Baccara Exklusiv Band 193

 
 
Cora Verlag GmbH & Co. KG
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 30. April 2020
  • |
  • 384 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-7337-2677-5 (ISBN)
 
LÜGEN HABEN SEXY BEINE von MAUREEN CHILD Jung, sexy, süß - ist das etwa seine neue Haushälterin? Tanner kann es kaum glauben. Bald schon erobert sie mit ihren heißen Küssen sein Herz. Dann erfährt er, dass Ivy nur zu ihm gekommen ist, weil sie von einem Leben im Luxus geträumt hat! Waren ihre Umarmungen eine einzige große Lüge? VERFÜHRUNG ÜBER DEN WOLKEN von EMILIE ROSE Gage mag nicht glauben, dass Lauren wirklich so berechnend ist, wie alle sagen. Deshalb engagiert er sie als Pilotin. Ihre blauen Augen, die vollen Lippen, die erregenden Kurven ... Bald schon schwebt er im siebten Himmel der Leidenschaft - und ahnt nicht, dass Lauren sich genau das verboten hat ... EIN KÖNIGREICH FÜR EINEN KUSS! von JENNIFER LEWIS König Vasco lädt Stella auf sein romantisches Schloss ein, um sie leidenschaftlich zu verführen. Doch in seinen Armen plagen sie Zweifel: Ist der König wirklich in unendlichem Verlangen zu ihr entbrannt? Oder will er sie nur an seiner Seite, weil sie zufällig die Mutter seines Sohnes ist?
Da Maureen Child Zeit ihres Lebens in Südkalifornien gelebt hat, fällt es ihr schwer zu glauben, dass es tatsächlich Herbst und Winter gibt. Seit dem Erscheinen ihres ersten Buches hat sie 40 weitere Liebesromane veröffentlicht und findet das Schreiben jeder neuen Romance genauso aufregend wie beim ersten Mal. Ihre liebste Beschäftigung neben dem Schreiben ist das Reisen; bevorzugt mit ihrem Mann und ihren Eltern. Eine lange Autofahrt mit drei Personen, die verschiedene Karten lesen und dem armen Fahrer, Maureens gestresstem Ehemann, die unterschiedlichen Richtungen zurufen, ist unvergleichlich! Aber natürlich bietet das Reisen auch gute Recherchemöglichkeiten für weitere Romances. Wenn Maureen zu Hause ist, kümmert sie sich um den Haushalt, in dem es sehr lebhaft zugeht; es gilt, sich um zwei fast erwachsene Kinder, deren Freunde und einen völlig verwirrten Golden Retriever namens Abbey zu kümmern. Abbey hat Angst vor dem Wind; sie weiß, dass es da draußen ist, kann es aber nicht sehen und weigert sich, das Haus zu verlassen, wenn es stürmisch ist. Also bleibt Maureen nicht anderes übrig, als Abbey an windigen Tagen draußen die Pfote zu halten...

1. KAPITEL

"Hi, ich bin Ihre neue Haushälterin."

Völlig sprachlos musterte Tanner King die Frau, die vor ihm stand. Süße Kurven, herzförmiges Gesicht, volle Lippen, ungefähr Mitte zwanzig. Das schulterlange flachsblonde Haar fiel auf ihr gelbes T-Shirt, und ihre ausgewaschene Jeans schmiegte sich wie eine zweite Haut um ihre nicht sehr langen, aber wohlgeformten Beine. Ihre blassblauen Augen strahlten, und wenn sie lächelte, hatte sie auf der linken Wange ein Grübchen.

Dieser Wahnsinnsanblick ließ Tanner alles andere als kalt. Schockiert über seine unerwartete Reaktion auf diese attraktive Frau, schüttelte er abwehrend den Kopf. "Nein, sind Sie nicht."

"Was?", fragte sie lachend.

Der Klang ihres Lachens betörte ihn. Und die Wärme, die durch seinen Körper schoss, erinnerte ihn schmerzlich daran, wie lange er schon keine Frau mehr gehabt hatte.

Wieder schüttelte er den Kopf und sagte: "Sie können gar keine Haushälterin sein."

Erstaunt hob sie eine Augenbraue. "Und Sie wissen das so genau, weil .?"

"Weil Sie noch nicht alt genug sind."

"Na ja", erwiderte sie, "so schmeichelhaft das auch ist. Ich versichere Ihnen, ich bin alt genug, um ein Haus in Schuss zu halten. Wen haben Sie erwartet? Mrs. Doubtfire?"

Damit spielte sie auf die Komödie an, in der sich Robin Williams als alte schrullige Frau ausgegeben hatte. Tanner nickte. "Ja, genau."

