Eine zärtliche Nacht mit dem Boss

 
 
Cora Verlag GmbH & Co. KG
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 20. November 2011
  • |
  • 144 Seiten
 
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E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-86349-806-1 (ISBN)
 
Rick Sullivan ist nur mit seiner Arbeit verheiratet! Das weiß Savannah genau. Doch als sie zusammen nach London fliegen und es zwischen ihnen unerwartet heiß knistert, wirft Savannah alle Vorsicht über Bord: Eine unvergesslich zärtliche Nacht verbringt sie mit ihrem sexy Boss. Mit Folgen, die sie nicht lange vor ihm verbergen kann ... Und Rick reagiert wie ein Ehrenmann: Er macht ihr einen Antrag. Den Savannah ablehnt! Ein Mann, der sie nicht aus Liebe, sondern nur aus Pflichtgefühl heiratet, kommt nicht in Frage. Denn etwas anderes kann es bei Rick niemals sein - oder doch?
  • Deutsch
  • 0,39 MB
978-3-86349-806-1 (9783863498061)
3863498062 (3863498062)

1. KAPITEL

Rick Sullivan verließ auf der Suche nach etwas Essbarem sein Büro. Er hatte den ganzen Morgen in Meetings mit seinen Abteilungsleitern zugebracht. Die besprochenen Jahresziele schienen im Begriff zu sein, alle Verkaufserwartungen zu übertreffen. Sehr gut, da er hoffte, "Sullivans' Jewels" im folgenden Jahr zur Hundertjahrfeier auf dem internationalen Markt anzubieten.

Allerdings passte es gerade deswegen ganz und gar nicht, dass seine Sekretärin sich ausgerechnet diese Zeit für ihre Knieoperation ausgesucht hatte.

Rick stellte erleichtert fest, dass seine neue Sekretärin Savannah Jones nicht an ihrem Schreibtisch saß, und drehte die Sanduhr herum, die auf dem Tisch stand. Das eine Ende bestand aus weißem, das andere aus schwarzem Marmor. Savannah hatte ihn gebeten, die schwarze Seite nach oben zu kehren, wann immer er das Gebäude verließ.

Doch dann erkannte er, dass er sich geirrt hatte. Savannah saß zwar nicht an ihrem Schreibtisch, aber sie hockte darunter.

Langsam schüttelte Rick den Kopf. Er musste zwei Schwächen eingestehen: Schokolode und seine Großmutter väterlicherseits. Beide konnten ihn in Schwierigkeiten bringen, doch obwohl er schon oft die Willenskraft aufgebracht hatte, Schokoladenkeksen zu widerstehen, hatte er den Dreh einfach nicht heraus, seiner Grandma etwas zu verweigern, wenn sie ihn aus ihren blauen Augen flehend ansah.

Und das erklärte auch seine Reaktion auf den Anblick seiner neuen Sekretärin, die gerade dabei war, unter ihrem Schreibtisch zu verschwinden.

Kurzzeitige Sekretärin, rief er sich in Erinnerung. Seine eigentliche Sekretärin, die enorm tüchtige Miss Molly Green, würde in sechs Monaten, zwei Wochen, fünf Tagen und - er sah auf die Uhr - drei Stunden und fünfundvierzig Minuten wieder zurück sein.

Na gut, er zählte also die Tage und Stunden. Auch das war nur Grandmas Schuld. Sie hatte ihn dazu überredet, Miss Jones einzustellen, und die hatte sich als ein verführerischer Vamp mit wenig Erfahrung und einem Hang zum Plappern herausgestellt. Seine Großmutter kannte die Jones', und nachdem Rick in den ersten drei Wochen ohne Molly gleich drei ihrer Nachfolgerinnen weggeschickt hatte, vermittelte sie ihm Savannah und bestand darauf, dass er sie bis zu Mollys Rückkehr behielt.

In diesem Moment sah er von Miss Jones nur ihre äußerst attraktive Kehrseite, die in der engen Hose überaus deutlich zur Geltung kam.

