Der Begriff der Anerkennung und seine politische Bedeutung

Versuch einer theoretischen Ausdifferenzierung
 
 
Duncker & Humblot (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 29. September 2016
  • |
  • 191 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-428-54818-7 (ISBN)
 
Die Arbeit versucht, verschiedene politische Dimensionen des Anerkennungsbegriffs herauszuarbeiten. Aus der kritischen Analyse einschlägiger Anerkennungstheorien und in Abgrenzung zu anderen normativen Leitbegriffen wie Toleranz und Respekt wird eine vorläufige Definition entwickelt, die als Ausgangspunkt für die weitere Ausdifferenzierung dient. Hierfür wird nach den Adressaten, Quellen und Mitteln der Anerkennung gefragt, um eine Matrix politischer Anerkennungsdimensionen zu erstellen, die mögliche Gerechtigkeitsdefizite in demokratischen Gesellschaften in den Fokus rücken kann. Anhand von illustrierenden Beispielen aus der politischen Praxis der Bundesrepublik Deutschland wird argumentiert, dass der Anerkennungsbegriff einerseits eine angemessene sprachliche Einordnung für Gerechtigkeitsfragen darstellt und andererseits eine multidimensionale Perspektive ermöglicht, aus der Kompensationsmöglichkeiten für entstehende Anerkennungslücken erkennbar werden. Die Arbeit leistet damit einen Beitrag zur gerechtigkeitstheoretischen Analyse bestehender demokratischer Ordnungen.
 
'The Concept of Recognition and Its Political Meaning'

In asking about the receivers, sources and means of recognition the book distinguishes different political dimensions of the concept in order to discover justice deficits in democratic societies. Referencing illustrating examples from Germany's political landscape it is argued that the concept of recognition can serve as analytical tool to identify mechanisms of compensation within the developed matrix.
  • Dissertationsschrift
  • |
  • 2014
  • |
  • Universität Erlangen
  • Deutsch
  • Berlin
  • |
  • Deutschland
  • 1,14 MB
978-3-428-54818-7 (9783428548187)
10.3790/978-3-428-54818-7
weitere Ausgaben werden ermittelt
Martin Correll studierte Politikwissenschaft und Philosophie in Erlangen und an der Duke University in Durham (USA). Seit 2013 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Politische Theorie, Philosophie und Ideengeschichte an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Seine Forschungsschwerpunkte innerhalb der politischen Theorie umfassen beispielsweise Anerkennungstheorien, zeitgenössische normative Demokratietheorien und moderne Vertragstheorien.
A. Einleitung

B. Liberalismus in der Kritik: Theorien der Anerkennung

Das liberale Narrativ in der Kritik - Grundzüge der Anerkennungstheorie: Axel Honneth - Multikulturalistische Ansätze: Charles Taylor und Will Kymlicka - Die Politik der Differenz: Iris Marion Young - Zwischenfazit: Die Ambivalenz der Anerkennung

C. Der Begriff der Anerkennung im politischen Sinn

Methodische Vorüberlegung: Begriffsanalyse nach Giovanni Sartori - Der Begriff der Anerkennung und seine Bedeutung - Die politischen Dimensionen der Anerkennung - Fazit: Anerkennung in freiheitlichen Demokratien

D. Schluss

Literaturverzeichnis

Sach- und Personenregister

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