Jerry Cotton - Folge 2802. Eine Leiche ist gut fürs Geschäft

Jerry Cotton
 
Jerry Cotton (Autor)
 
Lübbe (Verlag)
1. Auflage | erschienen am 1. März 2011 | 64 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-8387-0778-5 (ISBN)
 
Sie war die perfekteste Killerin, die man sich denken konnte - und sie wollte unbedingt den Job haben. Dazu lieferte sie Proben ihres Könnens ab, indem sie wahllos Menschen in New York erschoss. Wir vom FBI konnten nichts anderes tun, als hinter ihr aufzuräumen, bis uns der Zufall in die Hand spielte...
Luebbe Digital Ebook
1. Aufl. 2011.
Deutsch
0,08 MB
978-3-8387-0778-5 (9783838707785)
3838707788 (3838707788)
"(S. 46-47)

Eigentlich hatte Phil vorgehabt, den Abend allein zu verbringen. Ein schneller Burger im Coffee Shop gegenüber, dann in dieses kleine Kino im Village und einen alten Krimi ansehen, der im Rahmen einer Mystery Week lief. Doch spätestens als Diana Winkler ihn angelächelt und die Beine übereinandergeschlagen hatte, waren ihm erste Zweifel gekommen. Eine solche Einladung, wenn es eine war, konnte man nicht ausschlagen.

Eine Klassefrau wie sie traf man viel zu selten, um sich ein mögliches Date entgehen zu lassen. Leider waren sie und ihr Kollege bereits verschwunden, als er nach ihrer längeren Besprechung am Nachmittag von der Toilette zurückkam. Künstlerpech, dachte er und beschloss, beim nächsten Treffen weniger zurückhaltend zu sein. Er schnappte sich seinen Mantel, verabschiedete sich von den Kollegen und verließ das Büro, um seinen ursprünglichen Plan in die Tat umzusetzen. Der Krimi war auch nicht übel und würde ihn auf andere Gedanken bringen. Das hoffte er jedenfalls stark. Er stand bereits an der Ampel und wartete darauf, dass sie auf Grün umschaltete, als er das Tippeln hoher Absätze hinter sich hörte.

Er drehte sich um und sah Diana hinter sich kommen. »So ganz allein unterwegs, junger Mann?« Ihr schnippisches Grinsen hätte zu einem jungen Mädchen gehören können. »Wohin soll’s denn gehen?« »Eigentlich wollte ich mir einen fetten Hamburger gönnen, mit doppelt Käse und reichlich Pommes frites, und danach wollte ich mir einen Krimi in einem dieser Mini-Kinos im Village ansehen.« »Klingt nicht übel«, sagte sie zu seiner Überraschung. »Was dagegen, wenn ich mitkomme? Ich bin neu in der Stadt, wissen Sie, und mein Kollege geht mir schon seit Tagen auf die Nerven. Ich hätte große Lust, mal wieder mit einem richtigen Mann auszugehen.«

Phil war so verblüfft, dass er das grüne Licht übersah. »Sie wollen … aber Frauen mögen keine Hamburger, und Krimis in muffigen Kinos mögen sie erst recht nicht. Wir könnten auch zum Italiener gehen und anschließend in eine Bar … Sie mögen sicher einen Cocktail.« »Unsinn«, erwiderte sie und hängte sich bei ihm ein. »Ich mag Hamburger mit doppelt Käse und fetten Pommes frites, und anschließend möchte ich mit Ihnen im Kino knutschen und danach … das können wir uns ja noch überlegen.« Phil konnte sein Glück nicht fassen. »Sieht ganz so aus, als hätte ich heute das große Los gezogen. Kommen Sie!«

Diana verdrückte tatsächlich einen Hamburger mit doppelt Käse und reichlich Pommes frites, und dazu trank sie eine Coke mit viel Eis. Die richtige Coke mit viel Zucker. »Ich hab gute Gene«, erklärte sie, »ich kann essen, was ich will.« Sie legte eine Hand auf seinen Arm und brachte ihn doch tatsächlich dazu, leicht zu erröten. »Gehen wir?« Das Kino war nicht größer als ein gewöhnliches Wohnzimmer und roch nach nasser Kleidung und schlechtem Popcorn.

Der Krimi war tatsächlich nicht übel, wenn sie auch wenig von dem Film mitbekamen. Gerade als der Killer das abgelegene Haus betrat, legte Diana wie zufällig ihre Hand auf seinen Oberschenkel, und keine zwei Sekunden später fanden sich ihre Lippen, und sie küssten sich wie zwei Teenager, die weder ein Zuhause noch einen eigenen Wagen hatten. Noch vor dem Ende des Films verließen sie das Kino und winkten ein Taxi heran."

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