganze Norm
  • 2. Die "Vermutung" für den Drittschutz
  • III. Zusammenfassung
  • § 18: Die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts
  • I. Rücksichtnahmegebot und "schweres und unerträgliches" Betroffensein
  • II. Art. 2 Abs. 1 GG als subjektiv öffentliches Recht - die "Geretsried"-Entscheidung
  • III. Die "Krabbenfischer"-Entscheidung
  • Kapitel 7: Abwehr oder Schutz bei staatlichem Einfluß auf private Tätigkeiten
  • § 19: Allgemeine Abgrenzung von Abwehr und Schutz
  • I. Formen staatlicher Einflußnahme
  • II. Abgrenzungsversuche in der "Grauzone"
  • 1. Die Vorschläge in der Literatur
  • 2. Die eigene Lösung - Grundrechtsgeltung für die Begünstigten?
  • III. Zusammenfassung
  • § 20: Die praktische Anwendung der Abgrenzung von Abwehr und Schutz
  • I. Die Planfeststellung nach § 17 BFStrG
  • II. Die atomrechtliche Anlagengenehmigung nach § 7 AtomG
  • 1. Grundrechtsträgerschaft der Betreibergesellschaften atomarer Großanlagen?
  • 2. Die friedliche Nutzung der Kernenergie als Betätigung privatautonomer, grundrechtlicher Freiheit
  • 3. Das Problem der Interesseneinheit von Betreibern und Exekutive
  • III. Die Genehmigung nach § 5 BImSchG
  • IV. Zusammenfassung
  • Kapitel 8: Die Betroffenheit des Bürgers
  • § 21: Die beiden Legitimationslinien für die Einschränkung von Klagemöglichkeiten
  • I. Die Gefahr der Popularklage und die Grundrechte des Begünstigten
  • II. Subjektiv öffentliche Rechte und Betroffenheit
  • § 22: Die Betroffenheit im "Dreieck"
  • I. Notwendigkeit einer normativen Betroffenheit
  • II. Das Problem des abgegrenzten Personenkreises
  • 1. Grundsatz
  • 2. Die Rechtsprechung von Bundesverwaltungsgericht und BGH
  • 3. Massenhaftes Betroffensein und Popularklage
  • III. Der "Einwirkungsbereich" des Vorhabens
  • IV. Zusammenfassung
  • § 23: Die Betroffenheit beim Recht auf Freiheit von ungesetzlichen Beeinträchtigungen
  • I. Eingrenzung über die Faktizität des Betroffenseins
  • II. Beispiele für die Existenz faktischer Abgrenzungen
  • 1. Das "intérêt pour agir" beim "recours pour excès de pouvoir"
  • 2. Das Selbstbetroffensein bei der Verfassungsbeschwerde
  • III. Abgrenzungskriterien für die faktische Betroffenheit
  • IV. Zusammenfassung
  • § 24: Die eingeschränkte Bestandskraft von Verwaltungsakten als Einwand gegen die Ausweitung von Klagemöglichkeiten
  • I. Der grundsätzliche Einwand
  • II. Die Gegenargumentation
  • III. Zusammenfassung
  • 3. Abschnitt: Drittschutz im Naturschutzrecht
  • Kapitel 9: Grundrechte und Naturschutz
  • § 25: Grundrechtliche Anknüpfungspunkte für Naturschutz und Landschaftspflege
  • I. Allgemeines
  • II. Das allgemeine Umweltgrundrecht
  • III. Tatbestandliche Eingrenzung auf ein Grundrecht auf Naturgenuß
  • IV. Das Recht auf Naturgenuß und Art. 2 Abs. 2 S. 1 GG
  • 1. Die Bestimmung des Begriffs "körperliche Unversehrtheit"
  • 2. Die Bedeutung des Art. 2 Abs. 2 S. 1 GG für ein Recht auf Naturgenuß
  • § 26: Entwicklung neuer Nominatfreiheiten aus Art. 2 Abs. 1 GG
  • I. Die Bedeutung des Art. 2 Abs. 1 GG im Grundrechtssystem
  • 1. Art. 2 Abs. 1 GG als auch materielles Grundrecht
  • 2. Gesellschaftliche Dynamik und statische Verfassung
  • 3. Der materielle Gehalt des Art. 2 Abs. 1 GG in der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts
  • II. Kriterien für die Entwicklung neuer Nominatfreiheiten
  • 1. Die faktisch-funktionale Komponente
  • 2. Die inhaltliche Komponente
  • III. Die Befugnis zur Konkretisierung des Art. 2 Abs. 1 GG
  • IV. Zusammenfassung
  • § 27: Ableitung eines Grundrechts auf Naturgenuß
  • I. Die faktisch-funktionale Komponente des Rechts auf Naturgenuß
  • 1. Die tatsächliche Situation
  • 2. Rechtliche Anknüpfungspunkte
  • 3. Zusammenfassung
  • II. Die "Nähe" des Rechts auf Naturgenuß zu anderen Grundrechten
  • 1. Erholung in Natur und Landschaft und Menschenwürde
  • 2. Das Recht auf Naturgenuß und andere Freiheitsrechte
  • 3. Zusammenfassung
  • Kapitel 10: § 8 BNatSchG als subjektiv öffentliches Recht
  • § 28: Eingriffsregelung und grundrechtliche Schutzpflicht
  • I. Grundsätzliche Erwägungen
  • II. Die Einwände gegen den subjektiven Charakter des Naturschutzrechts
  • 1. Das Argument der "Konsequenz"
  • 2. Das Argument der "anderweitigen Erholungsmöglichkeit"
  • § 29: Die Betroffenheit durch den naturschädigenden Eingriff
  • I. Die Ermittlung des Betroffenenkreises als Prüfstein für ein subjektiv öffentliches Recht auf Naturgenuß
  • II. Die Stimmen im Schrifttum
  • III. Kriterien zur Bestimmung des Betroffenenkreises
  • 1. Vorüberlegung
  • 2. Die Bedeutung der räumlichen Entfernung
  • 3. Konkretisierung der Kriterien
  • IV. Zusammenfassung
  • Zusammenfassung in Thesenform
  • Literaturverzeichnis

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