Die therapeutische Beziehung

Konzept und Praxis in der Analytischen Psychologie C.G. Jungs
 
 
Kohlhammer (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 6. Juli 2016
  • |
  • 200 Seiten
 
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978-3-17-029324-3 (ISBN)
 
In der Analytischen Psychotherapie C. G. Jungs kommt der Entwicklung und Gestaltung der therapeutischen Beziehung größte Bedeutung zu: Die entstehende Verbindung wird als entscheidend für Ausgang und Erfolg gesehen. Neben der psychoanalytischen Arbeit mit und in der Übertragungsbeziehung zum Patienten wird besonders die Gegenübertragung des Analytikers beachtet und die intersubjektive Realbeziehung des psychotherapeutischen Paares. Das Buch bezieht die zentralen Konzepte der Analytischen Psychologie und besonders die jungianische Technik des Amplifizierens auf die bewussten und unbewussten Beziehungsaspekte im Behandlungsverlauf und gibt ausführlich Einblick in die Beziehungsdynamik einer analytischen Psychotherapie.
  • Deutsch
  • Stuttgart
  • |
  • Deutschland
  • 4,64 MB
978-3-17-029324-3 (9783170293243)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Dr. med. Dipl.-Psych. Claus Braun ist Klinischer Psychologe, Arzt für Neurologie, Psychiatrie, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Psychoanalytiker und Gruppenanalytiker in Berlin, niedergelassen in eigener Praxis. Er ist tätig als Dozent am C.G. Jung-Institut und am Institut für Psychotherapie in Berlin, als Lehr- und Kontrollanalytiker, Supervisor sowie Redaktionsmitglied der Zeitschrift "Analytische Psychologie".
  • Deckblatt
  • Titelseite
  • Impressum
  • Danksagung
  • Geleitwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • 1 Einführung
  • 2 Das jungianische Modell der psychotherapeutischen Begegnungssituation
  • 2.1 Von der Psychoanalyse Sigmund Freuds zur Analytischen Psychologie Carl Gustav Jungs
  • 2.1.1 Ödipuskomplex und Große Mutter
  • Exkurs Geist und Gehirn: neurowissenschaftliche Gesichtspunkte zur therapeutischen Beziehung
  • 2.1.2 Die komplexe Psyche
  • 2.1.3 Die Funktion des Träumens
  • 2.1.4 Typologie: Orientierungsfunktionen und Einstellungstypen
  • 2.1.5 Archetypen und Symbole des kollektiven Unbewussten
  • 2.1.6 Psychotherapie und Alchemie
  • 2.1.7 Selbst, Identität und Individuation
  • 2.1.8 Das psychische Leben als symbolische Bühne
  • 2.2 Übertragung und Gegenübertragung in der Analytischen Psychologie
  • 2.2.1 Die Wechselseitigkeit der unbewussten Übertragung
  • 2.2.2 Übertragung und reale zwischenmenschliche Beziehung
  • 2.2.3 Die einzigartige Begegnung der Subjekte: Intersubjektivität, Wechselseitigkeit und Eigenständigkeit des Intrapsychischen
  • 2.2.4 Psychotherapie: ein Dialog zwischen Verständnis und Erkenntnis
  • 2.2.5 Amplifizieren: ein jungianischer Weg der psychotherapeutischen Sinnsuche
  • 2.2.6 Zum Verhältnis von Amplifizieren und Deuten
  • 3 Der jungianische Psychoanalytiker
  • 3.1 Ethik psychotherapeutischen Handelns und Anforderungen an die Persönlichkeit
  • 3.2 Das archetypische Bild des verwundeten Heilers und die Selbstheilungskräfte des Analysanden
