Too fast for Love

 
 
neobooks Self-Publishing
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 7. Februar 2020
  • |
  • 188 Seiten
 
E-Book | ePUB ohne DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-7502-2397-4 (ISBN)
 
Connor Fitch-Hutton ist Rennfahrer aus Leidenschaft. Als er das Formel 1 Rennen in Monte Carlo frühzeitig beenden muss und sich in einem Lokal betrinken will, gabelt er Devin Fairchild auf. Dass Devin nicht zufällig dort ist, wird ihm schnell klar. Doch wer sie wirklich ist, und warum er nicht mehr von ihr lassen kann, wird ihm zu spät klar. Und auch Devin kann nicht fassen, dass dieser arrogante, selbstverliebte Kerl Gefühle in ihr hervorruft, die sie so nicht mehr fühlen wollte ... Hinweis: Das Buch ist früher unter dem Pseudonym Skylar Grayson erschienen
  • Deutsch
  • 0,51 MB
978-3-7502-2397-4 (9783750223974)
Vom Schreiben besessen, trifft auf die Bestsellerautorin zu. Sie schreibt Liebesromane, History und Young Adult. Ihr Hobby ist die Fotografie. Rhiana Corbin ist aber nur eines von mehreren Pseudonymen. Ebenso schreibt sie unter den Namen: Kajsa Arnold, Easton Maddox und Harper Rhys. Mittlerweile hat sie mehr als 135 Bücher veröffentlicht.

Kapitel 2


Devin

Er ist echt heiß. Natürlich darf ich ihm das nicht zeigen, doch sein kurzes schwarzes Haar und die grauen Augen bewirken bei Connor Fitch-Hutton, dass er düster wirkt, als wäre er ständig schlecht gelaunt. Dunkel und geheimnisvoll. Ich frage mich, ob seine grauen Augen dafür verantwortlich sind, dass alle Welt ihn Steel nennt. Passen würde es.

Jacques' Bitte, auf ihn aufzupassen, konnte ich nur mit einem Aber natürlich! Dazu bin ich ja hier bestätigen.

Er läuft vor mir her, Richtung seines Porsches, und mir fällt sein knackiger Hintern auf, der in einer gut sitzenden Jeans steckt. Egal, was er trägt, er sieht immer heiß aus, soweit ich das von den Titelbildern her beurteilen kann.

Nicht, dass ich zu seinem Fan-Kreis gehöre, aber man kommt an ihm einfach nicht vorbei. Sämtliche Zeitungen benutzen ihn als Aufhänger, dichten ihm Romanzen an, nur um etwas über ihn zu berichten. Er hat nun mal ein Megalächeln, wenn er nicht gerade mal sauer über irgendetwas ist. Und das kommt in letzter Zeit immer öfter vor. Andauernd berichten die Zeitungen über Ausraster, über Prügeleien, an denen er beteiligt ist, und über Affären. Sein Ruf ist wirklich nicht der Beste.

Er will noch einmal Weltmeister werden. Zum dritten Mal und dann aufhören, berichten zumindest die Medien. Mit zweiunddreißig scheint es auch Zeit zu werden, wenn man bedenkt, dass die Konkurrenz teilweise fünfzehn Jahre jünger ist.

Wenn ich ihn mir so ansehe, ist er in blendender Verfassung. Ein Mann, der immer attraktiver wird, je älter er wird, wenn das überhaupt noch möglich ist. Seine kantigen Gesichtszüge werden durch einen Bartschatten noch hervorgehoben, und wenn er seine dichten Augenbrauen zusammenzieht, läuft es mir kribbelnd den Rücken hinunter.

Aber nein, ich will ihn nicht begehrlich finden. Das ist nicht meine Aufgabe. Ich muss mich von ihm fernhalten, damit werde ich sicherer fahren.

Wir stehen an seinem Wagen und er schaut mich skeptisch an. »Ich verspreche, ganz langsam zu fahren. Ihnen wird kein Haar gekrümmt.« Ich muss ein wenig lachen, weil er scheinbar wirklich Angst um seinen Porsche hat, obwohl er selbst gerade erst ein Vermögen an die Wand gesetzt hat, aber das erwähne ich besser nicht.

