Ich sehe dich

Thriller
 
Janet Clark (Autor)
 
Random House ebook (Verlag)
1. Auflage | erschienen am 13. Mai 2011 | 432 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-641-05708-4 (ISBN)
 
Bis dass der Tod uns scheidet
Grausame Morde erschüttern München. Die Opfer: Männer, die ihre Frauen terrorisiert und gequält haben. Als Saras Schwester unter Mordverdacht gerät, beginnt ein erbarmungsloser Wettlauf mit der Zeit. Kann Sara die Unschuld ihrer Schwester beweisen, bevor der Täter seinen teuflischen Plan vollendet? Und welche Rolle spielt die Selbsthilfegruppe Frauenwehr und deren geheimnisvolle Leiterin Valeska? Zu spät bemerkt Sara, dass auch sie längst ins Visier des Mörders geraten ist...


Janet Clark arbeitete nach ihrem Studium als wissenschaftliche Assistentin, Universitätsdozentin und Marketingchefin in Belgien, England und Deutschland. Nach einer erfolgreichen Karriere im Wirtschaftsbereich, startete sie 2010 noch einmal von Null: als Autorin. 2011 wurde ihr erster Roman veröffentlicht. Seitdem erschienen 4 weitere Romane und eine vierteilige Serie. Neben dem Schreiben setzt sich Janet Clark als Präsidentin der Mörderischen Schwestern e.V. für die Rechte von Autorinnen ein.
Deutsch
0,62 MB
978-3-641-05708-4 (9783641057084)
3641057086 (3641057086)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Janet Clark arbeitete nach ihrem Studium als wissenschaftliche Assistentin, Universitätsdozentin und Marketingchefin in Belgien, England und Deutschland. Nach einer erfolgreichen Karriere im Wirtschaftsbereich, startete sie 2010 noch einmal von Null: als Autorin. 2011 wurde ihr erster Roman veröffentlicht. Seitdem erschienen 4 weitere Romane und eine vierteilige Serie. Neben dem Schreiben setzt sich Janet Clark als Präsidentin der Mörderischen Schwestern e.V. für die Rechte von Autorinnen ein.
"Dienstag, 16. Dezember (S. 180-181)

38

Die Einparkhilfe piepste immer hektischer, dann langanhaltend und durchdringend. Sara legte den Rückwärtsgang ein und stieß mit dem Auto ein letztes Mal zurück. Das musste reichen. Auch wenn sie viel zu weit weg vom Gehweg stand. Sie stieg aus, rannte zum Parkscheinautomaten, zog ein Ticket und legte es ins Auto. Im Laufschritt zeigte sie mit dem Schlüssel über die Schulter und verriegelte den Audi. Zwei Minuten nach drei. Und sie war mindestens zweihundert Meter von der Praxis entfernt. Hoffentlich wartete Ronnie.

Er sah ohnehin keinen Sinn in diesem Termin bei Dr. Rosen und hatte nur zugestimmt, um sie nach ihrem Streit am Sonntag aus ihrem Arbeitszimmer zu locken. Und sie? Sah sie einen Sinn darin? Glaubte sie wirklich, dass diese Psychologin ihre Eheprobleme lösen konnte? Wollte sie überhaupt ihre Ehe wieder ins Lot bringen? Als sie den Termin vereinbart hatte, war sie vor allem neugierig auf Dr. Rosen gewesen, doch jetzt begriff sie, dass sie wirklich Probleme hatten.

Obwohl Ronnie wochenlang wunderbar sein konnte, gab es immer wieder Phasen, in denen sie ihm nichts recht machen konnte, er sie am laufenden Band bloßstellte oder verbal angriff. Phasen, in denen sie sich von ihm zurückzog. Zwischen Ronnie und ihr klaffte inzwischen ein Abgrund, der kaum mehr zu überbrücken war, und der zuließ, dass sie sich von Michael angezogen fühlte, von ihm träumte, Ronnie mit ihm verglich, sich wünschte, Ronnie wäre mehr wie er.

Sie beschleunigte ihren Laufschritt, rannte schließlich so schnell sie konnte. Die Haare flogen ihr wild ums Gesicht, ihre Handtasche hielt sie an die rechte Seite gepresst, der Schal flatterte in der linken Hand. Schon von weitem sah sie Ronnie. Er stand steif vor dem Eingang und schüttelte den Kopf, als sie auf ihn zukam. »Hallo«, keuchte sie atemlos und küsste ihn auf die Wange. Er strich ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht. »Du bist verschwitzt.«

»Entschuldige!« Sie rang nach Atem, beugte sich nach vorn und stützte sich mit den Händen auf ihren Oberschenkeln ab. »Da war nirgendwo ein Parkplatz!« »Wir sind in Schwabing. Was hast du erwartet? Komm, lass uns reingehen.« Er drückte zweimal nacheinander den Klingelknopf von Dr. Rosens Praxis, wartete auf den Summton und stieß mit beiden Händen die Tür auf. Als Sara an ihm vorbei ins Foyer huschte, schnupperte er an ihren Haaren. »Rauchst du wieder?« Seine Stimme klang so beiläufig, als bitte er sie um den Salzstreuer. »Ich? Wie kommst du denn darauf?«"

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