Grenzfälle der Sonderstraftat.

Zum Problem der Subjektsqualifikation durch besondere persönliche Merkmale bei den Aussage- und Verkehrsdelikten.
 
 
Duncker & Humblot (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 24. Februar 2021
  • |
  • XIX, 242 Seiten
 
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978-3-428-48065-4 (ISBN)
 
Reihe Strafrechtliche Abhandlungen. Neue Folge - Band 91
  • Dissertationsschrift
  • Deutsch
  • Berlin
  • |
  • Deutschland
  • 25,32 MB
978-3-428-48065-4 (9783428480654)
10.3790/978-3-428-48065-4
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  • Intro
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • Verzeichnis der für die zitierten Gesetze verwendeten Abkürzungen
  • Einleitung
  • Teil 1: Der Begriff des Sonderverbrechens
  • Vorbemerkung
  • A. Die Begriffsbestimmung
  • B. Erläuterung
  • I. Gemein- und Sonderverbrechen als Erscheinungsformen
  • 1. Erscheinungsform und Tatbestandsgruppierung
  • 2. Formale Übereinstimmung der Definition mit dem Begriff der Erscheinungsform
  • 3. Täterschaftsrelative Definitionen des Sonderdelikts
  • 4. Kritik an der Definition der Sonderstraftat als Tatbestandsgruppierung
  • a) §14 Abs. 1 S.2 OWiG
  • b) Fahrlässigkeitsdelikte
  • c) Doppelsinniger Gebrauch des Wortes "Täter
  • d) Versuch des untauglichen Subjekts
  • e) Motiv der Begriffsbildung: Die Strafwürdigkeit extraner Teilnehmer und der Strafgrund der Teilnahme
  • f) Ergebnis
  • 5. Die Vereinbarkeit der Lehre vom Pflichtdelikt mit dem StGB
  • a) §§ 28 und 1 Abs. 4 WStG
  • b) Der extensive Täterbegriff
  • c) Die Ableitung aus ähnlichen Tatbeständen
  • d) Die Ausdehnung der Versuchsstrafbarkeit
  • e) Zusammenfassung
  • 6. Nähere Kennzeichnung des Differenzierungsprinzips und Abgrenzung gegenüber einem "Vorbegriff
  • II. Das materielle Sonderunrecht
  • 1. Veranschaulichung der Unrechtsdifferenz an einzelnen Sonderdelikten
  • 2. Der Bezug zum Unrechtsbegriff
  • a) Rechtsgut
  • b) Verletzungsart
  • c) Sonderpflicht
  • aa) Außerstrafrechtliche Sonderpflicht
  • bb) Verletzung sozialethischer Pflichten
  • d) Norm
  • e) Tatbestand
  • 3. Die Unrechtsrelevanz der sozialen Stellung des Täters
  • a) Soziale Stellung als mögliches Differenziejungsprinzip
  • b) Schlüsselstellung als Voraussetzung der Möglichkeit der Sonderunrechtsbegründung
  • c) Überantwortung als Merkmal der Sonderunrechtsbegründung
  • d) Ergebnis
  • 4. Das materielle Sonderunrecht als Pflichtverletzung
  • III. Das formelle Sonderunrecht
  • IV. Der Sonderunrechtstatbestand
  • V. Die Sonderstrafdrohung
  • Teil 2: Die Aussagedelikte
  • A. Der Meinungsstand
  • I. Die Einheitlichkeit
  • II. Sonderdeliktsnatur und Eigenhändigkeit
  • III. Rechtsgutsbezogenheit der Zeugenstellung, Positionsnähe
  • IV. Die Wahrheitspflicht als entscheidendes Kriterium
  • V. § 159 als Argument gegen die Sonderdeliktsnatur der Aussagedelikte?
  • B. Das Rechtsgut der Aussagedelikte
  • I. Rechtspflege
  • II. Ungenauigkeit des Begriffs "Rechtspflege
  • III. Zusammenfassung
  • IV. Private Rechte als Rechtsgut des § 156
  • V. Kein sakrales Moment bei § 154
  • C. Falsche uneidliche Aussage
  • I. Tatbestandliche Subjektskreiseinschränkung
  • II. Begründung materiellen Sonderunrechts durch die Subjektskreiseinschränkung
  • 1. Gemeinunrecht als Sachgehalt der Subjektskreiseinschränkung?
  • 2. Das teleologische Argument
  • 3. Der Vergleich mit den §§ 348, 271
  • 4. Schlüsselstellung und Überantwortung beim Zeugen
  • a) Schlüsselstellung