Er hält mir den Schlüssel hin und ich schnappe danach, doch er ist schneller und greift nach meiner Hand, zieht mich an seine breite Brust.

»Sie wissen, dass dieser Spezialumbau eine halbe Millionen gekostet hat?«

Er ist mir so nah, dass ich den Cognac in seinem Atem rieche. Es ist nicht abstoßend, sondern riecht angenehm, obwohl ich strikt gegen Alkohol bin. Damit verbinde ich einfach keine guten Erinnerungen.

»Sollte ich ihn heute schrotten, sind Sie mir immer noch eine halbe Million voraus!«

O Gott!

Jetzt ist er raus, der Satz, den ich unter allen Umständen vermeiden wollte.

Mit einem Schlag scheint Connor nüchtern. Er wird blass. »Wer sind Sie?«, presst er so leise zwischen zusammengebissenen Zähnen hervor, dass mir einen Moment angst und bange wird.

»Devin Fairchild«, antworte ich erschrocken.

Er setzt die Flasche an die Lippen und trinkt einen tiefen Schluck. »Wenn ich bisher keinen Grund zum Trinken hatte, Sie haben ihn mir gerade geliefert.«

Er lässt mich los und geht hinüber zur Beifahrerseite.

Vorschriftsmäßig fahre ich Richtung Monte Carlo. Connor Fitch-Hutton sitzt neben mir und lässt sich volllaufen. Na toll! So war das nicht gedacht. Eigentlich sollte ich ihn davon abhalten, sich zu betrinken, und mit ihm am Abend auf dem Ball erscheinen. Ziel verfehlt.

Nach einer scharfen Kurve hebt er die Hand. »Halt! Fahren Sie rechts, Devin! Dann geradeaus. Halten Sie auf das Hotel zu.«

Vor uns ragt das Vista Palace Hotel in die Höhe.

»Wir werden hier übernachten«, brummt er. Mittlerweile ist die Flasche fast leer.

»Aber Sie haben eine Suite im Monte Carlo Bay, genau wie Sam und ich.«

»Da wimmelt es vor Geiern. Die Presse wartet nur darauf, mich fertig zu machen. Was glauben Sie, was morgen los ist, wenn die Fotos von mir schießen, betrunken, mit Ihnen an meiner Seite? Ich weiß nicht, ob Sie das wirklich wollen.« Seine Stimme ist nicht mehr ganz klar, doch sein Verstand scheint noch zu funktionieren.

»Sie gehen jetzt da hinein und mieten eine Suite, auf Ihren Namen. Hier ...« er drückt mir eine Kreditkarte in die Hand. »Die läuft auf den Namen der Firma. Ich warte hier auf Sie. Und wagen Sie es nicht, sich mit der Kreditkarte aus dem Staub zu machen.«

Ich muss lachen. Dass er mir das zutraut, ist wirklich albern.

Kurze Zeit später kehre ich zum Auto auf dem hoteleigenen Parkplatz zurück.

»Das Hotel ist ausgebucht ...«

»Verdammter Mist«, nuschelt er.

»Aber ich habe mit viel Überredungskunst die Suite im obersten Stock bekommen. Allerdings wird Ihnen der Preis für eine Nacht kaum gefallen.«

»Der Preis ist mir so was von egal.« Connor schält sich aus den Wagen. Wir haben kein Gepäck, das wird sicher Fragen aufwerfen. Aber ich werde ihn schließlich nur in seinem Zimmer absetzen und dann zusehen, dass ich zurück nach Monte Carlo komme.

»Nehmen Sie die Tasche aus dem Kofferraum«, befiehlt er mir.

Ich schaue nach, finde dort eine Reisetasche und werfe ihm einen überraschten Blick zu.

Er hebt die Schultern. »Allzeit bereit.«

Mit der Zimmerkarte fahren wir direkt in den obersten Stock. Die Suite ist riesig und hat eine tolle Terrasse. Wow, die Aussicht haut einen einfach um.

»Kommen Sie rein, sonst werden Sie noch fotografiert. Trinken Sie lieber etwas mit mir«, brüllt Connor aus dem Wohnzimmer.

