Das Gemeinschaftskonto mit Einzelverfügungsbefugnis

 
 
Mohr Siebeck (Verlag)
  • 1. Auflage
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  • erschienen am 6. April 2021
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  • XVII, 328 Seiten
 
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978-3-16-155054-6 (ISBN)
 

Konten mit mehreren Inhabern, die jeweils einzeln über das Konto verfügen können, sind weit verbreitet. Die rechtliche Zuordnung der aus solchen Konten resultierenden Rechte ist Gegenstand dieser Untersuchung. Anhand ausgewählter AGB bestimmt Thomas Dieker typische Rechte von Gemeinschaftskonten.

Diese Rechte lassen sich den Inhabern sowohl gemeinschaftlich in Form der Bruchteilsberechtigung als auch aufgrund solidarischer Einzelzuständigkeit in Form der Gesamtgläubigerschaft zuordnen. In verschiedenen Konfliktsituationen werden die Rechtsfolgen der jeweiligen Einordnung dargestellt.

Die Gesamtgläubigerschaft eröffnet Dritten weitergehende Zugriffsmöglichkeiten. Soweit der Zugriff jedoch die wirtschaftliche Berechtigung des Inhabers übersteigt, gestaltet sich der Ausgleich unter den Beteiligten kompliziert. Die gemeinschaftliche Rechtszuständigkeit lässt sich eher mit den kontotypischen Rechten in Einklang bringen und trägt der Intention der Kontoinhaber Rechnung.

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1. Auflage 2021
  • Deutsch
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  • Für Beruf und Forschung
  • 6,22 MB
978-3-16-155054-6 (9783161550546)
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Thomas Dieker, geboren 1983; Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Freiburg; Akademischer Mitarbeiter am Lehrstuhl für deutsches und ausländischen Zivilprozessrecht an der Universität Freiburg; Referendariat am Oberlandesgericht Düsseldorf; 2015 Promotion; derzeit Rechtsanwalt in Frankfurt am Main.

  • Cover
  • Titel
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • A. Einleitung und Untersuchungsgegenstand
  • I. Vorbefassung und Anlass der Untersuchung
  • II. Gang der Untersuchung
  • III. Erläuterungen
  • 1. Begriffsbestimmungen
  • a. Konto
  • b. Kontoinhaber
  • c. Guthaben
  • d. Kontokorrent
  • e. Zeichnungsberechtigung
  • f. Gemeinschaftskonten
  • 2. Girokonten und Zahlungsdienste im BGB
  • a. Zahlungsdiensterahmenvertrag
  • b. Überweisungen
  • c. Lastschriften
  • d. Gutschriften
  • e. Kreditlinie
  • 3. Besondere Rechte bei Gemeinschaftskonten mit Einzelverfügungsbefugnis
  • a. Einzelverfügungsbefugnis
  • b. Inanspruchnahme eingeräumter Kreditlinien
  • c. "Widerruf" der Einzelverfügungsbefugnis
  • d. Zugang von Erklärungen
  • e. Umschreibung, Auflösung und Eröffnung weiterer Gemeinschaftskonten
  • f. Bevollmächtigung Dritter
  • g. Gesamtschuldnerische Haftung
  • h. Todesfallregelungen
  • B. Kontoverhältnis und Gläubigerberechtigung
  • I. Rechtsnatur des Oder-Kontos
  • 1. Oder-Konto als Dauerschuldverhältnis
  • 2. Gesamtgläubigerschaft am Oder-Konto?
  • 3. Bruchteilsgemeinschaft am Oder-Konto?
  • a. Wortlaut des § 741 BGB
  • b. Vertragsübernahmen
  • c. Mietverhältnis als Gegenstand der Bruchteilsberechtigung?
