Girl Parts - Auf Liebe programmiert

 
John M. Cusick (Autor)
 
Lübbe (Verlag)
1. Auflage | erschienen am 25. November 2011 | 240 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-8387-1160-7 (ISBN)
 
Rose wird frei Haus geliefert. Denn sie ist kein normales Mädchen. Sie ist ein Roboter, eine Gefährtin, geschaffen um den einen Jungen für immer und ewig zu lieben, auf den sie programmiert wurde. So treffen sich Rose und David, bei dem eine soziale Störung festgestellt wurde. Rose ist nun dafür da, ihn zu lieben und ihm Sozialverhalten beizubringen, insbesondere das zwischen Jungs und Mädchen ... Eine bittersüße Geschichte um das Bedürfnis nach Sex, Liebe und Freundschaft und die Frage: Was macht einen Menschen menschlich?
baumhaus digital ebook
1. Aufl. 2011.
Barbara Küper
Deutsch
0,44 MB
978-3-8387-1160-7 (9783838711607)
3838711602 (3838711602)
weitere Ausgaben werden ermittelt
13. May Poling (S. 132-133)

Rebecca steuerte den alten Cadillac auf die Route 290. Der spätnachmittägliche Verkehr war voller Pendler. Hinter ihnen leuchtete die Sonne und brachte die beiden Hochhäuser der Stadt wie Diamanten zum Funkeln. Charlie schaltete Rebeccas Handy aus und gab es ihr zurück. »Und? Hat Paul dir die Adresse gegeben?«

»Ja. Sie ist in der Water Street. Zehn Minuten von hier.« Charlie spielte mit seiner Türverriegelung. »Könntest du das lassen, bitte?« »Entschuldigung.« Er schaute über die Schulter nach hinten zu Rose, die mit unergründlicher Miene starr aus dem Fenster guckte. Er begann am Reißverschluss seiner Jacke zu fummeln. »Du bist nervös.« »Die letzten Tage waren ziemlich seltsam.« »Man käme nie auf die Idee, dass sie nicht echt ist«, sagte Rebecca leise.

»Das heißt, ich meine, nicht menschlich.« Charlie nickte. »Die von Paul ist ganz anders als sie.« »Sie hat eine Menge durchgemacht«, sagte Charlie. »Ja.« Rebecca bog zur Water Street ab, in die staubigen, leeren Seitengassen. Zeitungen wehten wie Steppenläufer-Unkraut die Straße entlang. Sie fuhren an unfreundlichen Torwegen und finsteren Vorhallen vorbei, an blätterndem Gipsputz und Backsteinfassaden, an mit schweren Gardinen verhängten Fenstern und Schildern von längst verschwundenen Bäckereien und Hotdog-Buden. »Siebenhundertfünfzigeinhalb«, sagte Charlie.

»Da ist es.« Rebecca fuhr an den Straßenrand. Das Gebäude war schmal wie ein Bleistift und verfallen, es nahm die eine Hälfte eines verwilderten Grundstücks zwischen zwei großen Lagerhallen ein. »Rose?« Rose tauchte abrupt aus ihrer Tagträumerei auf. »Oh. Danke, Rebecca.« »Immer gerne, Süße.« Sie lächelte warm in den Rückspiegel. »Ruf mich an, ja? Wir machen wieder was zusammen.« »Gern.« Rose stieg aus. Charlie räusperte sich. Er und Rebecca sprachen gleichzeitig: »Hör mal …« »Schau mal …« »Wir hatten keine Gelegenheit, zu reden«, wagte sich Charlie vor.

»Ich bin nicht sehr geschickt, was das Reden mit Mädchen angeht.« »Du kannst ja mit Rose reden.« »Sie ist … also, sie ist wohl die einzige Freundin, die ich habe«, sagte Charlie. »Ziemlich schlapp, was?« »Na ja, du solltest schon mindestens zwei haben.« Er sah Rebecca über die Ränder seiner Brille an, und sie lächelte. »Ruf mich an, okay?« »Mach ich.« »Versprich es.« »Ich verspreche es.« Sie rollte mit den Augen. »Du bist auch nicht so furchtbar anders als andere Jungs, weißt du.« Sie stieß seine Tür auf. »Jetzt steig aus, du Penner.« Charlie trat auf die Straße hinaus. Er beugte sich noch einmal durchs offene Fenster in den Wagen.

»Danke, Rebecca.« Sie lächelte, war unsicher, was sie sagen sollte – und warf ihm einen Filmsternchen-Kuss zu. »Wir sehen uns, Mister Sexprotz.« Nummer 750 ½ hatte von außen eine schmutzige Rostfarbe. Eine Reihe stiftförmiger Schalterknöpfe war an der Wand im Eingangsbereich aufgereiht, Buchstaben von A bis Z. Charlie drückte auf P. »Ja?«, antwortete die Stimme einer jungen Frau. »Wir wollen zu May.« »Hirr niemand heißt sso.« Sie hatte einen breiten Latinoakzent.

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