Heilung aus dem Jenseits

Botschaften eines Mediums zur Trauerbewältigung
 
 
Giger Verlag
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 29. Juni 2016
  • |
  • 224 Seiten
 
E-Book | ePUB ohne DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-907210-87-1 (ISBN)
 
Tim Braun klärt die Leser über die Kraft der bedingungslosen Liebe auf und bietet Schritt für Schritt Anleitung zur Selbstheilung von Trauer, Selbstvergebung und Verarbeitung.In seinem berührenden Buch nimmt er den Leser mit auf eine Reise, in der Geschichten von Menschen, die unter dem Tod ihrer Liebsten leiden, von zerbrochenen Beziehungen und von leeren letzten Momenten erzählt werden. Sie werden miterleben, wie diese Menschen Antworten zu ihren Fragen fanden. Tim Braun beschreibt, wie er unzähligen Menschen helfen konnte, sich von ihren seelischen Qualen zu befreien. Das Verblüffende daran ist, dass monatelange oder sogar jahrelange Qualen der Trauer und Emotionen innerhalb von Sekunden gelöst werden können mit einer heilenden Botschaft aus dem Jenseits. "Manchmal müssen wir den Sprung wagen und einfach Vertrauen haben. Vertrauen in etwas, das wir nicht sehen und nicht erklären können."Dieses Urvertrauen existiert, denn es hilft den Menschen wieder Freude zu empfinden und die Antworten zu finden.
  • Deutsch
  • 0,57 MB
978-3-907210-87-1 (9783907210871)
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Tim Braun ist ein international bekanntes spirituelles Medium und hat in den letzten 20 Jahren über 14'000 Sitzungen abgehalten. Er wurde in Whittier, Kalifornien, als der Jüngste von 6 Geschwistern geboren und studierte an der Universität von Südkalifornien interdisziplinäre Studien. Er schloss mit einem Bachelor of Art ab. Hollywood Berühmtheiten, Persönlichkeiten aus dem Sport und aus der Wirtschaft wenden Sich an Tim. Er erschien im Fernsehen in etlichen Sendungen wie "The Orange County Houswives" , auf dem Sender TLC, "Sin City Rules" und wurde vom Radiosender CBS "Sunday's with Rolonda" interviewed. Es erschien ein Leitartikel über ihn im "Awarness Magazine".

KAPITEL 2

Die geistige Welt - eine neue Perspektive

»Ich tat damals, was ich konnte.
Jetzt, da ich es besser weiß, mache ich es besser.«

MAYA ANGELOU

Wissen

Unsere Erfahrung verändert unsere Perspektive; es verändert, was wir »wissen«. Sie haben gesehen, wie sehr meine Kindheitserfahrung mit der geistigen Welt meine Perspektive auf das Leben verändert hat und wie sehr wiederum meine Erfahrungen in Indien meine Perspektive auf die Liebe verändert haben. Wie steht es mit unserer Perspektive zu Leben und Tod? Was wissen wir auf dieser Grundlage? Gibt es eine »andere Seite«, eine geistige Welt?

Unsere Wahrnehmung von Leben und Tod variiert auf der ganzen Welt immens, je nach Kultur, Religion und individueller Erfahrung. Aber ich habe alle vorgefertigten Vorstellungen über den Tod und den Himmel verschwinden sehen, wenn eine trauernde Seele Verbindung mit einem geliebten Menschen aufnimmt - in diesem Moment fühlen sie einfach nur Liebe.

Der Tod konfrontiert uns mit vielen Fragen und bringt viele Gefühle zum Vorschein, denen wir uns im nächsten Kapitel, »Trauer überwinden«, zuwenden werden. Durch meine Arbeit kann ich denen, die einen geliebten Menschen verloren haben, versichern, dass die betreffende Person nicht »verloren« ist, dass das nicht »das Ende« bedeutet. Und ich kann hoffentlich dabei helfen, ein neues Licht auf das Wort »Tod« zu werfen.