Plötzlich wurde ihm ganz warm, sodass er das Jackett auszog und ohne nachzudenken um den Schreibtisch herumging. "Miss Jones, was zum Henker machen Sie da?"

Sie zuckte zusammen, und ein leises "Au" folgte auf ein unmissverständlich dumpfes Geräusch, als ihr Kopf gegen den Tisch schlug. "Ich versuche .", sie zerrte an irgendetwas, das Rick nicht sehen konnte, wobei ihre Hüften verführerisch schwangen, ". meinen neuen elektrischen Hefter in die Steckdose zu stecken. Aber das . Kabel hängt irgendwo . fest."

Sie zerrte weiter, wieder wackelte alles, und Rick sah einen großen grauen Ordner auf ihrem Schreibtisch auf den Rand zurutschen.

Lieber Himmel, womit hatte er das verdient? Er erwartete von seiner Sekretärin nicht einmal, dass sie persönliche Dinge für ihn erledigte. Um seinen Kaffee, die Wäsche für die Reinigung und seine persönlichen Erledigungen kümmerte er sich selbst. War es denn zu viel verlangt, wenn er wenigstens auf Kompetenz, Leistungsfähigkeit und Schnelligkeit bestand?

Na schön, wenn er ehrlich war, musste er zugeben, in den vier Wochen, die sie für ihn arbeitete, hatte sie bewiesen, dass sie Anweisungen begriff und ihre eigene Arbeit zuverlässig überprüfen konnte. Das war mehr als die meisten Bewerberinnen, die er zu seinem Pech ausprobiert hatte. Aber Miss Jones' Arbeitsweise war einfach chaotisch und aufreizend - ungefähr so wie ihre ständig sich wiegenden Hüften.

"Miss Jones, warum haben Sie nicht einfach die Wartungsabteilung angerufen?", fragte er ungeduldig. "Die hätte sich für Sie darum kümmern können."

"Du meine Güte, ich ruf doch nicht die Wartung an, nur um etwas in die Steckdose zu stecken. Das Kabel ist einfach ein wenig zu kurz, mehr nicht. Ich bin gleich fertig. Brauchen Sie etwas?"

Und wieder beugte sie sich weiter vor.

Rick stöhnte insgeheim auf. Erneut wurde ihm ganz heiß, und der Atem stockte ihm. Ob er etwas brauchte? Wollte sie ihn auf den Arm nehmen? Er konnte von Glück sagen, wenn er sich noch an seinen eigenen Namen erinnerte. Wenn er klug wäre, würde er sich schleunigst davonmachen, um die Qual zu beenden. Und doch ging es ihm völlig gegen den Strich zuzulassen, dass sie hier der Neugier irgendeines Mannes, der zufällig vorbeikommen könnte, hilflos ausgeliefert wäre. Er sah sich misstrauisch um, doch keiner war in der Nähe. Sie waren allein - ein Segen und ein Fluch zugleich.

"Miss Jones, ich bestehe darauf, dass Sie augenblicklich unter dem Schreibtisch hervorkommen", befahl er knapp.

"Ich hab's gleich geschafft, nur das Kabel steckt noch immer fest. Können Sie es von Ihrer Seite durchschieben?"

Er würde alles tun, um diese lächerliche Situation zu beenden. Entschlossen trat er hinter den Schreibtisch und bückte sich, um den elektrischen Hefter näher zur Kabelöffnung zu schieben. Leider war die Öffnung schon zu voll, sodass das Kabel nicht hindurchging.

Rick zögerte. Er würde sich zwischen Miss Jones' Beine stellen müssen, um näher an die Kabelöffnung zu kommen. Und das schien ihm denn doch etwas zu intim zu sein.

"Rick?"

"Einen Augenblick, verdammt noch mal. Es stecken schon zu viele Kabel hier." Vorsichtig stellte er einen Fuß zwischen die Stelle zwischen ihren Schienbeinen und beugte sich über sie, um den Kabelsalat zu erreichen. Er zog heftig am Kabel und kam dabei mit dem Knie gegen ihren runden, weichen Po.

