Philosophische Untersuchung über den Ursprung unserer Ideen vom Erhabenen und Schönen

 
 
Meiner, F (Verlag)
  • erschienen am 1. Januar 1989
  • |
  • 240 Seiten
 
E-Book | PDF mit Adobe DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-7873-2316-6 (ISBN)
 
Dieses Werk von 1757 gilt als der klassische Text einer empirisch begründeten sensualistischen Ästhetik. Burkes Text hatte besonders wegen der erstmals ausgearbeiteten Unterscheidung der Begriffe des Erhabenen und Schönen eine nachhaltige Wirkung auf die spätere Ästhetik.
Unveränderte eBook-Ausgabe der 2., Aufl. von 1989.
  • Deutsch
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  • 13,71 MB
978-3-7873-2316-6 (9783787323166)
3787323163 (3787323163)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Edmund Burke wird 1729 in Dublin als Sohn eines protestantischen Vaters und einer katholischen Mutter geboren. Die anglikanische Taufe ermöglicht dem Bürgersohn den Zugang zu höheren Bildungseinrichtungen, zu denen nur die protestantische Minderheit zugelassen ist. Im Alter von 21 Jahren geht Burke nach London um dort Rechtswissenschaft zu studieren, gibt dieses aber zugunsten einer politischen Karriere auf. 1757 erscheint die Philosophische Untersuchung über den Ursprung unserer Ideen vom Erhabenen und Schönen, in der Burke eine erfahrungsorientierte sensualistische Ästhetik entwirft, die Lessing, Schiller und Kant beeinflußt hat. Ab 1766 erhält Burke einen Sitz im Unterhaus, der nicht nur seinen finanziellen Schwierigkeiten ein Ende bereitet, sondern auch seinem politischen Engagement entgegenkommt. Dabei zeigt er sich als vorsichtiger Reformer, der für die Gleichstellung der irischen Katholiken wie auch für die bessere Behandlung der Bevölkerung in den amerikanischen Kolonien eintritt. Entscheidend bleibt jedoch immer das Festhalten an der Hierarchie des Staates als natur- und gottgegeben. Seine Reaktion auf die dramatischen Ereignisse in Frankreich in den Betrachtungen über die Französische Revolution ist deshalb auch von heftiger Ablehnung geprägt. Dieses Werk wird mit 11 Auflagen innerhalb eines Jahres zum großen literarischen Erfolg des 18. Jahrhunderts und Burke mit den dort aufgestellten Maximen zum "Vater des Konservatismus".
Edmund Burke stirbt 1797 in Beaconsfield in England.
  • Cover
  • Inhaltsverzeichnis
  • Einleitung. Von Werner Strube
  • Philosophische Untersuchung über den Ursprung unserer Ideen vom Erhabenen und Schönen
  • Vorrede des Verfassers
  • Einführung: Vom Geschmack
  • Erster Teil
  • 1. Neuheit
  • 2. Schmerz und Vergnügen
  • 3. Der Unterschied zwischen dem beseitigten Schmerz und dem positiven Vergnügen
  • 4. Vom Gegensatz zwischen Frohsein und Vergnügen
  • 5. Freude und Kummer
  • 6. Von den Leidenschaften, die die Selbsterhaltung betreffen
  • 7. Vom Erhabenen
  • 8. Von den Leidenschaften, die die Gesellschaft betreffen
  • 9. Die Endursache des Unterschiedes zwischen den Leidenschaften, die die Selbsterhaltung, und denen, die die Gesellschaft der Geschlechter betreffen
  • 10. Von der Schönheit
  • 11. Gesellschaft und Einsamkeit
  • 12. Sympathie, Nachahmung und Ehrgeiz
  • 13. Sympathie
  • 14. Die Wirkungen der Sympathie bei den Nöten anderer
  • 15. Von den Wirkungen der Tragödie
  • 16. Nachahmung
  • 17. Ehrgeiz
  • 18. Wiederholung