Veränderungen

Im kalten Licht des Tages scheint unsere geschäftige Welt der Kommunikationstechnologie über wenig spirituelle Verbindungen zu verfügen. Aber es entwickelt sich zunehmend eine Veränderung hin zu einer signifikanten Zunahme an spiritueller Verbundenheit und Achtsamkeit. Immer mehr Menschen begreifen, dass wir tatsächlich durch mehr als nur durch Smartphones und das Internet verbunden sind. Die geistige Welt fängt nicht erst am »Ende« des Lebens an - sie durchwebt uns von einer Minute zur nächsten. Verstehen kommt durch Erfahrung. Unser Verständnis jeden Fachgebiets verändert sich langsam, während sich unsere Lebenserfahrung entfaltet und unsere Meinungen nach und nach verändert.

Manchmal macht Verstehen einen Quantensprung erforderlich und jemand, der vielleicht noch nicht einmal an eine Dimension jenseits unseres materiellen Körpers geglaubt hat, erreicht ein Niveau des Verstehens, das alles verändert.

In meinem Job mache ich diese Erfahrung jeden Tag in den Sitzungen - ich sehe zu, wie sich der Vorhang hebt und wie die Leute begreifen, dass ihre Verstorbenen »weitermachen« und glücklich sind. Es klingt wirklich unglaublich.

Diese rapide Veränderung der Perspektive kann einen für den Augenblick ziemlich durchrütteln, wenn unsere Gehirne versuchen, etwas zu verarbeiten, was außerhalb ihres Erfahrungsbereiches liegt. Sobald die Person aufhört, nach dem Wie und dem Warum zu fragen und pure, bedingungslose Liebe und Wahrheit erlebt, wandelt sich die Verwirrung rapide in massive Erleichterung.

Samen

Kürzlich hat mich jemand gefragt, ob ich an die geistige Welt glauben würde, wenn ich sie nicht schon als Kind erlebt hätte. Ich habe wirklich keine Ahnung. Was ich jetzt weiß, ist, dass es die geistige Welt gibt und unsere Seelen jenseits dieser physischen Existenz in allen Richtungen weiterexistieren.

»Aber Tim, du sagst es so leicht - du redest mit den Toten. Ich kann das nicht und ich kapiere es einfach nicht.«

Ich würde niemals erwarten, dass jemand sofort ein Verständnis für die geistige Welt entwickelt oder auch nur glaubt, dass es eine gibt, nur weil derjenige ein paar Seiten in einem Buch gelesen hat. Es hat bei mir immerhin mein ganzes bisheriges Leben gedauert, bis ich sie kennenlernte - und ich entdecke immer noch Neues!

Warum lesen Sie also nicht die Berichte jener Leute, denen ich begegnet bin, statt zu »versuchen«, es zu verstehen, und erlauben diesen Geschichten, ihren Samen in Sie zu säen.

Wissen beginnt oft auf diese Weise - klein, wie ein Samen. Oder wie ein Spalt in der Tür, wir spähen hindurch und schieben die Tür dann ein klein wenig weiter auf, um sogar noch etwas mehr von der Wahrheit zu enthüllen. Aber manchmal öffnet sich die Tür schnell und das Wissen schießt nur so herein. Das geschah mit Jack.

»Wohin schauen Sie?«, fragte Jack.

»Nirgendwohin.« Ich versuchte, mich normal zu verhalten. Ich wollte meinen Partner Robbie nicht vor seinem besten Freund aus der Kindheit und dessen Frau und Kindern blamieren. Wir waren für ein paar Tage auf Hawaii, aßen mit Jack und seiner Familie in einem besseren Restaurant vor Ort und plötzlich kehrten meine Bilder verstärkt zurück.