  • 3.3 Welche Therapeuten passen zu welchen Patienten?
  • 3.4 Zielsetzungen im psychotherapeutisch-analytischen Prozess
  • 4 Psychopathologische Konzepte der Analytischen Psychologie
  • 4.1 Psychopathologie und Probleme der Realitätsanpassung
  • 4.1.1 Die energetische Betrachtungsweise der Libido
  • 4.1.2 Neurosentheorien
  • 4.2 Krankheitsmodelle der Analytischen Psychologie
  • 4.2.1 Krankheitsverursachende Faktoren
  • 4.2.2 Neurotische Konflikte, strukturelle Eigenschaften, Psychosen
  • 4.3 Psychopathologie und Individuation
  • 4.3.1 Ich und Selbst
  • 4.3.2 Regression und Progression
  • 4.3.3 Symbole der Wandlung
  • 5 Psychotherapeutische Behandlungsziele der Analytischen Psychologie
  • 5.1 Heilung durch Selbsterkenntnis: das Paradigma der Individuation
  • 5.2 Uroboros und Drachenkampf: die Integration der Elternkomplexe
  • 5.3 Die Integration des Schattens
  • 5.4 Die Entwicklung der transzendenten Funktion, Begegnungsmomente
  • 5.5 Arbeiten an der Ich-Struktur
  • 5.5.1 Die Integration transgenerationaler Einflüsse und Traumata
  • 5.5.2 Die Bearbeitung lebensgeschichtlicher Traumata
  • 5.5.3 Die Arbeit an Defiziten der Mentalisierung
  • 5.5.4 Bindungsstörungen
  • 6 Der therapeutische Raum
  • 6.1 Begegnung und Setting
  • 6.1.1 Sitzen oder Liegen
  • 6.1.2 Rahmen und Regeln
  • 6.1.3 Die heilsame Asymmetrie der psychotherapeutischen Beziehung
  • 6.2 Der Fokus der aktuellen Konflikte
  • 6.3 Diagnostische Perspektiven
  • 7 Psychotherapie: Verstehen, Erkennen, Lernen
  • 7.1 Einführungen in das Behandlungsbeispiel
  • 8 Begegnung, Kontrakt, Beginnen
  • 8.1 Erstkontakt, Diagnostik, Indikation und Auftrag
  • 8.1.1 Aktuelle Symptomatik
  • 8.1.2 Belastungen aus der Lebensgeschichte
  • 8.1.3 Typologische Überlegungen
  • 8.1.4 Störungsrelevante Komplexe, Ich-Komplex, Archetypisches
  • 8.2 Indikationsfindungen im dialogischen Prozess
  • 8.3 Therapeutische Ziele und Arbeitsbündnis
  • 9 Die kontextgeleitete Behandlungspraxis
  • 9.1 Die individualisierte Behandlungsmethode der Analytischen Psychologie
  • 9.2 Sprachlicher Dialog - Körperlichkeit - Handlungsdialog - Szene
  • 9.3 Symbolische Einstellung und Rêverie
  • 10 Die Hebammenmethode der Analytischen Psychologie
  • 10.1 Struktur und Funktionen des Selbst, Konflikte des Ich
  • 10.2 Übertragung, Gegenübertragung, Widerstand
  • 10.3 Schattenerkenntnis und Schattenintegration
  • 10.4 Zur Emergenz von Wandlungspotentialen
  • 11 Die Bewusstheit des Unbewussten
  • 11.1 Koordinaten jungianischer Traumarbeit
  • 11.1.1 Einzeltraum und Traumserie
  • 11.2 Die Intersubjektivität der Träume im analytischen Feld
  • 11.2.1 Traumserie und analytische Beziehung
  • 11.3 Die Integration schöpferischer Gestaltungen
  • 12 Abschied ins Leben
  • 12.1 Zusammenfassung des Behandlungsverlaufs
  • 12.2 Kassenleistungen und Therapieende: So viel wie möglich? So viel wie nötig?
  • 12.3 Dimensionen heilender Individuationsprozesse
  • Literatur
  • Stichwortverzeichnis
  • Personenverzeichnis
  • Verzeichnis der Abbildungen

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