  • d. Bruchteilsgemeinschaft an Kapitalgesellschaftsanteilen
  • e. Vergleich zum Und-Konto
  • 4. BGB-Gesellschaft
  • 5. Zwischenergebnis
  • II. Rechtsträgerschaft und Verfügungsbefugnis
  • 1. BGB-Gesellschaft
  • 2. Teilgläubigerschaft
  • 3. Gesamtgläubigerschaft
  • a. Die Gesamtgläubigerschaft nach §§ 428 ff. BGB
  • b. Vereinbarkeit von Gesamtgläubigerschaft und Kontoregelungen
  • 4. Bruchteilsgemeinschaft
  • a. Wesen der Bruchteilsgemeinschaft
  • b. Vereinbarkeit von Bruchteilszuständigkeit und Kontoregelungen
  • aa. Einzelverfügungsbefugnis
  • bb. Aufhebungsanspruch
  • cc. Verfügung über den eigenen Bruchteil
  • 5. Zwischenergebnis
  • C. Konfliktsituationen
  • I. Widersprechende Weisungen
  • 1. Rückfragepflicht
  • 2. Der Anspruch auf den Tagessaldo
  • a. Rechtsnatur des Auszahlungsanspruchs
  • aa. Anspruch aus unregelmäßiger Verwahrung
  • bb. Anspruch aus dem Girovertrag
  • cc. Stellungnahme
  • (1) Erfordernis einer selbständigen Forderung
  • (2) Interesse an hinterlegtem Geld
  • (3) Giralgeld als vertretbare Sache?
  • (4) Gebührenpflicht bei Barauszahlungen
  • (5) Doppelfunktion
  • b. Kontoinhaber als Gesamtgläubiger
  • aa. Widerruf der ersten Weisung
  • (1) Wortlaut und Sinn und Zweck des § 130 Abs. 1 S. 2 BGB
  • (2) Vereinbarkeit mit eigenem Forderungsrecht aus § 428 S. 1 BGB
  • (3) Unwiderruflichkeit nach § 675p Abs. 1 BGB
  • (4) Folge für Auszahlungsverlangen
  • bb. Konkludente Umwandlungserklärung
  • cc. Freies Wahlrecht
  • dd. Prioritätswirkung
  • ee. Hinterlegung
  • c. Kontoinhaber als gemeinschaftliche Gläubiger
  • aa. Einzugsermächtigung zugunsten jedes Kontoinhabers
  • bb. Bedeutung des Auszahlungsverlangens
  • cc. Widersprechende Auszahlungsverlangen
  • 3. Überweisung und Lastschrift
  • a. Die Überweisung als Zahlungsauftrag
  • b. Lastschriften
  • c. Widersprechende Überweisungsaufträge und Lastschriften
  • d. Durchführungspflicht der Bank
  • e. Erstattungsanspruch als Widerruf?
  • 4. Kontonutzung mittels Bankkarte
  • a. Barauszahlung am Automaten
  • aa. Institutsfremde Automaten
  • bb. Institutseigene Bankautomaten
  • cc. Widersprechende Verfügungen
  • b. Lastschrift-Verfahren
  • c. Geldkartenfunktion
  • 5. Zwischenergebnis
  • II. Guthaben und Zession
  • 1. Grundsätzliche Abtretbarkeit
  • a. Abtretbarkeit bei Gesamtforderungen
  • b. Abtretbarkeit bei gemeinschaftlicher Forderung
  • aa. Zulässigkeit der Abtretung durch Einziehungsermächtigte
  • bb. Umfang der Ermächtigung beim Oder-Konto
  • 2. Widersprechende Abtretungen
  • a. Abtretungen von Gesamtgläubigern
  • b. Abtretungen von gemeinschaftlichen Gläubigern
  • c. Schutz der Bank bei fehlender Kenntnis
  • 3. Teilzession und Leistung an nicht an der Zession beteiligte Gläubiger
  • a. Zulässigkeit von Teilzessionen
  • b. Forderungsinhaber als Gesamtgläubiger
  • aa. Der Zessionar als Gesamtgläubiger