  • 19. Schluß
  • Zweiter Teil
  • 1. Von den Leidenschaften, die vom Erhabenen verursacht werden
  • 2. Schrecken
  • 3. Dunkelheit
  • 4. Von dem Unterschiede zwischen Klarheit und Dunkelheit in Ansehung der Leidenschaften
  • 5. Macht
  • 6. Privation
  • 7. Riesigkeit
  • 8. Unendlichkeit
  • 9. Sukzession und Gleichartigkeit
  • 10. Größe der Dimensionen bei Gebäuden
  • 11. Unvollendetsein bei angenehmen Objekten
  • 12. Schwierigkeit
  • 13. Pracht
  • 14. Licht
  • 15. Licht in Gebäuden
  • 16. Farbe als Ursache des Erhabenen
  • 17. Ton und Lärm
  • 18. Plötzlichkeit
  • 19. Unterbrechung
  • 20. Die Schreie von Tieren
  • 21. Geruch und Geschmack
  • 22. Gefühlssinn. Schmerz
  • Dritter Teil
  • 1. Von der Schönheit
  • 2. Proportion ist nicht die Ursache der Schönheit im Pflanzenreich
  • 3. Proportion ist nicht die Ursache der Schönheit im Tierreich
  • 4. Proportion ist nicht die Ursache der Schönheit beim Menschengeschlecht
  • 5. Weiteres über Proportion. Gewohnheit
  • 6. Brauchbarkeit ist nicht die Ursache der Schönheit
  • 7. Die wahren Wirkungen der Brauchbarkeit
  • 8. Wiederholung
  • 9. Vollkommenheit ist nicht die Ursache der Schönheit
  • 11. Inwiefern die Idee der Schönheit auf Tugend anwendbar ist
  • 12. Die wahre Ursache der Schönheit
  • 13. Schöne Objekte sind klein
  • 14. Glätte
  • 15. Allmähliche Änderung
  • 16. Zartheit
  • 17. Schönheit in der Farbe
  • 18. Wiederholung
  • 19. Die Physiognomie
  • 20. Das Auge
  • 21. Häßlichkeit
  • 22. Anmut
  • 23. Zierlichkeit und Glanz
  • 24. Das Schöne für den Gefühlssinn
  • 25. Das Schöne in Tönen
  • 26. Geschmack und Geruch
  • 27. Vergleich des Erhabenen und Schönen
  • Vierter Teil
  • 1. Von der effektiven Ursache des Erhabenen und Schönen
  • 2. Assoziation
  • 3. Die Ursache von Schmerz und Furcht
  • 4. Fortsetzung
  • 5. Wie das Erhabene hervorgebracht wird
  • 6. Übung ist für die feineren Organe notwendig
  • 7. Wie Schmerz die Ursache von Frohsein werden kann
  • 8. Wodurch ungefährliche Dinge eine Leidenschaft wie Schrecken hervorbringen
  • 9. Warum visuelle Objekte von großen Dimensionen erhaben sind
  • 10. Warum Einheit zu Riesigkeit erforderlich ist
  • 11. Das künstlich Unendliche
  • 12. Die Schwingungen müssen gleichartig sein
  • 13. Erklärung der Wirkung einer Sukzession bei visuellen Objekten
  • 14. Prüfung der Meinung Lockes über die Finsternis
  • 15. Finsternis ist ihrer eigenen Natur nach schrecklich
  • 16. Warum Finsternis schrecklich ist
  • 17. Die Wirkungen der Schwärze
  • 18. Die Wirkungen einer gemäßigten Schwärze
  • 19. Die physiologische Ursache der Liebe
  • 20. Warum Glätte schön ist
  • 21. Die Natur der Süße
  • 22. Süße macht schlaff
  • 23. Warum allmähliche Änderung schön ist
  • 24. Über Kleinheit
  • 25. Von der Farbe
  • Fünfter Teil
  • 1. Von den Wörtern
  • 2. Die gewöhnliche Wirkung der Dichtkunst beruht nicht auf der Erregung von Ideen der Dinge
  • 3. Allgemeine Wörter, die den Ideen vorangehen
  • 4. Die Wirkung der Wörter
  • 5. Beispiele für eine Affizierung durch Wörter ohne Erregung von Bildern
  • 6. Poesie ist nicht eigentlich eine nachahmende Kunst
  • 7. Wie Wörter die Leidenschaften beeinflussen
  • Sachregister
  • Bibliographische Hinweise

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