Autobiographie zwischen Text und Quelle

Geschichts- und Literaturwissenschaft im Gespräch I
 
 
Duncker & Humblot (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 11. Juli 2017
  • |
  • 252 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-428-54225-3 (ISBN)
 
In dealing with autobiographies, historians and literary critics are all too often working back to back. This volume aims at changing that by initiating a dialogue about the phenomenon of autobiography between the disciplines. The contributions to this volume elaborate on how historians can profit from the approaches to autobiography taken by literary critics. At the same time, literary critics can learn about the scholarly interest historians have in autobiographies.
 
Autobiographien, ein klassischer Gegenstand sowohl der Geschichts- als auch der Literaturwissenschaft, erfreuen sich im Zeichen des 'cultural turn' einer neuen Konjunktur. Allerdings finden Historiker und Literaturwissenschaftler jeweils andere Aspekte von Autobiographien interessant, und sie stehen in ihrer Arbeit mit diesem Material allzu oft mit dem Rücken zueinander. Das ändert sich mit diesem Band, der ein Gespräch zwischen Historikern und Literaturwissenschaftlern über das Thema Autobiographie initiiert. Ausgelotet wird, welche Anstöße die Geschichtswissenschaft aus dem Dialog mit der Literaturwissenschaft zu erzielen vermag. Gleichzeitig werden die Literaturwissenschaften für die Erkenntnisinteressen einer kulturwissenschaftlich erweiterten Geschichtswissenschaft sensibilisiert. Der Band bietet eine interdisziplinäre Zusammenschau des aktuellen Forschungsstandes und lädt zugleich zur Fortsetzung des Gesprächs zwischen den Disziplinen in Seminaren und auf Konferenzen ein.
  • Deutsch
  • Berlin
  • |
  • Deutschland
  • 1,51 MB
978-3-428-54225-3 (9783428542253)
10.3790/978-3-428-54225-3
weitere Ausgaben werden ermittelt
Volker Depkat ist Historiker und Professor für Amerikanistik an der Universität Regensburg. Zu seinen Hauptarbeitsgebieten zählen die Politik-, Sozial- und Kulturgeschichte Nordamerikas von den kolonialen Anfängen bis zur Gegenwart, die Geschichte der europäisch-amerikanischen Beziehungen seit der Frühen Neuzeit, Visual Culture Studies sowie die Biographie- und Autobiographieforschung. Er wurde mit der Studie 'Amerikabilder in politischen Diskursen. Deutsche Zeitschriften, 1789-1830' (Stutgart 1998) in Göttingen promoviert, und er habilitierte sich an der Universität Greifswald mit 'Lebenswenden und Zeitenwenden. Deutsche Politiker und die Erfahrungen des 20. Jahrhunderts' (München 2007).
Volker Depkat und Wolfram Pyta
Einleitung: Autobiographie zwischen Text und Quelle

I. Autobiographie zwischen Geschichts- und Literaturwissenschaft

Volker Depkat
Autobiographie als geschichtswissenschaftliches Problem

II. Autobiographie und Literaturwissenschaft

Martina Wagner-Egelhaaf
Autobiographie als literaturwissenschaftliches Problem

Michaela Holdenried
'In eigener Sache [.] romanhaft lügen'? Wahrheitsreferenz, Fiktionalisierung und Fälschung in der Autobiographie

Nikola Becker
Die Leistung des Fiktionalen für die historische Erkenntnis

III. Autobiographie und Amerikanistik

Nassim W. Balestrini
Autobiographie und Life Writing im Kontext der New American Studies

Frank Wolff
Gangster, Sozialisten und Life Writing: Die Zentralität der imaginierten Ränder in der amerikanischen Geschichte

IV. Autobiographie und Geschlecht

Angelika Schaser
Autobiographie und Genderforschung. Zur Konzeption autobiographischer Texte von Liberalen in Deutschland 1933-1983

Anne-Julia Zwierlein
Autobiographie und Handlungsautonomie in der ersten britischen Frauenbewegung

V. Autobiographie und Sozialisation

Michael Maurer
Autobiographie und Sozialisation

Martin Sabrow
Die Wahrheit der Wunschbiographie: Erich Honecker

Maria D. Wagenknecht
Die zweifache Präsenz von Sozialisation in Autobiographie

VI. Autobiographie und Imperium

Martin Aust
Biographik, Autobiographik und Russländisches Imperium

Heike Karge
Imperial turn und Sozialgeschichte der Medizin in Südosteuropa

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