  • (1) Unabhängigkeit der zedierten Teilforderung
  • (2) Gesamtgläubigerstellung infolge der Zession
  • (3) Gesamtgläubigerstellung aufgrund der Natur der Forderung
  • bb. Rechtsfolge der teilweisen Erfüllung für die zedierte Forderung
  • (1) Erlöschen beider Forderungen
  • (2) Erlöschen einer Forderung
  • (3) Fortbestehen der Forderungen in Höhe des Guthabens
  • (4) Anteilige Kürzung der Forderungen
  • (5) Entscheidung
  • (a) Zuordnung der zedierten Teilforderung
  • (b) Wirkungserstreckung als Tilgungsbestimmung i. S. v. § 366 Abs. 2 BGB
  • (c) § 366 Abs. 2 BGB und Mehrheit von Gläubigern
  • c. Forderungsinhaber als Bruchteilsberechtigte
  • 4. Teilzession und Leistung an einen an der Zession beteiligten Gläubiger
  • a. Gesamtgläubigerschaft
  • aa. Verhältnis zwischen zedierter Forderung und Restforderung
  • bb. Verhältnis zwischen zedierter Forderung und anderer Gesamtforderung
  • b. Bruchteilsberechtigung
  • 5. Zwischenergebnis
  • III. Die Umwandlung des Kontos
  • 1. Das Umwandlungsrecht
  • 2. Das Und-Konto
  • a. Rechtszuordnung des Vermögens beim Und-Konto
  • b. Verfügungsbefugnis und andere Rechte
  • 3. Voraussetzungen der Umwandlung
  • a. Umwandlung ohne vereinbartes Recht
  • aa. Ausdrücklicher Ausschluss
  • bb. Umwandlungsrecht aus Einzelverfügungsbefugnis
  • cc. Umwandlungsrecht aus Verfügungsbefugnis über das "Konto"?
  • dd. Umwandlungsrecht aus Auflösungs- oder Umschreibungsbefugnis?
  • ee. Wegfall der Geschäftsgrundlage
  • b. Anforderung an Ausübung
  • aa. Einvernehmenserfordernis
  • bb. Umwandlungserklärung gegenüber Bank
  • cc. Unterrichtung der Bank über Widerruf
  • dd. Widerruf und zusätzliche Unterrichtung gegenüber der Bank
  • 4. Die Umwandlung: Modifikation oder Novation der Rechtsverhältnisse?
  • 5. Rechtsfolgen unter Annahme einer Bruchteilsberechtigung
  • 6. Rechtsfolgen unter Annahme einer Gesamtgläubigerschaft
  • a. Fortbestehen der Forderungen
  • b. "Verschmelzen" der Forderungen
  • aa. Konfusion und Aufrechnung
  • bb. Rechtsnachfolge
  • cc. Konsolidation von Nießbrauch und Forderungsrecht
  • dd. "Unechte Konfusion"
  • c. Neubegründung der gemeinschaftlichen Forderung
  • 7. Umwandlung nach Zession
  • a. Umwandlungsrechtsinhaberschaft
  • aa. Übertragbarkeit
  • (1) Höchstpersönlichkeit des Umwandlungsrechts
  • (2) Ausschluss kraft vertraglicher Vereinbarung
  • bb. Anzahl der Umwandlungsrechte
  • (1) Umwandlungsrechte entsprechend der Vermögenszuordnung
  • (2) Vergleich zur Anfechtung
  • (3) Vergleich mit Wieder- und Vorkaufsrecht sowie Rücktritt
  • (4) Ergebnis
  • b. Zustimmungserfordernis des Zessionars
  • c. Rechtsfolgen der Umwandlung nach Forderungsabtretung
  • aa. Bruchteilsberechtigung
  • bb. Gesamtgläubigerschaft
  • (1) Zessionar als gemeinschaftlicher Gläubiger
  • (2) Fortbestehen der zedierten Forderung
