Collection Baccara Band 0304

City-Girl sucht Cowboy fürs Leben! / Küsse für die Köchin / Viel zu schön um wahr zu sein /
 
 
Cora Verlag GmbH & Co. KG
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 29. Juni 2011
  • |
  • 128 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Adobe DRM | Systemvoraussetzungen
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-86349-228-1 (ISBN)
 
City-Girl sucht Cowboy fürs Leben! von BROADRICK, ANNETTE
Breite Schultern, Flanellhemd, Jeans, die knackig sitzen - City-Girl Janeen fängt Feuer. Warum hat niemand sie gewarnt, dass Jordan der heißeste Rancher in ganz Texas ist? Jetzt ist es zu spät: Tag und Nacht träumt sie von ihm - und er ist mit einer anderen verlobt ...

Küsse für die Köchin von WARREN, NANCY
Mund auf - Augen zu! Wenn Liebe durch den Magen geht, dann ist David rettungslos verloren. Die junge Gourmet-Köchin Chelsea verwöhnt ihn mit den sinnlichsten Köstlichkeiten. Er sollte ihr besser aus dem Weg zu gehen! Doch unmöglich: Sie wohnt schließlich bei ihm ...

Viel zu schön um wahr zu sein von SANDS, CHARLENE
Alicia ist mit ihrem Verführungslatein am Ende: Egal, wie sexy sie sich für ihren Boss Joe Carlino anzieht - er reagiert nicht. Bis sie erfährt, warum er gerade bei hübschen Frauen so kühl bleibt. Kein Problem: Über Nacht wird aus dem schönen Schwan eine graue Maus ...
  • Deutsch
  • 0,73 MB
978-3-86349-228-1 (9783863492281)
3863492285 (3863492285)

1. KAPITEL

Ali Pendrake hieb eifrig auf die Computertastatur ein. Doch an diesem Tag war sie aus irgendeinem Grund nicht in Form, jedenfalls vertippte sie sich ständig.

"Konzentrier dich endlich, Ali", murmelte sie genervt, während sie wieder einmal die Rücktaste betätigte, um einen Fehler zu korrigieren.

Die Tür zum Chefbüro stand auf, und sie warf ihrem Boss heimlich einen Blick zu. Joe Carlino klebte förmlich an seinem Bildschirm und brummte undeutlich irgendwelche Zahlen vor sich hin. Sie stieß einen unhörbaren Seufzer aus.

Ständig geisterte Joe durch ihre Gedanken, und so sehr sie sich auch anstrengte, es gelang ihr einfach nicht, das abzustellen. Joe war groß, hatte dunkles Haar und sah mit seiner Brille umwerfend gut aus. Im vergangenen Jahr hatte sie in New York als seine persönliche Assistentin sehr eng mit ihm zusammengearbeitet und ihn dabei gut kennengelernt. Sie bewunderte seine Intelligenz, seine Arbeitsmoral und die faire Art, mit der er seine Mitarbeiter behandelte.

Meistens erlebte Ali Männer anders. Nach einem ersten Blick auf sie interessierten diese sich normalerweise nicht mehr dafür, ob sie Verstand hatte und etwas konnte, sondern sahen nur noch eine hübsche Frau mit kastanienrotem Haar, einem üppigen Busen und atemberaubenden Beinen. Allein ihr Aussehen war den meisten Männern Beweis genug, dass sie unmöglich auch noch intelligent sein konnte. Klar, sie alle hatten zunächst vorgegeben, sie wegen ihrer Fähigkeiten und Kenntnisse einzustellen, aber normalerweise dauerte es nicht sehr lange, bis Ali von all ihren Anzüglichkeiten und eindeutigen Angeboten genervt war.

Denn wenn sie eines ganz bestimmt nicht im Sinn hatte, dann, ihrer Mutter nachzueifern. Justine Holcomb, Schönheitskönigin und einstige Miss Oklahoma, hatte unzählige Liebhaber und vier Ehemänner verschlissen und brauchte die Aufmerksamkeit von Männern wie die Luft zum Atmen. Niemals ließ sie sich die Chance entgehen, sich einen wohlhabenden, mächtigen Mann zu angeln und ihn zu umgarnen, bis er sie heiratete. Inzwischen war sie zum fünften Mal verheiratet.

