Jerry Cotton - Folge 2795. Kein Deal für den Ripper

Kein Deal für den Ripper
 
 
Lübbe (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 11. Januar 2011
  • |
  • 64 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-8387-0626-9 (ISBN)
 
Schon sechs junge Frauen hatte James Riffkin bestialisch umgebracht, als er sich dem FBI stellte. Und er wollte einen Deal, den ihm Staatsanwalt Coburn auch zugestand. Daraufhin kochte die Empörung in der Bevölkerung hoch, besonders aber bei den Eltern der Opfer. Kurz darauf wurde die 10jährige Tochter des Staatsanwalts entführt und für ihre Freilassung nur eine Bedingung gestellt: Kein Deal für den Ripper...
1. Aufl. 2011.
  • Deutsch
  • 0,08 MB
978-3-8387-0626-9 (9783838706269)
3838706269 (3838706269)
"(S. 45-46)

Als Jake Wighfield mit den beiden Agents ins Bürogebäude von Cedrick Daubner zurückkehrte, spürte June sofort eine deutliche Veränderung im Auftreten der anwesenden Angestellten. Offenbar hatte sich die erfolgreiche Rettungsaktion der Controllerin bereits herumgesprochen und ließ die beiden Agents in einem neuen Licht dastehen.

»Im Prinzip war dieser Zwischenfall ein Glück für uns«, raunte June ihrem Partner zu. Blair hielt ihr die Tür zu dem eigens für sie geräumten Büro auf und grinste zufrieden. »Das sehe ich auch so.« June starrte ihn finster an. »Damit meinte ich nicht diese amouröse Szene, sondern die veränderte Haltung von Daubners Mitarbeitern. Man hält uns nicht mehr für Feinde des Unternehmens«, stellte sie kühl fest. Blair zeigte sich unbeeindruckt und lachte breit.

»Das eine schließt das andere doch nicht aus, oder?« June konnte schlecht etwas dagegen sagen, auch wenn sie eine solche Ebene der Beziehung zu einer leitenden Angestellten Daubners nicht gut fand. Blair sollte nur nicht vergessen, bei wem die beiden Agents zurzeit residierten. »Rene Goddard ist Controllerin in Daubners Kartell, Blair. Das solltest du immer im Hinterkopf behalten, solange noch genügend Blut dein Hirn versorgt«, ermahnte June ihn spitz. Blair saß hinter seinem Schreibtisch und zog bei dieser Spitze die linke Augenbraue verwundert in die Höhe.

»Vergessen? He, Partnerin! Darin liegt doch gerade die Würze. Wenn Rene mir so ausgesprochen dankbar ist, lockert es womöglich ihre Zunge.« June schaute den farbigen Hünen einige Sekunden perplex an. Sie hatte seine Motivation unterschätzt und war sich nicht zu fein, es nach kurzem Stutzen auch einzuräumen. »Geschenkt, June. Andersherum hätte ich vermutlich ganz ähnlich reagiert. Wir sind ja fast schon so etwas wie ein altes Ehepaar.«

Über diese Formulierung konnte June nur lachen. »Ich nenne es ein gut eingespieltes Team, Blair. Das Thema Ehe kommt mir dabei nicht in den Sinn!« Blair setzte ein trauriges Gesicht auf. »Nein? Und ich hatte angenommen, ich wäre dein Traummann. Gott, was für eine Enttäuschung!« June lachte erneut und spürte, wie ein großer Teil der noch vorhandenen Anspannung sich löste. Blair hatte sehr viele Talente, und sein unerschütterlicher Humor war nur eines davon. »Wir sollten uns nach den Bildern erkundigen, Blair. Ich bin doch sehr gespannt, ob es zu brauchbaren Ergebnissen geführt hat.«

June schnappte sich das Telefon und rief bei Jake an. Er hatte offenbar gleich den Weg in die Zentrale des Sicherheitsdienstes angetreten, die ebenfalls im Bürohochhaus untergebracht war, und meldete sich von dort. »Wir sollen nach unten ins Büro des Sicherheitsdienstes kommen, Blair. Jake meint, die Phantomzeichnungen würden einen Durchbruch darstellen.« Fünf Minuten später standen sie neben Jake und starrten fasziniert auf die hervorragenden Zeichnungen. »Der Zeichner arbeitet auch öfter fürs NYPD und ist ein Spitzenprofi. Kennen Sie die Namen zu den Gesichtern?«

June grübelte bereits und wusste mit Sicherheit, dass ihr die Gesichter schon einmal vor kurzer Zeit untergekommen waren. Blair reagierte schneller und nannte die Namen. »Das sind Esther und Courtney Lewis, die Eltern von Kristin.« Jake Wighfield nickte zustimmend und machte ein sehr zufriedenes Gesicht. »Ich rufe Mister High an und teile ihm die Neuigkeit mit«, sagte June. Sie trat ein Stück zur Seite und führte das Telefonat, nur um mit verwundertem Gesichtsausdruck anschließend stumm dazustehen. Ihr forschender Blick hing im Gesicht von Jake, der es kühl über sich ergehen ließ. »Was meint der Chef?«, fragte Blair gespannt nach. »Jerry und Phil haben das Ehepaar vorhin festgenommen."

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