  • (3) Erlöschen der zedierten Forderung
  • IV. Einzelzwangsvollstreckung ins Oder-Konto
  • 1. Vollstreckung in Einzelkonten
  • a. Gegenstände der Pfändung
  • aa. Zustellungs- und periodische Aktivsalden
  • bb. Girovertragliche Ansprüche
  • cc. Dispositions- und Überziehungskredit
  • b. Rechtsfolge der Pfändung
  • c. Verwertung durch den Gläubiger
  • 2. Vollstreckung ins Oder-Konto
  • a. Gesamtforderungen als Vollstreckungsgegenstand
  • b. Vollstreckung bei gemeinschaftlicher Rechtszuständigkeit
  • aa. Vollstreckung in Saldoforderung und andere gemeinschaftliche Rechte
  • bb. Vollstreckung in Anteil an gemeinschaftlicher Forderung
  • (1) Anteilsveräußerung
  • (2) Aufhebung der Gemeinschaft
  • 3. Reaktionsmöglichkeiten der übrigen Kontoinhaber
  • a. Auszahlungsverlangen
  • aa. Frist des § 835 Abs. 3 S. 2 ZPO für Gemeinschaftskonten
  • bb. Vollstreckungsschuldner als Gesamtgläubiger
  • (1) Unabhängigkeit der Gesamtforderungen
  • (2) Vorrang des Vollstreckungsgläubigers
  • (3) Wahlfreiheit der Bank oder Umwandlung des Kontos
  • (4) Unwiderruflichkeit gem. § 675p Abs. 1 BGB
  • (5) Stellungnahme
  • cc. Vollstreckungsschuldner als Bruchteilsberechtigter
  • b. Rechtsbehelfe gegen die Zwangsvollstreckung
  • aa. Kontoinhaber als Gesamtgläubiger
  • bb. Kontoinhaber als gemeinschaftlich Berechtigte
  • c. Umwandlung während der Pfändung
  • aa. Ausübung durch den Vollstreckungsgläubiger
  • (1) Ausschluss wegen Unabtretbarkeit
  • (2) Mitpfändung entsprechend der Qualität des Gestaltungsrechts
  • (3) Eignung zur Herbeiführung des Verwertungserfolgs
  • (4) Individuelle Bestimmung beim Umwandlungsrecht
  • (5) Separate Pfändung
  • bb. Ausübung durch den Vollstreckungsschuldner
  • cc. Ausübung durch Kontomitinhaber
  • dd. Rechtsfolge der Umwandlung
  • (1) Umwandlung unter Annahme einer Gesamtgläubigerschaft
  • (2) Umwandlung unter Annahme anteiliger Berechtigung
  • 4. Vollstreckung in den Ausgleichsanspruch
  • a. Bestehen eines Ausgleichsanspruchs
  • aa. Ausgleich unter Gesamtgläubigern
  • bb. Ausgleich unter Teilhabern
  • cc. Eheleute als Kontoinhaber: Ausschluss des Ausgleichs?
  • b. Vollstreckungsverfahren
  • 5. Ausgleichsanspruch nach Vollstreckung
  • a. Ausgleichungspflicht begründender Umstand
  • b. Person des Ausgleichsschuldners
  • 6. Vollstreckungsvereitelung kraft vertraglicher Abrede?
  • a. Auflösend bedingte Forderung
  • b. Beschränkung der Gesamtvermögenshaftung
  • c. Kompensation durch Ausgleichsanspruch
  • 7. Zwischenergebnis
  • V. Insolvenz eines Kontoinhabers
  • 1. Allgemeine Wirkungen der Verfahrenseröffnung auf Konten
  • a. Einzelkonto
  • b. Gemeinschaftskonto
  • aa. Ausschluss der §§ 115, 116 InsO gem. § 84 Abs. 1 InsO?
  • bb. Unanwendbarkeit der §§ 115, 116 InsO wegen Massefremdheit
  • cc. Ausscheiden des Insolvenzschuldners aus dem Kontoverhältnis?