Ali hingegen interessierte sich nur für einen Mann. Leider schien sie diesem einen Mann nicht einmal einen näheren Blick wert zu sein.

"Ali, würden Sie bitte einen Moment zu mir kommen?" Joe steckte den Kopf durch die Tür. Dabei rutschte ihm seine schwarz gefasste Brille auf die Nase.

Allein seine Stimme löste in Ali einen Adrenalinschub aus. Sie hatte sich lange gegen ihre Gefühle gewehrt, und das war auch eine ganze Weile gut gegangen. Aber dann war Joes Vater gestorben, und er wurde im elterlichen Weinimperium gebraucht und musste seine Zelte in New York abbrechen.

Ali hatte ihn zum Flugplatz La Guardia gefahren, als letzten Dienst sozusagen. Und da hatte er sie zu ihrer Überraschung in den Arm genommen und zum Abschied geküsst. Jetzt kam die Erinnerung daran wieder zurück - an seine Lippen, den feinen, ein wenig rauchigen Duft, das leichte Kratzen seiner Bartstoppeln und das beglückende Gefühl, in seinen Armen zu liegen.

Einen schier endlosen Augenblick lang hatten sie sich nur wortlos angesehen. Sie hatte vor Überraschung einfach nicht gewusst, was sie sagen sollte, und ihm schien es nicht anders zu gehen. Dann hatte er das Gate betreten und war von einem auf den anderen Moment aus ihrem Leben verschwunden.

Seit damals war kein Tag vergangen, an dem sie nicht an ihn dachte. Und diese Gedanken waren alles andere als jugendfrei.

Als er sie dann angerufen und ihr die Stelle als seine persönliche Assistentin angeboten hatte, musste sie nicht lange nachdenken und war ihm nach Kalifornien gefolgt. Sie hatte noch einmal eine Chance bekommen! Und so hatte sie New York ohne Bedauern verlassen und ihr ganzes Leben auf den Kopf gestellt.

Das war vor drei Wochen gewesen, und ihre anfängliche Euphorie war längst verflogen. Inzwischen war Ali zu der Überzeugung gelangt, dass Joe sogar der Blumentopf in der Ecke seines Büros mehr interessierte als sie. Er tat so, als hätte es diesen welterschütternden Kuss am Flughafen nie gegeben.

"Ich komme." Ali nahm ihren Notizblock und folgte ihm in sein Büro.

Joe wartete, bis sie Platz genommen hatte. "Ich habe Sie noch gar nicht gefragt, ob Sie sich in Napa Valley schon ein bisschen eingelebt haben."

"Ja, ganz gut, danke." Ali erwiderte sein Lächeln. "Natürlich ist alles noch ganz neu und ungewohnt. Aber das gibt sich bestimmt bald." Sie schob den Ausschnitt ihrer Bluse zurecht, und Joe tat, als sähe er es nicht. "Und die Arbeit macht mir Spaß."

Joe nickte. "Schön. Sie haben also keine Probleme? Oder irgendwelche Fragen vielleicht?"

Doch, dachte Ali. Warum nimmst du mich nicht zur Kenntnis? Gefalle ich dir nicht?

"Jedenfalls keine, die mit der Arbeit zu tun haben. Ich würde natürlich gern die Gegend hier näher kennenlernen. Eigentlich hatte ich vor, an den Wochenenden auf Erkundungsfahrt zu gehen."

"Ja, tun Sie das. Das ist eine gute Idee."

Ali strich ihren kurzen Rock glatt. Heute hatte sie sich für den Carmen-Look entschieden: große Ringe an den Ohren, ein weiter Ausschnitt, der die Schultern frei ließ, und großzügige Locken. Natürlich wusste sie, dass es im Leben auf anderes ankam, aber Mode war ihr eben wichtig. Und normalerweise wussten Männer das auch zu schätzen.

