Collection Baccara Band 0302

Lippen wie Samt und Seide / In den Flammen der Leidenschaft / Schön, sinnlich und geheimnisvoll /
 
 
Cora Verlag GmbH & Co. KG
1. Auflage | erschienen am 3. Mai 2011 | 128 Seiten
 
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978-3-86349-006-5 (ISBN)
 
Lippen wie Samt und Seide von CHILDS, LISA
Niemals würde Priscilla sich auf einen Mann wie Brooks Hoover einlassen: Der berühmte Sportler ist ein echter Casanova! Und doch gerät ihr Blut bei jedem seiner Blicke in Wallung; seine Lippen versprechen so viel Leidenschaft. Wie lange kann sie ihm noch widerstehen?

In den Flammen der Leidenschaft von MCDAVID, CATHY
Dunkelbraune Haare, funkelnde Augen und ein durchtrainierten Körper - Gage entfacht in Aubrey Flammen der Leidenschaft - und der Verzweiflung: Nur sechs Wochen hat sie Urlaub, dann muss sie zurück in ihr altes Leben. Und in dem ist für Gage einfach kein Platz ...

Schön, sinnlich und geheimnisvoll von WEBB, DEBRA
Sie ist süß und atemberaubend schön: Als John vor der Frau steht, die sein Vater für ihn ausgesucht hat, ist er begeistert. Doch so bereitwillig Amy seine heißen Küsse auch erwidert, sie verbirgt etwas vor ihm. Ist sie wirklich die Frau, die sie vorgibt zu sein?
Baccara Romane | 0302
Deutsch
0,70 MB
978-3-86349-006-5 (9783863490065)
3863490061 (3863490061)

1. KAPITEL

Colby Agency, Chicago

Amy Wells schlug die nächste Seite ihrer Zeitschrift auf. "Der perfekte Mann."

Sie zog die Augenbrauen hoch und las, wie sich Frauen zwischen achtzehn und dreißig Jahren den perfekten Mann vorstellten. Er sollte groß, breitschultrig und muskulös sein und verboten gut aussehen. So ließ sich der Text zusammenfassen. Welche Frau würde sich nicht so einen Mann wünschen?

Amy seufzte frustriert. Sie hatte es aufgegeben, nach ihrem Traummann zu suchen. Sie wusste, es gab keinen Mr Right für sie. Obwohl sie erst fünfundzwanzig war, sehnte sie sich nach einer festen, erfüllenden Beziehung. Doch bisher hatte sie nicht den richtigen Mann gefunden. Aber sie war nicht die Einzige, der es so erging. Viele ihrer Freundinnen hatten das gleiche Problem. Wo waren nur all die Traummänner geblieben?

Sie beschloss, nicht mehr daran zu denken, und konzentrierte sich auf die Arbeit. Wenn sie ihren Mr Right nicht finden konnte, wollte sie wenigstens beruflich aufsteigen. Und sie hatte schon vieles erreicht. Sie hatte eine Anstellung bei der Colby Agency erhalten, dem angesehensten Detektivbüro des Staates, wenn nicht des ganzen Landes. Dort hatte sie sich von der Empfangsdame zur persönlichen Assistentin hochgearbeitet. Aber das reichte ihr nicht. Sie wollte eine richtige Detektivin werden und auf Spurensuche gehen.

Erneut seufzte sie, als sie die Zeitschrift in die Schreibtischschublade zurücklegte. Auch wenn sie froh über ihre kürzliche Beförderung war, stimmte es sie nicht zufrieden. Amy arbeitete gern für Mildred, Victoria Colby-Camps loyale Sekretärin, doch sie sah sich zu Höherem berufen.

Sie hatte die Berichte aller Fälle gelesen, die in den letzten Jahren von der Colby Agency bearbeitet worden waren. Am Anfang war sie zufrieden mit ihren Aufgaben in der Detektei gewesen, doch mittlerweile wollte sie selbst Fälle klären. Und seit Nicole Reed-Michaels als neue Detektivin eingestellt worden war, machte Amy sich noch größere Hoffnungen. Vielleicht wurde ja eine weitere Stelle frei.