  • 2. Kontoinhaber als Gesamtgläubiger
  • a. Nutzung des Guthabens durch übrige Kontoinhaber
  • aa. Ausschluss des Rechtserwerbs
  • bb. Anfechtung durch den Insolvenzverwalter
  • (1) § 130 Abs. 1 S. 1 InsO
  • (2) §§ 131 ff. InsO
  • (3) Gesamtanalogie?
  • (4) Vereinbarkeit der Rechtsfolgen
  • cc. Ausgleichsanspruch
  • b. Verfügungen des Insolvenzverwalters
  • aa. Qualität des Ausgleichsanspruchs
  • (1) § 55 Abs. 1 Nr. 1 InsO
  • (2) § 55 Abs. 1 Nr. 3 InsO
  • (3) § 38 InsO
  • (4) Neugläubiger des Insolvenzschuldners?
  • bb. Auseinandersetzung nach § 84 S. 1 InsO?
  • cc. Ausübung des Umwandlungsrechts
  • c. Leistung an den Insolvenzschuldner und Ausgleichsansprüche
  • aa. Ausgleich bei Erfüllung nach § 116 S. 3 InsO
  • bb. Ausgleich bei Befreiung von der Leistungspflicht nach § 82 S. 1 InsO
  • cc. Handlung des Insolvenzverwalters
  • d. Verbindlichkeiten
  • aa. Wirksamkeit gesamtschuldnerischer Haftungsvereinbarung
  • (1) Gesamtschuld für "geduldete Kontoüberziehungen"
  • (a) Konkretisierung durch "Banküblichkeit"
  • (b) Geduldete Überziehung ohne eingeräumten Dispositionskredit
  • (c) Mithaftung wegen Distanzzahlungen?
  • (2) Gesamtunwirksamkeit der Klausel
  • bb. Haftungsbegründung vor Verfahrenseröffnung
  • (1) Ausgleichsmöglichkeit der übrigen Kontoinhaber
  • (2) Verrechnungsmöglichkeiten der Bank
  • (3) Ausgleichsansprüche nach Verrechnung
  • cc. Haftungsbegründung nach Verfahrenseröffnung
  • dd. Haftungsbegründung durch den Insolvenzverwalter
  • 3. Kontoinhaber als Bruchteilsberechtigte
  • a. Nutzung des Guthabens durch übrige Kontoinhaber
  • b. Verfügungen des Insolvenzverwalters
  • c. Leistungen an den Insolvenzschuldner
  • d. Debitorischer Saldo
  • 4. Zwischenergebnis
  • VI. Kündigung und Umschreibung
  • 1. Kündigung
  • a. Kündigung durch das Kreditinstitut
  • aa. Erklärungen gegenüber jedem Kontoinhaber
  • bb. Empfangsvollmacht für Mitteilungen und Anzeigen
  • cc. Empfangsvollmacht für Erklärungen
  • (1) Verstoß gegen § 308 Nr. 6 BGB
  • (2) Verstoß gegen § 307 Abs. 1 BGB
  • dd. Kündigung ohne spezielle Regelungen
  • b. Kündigung durch Kontoinhaber
  • aa. Kündigung durch alle Kontoinhaber
  • bb. Kündigung durch einen Kontoinhaber
  • (1) Oder-Konten ohne Kündigungsvollmacht
  • (2) Einräumung einer Kündigungsvollmacht
  • (3) Beendigung des Kontoverhältnisse für den Erklärenden
  • (a) Rechtsgedanke aus § 351 BGB
  • (b) Möglichkeit widersprüchlicher Rechtsbeziehungen
  • c. Rechtsfolgen
  • 2. Umschreibung
  • a. Anforderungen an Vereinbarung
  • b. Zulässigkeit als vorformulierte Vereinbarung
  • aa. Verstoß gegen § 307 Abs. 2 Nr. 1 BGB
  • bb. Verstoß gegen § 307 Abs. 1 BGB
  • 3. Zwischenergebnis
  • VII. Bewertung und Einordnung der Berechtigung
  • D. Das Gemeinschaftskonto im Erbfall
  • I. Rechte überlebender Kontoinhaber
  • 1. Auflösung und Umschreibung
  • a. Zulässigkeit nach § 307 BGB
  • aa. Schutzgedanke des § 675h Abs. 2 BGB
  • bb. Abwägung der Interessen der Vertragspartner
  • b. Recht zugunsten einzelner überlebender Inhaber?
