Das Rätsel deiner Leidenschaft

Roman
 
Robyn DeHart (Autor)
 
Lübbe (Verlag)
1. Auflage | erschienen am 25. November 2011 | 400 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-8387-1120-1 (ISBN)
 
Im sagenumwobenen Atlantis gab es einen großen Schatz: den Jungbrunnen. Spencer Cole ist der festen Überzeugung, dass der Brunnen immer noch existiert. Er setzt alles daran, ihn zu finden, denn er verspricht große Macht. Sabine Thomas ist eine Nachfahrin der Atlanter. Ihre Aufgabe ist es, das größte Geheimnis ihrer Ahnen zu schützen. Die Jagd auf Spencer Cole beginnt. Dabei läuft ihr der attraktive Max über den Weg, der von Atlantis besessen ist. Mit ihm gemeinsam versucht Sabine, die einzige Waffe zu finden, die Cole besiegen kann. Während der sich überstürzenden Ereignisse erkennen Sabine und Max, dass sie ihr Herz nicht nur an Atlantis verloren haben ...
Luebbe Digital Ebook
1. Aufl. 2011.
Deutsch
0,44 MB
978-3-8387-1120-1 (9783838711201)
3838711203 (3838711203)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Kapitel einundzwanzig (S. 241-242)

Dummes Ding«, fauchte Cassandra, als sie zu dem Schrank hinüberging. Sie hat recht, dachte Sabine; sie war ein dummes Ding. Natürlich bewahrten sie etwas von dem Elixier hier im Geschäft auf, weil sie es brauchten, um ihre Mittel herzustellen. Ein Wächter konnte jederzeit etwas von dem Elixier entnehmen, aber die Amphore mit dem Hauptvorrat musste sicher aufbewahrt werden. Sabine war froh, dass sie sich gut versteckt in Max Haus befand.

Leider sah es jedoch ganz so aus, als würde ihnen die kleine Menge im Laden gestohlen werden. »Ich weiß nicht, wovon Sie reden«, log Sabine, obwohl sie wusste, dass es zu spät war, Cassandra etwas vorzumachen. Sabine hatte nie bedacht, dass der Auserwählte eine Frau sein könnte. Was ungeheuer töricht von ihr war, wenn sie bedachte, dass ihre Mutter Wächterin gewesen war und ihre Tante es nun auch war. Cassandra würde eine Weile brauchen, um die Flasche zu finden; dennoch schien es äußerst unwahrscheinlich, dass der heutige Abend ein gutes Ende nehmen würde.

Offenbar hatte Cassandra Sabines Verbindung zu Atlantis herausgefunden und glaubte daher, sie sei die letzte Wächterin. Anscheinend dachte sie, Sabine bewahrte das gesamte Elixier hier auf. Sobald ihr klar wurde, dass der Rest woanders war, würde sie zweifelsohne wiederkommen. Oder vielleicht würde sie Sabine und ihre Tante auch einfach erschießen, und damit wäre die Angelegenheit für sie erledigt. Zum Glück waren Agnes und Lydia heute in Max Haus geblieben, wo seine Wachen sie beschützten. So waren zumindest sie in Sicherheit. Cassandra untersuchte die Körbe mit Duftölen, Kräutern und anderen Ingredienzen für die Schönheitsmittel, die Sabine verkaufte. Mit einem Korb in der Hand ging sie zu dem Tisch, der Sabine und Calliope am nächsten stand, und setzte sich. Sie nahm ein paar Flaschen, roch an ihrem Inhalt und stellte sie wieder zurück.

»Wie können Sie wissen, was worin ist?«, fragte sie verstimmt. »Keine der Flaschen ist beschriftet.« »Es ist nicht schwer, den Unterschied zwischen Rosmarin- und Rosenöl zu erkennen«, sagte Sabine. Cassandra betrachtete sie einen Moment lang prüfend, und dann erschien ein Ausdruck des Begreifens in ihren kalten blauen Augen. »Die Düfte!« Sie erhob sich und ging zurück zu Calliope und Sabine. »Aber vorher müssen wir dafür sorgen, dass ihr beide euch still verhaltet. Ich kann nicht riskieren, dass ihr irgendetwas versucht, während ich abgelenkt bin. Wo finde ich hier ein Seil?«, fragte sie.

»Warum sollten wir Ihnen helfen, uns zu fesseln?«, fragte Calliope und verschränkte ihre Arme vor der Brust. Ihre zierliche Gestalt machte allerdings ihren Versuch, bedrohlich zu wirken, sofort wieder zunichte. »Weil ich Sie erschießen werde, alte Frau, wenn ihr es nicht tut, und dann wird das Mädchen sich ganz sicher still verhalten. Wäre Ihnen das lieber?« Wieder drückte sie den Lauf ihrer Waffe an Calliopes Kehle. »Nein, bitte nicht«, sagte Sabine schnell.

»Unter diesem Regal dort finden Sie ein Seil.« Sie zeigte auf das zu ihrer Rechten. »Es liegt ganz unten. Ich fürchte nur, es ist ziemlich dünn, da wir es für Pakete benutzen. Die Stricke, um Leute zu fesseln, sind uns vorübergehend ausgegangen.« »Hüten Sie Ihre Zunge und rühren Sie sich nicht«, sagte Cassandra. Sie ging zu dem Regal, das Sabine ihr gezeigt hatte, und bückte sich, um nach dem Seil zu suchen. Sabine verschwendete keine Zeit und nutzte den Moment, um Cassandra einen Stuhl über den Rücken zu schlagen.

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