Mallorca Chili

Erotische Mallorca-Stories
 
 
Books on Demand (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 9. Juli 2020
  • |
  • 128 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-7519-6457-9 (ISBN)
 
Ein Buch über Sinnlichkeit und die leidenschaftliche Liebe zweier Menschen. Leicht wie die Meeresbrise am Strand, läd es ein zu einem entspannten Ausflug nach Mallorca.
Mallorca Chili erzählt aus dem sehr ungewöhnlichen Liebesleben von Cora und Ben, die sich in die Insel Mallorca verliebt haben. Jedes Jahr feiern sie dort die Leichtigkeit des Lebens und der Liebe,auf der schönsten Insel der Welt.

....die kalten Wassertropfen auf der sonnengebräunten Haut, bewegungslos lag Cora vollkomen nackt auf einer fast schwarzen Felsplatte wie eine gemalte Göttin. Und sie genoss es von Ben betrachtet zu werden, der sie wie ein Maler studierte, jeden Zug ihrer Erscheinung einsog, die durch das im Hintergrund schimmernde Meer noch intensiver zur Geltung kam....
1. Auflage
  • Deutsch
  • 0,28 MB
978-3-7519-6457-9 (9783751964579)
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Lana Caliente ist ein Pseudonym. Dahinter verbirgt sich ein Liebespaar. Ein Mann und eine Frau, die sich nach vielen Jahren Beziehung und Alltag immer noch lieben und häufig guten Sex haben. Die geheime feurige Zutat, das Chili, ist die Lust, sich immer wieder so zu lieben, als wäre es das erste Mal.

1. Playa de Muro - Die Terrasse


Das ausgedehnte Vogelschutzgebiet S'Albufera im Norden der Insel Mallorca hatte schon seit Jahren auf ihrer persönlichen Reiseliste gestanden. Nun war Cora endlich hier, blickte von ihrem Hotelbalkon über die lang gestreckte Bucht von Alcudia und spürte wie angenehm warm sich die Frühjahrssonne auf ihrer Haut anfühlte.

Nach einem kurzen Blick in alle Himmelsrichtungen, war sie sich sicher, nicht beobachtet zu werden und zog sich aus um die Sonne noch intensiver spüren zu können. Wohlig warm fühlte sich die Mischung aus Sonnenstrahlen und leichter Meeresbrise auf ihrer Haut an, so dass sie ein wenig die Schenkel öffnete und die Arme über dem Kopf ablegte. Um nicht zu schwitzen, aber auch um sich von dem leichten Wind am ganzen Körper streicheln zu lassen.

Das war es also, das Mallorca-Feeling von dem ihre Freundinnen so häufig erzählt hatten, wenn sie zuhause in der Beachbar saßen, die nackten Füße im Sand, lässig im Bikini im Strandstuhl liegend, mitten in der Großstadt weit weg vom nächsten Urlaub.

Fehlte nur noch die Begegnung mit einem Fremden, die übers Vögel anschauen hinausging.

Sie lächelte bei diesem Gedanken, da es solche Geschichten leider nur im Fernsehen gab oder in den sehr bunt ausgeschmückten Reiseberichten ihrer Freundinnen.

Der Schrei eines Vogels oder vielleicht war es auch die Sirene des Eisverkäufers am Strand, riss sie aus ihren Gedanken. Mit dem Zoomaufsatz ihres Smartphones suchte sie den Ursprung des Geräusches in allen Richtungen. Doch sie fand weder Vogel noch Eisverkäufer. Dafür jedoch einen nackten Sonnenanbeter auf der Dachterrasse eines Nachbarhauses!

Schnell nahm sie das Handy runter, errötete leicht. Es war ihr unangenehm, da auf diese Art bestimmt nicht wenige Urlauber ihren Horizont erweiterten, die man dann zurecht Spanner nannte. Aber dieser Ort, die Sonne, die leichte Brise, irgendetwas war hier anders. Sie fühlte sich so leicht, beschwingt wie nach einem Glas Champagner. Ihr Körper war so warm, das Haar wehte im Wind. Ja, das war es, seit langem fühlte sie sich wieder mal attraktiv, begehrenswert, frei und schön.