  • 2. Nachlassgegenstand nach Umschreibung oder Auflösung des Kontos
  • II. Gemeinschaftliche Wahrnehmung durch die Erben
  • 1. Gesamtforderung als Nachlassgegenstand
  • a. Ausschlussmöglichkeit durch letztwillige Verfügungen
  • aa. Keine Einschränkung durch Verwaltungsauflage
  • bb. Erbrechtliche Ausschlüsse der Befugnis aus § 2039 BGB
  • b. Beschränkung des Rechts als solches?
  • 2. Forderungsrecht als gemeinschaftliche Forderung
  • a. Übergang der Verfügungsberechtigung auf die Erben
  • b. Bruchteil und Verfügungsbefugnis als "Anspruch" i. S. v. § 2039 S. 1 BGB?
  • c. Analoge Anwendung von § 2039 S. 1 BGB
  • III. Das Umwandlungsrecht der Erben
  • 1. Vollmacht auf den Todesfall
  • a. Möglichkeit zum Widerruf der Vollmacht
  • aa. Widerruf als Akt der Nachlassverwaltung
  • bb. Widerruf als Eigengeschäft des Miterben
  • cc. Konkludent vereinbarter Widerrufsausschluss?
  • b. Rechtsfolge der Umwandlung
  • aa. Zustimmungserfordernis überlebender Kontomitinhaber
  • bb. Zustimmungserfordernis nicht widerrufender Miterben
  • 2. Eigenes "Erbenumwandlungsrecht"
  • a. Gestaltungsrechte zugunsten Dritter?
  • b. Erbenumwandlungsrecht als Leistungsbestimmungsrecht durch Dritte?
  • c. Entgegenstehen erbrechtlicher Verwaltungsregelungen
  • aa. Gestaltungsrechtsausübung als Verstoß gegen § 2040 Abs. 1 BGB
  • bb. Modifizierte Verfügungsbefugnis als Verstoß gegen § 2038 BGB
  • 3. Koordinierte Ausübung des Nachlassrechts
  • a. Umwandlung als Notverwaltungsmaßnahme
  • b. Umwandlung als Maßnahme ordnungsgemäßer Verwaltung
  • 4. Alternative Ansätze
  • a. Schließung des Kontos
  • b. Vollmacht für Nachlassrecht
  • IV. Zu anderen als Nachlasszwecken genutztes Konto
  • 1. Kontoinhaberschaft ab Eintritt des Nacherbfalls
  • a. Kontoinhaberschaft als Vermögenswert
  • b. Auswirkungen persönlichen Vertrauens
  • c. Insichverfügung durch Vorerben
  • aa. Begründung eigener Kontoinhaberschaft als Übertragung
  • bb. Unzulässigkeit des Eigenerwerbs
  • cc. Vereinbarung mit Nacherben
  • dd. Grenze zulässiger Insichverfügung nach erbrechtlichen Bestimmungen
  • 2. Voraussetzungen für Umqualifizierung
  • a. Nutzung für eigene Zwecke
  • b. Gemischte Nutzung
  • c. Sonderfall: Nacherbfall bei Tod des Vorerben
  • 3. Besonderheiten bei Erbengemeinschaft
  • a. Erstreckung auf inaktive Miterben
  • b. Rechtstellung der Erbenkontomitinhaber
  • V. Rechte der Erben am Guthaben
  • 1. Zinsen
  • 2. Gutschriften aus Eigenmitteln
  • a. Gutschriften ohne Reduktion
  • b. Gutschriften nach Reduktion
  • aa. Vergleich mit Entnahmen vom Kapitalkonto des Nachlassunternehmens
  • bb. Vergleich mit Verfügungen des Erbschaftsbesitzers
  • cc. Stellungnahme
  • 3. Reduktion von Guthaben beim "Mischtopf"