Warum mutieren Männer immer zu Kleinkindern, wenn sie etwas getrunken haben?

»Ich denke nicht, dass Sie noch mehr trinken sollten.« Ich nehme ihm die Flasche aus der Hand.

»Hey, Sie sind doch nicht meine Mutter!«

»Ich komme mir aber so vor.«

Er lässt sich auf das Sofa fallen und legt die Beine auf den Tisch. Ich schütte den Rest der Flasche in den Ausguss. Es tut mir noch nicht einmal leid, obwohl ich weiß, wie teuer dieser edle Tropfen ist. Doch genug ist genug.

»Schalten Sie den Fernseher an, ich will hören, was die Nachrichten über meinen Unfall bringen.«

»Connor, ich glaube nicht, dass Sie sich das ansehen ...«

»Devin, machen Sie schon.«

»Okay, okay, wenn Sie sich selbst quälen wollen.«

»Nein, es wäre mir lieber, das würden Sie für mich übernehmen.« Er schaut mich an und einen Moment wird mir heiß. Sam hat recht - diesem Mann kann man nur schwer widerstehen.

Ich schalte den Fernseher an, zappe zum Sportkanal, auf dem eine Zusammenfassung des Rennens gesendet wird. Gaël Lucas, sein Teamkollege, ist immerhin Fünfter geworden. Zehn Punkte für die Teamwertung. Als ich ihm die Fernbedienung in die Hand drücke, zieht er mich zu sich auf das Sofa.

»Ich werde jetzt gehen und Sie allein lassen.« Es ist das Beste, wenn ich mich aus dem Staub mache. Connor ist hier gut aufgehoben und ich habe meinen Job erledigt.

»Sie werden nicht gehen. Ich bin in einem Zustand, in dem man mich nicht alleine lassen sollte. Sam hat Ihnen doch sicherlich aufgetragen, gut auf mich aufzupassen, oder?«

Ich versteife mich merklich.

»Devin, Sie glauben doch nicht, ich würde Ihnen abnehmen, dass wir uns zufällig begegnet sind. Und da Sam der Einzige ist, der sich immer Sorgen um mich macht, wird er Sie beauftragt haben, sich um mich zu kümmern. Also, wer sind Sie wirklich?«

»Sagte ich Ihnen bereits: Devin Fairchild. Ich bin Ihre neue Imageberaterin, Sam hat mich eingestellt.«

»Seit wann stellt Sam Leute ein?«, fragt er aufgeregt.

»Seit Sie immer öfter zu dem da greifen.« Ich zeige auf die leere Flasche, die noch auf dem Tresen steht.

»Wollen Sie etwa behaupten, ich wäre ein Trinker?«

Connor erhebt sich und ich habe schon Angst, dass er sich aus der Minibar weiteren Alkohol besorgt, doch er kehrt mit einer Flasche Mineralwasser und zwei Gläsern zurück. Er füllt sie und wirkt seltsam nüchtern.

»Sie stehen also auf meiner Gehaltsliste«, murmelt er nachdenklich.

»Ich stehe auf der Gehaltsliste des Rennstalls«, stelle ich richtig.

»Der mir gehört.«

Diese Neuigkeit muss ich erst einmal verdauen. Ihm gehört der Rennstall? Warum hat Sam mir das verschwiegen?

»Nun sind Sie überrascht, nicht wahr? Ich habe einige Strohmänner in den Vordergrund gestellt, damit ich mich in Ruhe auf das Fahren konzentrieren kann.«

»Warum erzählen Sie mir das, Connor? Wer sagt Ihnen, dass ich diese Informationen nicht an die Presse verkaufe?«

Er setzt sich zu mir, viel zu nah, wie mir scheint. »Weil Sie scharf auf den Cayman sind, den Ihnen Sam zur Verfügung stellt. Glauben Sie, ich hätte das Auto nicht auf Jacques Parkplatz erkannt? Was ist das zwischen Sam und Ihnen?« Er ist mir so nah, dass ich das Grau seiner Iris genau erkennen kann. »Was haben Sie an sich, dass Sam Sie eingestellt hat?«

»Ich bin Imageberaterin und Sam ist der Meinung,...

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