Einen Moment lang sah Joe sie einfach nur an, während sie darauf wartete, dass er ihr sagte, warum er sie zu sich gerufen hatte. Allmählich irritierte sie sein Schweigen. "Habe ich vielleicht etwas falsch gemacht?", fragte sie endlich.

"Du lieber Himmel, nein", erwiderte Joe erstaunt. "Wie kommen Sie darauf? Sie sind mit Abstand meine beste Mitarbeiterin."

"Danke."

"Das ist auch der Grund, warum ich Sie zu mir gebeten habe. Ich . Na ja, ich wollte Sie um einen Gefallen bitten. Aber ich nehme es Ihnen nicht übel, wenn Sie Nein sagen."

Ali wartete einige Augenblicke, bis sie die Spannung nicht mehr aushielt. "Sagen Sie mir endlich, was Sie wollen, Joe."

"Es ist so: Ich habe mich bereit erklärt, den Hochzeitsempfang für Rena und Tony auszurichten. Sie haben meinen Bruder und meine Schwägerin ja kennengelernt, glaube ich."

"Ja, und ich fand sie sehr sympathisch", sagte Ali.

"Die beiden haben vor Kurzem heimlich geheiratet, und jetzt wollen sie das Ganze offiziell machen und mit ihren Freunden und Bekannten feiern."

"Und Sie haben sich bereit erklärt, das Fest zu organisieren?"

"Mein Bruder Nick hat mich irgendwie darauf festgenagelt, und jetzt sitze ich in der Klemme. Ehrlich gesagt, ich habe keine Ahnung, wie man so etwas macht." Ali nickte nur. "Und da dachte ich an Sie. Wenn Sie zu beschäftigt sind und keine Zeit haben, mir zu helfen, verstehe ich das natürlich. Aber ."

"Nein, nein!" Ali war ganz aufgeregt. "Ich liebe Feste. Natürlich helfe ich Ihnen. Wie viel Zeit haben wir?"

"Nicht besonders viel. Ist es in drei Wochen machbar?"

"Ja, auf jeden Fall."

"Wirklich?" Unendliche Erleichterung stand in Joes Blick. "Aber das bedeutet, dass wir auch am Wochenende arbeiten müssen. Das heißt, wenn Sie so viel Zeit haben."

Wenn sie so viel Zeit hatte? Machte er Witze? Sie saß jeden Abend in ihrem Apartment und langweilte sich zu Tode. Dabei hatte sie genügend Angebote von Männern. Aber keiner konnte es auch nur annähernd mit Joe aufnehmen.

"Kein Problem."

"Aber das heißt natürlich, dass Sie in nächster Zeit nicht dazu kommen werden, sich die Gegend anzuschauen."

Ali hatte einen Geistesblitz. "Ich mache Ihnen einen Vorschlag: Wenn ich Ihnen helfe und das Fest ein Erfolg wird, dann können Sie mir als Ausgleich anschließend Ihre Heimat zeigen. Was halten Sie davon?"

Joe rückte seine Brille zurecht. Das tat er immer, wenn er Zeit zum Nachdenken brauchte. Ali kannte die Zeichen. "Ich fürchte, ich bin mit dem Innenleben meines Computers besser vertraut als mit meiner näheren Umgebung, und würde keinen sehr guten Fremdenführer abgeben."

Aber so leicht ließ sie ihn nicht davonkommen. Sie musste die Gelegenheit beim Schopf packen. Wie sollten sie sich sonst besser kennenlernen? Ihre letzte Beziehung war ziemlich hässlich ausgegangen, und seitdem war sie bei Männern auf der Hut. Joe war der erste Mann, bei dem sie fand, dass ein neuer Versuch sich lohnte. "Ich bestehe darauf. Einverstanden?"

"Einverstanden. Ich werde mein Bestes geben."

Joe rief seinen Bruder Nick an.

"Hallo, Bruder, du bist's. Was kann ich für dich tun?"

