Männlichkeit(en) - zwischen Vorstellungen und Konstruktionen

Eine Untersuchung von angehenden LehrerInnen hinsichtlich Männlichkeitskonstruktionen und stereotypischer Denkschemata
 
 
GRIN Verlag
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 21. Januar 2020
  • |
  • 86 Seiten
 
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978-3-346-10041-2 (ISBN)
 
Forschungsarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Pädagogik - Der Lehrer / Pädagoge, Note: 2,0, Bergische Universität Wuppertal, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Forschungsarbeit ist das zentrale Thema das Bewusstsein angehender LehrerInnen bzgl. geschlechtertheoretischer Fragestellungen. In der Bundesrepublik Deutschland ist die Gleichberechtigung von Mann und Frau gesetzlich vorgeschrieben: "Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin" (Grundgesetz Art. 3. Abs. 2). Diese Referenz verkörpert wirkungsreich, dass Schulen die Leitmaxime der Gleichstellung von Mann und Frau als Erziehungszielsetzung des schulischen Betriebs durchzusetzen haben. Bildungsziele, Erziehungsideale bzw. Entwicklungsaufgaben einer Schule beschreiben einen Soll-Zustand, eine Norm eines Persönlichkeitscharakters, welcher durch pädagogisches Handeln verwirklicht werden soll. Dieses pädagogische Handeln wird von LehrerInnen durchgeführt. Damit die Maxime der Egalität erfüllt werden kann, ist es notwendig, dass sich LehrerInnen ihrer Verantwortung hinsichtlich Geschlechtergerechtigkeit im Unterricht und im Schulalltag sowie der Problematik der Heteronormativität vor Augen führen. Erzieher verfügen nicht intuitiv über die Fähigkeit, geschlechtergerecht zu handeln bzw. sie wissen nicht naturwüchsig, wie sie die Reproduktion von Geschlechterstereotypen verhindern können, da sie selbst oft in gesellschaftlich heteronormen Strukturen eingebettet sind und unbewusst stereotypische Vorstellungen bedienen. So bemerkt Braun, dass die Umsetzung genderfreundlicher Praktiken daran scheitert, dass Geschlechterverhältnisse und geschlechtlich bedingtes Handeln wenig reflektiert und im Denken von LehrerInnen häufig ausgeblendet werden. Ebenso wird bemängelt, wie begrenzt das nötige Wissen über Geschlechtlichkeit bzw. divergierende Problemlagen hinsichtlich Gender ist.

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