  • b) Überantwortung
  • 5. Schlüsselstellung und Überantwortung beim Sachverständigen
  • a) Schlüsselstellung
  • b) Überantwortung
  • 6. Zusammenfassung
  • III. Formelles Sonderunrecht und Sonderstrafdrohung
  • IV. Ergebnis
  • V. Einzelfragen
  • 1. Nichtprozeßfähige Parteien als Zeugen
  • 2. Zeugen vor parlamentarischen Untersuchungsausschüssen
  • 3. Gutachten von Behörden und Körperschaften
  • a) Behördengutachten als "Aussage
  • b) Der Behördenbeauftragte als Sachverständiger
  • c) Die Vereidigung des Behördenbeauftragten
  • VI. Zusammenfassung
  • D. Der Meineid
  • I. Tatbestandliche Subjektskreiseinschränkung
  • II. Das materielle Sonderunrecht bei § 154
  • 1. Wortlaut
  • 2. Teleologische und systematische Erwägungen
  • 3. Schlüsselstellung und Überantwortung bei den Meineidssubjekten
  • a) Zeugen und Sachverständige - Das Verhältnis von § 153 und § 154
  • aa) Identität des Rechtsguts
  • bb) Erhöhte Gefährlichkeit des Meineids
  • cc) Gesteigertes relatives Unrecht?
  • b) Parteien
  • aa) Schlüsselstellung
  • bb) Überantwortung
  • III. Sondernorm und Sonderstrafdrohung
  • IV. Ergebnis
  • Anwendung des § 28 Abs. 1
  • V. Einzelfragen
  • 1. Eidesunmündige
  • 2. Nichtprozeßfähige Parteien
  • 3. Beteiligte im FGG-Verfahren und Gemeinschuldner
  • 4. Meineide vor parlamentarischen Untersuchungsausschüssen
  • 5. Gesetzliche Vertreter nichtprozeßfähiger Parteien
  • 6. Behördenbeauftragte
  • VI. Die Abgrenzung des straflosen Extranenversuchs vom Wahndelikt und vom strafbaren untauglichen Versuch bei irriger Annahme der Abnahmezuständigkeit
  • E. Falsche Versicherung an Eides Statt
  • I. Das Verhältnis des § 156 zu den §§ 153,154
  • II. Tatbestandliche Subjektskreiseinschränkung
  • III. Das materielle Sonderunrecht bei § 156
  • 1. Indizien für das Sonderunrecht
  • 2. Eidesstattliche Versicherungen in gerichtlichen Verfahren
  • a) Strengbeweis
  • b) Freibeweis
  • c) Glaubhaftmachung
  • aa) Zeugen und Sachverständige in mündlicher Verhandlung
  • bb) Parteien und Beteiligte
  • cc) Schriftliche, unaufgefordert abgegebene eidesstattliche Versicherungen
  • d) Offenbarungsversicherungen
  • e) Ergebnis
  • 3. Eidesstattliche Versicherungen in Verwaltungsverfahren
  • a) Verfahren ohne ausdrückliche Abnahmeermächtigung
  • b) Glaubhaftmachung
  • c) Eidesstattliche Versicherungen vor Notaren und Konsularbeamten
  • d) Verfahren mit ausdrücklichen Ermächtigungen
  • e) Ergebnis
  • IV. Sondernorm, Sonderstrafdrohung, Ergebnis
  • V. Gesetzliche Vertreter von Zwangsvollstreckungsschuldnern
  • Teil 3: Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort
  • Vorbemerkung
  • A. Der Meinungsstand
  • I. Das Rechtsgut des § 142
  • II. Unfallflucht als Sonderdelikt
  • 1. Die Rechtsprechung
  • 2. Die Identifizierung des Sonderdelikts mit der Subjektskreiseinschränkung
  • 3. Rechtsgutsbezogenheit bzw. Positionsnähe zum Rechtsgut
  • 4. Unfallbeteiligung als Beschreibung einer objektiven Situation
  • 5. Unfallbeteiligung als wertneutrales Merkmal
  • 6. Besondere Pflichtbindung
  • 7. Pflichtdelikt
  • 8. Beschränkter Kreis von Normadressaten
  • 9. Anwendbarkeit des § 14
  • 10. Unfallflucht als Unterlassungsdelikt
  • 11. Ergebnis
  • B. Anwendung der Sonderdeliktsdefinition
  • I. Der Sonderunrechtstatbestand
  • 1. Unfallbeteiligte
  • 2. Besondere Unfallbeteiligte gemäß § 142 Abs. 2
  • II. Materielles Sonderunrecht bei Unfallbeteiligten
  • 1. Ermittlung des Gemeinunrechts der Unfallflucht