Aus diesem Gefühl entstand der Wunsch, noch mal auf die benachbarte Terrasse zu schauen. So als hätte Cora nun die Erlaubnis dazu, weil sich ihr nackter Körper genauso entspannt und einladend anfühlte, wie der des Fremden gegenüber zu sein schien.

Er war offenbar allein dort. Keine Hinweise auf weitere Personen, insbesondere keine Spuren von femininen Accessoires. Unglaublich was sie da gerade machte! Sie beobachtete mit ihrer Vogelkamera heimlich einen nackten Mann! Gut trainiert, schöne Intimrasur, ungefähr mein Alter, wirkt sehr entspannt, dachte sie bei sich, während ihr Herz schneller schlug und ihr immer heißer wurde.

Nein, sie war doch nur zum Beobachten von Vögeln hier und wollte sich eigentlich auch erholen von der anstrengenden Beziehung, die nun nach langem Hin und Her und all den Jahren endlich beendet war.

Der Mann auf der Terrasse hob den Kopf und hielt die Hand gegen die Sonne, während er sich umsah. Er hatte das Gefühl beobachtet zu werden, vielleicht war es aber auch nur die Unsicherheit, da er sonst nie nackt in der Sonne lag. Aber es ließ sich nicht leugnen, die Sonne auf der nackten Haut machte etwas. Sie schien den Körper aufzuladen, nicht nur energetisch, nein, auch erotisch.

Der Gedanke, in diesem Moment von einer ebenfalls nackten Frau besucht zu werden, die mit ihm das gemeinsame Nacktsein in der Sonne genoss, führte zu offensichtlichen Veränderungen in seinem Körper, so dass er sich schnell ein Handtuch über die Hüfte legte.

Auf dieser Insel lag wirklich etwas in der Luft, so als wäre eine Art erotischer Ladung über allem, von der man erfasst wurde, sobald sich Körper und Geist begannen zu entspannen.

Er war doch zur Vorbereitung des Mallorca-Granfondo hier, einem Radrennen, welches über die Insel führte und in 2 Monaten stattfinden sollte. 312 Kilometer über die Insel an nur einem Tag in maximal 14 Stunden um überhaupt in die Wertung zu kommen. Das hieß viele Stunden Training, deshalb war er hier - und um sich von den vielen Überstunden zu erholen. Außerdem brauchte Ben eine Pause vom Online-Dating.

Die letzten Monate waren ein einziges Durcheinander gewesen. Jeden Tag auf der Suche nach der schönsten, lustigsten, attraktivsten und so weiter Frau um dann beim Treffen zu merken, dass er eigentlich eine Frau suchte, die genauso wenig perfekt war wie er selbst. Diese einfach netten, normalen Frauen, die alles andere als vollkommen waren, dafür aber auf eine eigene Art schön, witzig und sexy, die gab es online nicht. Mit diesen Gedanken und passend dazu einem Glas Anima Negra, einem der besten Rotweine Mallorcas, wenn nicht sogar ganz Spaniens, beendete Ben den Tag und versank in wirren Träume von nackten Tänzerinnen, die auf ihre Brüste "nicht online" gemalt hatten.

Am nächsten Morgen stand er vor Sonnenaufgang auf der Dachterrasse und betrachtete den glühenden Horizont. Die Insel lag noch halb in der Dunkelheit, doch ein kleines Schneefeld auf dem Puig Major begann leicht orange in der Ferne zu leuchten. Die Bucht, der Strand und die Palmen schimmerten rötlich im Licht des nahenden Sonnenaufgangs, während das Meer wie von flüssigem Quecksilber durchzogen, rote, blaue und silberne Lichtreflexe auf den langsam anbrandenden Wellen in alle Richtungen aussendete.

Sein Blick fiel auf das einzige erleuchtete Fenster im Hotel schräg hinter ihm. Aufgrund der Entfernung konnte er keine Details erkennen, aber ja, deutlich genug sah er die Silhouette eines schlanken, nackten weiblichen Oberkörpers, dessen schöne Kurven und die langen Haare. War sie gestern schon da? Hatte vielleicht sie ihn beobachtet?