"Aha!", rief sie.

Fast wäre er gestolpert in seiner Eile, sich wieder in Sicherheit zu bringen.

"Das war's", meinte sie triumphierend.

Den Blick wohlweislich auf ihren Bildschirmschoner gerichtet - ein Bild von ihr, ihrem Bruder und ihrer Schwester - wartete er, bis sie sich wieder aufgerichtet hatte.

"Vielen Dank für Ihre Hilfe." Sie lächelte ihn an, die grünen Augen strahlten, während sie sich mit der Hand über das rotbraune Haar strich. "Was kann ich für Sie tun?"

Das hatte er auf einmal völlig vergessen. Warum war er überhaupt zu ihr gekommen?

"Sie können mir den Gefallen tun, nicht unter Ihrem Schreibtisch zu verschwinden. Die Wartungsabteilung gibt es schließlich nicht ohne Grund. Das nächste Mal wenden Sie sich an sie." Damit drehte er sich auf dem Absatz um und kehrte in sein Büro zurück.

Sein Magen knurrte, als er sich an seinen Schreibtisch setzte, und da fiel ihm auch wieder ein, was er von Miss Jones gewollt hatte. Aber das war jetzt egal. Eher wollte er hungern, als wieder zu dieser Frau zu gehen.

Savannah Jones lächelte verwundert, während sie ihrem Chef nachschaute. Was hatte das denn zu bedeuten? Er hatte ihr nicht einmal gesagt, was er wollte.

Und zum ersten Mal war ihr bei dem Ausdruck in seinen durchdringend blauen Augen ein süßer Schauer über den Rücken gelaufen. Sie schüttelte das seltsame Gefühl ab und setzte sich wieder.

Seine selbstherrliche Art war nichts Neues für sie. Auch seine Schroffheit nicht. Der Mann könnte selbst dem Sensenmann noch vormachen, wie man richtig ruppig sein konnte. Aber seine unerklärliche Aufregung und die Tatsache, dass er ihrem Blick ausgewichen war, fand sie schon erstaunlich.

Hm. Fast musste sie ja glauben, dass sie ihn nervös gemacht hatte.

Sehr interessant.

Mit seinen über eins achtzig, dem dichten dunklen Haar, den breiten Schultern, schmalen Hüften und aufregenden blauen Augen konnte Rick Sullivan sich wirklich sehen lassen und war schlicht und einfach unglaublich sexy.

Moment, Moment, Moment! Wo kamen bloß diese Gedanken her?

Sie fand Rick aufregend? Sie machte ihn nervös? Solche Gefühle gehörten nicht an den Arbeitsplatz. Besonders dann nicht, wenn es für sie beide nur eine Zukunft als Kollegen geben konnte.

Savannah liebte ihren neuen Job, die Herausforderung, die Vielfalt ihrer Aufgaben, die Verantwortung. Die Sekretärin des Chefs von "Sullivans' Jewels" zu sein, eines Familienunternehmens, landesweit berühmt für seinen wertvollen Schmuck, war so viel mehr, als sie sich jemals erträumt oder zu hoffen gewagt hatte. Ganz besonders, da sie auf eine recht bunte Berufslaufbahn zurückblicken konnte. Sie hatte das Gefühl, alles getan zu haben - darunter Blumenbotin, Kellnerin und zwei Jahre lang Aushilfskraft in einem Großunternehmen in San Diego.

Und jetzt war sie entschlossen, ihre Sache gut zu machen. Sie schuldete den Sullivans so viel, vor allem Mrs Sullivan, Ricks Großmutter, und zwar nicht nur wegen dieser beruflichen Chance, sondern auch wegen allem, was sie für ihre Schwester getan hatten. Die Sullivans stifteten jedes Jahr zwei Stipendien für besonders herausragende Studenten des Colleges von Paradise Pine. Und die Stipendien konnten jedes Jahr erneuert werden, falls die Studenten einen gewissen Zensurendurchschnitt hielten und sich darüber hinaus in der Gemeinde von Paradise Pine nützlich...

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