Es war wie eine Wiederholung des Bildes meines Vaters im Krankenhaus, nur dass ich diesmal eine alte Frau über Jacks Kopf sah, die darauf bestand, dass ich ihm etwas mitteilte. Da er Feuerwehrmann war, ging ich davon aus, dass er nicht unbedingt offen für Ereignisse in der geistigen Welt war. Er rettete Leben, hatte es mit Situationen auf Leben und Tod zu tun; er redete nicht mit Leuten, nachdem sie gestorben waren. Ich versuchte, so gut es ging, sie zu ignorieren. Aber sie redete einfach immer weiter. Jetzt begann Jack, sich zu ärgern. »Was zur Hölle starrst du da an, Tim?« Ich begriff, dass ich mich der Situation stellen musste. Was, wenn ich ihm niemals ihre Botschaft überbrachte? Wie sollte ich mit mir weiterleben? »Er wird denken, ich bin verrückt - zumindest ich weiß, dass ich es nicht bin - aber das war's jetzt, ich sag's ihm. Atme tief durch.«

»Ich muss dir etwas sagen, Jack. Ich sehe Dinge, die man nicht erklären kann. Und manchmal bekomme ich Botschaften.« Jack starrte mich nur an.

»Der einzige Grund, warum ich dir das sage, ist, dass die Stimme dieser Frau in meinem Ohr lauter und lauter wird. Sie will Verbindung mit dir aufnehmen. Je mehr ich sie ignoriere, desto stärker insistiert sie.« Ich dachte schnell nach. »Oh Gott, der wählt gleich den Notruf oder lässt mich in die Irrenanstalt einweisen«, und wartete auf seine Reaktion.

Aber Jack sah mich nur an und sagte: »Okay.«

Ich war schockiert. Der große Feuerwehrmann war offen für das Leben nach dem Tod. »Es ist deine Mutter. Sie will, dass du mit deinem Trauerprozess anfängst.« Ich konnte spüren, wie mein Herz raste, während ich überprüfte, ob er dafür offen war. Er schaute mich einfach nur weiter an und hörte zu. »Sie will, dass du wieder anfängst, mit ihr Witze zu reißen.« Da sah ich, wie diesem Macho von Feuerwehrmann Tränen die Wangen hinunterliefen. Er wandte sich mir zu und flüsterte beinah: »Woher hast du das gewusst?«

»Weil ich sie höre. Wann ist sie gestorben?«

»Erst vor ein paar Wochen. Ich bin das jüngste von vier Kindern einer portugiesischen Familie.« Jetzt schluchzte er. »Ich war der Einzige, der mit ihr Witze gerissen hat. Bei der Beerdigung haben alle geweint, nur ich konnte nicht, ich hielt die ganzen Tränen drinnen. Heute ist das erste Mal, dass ich weine, seit Mutter gestorben ist.«

Dann hörte er auf zu weinen und lächelte. Ich konnte sehen, dass er Frieden gefunden hatte. Er dankte mir für die Botschaft seiner Mutter.

Von der Trauer zur Befreiung

Jack brauchte keine Erklärung. Er musste nichts über Verstorbene oder Energieebenen hören oder eine ausgedehnte Diskussion über spirituelle Theorien führen.

Er hörte einfach nur, dass seine Mutter wollte, dass er wieder zusammen mit ihr Witze riss und - bumm, das war es. Jack war aus der Trauer in die Befreiung gekommen.

So funktionieren die Fenster zur geistigen Welt. Und einfach nur, indem man es wahrnimmt und fühlt, befreit einen das aufs Erstaunlichste, wenn man wegen eines Verlustes trauert. Normalerweise braucht ein Trauerprozess Zeit - darum heißt es ja auch »Prozess«. Und jeder geht damit anders um. Jack hätte schon seine ersten Schritte damit gemacht. Aber als ich sah, wie er buchstäblich direkt in die Befreiung sprang, war das ein Meilenstein für mich. Es gab mir das Gefühl, dass es genau das war, was ich mit meinem Leben machen sollte.

Moment der Erkenntnis:
Konzentration auf das Wesentliche

Natürlich hatte ich damals keine Ideen, wie ich diese Fähigkeit in mein Leben integrieren könnte. Wie könnte ich in Vollzeit trauernden Menschen helfen?

Aber manchmal müssen wir über das Wie gar nicht Bescheid wissen. Oft reicht es, sich nur auf das Wesentliche zu konzentrieren. Dann müssen wir sensibel genug sein, um die Führung zu hören und die Zeichen zu sehen. Wenn die Bilder stark genug sind, werden sich die Leute und Gelegenheiten ergeben. Aber Sie müssen sich wirklich im Klaren darüber sein, was Sie wollen oder Sie werden die Zeichen...

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