"Ich wollte dir nur sagen, dass mit dem Hochzeitsempfang alles klargeht. Die Vorbereitungen laufen."

"Hervorragend. Ich wusste, dass ich mich auf dich verlassen kann."

"Ehrlich gesagt habe ich die Organisation sozusagen einem Ein-Frau-Team übertragen."

Nach dem Tod ihres Vaters hatte Joe sein bisheriges Leben an der Ostküste aufgegeben, um mit seinen Brüdern Tony und Nick das Weingut weiterzuführen. Nie hätte er sich allerdings träumen lassen, dass seine neuen Aufgaben die Organisation von Hochzeitsfesten einschlossen.

Tony hatte Rena...

Schweitzer Klassifikation
BISAC Classifikation
Warengruppensystematik 2.0

Dateiformat: EPUB
Kopierschutz: Adobe-DRM (Digital Rights Management)

Systemvoraussetzungen:

Computer (Windows; MacOS X; Linux): Installieren Sie bereits vor dem Download die kostenlose Software Adobe Digital Editions (siehe E-Book Hilfe).

Tablet/Smartphone (Android; iOS): Installieren Sie bereits vor dem Download die kostenlose App Adobe Digital Editions (siehe E-Book Hilfe).

E-Book-Reader: Bookeen, Kobo, Pocketbook, Sony, Tolino u.v.a.m. (nicht Kindle)

Das Dateiformat EPUB ist sehr gut für Romane und Sachbücher geeignet - also für "fließenden" Text ohne komplexes Layout. Bei E-Readern oder Smartphones passt sich der Zeilen- und Seitenumbruch automatisch den kleinen Displays an. Mit Adobe-DRM wird hier ein "harter" Kopierschutz verwendet. Wenn die notwendigen Voraussetzungen nicht vorliegen, können Sie das E-Book leider nicht öffnen. Daher müssen Sie bereits vor dem Download Ihre Lese-Hardware vorbereiten.

Weitere Informationen finden Sie in unserer E-Book Hilfe.


Dateiformat: EPUB
Kopierschutz: Wasserzeichen-DRM (Digital Rights Management)

Systemvoraussetzungen:

Computer (Windows; MacOS X; Linux): Verwenden Sie eine Lese-Software, die das Dateiformat EPUB verarbeiten kann: z.B. Adobe Digital Editions oder FBReader - beide kostenlos (siehe E-Book Hilfe).

Tablet/Smartphone (Android; iOS): Installieren Sie bereits vor dem Download die kostenlose App Adobe Digital Editions (siehe E-Book Hilfe).

E-Book-Reader: Bookeen, Kobo, Pocketbook, Sony, Tolino u.v.a.m. (nicht Kindle)

Das Dateiformat EPUB ist sehr gut für Romane und Sachbücher geeignet - also für "fließenden" Text ohne komplexes Layout. Bei E-Readern oder Smartphones passt sich der Zeilen- und Seitenumbruch automatisch den kleinen Displays an. Mit Wasserzeichen-DRM wird hier ein "weicher" Kopierschutz verwendet. Daher ist technisch zwar alles möglich - sogar eine unzulässige Weitergabe. Aber an sichtbaren und unsichtbaren Stellen wird der Käufer des E-Books als Wasserzeichen hinterlegt, sodass im Falle eines Missbrauchs die Spur zurückverfolgt werden kann.

Weitere Informationen finden Sie in unserer E-Book Hilfe.


Download (sofort verfügbar)

1,99 €
inkl. 19% MwSt.
Download / Einzel-Lizenz
ePUB mit Adobe DRM
siehe Systemvoraussetzungen
E-Book bestellen

1,99 €
inkl. 19% MwSt.
Download / Einzel-Lizenz
ePUB mit Wasserzeichen-DRM
siehe Systemvoraussetzungen
E-Book bestellen

Unsere Web-Seiten verwenden Cookies. Mit der weiteren Nutzung des WebShops erklären Sie sich damit einverstanden. Mehr Informationen zu Cookies finden Sie in unserem Datenschutzhinweis. Ok