Amy genoss es, Nicole bei der Arbeit zuzusehen und ihre Geschicklichkeit und ihren Spürsinn zu erleben. Doch sie wollte einen eigenen Fall bearbeiten. Einen, bei dem sie einen Bösewicht auf frischer Tat ertappen und zum Stolz der Detektei werden würde.

Sie wollte eines Tages zu den besten Detektivinnen gehören.

Irgendwie musste sie ihrer Chefin deutlich machen, wie gut sie für diesen Job geeignet war. Vor etwa einem Jahr hatte Amy einen Kurs in Selbstverteidigung begonnen, und sie fand, sie machte sich sehr gut. Außerdem hatte sie ihren Spürsinn verfeinert, indem sie jedes Detail um sich herum genau beachtete. Schließlich hatte sie sich sogar für einen Kurs für Privatdetektive eingeschrieben.

Was konnte sie sonst noch tun?

Sie war erst fünfundzwanzig. Trotzdem lief ihr die Zeit davon. Wenn sich nicht bald etwas tat, würde sie ihren Traum, Detektivin zu werden, niemals verwirklichen können.

Na gut, das war nicht ihr einziger Wunsch. Sie wollte auch ihren Mr Right finden. Doch im Moment war es ihr wichtiger, ihre Karriere anzukurbeln. Sie hatte lange darüber nachgedacht, was passieren konnte, wenn sie sich verliebte, bevor sie Detektivin war. Natürlich war nichts falsch daran. Selbst die ehrwürdigen Detektive der Colby Agency hatten ein Liebesleben. Aber eine Beziehung konnte die Dinge komplizierter machen.

Trotzdem gefiel Amy der Gedanke, Karriere zu machen und gleichzeitig auch noch den richtigen Mann zu finden.

Doch wahrscheinlich war das nicht.

Das Telefon auf ihrem Schreibtisch klingelte und brachte sie in die Realität zurück.

Amy war immer noch Single und Mildreds persönliche Assistentin. Und daran würde sich erst mal nichts ändern.

Sie hob den Hörer ab. "Amy Wells".

"Ich brauche die Hanover-Akte", sagte Mildred. "Sofort."

Amy zögerte nicht lange und ging ins Archiv, um nach der Akte zu suchen. Wieder musste sie an den Artikel in der Zeitschrift denken. Vor ihrem geistigen Auge stand ihr ein schemenhaftes Bild ihres Traummannes. Er war so, wie er in der Zeitschrift beschrieben worden war, und zugleich so viel mehr. Amy lächelte in sich hinein, während sie einen Schrank öffnete und die Akten durchblätterte. Am liebsten würde sie einen Mann bei ihrer Arbeit als Detektivin kennenlernen. Dann wüsste sie schon vieles über ihn.

"Guten Morgen, Mr Winterborne", sagte Victoria Colby-Camp, als sie zu ihrem ungeduldigen Klienten durchgestellt wurde. Edgar Winterborne hatte darauf gedrängt, die Ermittlungen über seinen zukünftigen Schwiegersohn, den Ölmagnaten John Robert Calhoun IV., zu beschleunigen.

"Ich hoffe, Sie haben gute Nachrichten für mich", entgegnete Edgar gereizt. "Bei diesem Geschäft geht es um sehr viel."

Es geht auch um die Zukunft Ihrer einzigen Tochter, fügte Victoria in Gedanken hinzu.

Edgar Winterborne war dabei, die Fusion des Jahrhunderts zu vollziehen. Winterborne Industries aus Illinois und Calhoun Oil aus Texas standen kurz vor einem historischen Zusammenschluss zur Cal-Borne Alliance. Die beiden Familien waren schon vor dem amerikanischen Bürgerkrieg verfeindet gewesen. Geld hatte bei diesen Konflikten stets eine Rolle gespielt. Wer das meiste besaß, verfügte über Macht und Einfluss.

Und Edgar Winterbornes verwöhnte Tochter und der Calhoun-Erbe waren inmitten dieses Streits aufgewachsen.