"Tut mir leid, Sie enttäuschen zu müssen." Als sie ihn angrinste, sah er wieder dieses süße Grübchen.

Ach was, von Enttäuschung konnte gar keine Rede sein! Genau das war ja das Problem. An dieser Frau gab es einfach nichts auszusetzen. Außer vielleicht, dass Tanner sie auf keinen Fall einstellen durfte. Denn die Gefahr, durch sie abgelenkt zu werden, war einfach zu groß. Und dieses Risiko wollte er keinesfalls eingehen.

"Okay, noch mal von vorne", sagte sie und streckte die Hand aus. "Ich bin Ivy Holloway, und Sie sind Tanner King."

Er zögerte einen Moment, schüttelte aber schließlich ihre Hand. Weil diese Berührung ihn abermals elektrifizierte, ließ er schnell wieder los. Das war der endgültige Beweis. Sie konnte nicht bleiben. Auf gar keinen Fall.

Seit er vor zwei Monaten in dieses Haus gezogen war, ging alles drunter und drüber. Immer wieder kam es zu Verzögerungen oder Problemen. Daher war Tanner erstaunt, dass diese Begegnung ihn dermaßen aus der Fassung brachte. Denn im Prinzip war es bloß eine Störung neben vielen anderen.

Langsam ging die Sonne unter, und die Abenddämmerung brach über das Valley herein. Der kühle Wind, der von den Bergen herüberwehte, strich durch das weiche blonde Haar der Frau, die ihn ansah, als wäre er ein Außerirdischer. Und daraus konnte er ihr nicht einmal einen Vorwurf machen.

Wahrscheinlich musste ein Mann, dem seine Privatsphäre heilig war, auf solche Überfälle gefasst sein, wenn er in eine Kleinstadt zog, in der jeder über jeden Bescheid wusste. Tanner hatte keinen Zweifel daran, dass ganz Cabot Valley förmlich vor Neugier platzte und alles über ihn wissen wollte. Doch er hatte keine Eile, diese Neugier zu befriedigen. Er war hierhergekommen, weil er sich nach der Ruhe gesehnt hatte, die er für seine Arbeit brauchte.

Doch was Ruhe betraf, hatte er mittlerweile fast die Hoffnung aufgegeben. Er blickte in die Ferne, auf die Felder voller Tannenbäume, die zu dem benachbarten Grundstück gehörten. Ein eigentlich beschaulicher Anblick, geradezu friedlich, könnte man meinen. Doch die Wirklichkeit sah leider anders aus. Als Tanner merkte, dass Ärger in ihm hochstieg, schluckte er und bemühte sich, sich zu beruhigen.

"Sehen Sie", sagte er und blockierte vorsichtshalber den Eingang, indem er einen Arm ausstreckte und sich am Türrahmen abstützte. "Es tut mir leid, dass Sie extra hierhergekommen sind. Aber Sie entsprechen leider nicht meinen Vorstellungen. Ich werde ihnen den Zeitaufwand selbstverständlich ausgleichen."

Nach Tanners Erfahrung konnte man Menschen - vor allem Frauen - mit einer Entschädigung leicht zufriedenstellen. Wenn Exfreundinnen mit Diamantarmbändern einverstanden waren, würden sich Haushälterinnen, die nicht hierher passen wollten, sicher über einen kleinen Scheck freuen.

So einfach war das.

"Wieso wollen Sie mich bezahlen, wenn ich doch noch gar nicht für Sie gearbeitet habe?"

"Weil ich glaube, dass Sie genau das nicht tun sollten."

"Brauchen Sie denn keine Haushälterin?", fragte sie und verschränkte die Arme vor der Brust. Ihre Brüste kamen dadurch so gut zur Geltung, dass Tanner instinktiv einen Blick riskierte - diesen Anblick zu ignorieren, hätte er ohnehin nicht geschafft. Ihre Brüste waren rund und voll, sie hatte ein sehr schönes Dekolleté. Oh nein, wie hätte er so etwas ignorieren können?

"Doch, natürlich."

"Schließlich war es Ihr Anwalt, der mir diesen Job verschafft hat. Also wo liegt das Problem?"

Das Problem ist, dachte er, dass ich mich offenbar nicht klar genug ausgedrückt habe, als mein ach so guter Freund und Anwalt Mitchell Tyler versprochen hat, mir eine Haushälterin zu vermitteln. Wahrscheinlich war es Tanners eigene Schuld, denn er hatte dem Kerl verschwiegen, dass er eine ältere und am besten hässliche Person wollte.

Wegen der langwierigen Renovierungsarbeiten am Haus rannte Tanner ohnehin die Zeit davon. Noch mehr Komplikationen konnte er absolut nicht gebrauchen.

