Die Sternenlegion - Der Auftrag

Roman
 
William C Dietz (Autor)
 
Random House ebook (Verlag)
1. Auflage | erschienen am 6. Dezember 2011 | 480 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-641-07723-5 (ISBN)
 
Für alle Fans von John Ringo und Mechwarrior-DarkAge - William Dietz' Sternenlegion

Sie sind ein verschworener Haufen furchtloser Kämpfer und werden mit den unmöglichsten Aufträgen betraut, die die Galaxis zu vergeben hat: die Angehörigen der Sternenlegion. William Dietz' US-Bestsellerserie nun endlich auch in Deutschland - Military-Science-Fiction, wie sie John Ringo ('Invasion') oder David Weber ('Honor Harrington') nicht besser schreiben könnten. Der Auftakt zu einem der größten Science-Fiction-Erfolge der letzten Jahre.




William Dietz, geboren 1945, wuchs in der Nähe von Seattle auf und diente als Sanitäter im Navy- und Marinekorps der USA. Aufgrund seiner Erfahrungen im Militär spezialisierte sich Dietz auf rsanta Military Science Fiction. Er ist verheiratet und lebt mit seiner Frau in Seattle, Washington - wenn er nicht gerade in seinem Boot unterwegs ist.
Rainer Michael Rahn
Heinz Zwack
Fred Gambino
Deutsch
0,62 MB
978-3-641-07723-5 (9783641077235)
3641077230 (3641077230)
weitere Ausgaben werden ermittelt
16 HUDATHANISCHE FLOTTE, ÜBER DEM PLANETEN FRIO II, IMPERIUM DER MENSCHHEIT (S. 233-234)

Worte können so tödlich wie Kugeln sein.
Wähle sie mit Bedacht, ziele sie gut und
benutze sie sparsam.


Irulu Boda-Sa
Hudathanischer
Mystiker Standardjahr 1414

Das Kurierboot war nicht viel mehr als eine Ansammlung von zerdrücktem Metall. Eine gerade Linie aus Einschusslöchern zog sich über einen seiner Stummelflügel. Ein Loch, groß genug, dass Kriegskommandeur Niman Poseen-Ka den Arm durchstrecken konnte, markierte die Stelle, wo ein Splitter das Leitwerk getroffen hatte. Ein weiteres Loch, in dem immer noch ein defektes Raketengeschoss steckte, signalisierte einen Treffer, der eigentlich tödlich hätte sein sollen. Inzwischen war das Projektil entschärft worden, und die Techniker arbeiteten mit ihren Schneidbrennern daran, es zu entfernen.

Der Kurier war früher einmal dem Schlachtschiff Welteneroberer zugeteilt gewesen, hatte die Zerstörung seines Mutterschiffs überlebt und sich zur Flotte durchschlagen können, weil Kuriere im Gegensatz zu Raumjägern und Truppentransportern Hyperantrieb besaßen und daher auch interstellare Entfernungen zurücklegen konnten. Poseen-Ka ging um das Schiff herum, vorsichtig darauf bedacht, nicht auf die zahllosen Werkzeuge, Schläuche und Einzelteile zu treten.

Er hatte die Hände hinter dem Rücken verschränkt und den Kopf so weit es ging in den Nacken gelegt. Seine Augen tasteten das Wrack wie Laser ab. Sein Adjutant, ein Offizier namens Ikna Kona-Sa, tat das ebenfalls, ging genauso wie sein Vorgesetzter und ahmte ihn nach, ohne sich dessen bewusst zu werden. Poseen-Ka nahm das ebenfalls nicht wahr, ebenso wie er auch das Landedock oder das Schiff, zu dem es gehörte, kaum wahrnahm.

Seine ganze Aufmerksamkeit galt dem Kurierboot und den Nachrichten, die mit ihm eingetroffen waren. Dass es dem Piloten gelungen war, das waidwund geschlagene Schiff durch den Hyperraum zu bringen, die Flotte zu finden und zu landen, war absolut erstaunlich. Ja, er würde die höchsten Ehrungen erfahren, die das hudathanische Militär verleihen konnte, und dies trotz der Tatsache, dass er keineswegs gute, sondern recht schlechte Nachrichten gebracht hatte. Wie es aussah, war Speer Drei unter dem Kommando von Ikor Niber-Ba angegriffen und völlig vernichtet worden.

Das war eine furchtbare Nachricht. Er hätte betrübt sein sollen, wütend, alles andere jedenfalls als zufrieden. Und doch beschrieb das Wort »Befriedigung« seinen augenblicklichen Zustand am besten. Der Krieg gegen die Menschen war zu glatt verlaufen, zu einfach. Wo andere nur den Sieg gesehen hatten, hatte er ständig die Gefahr der Niederlage geahnt. Schließlich macht es einen erheblichen Unterschied, ob man einen Sieg erringt oder ob man mangels Gegenwehr die Oberhand behält. Und mehr hatten die hudathanischen Streitkräfte bis jetzt nicht geschafft. Wenn man einmal von kleinen Scharmützeln absah, hatten sich die Raumstreitkräfte der Menschen bisher jeglichen Kampfhandlungen entzogen, und da machte auch der häufig heroische Widerstand zurückgelassener militärischer Einheiten und Zivilisten keinen Unterschied.

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