Ohne Kuss ins Bett

Roman
 
 
Random House ebook (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 21. Juni 2011
  • |
  • 448 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-641-05824-1 (ISBN)
 
Andie hat endlich mit ihrem Exmann North abgeschlossen und freut sich auf die Hochzeit mit ihrem Verlobten Will. Doch North hat eine letzte große Bitte an sie: Andie soll sich um die Waisen seines verstorbenen Cousins kümmern, nachdem bereits die dritte Nanny das Weite gesucht hat. Andie willigt ein, doch sie muss bald feststellen, dass sie es nicht nur mit ungewöhnlichen Kindern, sondern auch mit Tarotkarten, Exorzismus und jeder Menge Geistern zu tun hat. Und noch ein Gespenst aus der Vergangenheit spukt ihr immer wieder im Kopf herum - North ...


Jennifer Crusie unterrichtet kreatives Schreiben an der Ohio State University und lebt in Columbus, Ohio. In den USA schon lange eine »New-York-Times«-Bestsellerautorin, hat sie auch in Deutschland seit »Die Gerüchteköchin« mit ihren Romanen Leser und Kritiker gleichermaßen begeistert.
  • Deutsch
  • 0,47 MB
978-3-641-05824-1 (9783641058241)
3641058244 (3641058244)
weitere Ausgaben werden ermittelt
"Kapitel 13 (S. 247-248)

Jemand klopfte an die Küchentür, und Andie fuhr zurück, als Southie von der Eingangshalle her laut rief: »Ich finde, wir sollten nicht in die Küche gehen. Das ist Andies Revier.« »Hör auf«, flüsterte Andie North zu, und dann erklang Lydias Stimme vor der Tür: »Ich weiß nicht, was du hast, Sullivan, ich will jedenfalls einen Drink, und deswegen gehe ich jetzt in die Küche.« North hob Andie hastig von der Arbeitsfläche und trug sie in die Speisekammer, wobei ihr die Jeans auf die Knie rutschte. Mit einem Fuß schloss er die Tür, sodass sie im Dunkeln standen, und Andie dachte daran, dass Lydia ihren BH und das »Böse Hexe«-Hemd auf dem Küchenboden finden würde, aber da nahm North sie wieder in die Arme, und alles andere war ihr egal.

Sie schob sein Hemd in die Höhe, um seine Haut auf ihrer zu fühlen, um ihn ganz zu fühlen, und er zog sich das Hemd über den Kopf, während sie sich bemühte, die Jeans abzustreifen, wobei sie sich verhedderte und in Crumbs Halluzinogen-Kämmerchen beinahe umgefallen wäre. Aber North fing sie auf, wie er es immer getan hatte, und hob sie auf die Ablageplatte, und sie umschlang ihn mit Armen und Beinen, seine Muskeln, seine Wärme und Kraft, Sicherheit und Überlegenheit, alles, was sie vor zehn Jahren verloren hatte und was sich jetzt ganz auf sie konzentrierte. Seine Lippen und seine Hände bewegten sich drängend auf ihr, aufreizend, bis sie fast verrückt wurde, fast überkochte. »Was ist aus deinem kühlen Verstand geworden?«, stieß sie keuchend hervor.

»Darauf warst du doch so stolz.« »Ich habe dich wiedergesehen«, erwiderte er an ihrem Ohr und schob eine Hand zwischen ihre Schenkel. »Und bin durchgedreht.« »Oh«, machte sie, und dann bewegten sich seine Finger in ihr, und sie ächzte: »Oh«, und biss ihn zärtlich in die Schulter, fuhr ihm mit allen zehn Fingerspitzen über den Rücken, sodass er sie intensiver streichelte und so weit brachte, dass sie nur noch stöhnte und keuchte, und als sie es nicht mehr aushielt, ließ sie ihren Kopf auf seine Schulter sinken und verlangte: »Komm zu mir«, und er zog ihre Hüften näher zu sich und glitt heiß in sie hinein, und sie schrie auf, weil es sich so verdammt gut anfühlte, nach so verdammt langer Zeit.

Er bewegte sich in diesem altvertrauten Rhythmus, der ihr schon immer den Verstand geraubt hatte, und berührte sie überall, so wie sie ihn berührte, ließ jeden Gedanken in Flammen aufgehen, bis sie nur noch stöhnte, sich ihm entgegenbewegte, Salz auf seiner Haut schmeckte, seinen Atem an ihrem Hals fühlte, ihn leise flüstern hörte, dass sie wunderschön sei, dass sie sein Alles sei, dass sie nur ihm gehöre. Seine rhythmische Bewegung baute eine Spannung in ihr auf, die sie fast schluchzen ließ, die schier unerträglich wurde, bis sie sich aufbäumte und wieder entspannte und es kommen fühlte, jetzt und jetzt und jetzt, und da stieß er mit aller Kraft zu, und sie begegnete seiner Bewegung ebenso heftig, und dann schrie sie laut auf.

Als sie nur noch keuchte, fühlte sie, wie er ebenfalls erschauerte, und sie hielt ihn so eng an sich gedrückt, wie sie konnte, und lehnte sich zurück, um sein Gewicht halten zu können, als es ihn überwältigte. Nach einer Weile atmete er tief durch und zog sich sachte aus ihr zurück, und sie fragte erschöpft und glücklich: »Wie war das noch mit dem gesunden Menschenverstand?« »Scheiß auf den gesunden Menschenverstand«, erwiderte er mit heiserer Stimme und streifte das Kondom ab, und sie fragte sich: Woher, zum Teufel, hatte er so schnell ein Kondom?, und es wurde ihr klar, dass er welche mitgebracht haben musste."

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