Und Ivy Holloway würde ihm das Leben schwer machen. Denn sie würde ihn ablenken. Garantiert.

Während er noch vor sich hingrübelte, schlüpfte sie einfach unter seinem Arm hindurch ins Haus. Jetzt hatte Tanner keine Chance mehr, sie aufzuhalten. Außer er hätte sie gepackt und zurückgetragen. Das wäre nicht schwer gewesen. Sie war so klein, dass er sie im Nu über die Schulter hätte legen und auf den Rasen zurücktragen können. Doch als ahnte sie, was ihm gerade durch den Kopf ging, lief sie schnurstracks ins Wohnzimmer. Dort blieb sie schließlich stehen und sah sich beeindruckt um.

"Wahnsinn", flüsterte sie, während er ihrem Blick folgte.

Dunkles Holz und Glas dominierten die Ausstattung. Und der Blick auf die Felder mit den Bäumen, die Tanner in den letzten zwei Monaten fast in den Irrsinn getrieben hätten, war wundervoll. Das geräumige Wohnzimmer war mit einigen Sofas und Sesseln bestückt, die zu Sitzgruppen angeordnet worden waren. Allerdings vermittelten sie den Eindruck, nicht oft benutzt zu werden. Das Herzstück des Zimmers bildete ein gewaltiger Kamin, in dem Tanner mühelos hätte aufrecht stehen können. An den Wänden waren hohe Bücherregale, und auf dem honigfarbenen Eichenparkett standen blank polierte Beistelltischchen. Im Prinzip entsprach alles seinen Ideen und Vorstellungen, wenn nicht .

"Die meisten hier würden sterben, um einen Blick auf das zu werfen, was ich gerade sehe", rief sie. "Die ganze Stadt kommt vor Spannung fast um, seit Sie dieses Haus renovieren."

"Mag sein, aber ."

"Ist doch auch klar", sagte Ivy und warf ihm einen Seitenblick zu. "Nach all den Jahren, in denen das Anwesen verwaist und völlig heruntergekommen war. Und dann tauchen plötzlich Sie auf, kaufen es und krempeln alles um."

Ja, das konnte er natürlich verstehen. Schließlich hatte er ein Vermögen dafür ausgegeben, dass die King-Baugesellschaft in zehn Monaten etwas schaffte, was normalerweise zwei Jahre gedauert hätte. Er hatte sehr genaue Vorstellungen von dem Umbau gehabt, die dann von einem seiner Cousins, einem Architekten, umgesetzt worden waren. Die eigentlichen Arbeiten am Haus hatte Tanner selbst mit Argusaugen verfolgt, um zu ja verhindern, dass etwas schieflief. Dieses Anwesen sollte schließlich sein Allerheiligstes werden, sein Zufluchtsort - sicher, abgeschieden und friedlich.

Beim Gedanken daran, wie schnell diese Vorstellungen an der Realität gescheitert waren, stieß er einen verächtlichen Laut aus.

"Wo geht's denn hier zur Küche?", fragte Ivy und zog seine Aufmerksamkeit wieder auf sich.

Er zeigte in eine Richtung. "Da entlang, aber ."

Zu spät, sie war bereits auf dem Weg, und die Absätze ihrer Stiefel klackerten energisch auf dem Holzboden. Gezwungen, ihr zu folgen, bemühte sich Tanner, wenigstens nicht ständig auf ihren wohlgeformten Po zu starren.

"Oh mein Gott", flüsterte sie beeindruckt, fast als hätte sie eine Kathedrale betreten.

Die Küche war ebenfalls geräumig, die cremefarbenen Wände und hellen Eichenschränke verliehen dem Raum eine gewisse Weite. Unter den honigfarbenen Regalen erstreckten sich die Arbeitsflächen aus Granit. Und über der alten Farmhausspüle war ein großes Fenster, aus dem man den gesamten Hinterhof überblicken konnte. Selbst in der Dämmerung ein beeindruckender Anblick - mit den alten Bäumen, den Büschen und den Wildblumen, die wie fröhliche Farbtupfer wirkten.

"Hier zu kochen wird wahrscheinlich wie Urlaub sein", murmelte Ivy und lächelte Tanner an. "Sie sollten mal meine Küche sehen! Viel zu eng, und mein Kühlschrank ist älter als ich."

Ivy steuerte auf den Kingsize-Kühlschrank zu und öffnete ihn. Nachdem sie einen neugierigen Blick hineingeworfen hatte, sah sie Tanner skeptisch an. "Bier und Salami? Das ist alles?"

"Da muss auch noch irgendwo ein Rest Schinken sein", sagte er zu seiner Verteidigung. "Und ein paar Eier."

"Genau zwei."

"Dafür ist die Gefriertruhe gut...

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