  • a. Vorrangige Nutzung des Eigenvermögens
  • b. Anteilige Zuordnung
  • c. Vorrangige Nutzung von Nachlassmitteln
  • d. Stellungnahme
  • e. Reduktion durch überlebende Kontoinhaber
  • 4. Verfügungen bei persönlicher Rechtsstellung der Vorerben
  • VI. Haftung für negativen Saldo
  • 1. Erfüllung der Verbindlichkeit durch überlebende Kontoinhaber
  • 2. Verbindlichkeiten durch überlebende Kontoinhaber begründet
  • a. Persönliche Haftung des Vorerben
  • b. Nachlasshaftung
  • c. Stellungnahme
  • d. Lastenverteilung zwischen Vor- und Nacherben
  • 3. Persönliche Rechtsbeziehung des Vorerben
  • VII. Zusammenfassung und Wertung
  • E. Erbschaftsteuer- und schenkungsteuerrechtliche Aspekte
  • I. Informationspflichten der Kreditinstitute
  • II. Schenkung unter Lebenden
  • 1. Freigebige Zuwendung
  • a. Zuwendungen unter Ehegatten
  • aa. Früchte des ehelichen Zusammenlebens
  • bb. Steuerautonome Bestimmung der Freigebigkeit
  • cc. Keine Berücksichtigung eines hypothetischen Zugewinnausgleichs
  • b. Bereicherung des Empfängers
  • aa. Mittelherkunft
  • (1) Dienstverhältnisse zwischen Angehörigen
  • (2) Einkommensteuererstattung bei Eheleuten
  • (3) Rückschlüsse auf Vermögenszuordnung
  • bb. Berechtigung im Innenverhältnis
  • (1) Ausdrückliche Vereinbarungen über das Innenverhältnis
  • (2) Konkludente Vereinbarungen
  • (3) Berücksichtigung gesetzlicher Unterhaltspflichten
  • (4) Zinseinkünfte und Erfüllung von Steuerschulden
  • (5) Letztentscheidungsbefugnis?
  • (6) Grundsatz
  • (7) Ausgleichsausschluss
  • (a) Bestehende Ausgleichspflichten
  • (b) Ausschluss des Ausgleichs
  • (c) Ausgleichsausschluss und Vermögenszuordnung
  • (8) Zwischenergebnis
  • cc. Beweislast
  • (1) Grundsatz hälftiger Zuordnung
  • (2) Feststellungslast der Finanzverwaltung
  • (3) Würdigung
  • c. Entreicherung auf Seiten des Zuwendenden
  • d. Unabhängigkeit von materiell-rechtlicher Einordnung
  • 2. Subjektiver Tatbestand
  • 3. Steuerschuldner
  • 4. Zwischenergebnis
  • III. Steuerpflichtigkeit infolge des Erbfalls
  • IV. Gesamtbetrachtung
  • V. Gestaltungsmöglichkeiten
  • 1. Einzelkonten mit Bevollmächtigung
  • 2. Tatsächliche Begrenzung des Nutzungsumfangs
  • 3. Vereinbarung von Ausgleichspflichten
  • 4. Zuwendung als Teil der Altersversorgung
  • 5. Ehegatteninnengesellschaft
  • 6. Leistung aufgrund bestehender Verpflichtung
  • 7. Nachträgliche Beseitigung der Steuer
  • a. Beendigung des Güterstandes
  • b. "Fliegender" Zugewinnausgleich
  • c. Besteuerung gezogener Nutzungen
  • VI. Zusammenfassung
  • Literaturverzeichnis
  • Anlage - Geschäftsbedingungen zu Oder-Konten (Auszüge)
  • Sachregister
DNB DDC Sachgruppen

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