"Sie können beruhigt schlafen", teilte Victoria ihm mit. "John Calhoun ist sauber. Man kann ihm weder privat noch geschäftlich etwas anlasten. Wenn der Mann eine Leiche im Keller hätte, wären meine Detektive ihm auf die Schliche gekommen." Auf die Gründlichkeit ihrer Mitarbeiter konnte Victoria sich verlassen. Deshalb hatte sie keinen Zweifel an den Ermittlungsergebnissen. Die Nachforschungen über die Calhoun-Familie hatten viele Dinge ans Licht gebracht. Reichtum, Macht und ein starker Einfluss auf die Politik hatten die Familie zu dem gemacht, was sie heute war. Aber nichts deutete darauf hin, dass die Calhouns in dunkle Geschäfte verstrickt waren.

Victoria verstand nicht, warum die beiden Familien ihre Unternehmen zusammenschließen wollten. Warum konnten sie nicht weiter ihren eigenen Geschäften nachgehen, ohne ihre Kinder verheiraten zu müssen?

"Diese Angelegenheit ist mir sehr wichtig", sagte Edgar ernst. "Das Wohl meiner Tochter bedeutet mir genauso viel wie die Zukunft meiner Firma."

"Davon bin ich überzeugt", log Victoria. Heutzutage gab es kaum noch arrangierte Ehen. Vor allem nicht in den Vereinigten Staaten. Sie hoffte, dass es den beiden Erben nicht bloß um Geld, sondern auch um Liebe ging. Aber wie konnte das der Fall sein, wenn sie sich nicht einmal kennengelernt hatten? Sie wünschte ihnen, dass sich das alles klärte, bevor Kinder ins Spiel kamen.

"Ich könnte Ihnen heute Nachmittag den vollständigen Bericht zukommen lassen", unterbrach sie Edgar, der davon redete, wie viel Macht die fusionierten Unternehmen einmal haben würden.

"Das wäre wunderbar. Wir fliegen heute Abend nach Texas und verbringen dort ein paar Tage. Und ich würde gern einen Blick in den Bericht werfen, bevor wir abreisen."

"Dann lasse ich ihn sofort zu Ihnen bringen", bot Victoria an. "Regina freut sich bestimmt auf die Reise." Regina war Edgars Tochter und die Frau, deren Leben bald eine dramatische Wende nehmen sollte. Sie hatte dreimal die Universität gewechselt, bevor sie ihren Abschluss gemacht hatte. Ihr Vater war währenddessen damit beschäftigt gewesen, ihre unzähligen Rechnungen zu begleichen. Victoria war nicht sicher, mit wem sie mehr Mitleid hatte, mit Regina Winterborne oder deren zukünftigem Mann John Calhoun.

"Vielen Dank, Ms Colby-Camp. Auf Sie kann ich mich immer verlassen."

"Ich danke Ihnen, Mr Winterborne. Schöne Reise." Victoria beendete das Gespräch und rief Mildred an. "Bestellen Sie bitte Amy in mein Büro."

"Natürlich", erwiderte ihre Sekretärin höflich.

Victoria zog besorgt die Brauen hoch, während sie auf Amy wartete. Mildred war seit Gründung der Detektei ihre Sekretärin. Victoria wollte sie nicht verlieren, doch das wurde immer wahrscheinlicher, denn Mildreds Beziehung mit Dr. Austin Ballard festigte sich von Tag zu Tag. Dr. Ballard war bereits pensioniert, die Leitung seines pharmazeutischen Unternehmens hatte er seiner Tochter übergeben. Seine Leidenschaft galt jetzt dem Reisen, und die wollte er mit der neuen Liebe seines Lebens teilen. Das nahm Victoria jedenfalls an.

Amy Wells betrat das Büro und lächelte erwartungsvoll. Wie immer war sie schick gekleidet, und ihr dunkles Haar war jugendlich frisiert. Doch ihr auffälligstes Merkmal waren ihre strahlend braunen Augen, aus denen sie Victoria wie immer freundlich anblickte.

Auch wenn Victoria Amy als großen Zugewinn für die Detektei betrachtete, konnte sie sich Mildreds Assistentin nicht als neue Sekretärin vorstellen. Und das lag nicht daran, dass Amy nicht kompetent genug war. Die Büroarbeit schien einfach nicht zu ihr zu passen. Obwohl Amy ihre Arbeit gut erledigte, fehlte ihr die Leidenschaft dafür. Und das störte Victoria. Sie musste mit ihr darüber reden.

"Wie geht es Ihnen heute, Amy?", fragte Victoria lächelnd.

"Gut. Was kann...

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