Ben spürte eine Mischung aus Scham und Erregung bei der Vorstellung, dass sie auch nackt gewesen sein könnte, als sie ihn beobachtet hatte. Aber er war hier um zu trainieren und so fuhr er los in Richtung Pollenca um von dort am Kloster Lluc vorbei die berüchtigten Kehren von Sa Calobra runter und wieder rauf zu kurbeln.

Sicher eines der großen Highlights, wenn man die Insel mit dem Rennrad erkundet. Zwar sind es viele Stunden im Sattel, aber abgesehen vom Erlebnis diese unendliche Anzahl von Serpentinen hinunter zu fahren, taucht man ein in die einzigartige Landschaft der Serra de Tramuntana und erlebt Mallorca von einer ganz anderen, viel wilderen und ursprünglicheren Seite.

So verflog der Tag und Ben freute sich auf seine Sonnenliege unter freiem Himmel. Entspannt zog er sich aus, nahm ein Bier aus dem Kühlschrank, die Sonnenbrille und ging die Treppen hoch zur Dachterrasse. Was für ein Lebensgefühl, so nackt, zufrieden und frei zu sein!

Während ihrer gebuchten Vogelexkursion im Süden der Insel am nächsten Tag, war Cora gedanklich oft bei dem Fremden auf der Nachbarterrasse. So sehr sie auch einen stressfreien Urlaub mit Vögeln verbringen wollte - ein Lächeln zauberte sich auf ihr Gesicht, als sie diesen Satz noch mal dachte - genau, so oder so blieb sie ihrem Urlaubsziel treu.

Vor langer Zeit hatte sie einmal gewagt einen Fremden in einem Supermarkt anzusprechen, der ihr sehr gut gefiel. Sie war gerade dabei gewesen ihr Studium zu beenden, vollkommen verstrickt in Prüfungen, Abschlussarbeiten und Jobsuche.

So kam es, dass sie über ein Jahr lang keinen Sex hatte und zeitweise fehlte ihr zwar kein Mann an ihrer Seite, aber doch der Nervenkitzel einer erotischen Begegnung.

Auch wenn sie in diesem Punkt ein gutes Selbstmanagement hatte, da ihre Freundin sie regelmäßig auf Pepperpartys mit dem neuesten Sexspielzeug versorgte und ihr so zu sehr angenehmen Höhepunkten verhalf. Doch eines Morgens beschloss sie, ihrer unfreiwilligen Abstinenz eine Unterbrechung zu gönnen, sammelte all ihren Mut und beschloss, den nächsten Mann, den sie richtig attraktiv fand bei der kleinsten sich bietenden Gelegenheit anzusprechen.

Das Leben meinte es gut mit Cora und sicher half auch ihre erotische Ausstrahlung, die offenbar durch die Sehnsucht nach heißem Sex noch größer geworden war. Auf der Suche nach einer neuen Wandfarbe für ihr Schlafzimmer - eine Wand sollte Zitronengelb werden - schlenderte sie durch die langen Reihen der Regale, den Blick fest auf die Etiketten mit den Farbtönen geheftet.

Plötzlich stolperte sie über etwas und fiel, landete aber erstaunlicherweise recht weich. Ebenfalls auf der Suche nach einer Wandfarbe, jedoch in den untersten Regalen, war dieser - offenbar recht nette - junge Mann gewesen, auf dessen Rücken sie nun lag! Schnell versuchte sie aufzustehen und half der "Stolperfalle" auch sich aufzurichten. Eine zwar sehr schmerzhafte, aber in der Tat umwerfende Begegnung, wie beide lächelnd feststellen mussten, als sie sich gegenüber standen.

Nach einigen zunächst etwas unbeholfenen Scherzen über die Situation, wollten sich beide zum Kaffee einladen und lachten das erste Mal zusammen, weil sie in demselben Moment die gleiche Idee hatten. Und so kam es zur ersten Verabredung, die dann nicht nur beim Kaffee blieb. Da beide keine Beziehung...

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