Lady Alexia 03. Entflammte Nacht

Roman
 
 
Random House ebook (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 19. September 2011
  • |
  • 416 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-641-05805-0 (ISBN)
 
Lady Alexia Maccon wurde von ihrem Ehemann wegen Untreue verstoßen, denn sie ist schwanger, und Werwölfe können keine Kinder zeugen. Doch Alexia hat ihn nicht betrogen. Fest entschlossen, ihre Unschuld zu beweisen, bricht sie nach Italien auf, in die Heimat ihres Vaters. Dort hofft sie, einen Hinweis darauf zu finden, wie sie trotzdem schwanger werden konnte. Denn nur so kann sie das Herz ihres geliebten Werwolfs zurückgewinnen ...


Die New York Times Bestsellerautorin Gail Carriger wurde nach eigener Aussage von einer Exil-Britin und einem unheilbaren Griesgram aufgezogen. Um dieser Situation zu entfliehen, begann sie bereits in jungen Jahren mit dem Schreiben. Doch schließlich entkam sie dem Kleinstadtleben. Beinahe aus Versehen erlangte sie mehrere Hochschulabschlüsse. Anschließend bereiste sie Europa, wobei sie sich ausschließlich von Keksen ernährte. Heute lebt sie in den USA, umgeben von unzähligen großartigen Schuhen, und lässt sich ihren Tee direkt aus London schicken. Außerdem ist sie versessen auf winzigkleine Hüte und exotische Früchte.
  • Deutsch
  • 0,93 MB
978-3-641-05805-0 (9783641058050)
3641058058 (3641058058)
weitere Ausgaben werden ermittelt
14 (S. 232-233)

… in welchem das ungeborene Ungemach für beträchtlich mehr Ungemach sorgt

Biffy war endlich eingeschlafen, und Professor Lyall konnte es sich erlauben, es ihm gleichzutun. Unter dem wachsamen Blick von Tunstell und auch Mrs. Tunstell fühlte er sich – wenn es so etwas überhaupt gab – in Sicherheit. Die beiden Werwölfe schliefen den ganzen Tag hindurch und weit bis in den frühen Abend hinein. Schließlich ging Ivy los, um nach dem Hutladen zu sehen, und Tunstell, der zur Theaterprobe musste, hielt es für besser, Lyall aufzuwecken.

»Ich habe noch mehr Fleisch vom Metzger geholt«, erklärte er, als sich der Beta einen Bissen rohes Steak absäbelte und in den Mund steckte. Professor Lyall kaute gründlich. »Das schmecke ich. Also, was hört man so auf der Straße?« »Jeder redet davon, ziemlich schlicht und unverblümt. Und ich meine wirklich jeder.« »Und was genau sagt man?« »Dass der Wesir tot ist. Sie und der alte Wolf hatten wohl eine ziemlich geschäftige Nacht gestern, nicht wahr, Professor?« Lyall legte sein Besteck zur Seite und rieb sich die Augen. »Ach, herrjemine, was hat er mir da nur für ein Chaos hinterlassen!« »Eine von Lord Maccons herausragendsten Charaktereigenschaften, soweit ich mich erinnere – der Hang zum Chaos.«

»Sind die Vampire sehr aufgebracht?« »Aber Professor, wollen Sie etwa ironisch sein? Wie süß!« »Beantworten Sie die Frage, Tunstell!« »Es hat sich noch keiner von ihnen blicken lassen. Ebenso wenig wie ihre Drohnen. Doch den Gerüchten zufolge ist die Situation alles andere als ideal, Sir. Ganz und gar nicht ideal.« Professor Lyall dehnte den Nacken nach links und rechts. »Nun, ich nehme an, dass ich mich hier lange genug versteckt habe. Zeit, den Spitzzähnen gegenüberzutreten.« Tunstell warf sich in eine shakespearehafte Pose. »Spitzzahn oder Wolfszahn, das ist hier die Frage!« Professor Lyall bedachte ihn mit einem säuerlichen Blick.

»So etwas in der Art.« Der Beta stand auf und streckte sich, dann sah er auf Biffy hinunter. Der Schlaf tat ihm gut. Wenn er auch nicht unbedingt gesünder aussah, so doch zumindest weniger mitgenommen. Sein Haar war vom Schlamm der Themse verklebt und das Gesicht mit Schmutz und Tränenspuren überzogen, doch es strahlte immer noch eine gewisse dandyhafte Vornehmheit aus. Lyall schätzte das an einem Mann. Lord Akeldama hatte die Sache gut gemacht. Das schätzte Lyall ebenfalls. Ohne weitere Umschweife nahm er den in eine Decke gehüllten Biffy auf die Arme und trug ihn hinaus in die geschäftigen Londoner Straßen.

Floote war immer noch unterwegs, als Alexia die schnaubenden Pferde am Tor des Tempels zum Halten brachte. Madame Lefoux wurde augenblicklich in die Krankenstation gebracht, sodass sich Alexia allein auf den Weg durch das luxuriöse Gebäude machte. Und weil sie nun einmal Alexia war, führte ihr Weg direkt in die ruhige, gesunde Vernunft der Bibliothek. Nur in einer Bibliothek konnte sie nach einem so anstrengenden Tag ihre innere Gelassenheit wiedererlangen. Außerdem war es der einzige Raum, von dem sie noch wusste, wie sie dort hinkam. In einem verzweifelten Bemühen, mit dem gewalttätigen Angriff, der Entdeckung, dass sich Channing in Italien befand, und ihrer eigenen unerwarteten Zuneigung für das ungeborene Ungemach fertigzuwerden, holte Alexia etwas von Ivys kostbarem Tee hervor.

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