Im Blick des Philologen

Literaturwissenschaftler lesen Fernsehserien
 
 
edition text + kritik (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen im Februar 2020
  • |
  • 403 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-96707-182-5 (ISBN)
 
Seit einigen Jahrzehnten erfreuen sich neue serielle Erzählformen - zuletzt besonders die Fernsehserien des "Quality TV" - nicht nur größter Beliebtheit beim Publikum, sie erfahren auch immer mehr Anerkennung in der Wissenschaft. Nahm sich bislang vor allem die Film- und Medienwissenschaft dieser Thematik an, stand eine intensivere Beschäftigung vonseiten der Literaturwissenschaften bislang aus.
Aktuelle Fernsehserien verbinden die entschleunigte Form literarischen Erzählens mit der kinetischen Wucht des Kinos und einer komplexen psychologischen Sicht auf ambivalente Charaktere. Auf diese Weise leisten sie für die Gegenwart, was die großen Romane und Romanzyklen von Balzac, Dickens oder Zola für das 19. Jahrhundert geleistet haben.
17 Beiträge von Literaturwissenschaftlerinnen und Literaturwissenschaftlern über unterschiedliche Serien demonstrieren die mediale Vielfalt des Mediums und verdeutlichen, welchen Beitrag ein philologischer Ansatz zur Betrachtung von (Fernseh-)Serien leisten kann. Die Bandbreite reicht hier von den "Gilmore Girls" bis zu "Babylon Berlin", von "The Sopranos" bis zu "Boardwalk Empire" und nicht zuletzt "Star Trek: Discovery".
  • Deutsch
  • München
  • |
  • Deutschland
s/w Abbildungen
  • 2,12 MB
978-3-96707-182-5 (9783967071825)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Hans Richard Brittnacher ist Professor für Neuere deutsche Literatur an der Freien Universität Berlin. Seine Arbeitsschwerpunkte sind u.a. die Intermedialität des Phantastischen, Literatur der Alterität, Populär- und Genrekultur.

Elisabeth K. Paefgen ist Professorin für Didaktik der Deutschen Sprache und Literatur am Institut für Deutsche und NIederländische Philologie der FU Berlin. Promotion über die Geschichte des "Echtermeyer", einer Gedichtanthologie, die seit 1836 erscheint. 1994 Habilitation mit einer Arbeit über Lesen und Schreiben.
  • Hans Richard Brittnacher / Elisabeth K. Paefgen
    Vorwort oder: Erzählen in Literatur und Serie.
    Was verbindet Homer mit David Chase, Amy Sherman-Palladino und Vince Gilligan?

    Serie und Literatur

    Elisabeth K. Paefgen
    Roman in Anführungszeichen?
    Filmisch-serielles und schriftlich-romanhaftes Erzählen

    Wolfgang Bernard
    Aristoteles und die GILMORE GIRLS

    Bilder aus Amerika

    Jürgen Heizmann
    FARGO - Fast wahre Geschichten aus dem finsteren Herzen Amerikas

    Achim Küpper
    Vom Umschlagen der Bilder in die Sprache.
    Traumatisches und Therapeutisches aus FARGO

    Volker Pietsch
    Eine Geschichte aus vielen Städten.
    Urbane Räume in der epischen Literatur, in BOARDWALK EMPIRE und BABYLON BERLIN

    Neue 'Helden' und 'Heldinnen' des Genres: Detektive, Anwälte, Profiler

    David Frühauf
    Den Bildern vertrauen.
    Möglichkeiten der Nostalgie in THE SOPRANOS und MR. ROBOT

    Michael Rohrwasser
    SHERLOCK (Holmes)

    Hans Richard Brittnacher
    Iustitia - das Recht ist weiblich.
    DAMAGES oder: So long, Perry Mason!

    Nadja Israel
    Über das Töten sprechen: MINDHUNTER

    Gender

    Melanie Lörke
    ONE MISSISSIPPI: erzählen, werden, (über)leben

    Birgit Ziener
    Sequels, Prequels, gender troubles.
    Kulturelles Spannungsverhältnis zwischen Serie und Hollywoodkino in BATES MOTEL

    Utopien und Dystopien

    Matthias Hurst
    STAR TREK: DISCOVERY - Where No STAR TREK Series Has Gone Before?
    Utopie in Wiederholungen und Variationen

    Jost Eickmeyer
    Gattungsmischung und Anarchie im All.
    Philologische Bemerkungen zu Joss Whedons FIREFLY

    Iulia-Karin Patrut
    Träumen Androiden davon, Menschen zu sein?
    Lars Lundströms Serie ECHTE MENSCHEN

    Markus May / Richard Mathieu
    Wer sind die WALKING DEAD?
    Zu Ethik und Vergesellschaftung in der Zombie-Postapokalypse

    Franz Kröber
    Im Maschinenraum seriellen Erzählens.
    Raum und Handlung in THE MAN IN THE HIGH CASTLE

    Jonas Nesselhauf
    "
  • Trust me, I'm a Psychopath."

  • Die Serialität des Bösen in JEKYLL

    Beiträgerinnen und Beiträger

Dateiformat: PDF
Kopierschutz: Wasserzeichen-DRM (Digital Rights Management)

Systemvoraussetzungen:

Computer (Windows; MacOS X; Linux): Verwenden Sie zum Lesen die kostenlose Software Adobe Reader, Adobe Digital Editions oder einen anderen PDF-Viewer Ihrer Wahl (siehe E-Book Hilfe).

Tablet/Smartphone (Android; iOS): Installieren Sie die kostenlose App Adobe Digital Editions oder eine andere Lese-App für E-Books (siehe E-Book Hilfe).

E-Book-Reader: Bookeen, Kobo, Pocketbook, Sony, Tolino u.v.a.m. (nur bedingt: Kindle)

Das Dateiformat PDF zeigt auf jeder Hardware eine Buchseite stets identisch an. Daher ist eine PDF auch für ein komplexes Layout geeignet, wie es bei Lehr- und Fachbüchern verwendet wird (Bilder, Tabellen, Spalten, Fußnoten). Bei kleinen Displays von E-Readern oder Smartphones sind PDF leider eher nervig, weil zu viel Scrollen notwendig ist. Mit Wasserzeichen-DRM wird hier ein "weicher" Kopierschutz verwendet. Daher ist technisch zwar alles möglich - sogar eine unzulässige Weitergabe. Aber an sichtbaren und unsichtbaren Stellen wird der Käufer des E-Books als Wasserzeichen hinterlegt, sodass im Falle eines Missbrauchs die Spur zurückverfolgt werden kann.

Weitere Informationen finden Sie in unserer E-Book Hilfe.


Download (sofort verfügbar)

31,99 €
inkl. 7% MwSt.
Download / Einzel-Lizenz
PDF mit Wasserzeichen-DRM
siehe Systemvoraussetzungen
E-Book bestellen