Wie analog ist digital Gewalt

merz 1/2020
 
 
kopaed - merz / medien+ erziehung (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 5. Januar 2020
  • |
  • 97 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-96134-230-3 (ISBN)
 
BPjM veröffentlicht Gefährdungsatlas

Der Kinder- und Jugendmedienschutz bedarf einer Neuausrichtung seiner Schutzziele und Instrumente. Infrastrukturelle Schutz- und Hilfemechanismen in den Angeboten sollen künftig für Kinder, Jugendliche und Erziehende eine unbeschwerte Teilhabe an digitalen Medien gewährleisten. So lautet die kinderrechtliche Einordnung des Gefährdungsatlas. Zum effektiven Schutz vor Gefährdungen sind Anbieter gefordert, ihre Angebote mit altersgerechten Voreinstellungen sowie Schutz- und Hilfemechanismen auszustatten.

Der Gefährdungsatlas ist ein erstes Ergebnis des bei der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) angesiedelten Strategieprozesses "Digitales Aufwachsen. Vom Kind aus denken. Zukunftssicher handeln." Auf der Grundlage der Mediennutzungsrealität von Kindern und Jugendlichen gibt er Orientierung über Medienphänomene, den mit ihnen verbundenen Gefährdungen sowie gegebenenfalls auch Entwicklungschancen für Kinder und Jugendliche. Auch nimmt er eine kinderrechtliche Einordnung der Herausforderungen an den Jugendmedienschutz vor. Dem Anspruch folgend vom Kind aus zu denken, wird die Lebenswirklichkeit von Kindern und Jugendlichen im Kontext der Mediennutzung sowie ihr Mediennutzungsverhalten vorangestellt. Deutlich werden die Mediatisierung und Digitalisierung aller Lebensbereiche von Kindern und Jugendlichen sowie die hierdurch beförderte Kommerzialisierung ihrer Lebenswelt. Erkenntnisse über das Nutzungsverhalten von Kindern und Jugendlichen werden entlang von drei Altersgruppierungen (Zwei- bis Sechsjährige, Sechs- bis 13-Jährige und etwa Zwölf- bis 18-/19-Jährige) nach Medientätigkeiten strukturiert dargestellt sowie in erzieherische Kontexte gesetzt.

Neben den Gefährdungen werden unter anderem auch fördernde Funktionen für die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen in den Blick genommen, die mit den Phänomenen assoziiert sind und den kinderrechtlichen Teilhabeanspruch an der digitalen Mediennutzung begründen.

Der in der Autorenschaft des JFF - Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis in Zusammenarbeit mit dem Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI) entstandene Gefährdungsatlas ist das erste im Rahmen der Zukunftswerkstatt erarbeitete Ergebnis, wie auch die erforderliche Wissensbasis für den weiteren Arbeitsprozess.
www.bundespruefstelle.de
Swenja Wütscher
  • Deutsch
  • 10,68 MB
978-3-96134-230-3 (9783961342303)
1 - Inhalt [Seite 2]
2 - Digitale Gewalt - analoge Musteri n digitalen Dimensionen? [Seite 9]
3 - Digitale interpersonale Gewalt und Aggression [Seite 15]
3.1 - Interpersonale Gewalt und Aggression [Seite 15]
3.2 - Digitale interpersonale Gewalt [Seite 16]
3.3 - Verschiedene Formen digitaleri nterpersonaler Gewalt [Seite 18]
3.4 - Ursachen digitaler interpersonaler Gewalt [Seite 21]
3.5 - Prävention und Intervention bei digitaler interpersonaler Gewalt [Seite 21]
3.6 - Fazit [Seite 23]
3.7 - Literatur [Seite 24]
4 - Glossar: Digitale Gewalt - Eine Begriffssammlung [Seite 25]
5 - Sexualisierte Gewalt mit digitalem Medieneinsatz - Ein Interview mit Frederic Vobbe [Seite 30]
6 - Aktiv gegen digitale Gewalt - Ein Interview mit Ans Hartmann, bff [Seite 35]
7 - Online-Beratung von Jugendlichen für Jugendliche - Ein Interview mit Susanne Neuerburg, JUUUPORT [Seite 40]
8 - Zwischen virtuellen Schlägen und analogen Mistkarren - Digitale Aggression auf Personen in der Öffentlichkeit [Seite 43]
8.1 - Im digitalen Fadenkreuz [Seite 43]
8.2 - Der digitale Pranger [Seite 45]
8.3 - Mehr Netzcourage [Seite 47]
8.4 - Wo gilt es, netzpolitisch anzusetzen? [Seite 48]
8.5 - Was ist noch zu tun? [Seite 50]
8.6 - Fazit [Seite 51]
8.7 - Literatur [Seite 52]
9 - Die Beratungsstelle HateAid [Seite 53]
10 - Medienbildung und Informatik verbinden - aber wie? [Seite 55]
10.1 - Zum Rahmenplan für "Informatik und Medienbildung" des Landes Mecklenburg-Vorpommern [Seite 56]
10.2 - Weiterführende Überlegungen zu einer lehrplanmäßigen Verbindung von Medienbildung und Informatik [Seite 57]
10.3 - Ansatz zu einer weitergehenden Verknüpfung von Medienbildung und Informatik [Seite 58]
10.4 - Literatur [Seite 61]
11 - Filmbilder aus der populären Kultur und ihr Bildungspotenzial - Die Erde aus kosmischer Perspektive [Seite 62]
11.1 - Filmbilder der Erde in der populären Kultur [Seite 63]
11.2 - Einzelne populäre Filmgeschichten mit Bildern von der Erde aus kosmischer Perspektive [Seite 63]
11.3 - Deutungen der Bilder von der Erde [Seite 65]
11.4 - Förderung von Medienkompetenz im Zuge globalen Lernens [Seite 67]
11.5 - Literatur [Seite 68]
12 - "Können wir bitte auch mal Mathe so machen?" - Ein Peer-to-Peer-Projekt im Schulkontext [Seite 69]
12.1 - Der Ansatz der Peer Education [Seite 70]
12.2 - Das Projekt Flipped Classroom [Seite 70]
12.3 - Didaktische Überlegungen zum Peer-Unterricht [Seite 71]
12.4 - Evaluation und Ausblick [Seite 73]
12.5 - Literatur [Seite 74]
13 - Alle auf einen - Wenn der Hass das Netz bestimmt [Seite 75]
14 - Kann ich meinen Augen noch trauen? - Im Zeitalter digitaler Bildbearbeitung [Seite 77]
15 - How we roll online - Digitale Tools im Rollenspiel [Seite 79]
16 - Mit dem Hörstift auf Entdeckungsreise [Seite 81]
17 - Komm, spiel mit! [Seite 83]
17.1 - Bildungsmöglichkeiten durch Brettspiele [Seite 83]
17.2 - Brettspiele in der Familie [Seite 83]
17.3 - Eindrücke von der Messe [Seite 84]
18 - Making macht Schule [Seite 85]
19 - Popmusik kann noch mehr [Seite 87]
20 - Meine Meinung, deine Meinung - Studien zur Meinungsbildung im Internet [Seite 89]
21 - impressum [Seite 94]
22 - merz kolumne: Wer soll dein Herzblatt sein? [Seite 97]

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