  • 2. Die Schlüsselstellung des Unfallbeteiligten
  • 3. Überantwortung
  • a) Vergleich mit den §§ 246 Abs. 1 Var. 2, 266, 290
  • b) Ableitung aus anderen Rechtsgebieten
  • c) Merkmale einer Garantenposition bei Unfallbeteiligten
  • aa) Ingerenz
  • bb) Beherrschung einer Gefahrenquelle
  • cc) Betrugsspezifische Aufklärungspflichten
  • dd) Gemeinschaftsbeziehungen der Verkehrsteilnehmer untereinander
  • d) Beschränkung des Täterkreises als Indiz für Überantwortung
  • 4. Ergebnis
  • Teil 4: Verkehrsstraftaten
  • ?. Einleitung
  • B. Das Rechtsgut der Verkehrsstraftaten
  • I. Das Rechtsgut der §§ 315a, 315c
  • II. Das Rechtsgut der §§ 316 StGB, 21 StVG, 6 PflVG
  • C. Führen eines Fahrzeugs im Zustand der Fahrunsicherheit gemäß §§ 315c Abs. 1 Nr. 1,315a Abs. 1 Nr. 1,316 Abs. 1
  • I. Meinungsstand
  • 1. Eigenhändigkeit
  • 2. Gesteigerte Pflicht eines Fahrzeugführers zur Vermeidung von Trunkenheitsfahrten
  • 3. Keine Subjektskreiseinschränkung auf "Fahrzeugführer
  • II. Subjektskreiseinschränkung
  • 1. "Rausch" und " körperliche oder geistige Mängel
  • 2. "Führen eines Fahrzeugs
  • III. Materielles Sonderunrecht
  • 1. Gemeinunrecht
  • 2. Besonderer sozialer Einflußbereich des Fahrzeugführers
  • 3. Überantwortung
  • a) Fehlende positive Erwartungshaltung gegenüber Fahrzeugführern
  • b) Verkehrsregeln als außerstrafrechtliche Sonderpflichten
  • c) Vergleich mit Garantenstellung
  • IV. Ergebnis
  • D. Straßenverkehrsgefährdung durch Verstoß gegen elementare Verkehrsregeln gemäß § 315c Abs. 1 Nr. 2a) - f)
  • I. Abgrenzung des Sonderdeliktsproblems von anderen Fragen
  • 1. Eigenhändigkeit
  • 2. Rücksichtslosigkeit als besonderes persönliches Merkmal
  • 3. § 14 Abs. 4 OWiG
  • II. Die Sonderdeliktsnatur des § 315c Abs. 1 Nr. 2a) - f) unter Berücksichtigung des Meinungsstandes
  • III. Ergebnis
  • E. Straßenverkehrsgefährdung durch unterbliebenes Kenntlichmachen liegengebliebener Fahrzeuge gemäß § 315c Abs. 1 Nr. 2g)
  • I. Vergleich mit § 315c Abs. 1 Nr. 2a) - f)
  • II. Meinungsstand
  • III. § 315c Abs. 1 Nr. 2g) als Garantenunterlassungsdelikt
  • 1. Auslegung des Tatbestandes
  • 2. Garantenpositionen bei § 315c Abs. 1 Nr. 2g)
  • IV. Ergebnis
  • F. Verkehrsgefährdender Verstoß gegen Sicherheitsvorschriften gemäß § 315a Abs. 1 Nr. 2
  • I. Meinungsstand
  • II. Sonderdeliktsnatur des § 315a Abs. 1 Nr. 2
  • G. Fahren ohne Fahrerlaubnis gemäß § 21 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 2 Nr. 2 StVG
  • I. Meinungsstand
  • II. Überprüfung des Tatbestandes auf seine Sonderdeliktsnatur
  • 1. Gemeinunrecht des Tatbestandes
  • 2. Subjektskreiseinschränkung auf Fahrzeugführer
  • H. Anordnen und Zulassen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis gemäß § 21 Abs. 1 Nr. 2, Abs. 2 Nr. 3 StVG
  • I. Meinungsstand
  • II. Zur Sonderdeliktsnatur des Halterdelikts
  • 1. Vertatbestandlichtes Teilnehmerdelikt
  • 2. Die Anwendung der Sonderdeliktsdefinition
  • a) Sonderunrechtstatbestand
  • b) Materielles Sonderunrecht
  • c) Sondernorm und Sonderstrafdrohung
  • d) Ergebnis
  • e) Anwendbarkeit des § 28 Abs. 1
  • J. Fahren und Gestatten des Fahrens ohne Versicherungsschutz gemäß § 6 PflVG
  • I. Vergleich mit § 21 Abs. 1 StVG
  • II. § 6 Abs. 1 Var. 1 PflVG
  • III. § 6 Abs. 1 Var. 2 PflVG
  • 1. Vertatbestandlichtes Teilnehmerdelikt
  • 2. Anwendung der Sonderdeliktsdefinition
  • 3. Ergebnis
  • Anwendbarkeit der §§ 28 Abs. 1,14
  • Gesamtergebnis
  • Literaturverzeichnis

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