Der Beklagtenschutz nach Art. 27 Nr. 2 EuGVÜ.

 
 
Duncker & Humblot (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 8. Januar 2022
  • |
  • 225 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-428-47486-8 (ISBN)
 
Reihe Schriften zum Prozessrecht - Band 105
  • Dissertationsschrift
  • |
  • 1991
  • |
  • Universität Regensburg
  • Deutsch
  • Berlin
  • |
  • Deutschland
  • 18,52 MB
978-3-428-47486-8 (9783428474868)
10.3790/978-3-428-47486-8
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  • Intro
  • Vorwort
  • Inhaltsübersicht
  • Inhaltsverzeichnis
  • Abkürzungsverzeichnis
  • Teil 1: Einführung
  • § 1 Untersuchungsziel
  • § 2 Generalia
  • A. Ratifikationsstand
  • B. Bedeutung des EuGVÜ für die Anerkennung ausländischer Entscheidungen
  • I. Anerkennung ausländischer Entscheidungen vor dem Inkrafttreten des EuGVÜ
  • II. Anerkennung ausländischer Entscheidungen nach Inkrafttreten des EuGVÜ
  • 1. Rechtsvereinfachung durch Vereinheitlichung
  • 2. Einheitliche Interpretation der Anerkennungsversagungsgründe
  • 3. Gleichklang von compétence directe und indirecte
  • 4. Verringerung der Anerkennungsversagungsgründe
  • C. Das Anerkennungssystem des EuGVÜ
  • I. Allgemeine Prinzipien
  • II. Anerkennungsversagungsgründe
  • 1. Anerkennungsversagungsgründe nach Art. 27 EuGVÜ
  • 2. Anerkennungsversagungsgründe nach Art. 28 EuGVÜ
  • a) Der Grundsatz
  • b) Die Ausnahmen
  • III. Der Anerkennungsversagungsgrund Art. 27 Nr. 2 EuGVÜ
  • D. Prozessuale Situationen bei der Anerkennung ausländischer Entscheidungen nach dem EuGVÜ
  • I. Verfahren vor nationalen Gerichten - Art. 26, 31 ff., 46 ff. EuGVÜ
  • 1. Inzidentanerkennung nach Art. 26 Abs. 3 EuGVÜ
  • 2. Feststellungsverfahren gemäß Art. 26 Abs. 2 EuGVÜ
  • 3. Rechtsmittel nach dem 2. und 3. Abschnitt des Titel III EuGVÜ
  • 4. Die Verweisung in Art. 34 Abs. 2 EuGVÜ
  • II. Verfahren vor dem EuGH - Das Auslegungsprotokoll zum EuGVÜ
  • 1. Das Vorabentscheidungsverfahren
  • 2. Die Divergenzvorlage
  • Teil 2: Anwendbarkeit des Art. 27 Nr. 2 EuGVÜ
  • § 3 "Entscheidung" im Sinne von Art. 25 EuGVÜ
  • A. Ex parte ergangene Sicherungsmaßnahmen
  • I. Sachverhalt und Verfahrensgeschichte
  • II. Begründung des EuGH
  • 1. Anwendbarkeit der Art. 27 Nr. 2 EuGVÜ, Art. 46 Nr. 2 EuGVÜ und Art. 47 Nr. 1 EuGVÜ
  • 2. Anwendbarkeit des Titel III EuGVÜ
  • III. Stellungnahme
  • 1. Widersprüchliche Urteilsgründe?
  • 2. Ist das Ergebnis des EuGH auch in der Sache berechtigt?
  • a) "Faires Verhalten" im Sinne von Art. 6 Abs. 1 EMRK
  • b) Der Grundsatz des rechtlichen Gehörs
  • c) Der Verlust des Überraschungseffekts
  • d) Die exorbitanten Foren
  • e) Ergebnis
  • B. Kostenfestsetzungsbeschlüsse
  • I. Die bundesdeutsche Regelung
  • 1. Der Kostenfestsetzungsbeschluß gemäß § 104 ZPO
  • 2. Der Kostenfestsetzungsbeschluß nach § 19 BRAGO
  • II. Die Lösung des französischen Rechts
  • 1. Darstellung
  • 2. Rechtsprechung
  • III. Ergebnis
  • § 4 Verfahrenseinleitende Schriftstücke
  • A. Mahnverfahren nach deutschem Recht
  • I. Sachverhalt und Verfahrensgeschichte
  • II. Lösung des EuGH
  • III. Stellungnahme
  • B. Schriftstücke während des laufenden Verfahrens
  • I. Die Klageerweiterung
  • 1. Sachverhalt
  • 2. Streitstand
  • 3. Stellungnahme
  • a) Vertragsimmanente Auslegung?
  • b) Die Systematik der Art. 27-29, 34 EuGVÜ
  • c) Der Grundsatz des rechtlichen Gehörs
  • d) Die Modifikation durch das 1. Beitrittsübereinkommen von 1978
  • e) Zwischenergebnis
  • II. Klageänderung
  • III. Ergebnis
  • C. Annexentscheidungen, insbesondere Festsetzungsbeschlüsse
  • I. Der Beschluß gemäß § 19 BRAGO
  • 1. Streitstand
  • 2. Stellungnahme
  • a) Unterschiedliche Behandlung der Beschlüsse nach § 104 ZPO und § 19 BRAGO?
  • b) Konsequenzen für die Übermittlung des Antrags nach § 19 Abs. 2 Satz 4 BRAGO
  • 3. Zwischenergebnis
  • II. Die Annexentscheidungen nach §§ 104, 642 a ZPO
  • 1. Anwendbarkeit von Art. 27 Nr. 2 EuGVÜ?
  • a) Bejahende Stimmen
  • b) Ablehnende Ansichten
  • c) Stellungnahme
  • aa) Vergleich der Verfahren nach § 104 ZPO und § 642 a ZPO
  • bb) Insbesondere: Der Grundsatz des rechtlichen Gehörs
  • cc) Zwischenergebnis
  • (1) Unterschiedliche Behandlung der Beschlüsse nach § 104 ZPO und § 642 a ZPO
  • (2) Anwendbarkeit von Art. 27 Nr. 2 EuGVÜ auf den Beschluß nach § 642 a ZPO
  • 2. Konsequenzen für die Übermittlung der Anträge nach § 103 Abs. 2 Satz 1 ZPO und § 642 a Abs. 1 ZPO
  • a) Der Antrag nach § 642 a Abs. 1 ZPO
  • b) Der Antrag gemäß § 103 Abs. 2 Satz 1 ZPO
  • III. Ergebnis
  • § 5 Die Einlassung
  • Teil 3: Die Zustellung des verfahrenseinleitenden Schriftstücks
  • § 6 Ordnungsmäßigkeit der Zustellung
  • A. Beurteilungsmaßstab - Rechtslage
  • B. Übermittlungswege
  • I. Der Regelfall
  • 1. Einschaltung einer "Zentralen Behörde"
  • a) Förmliche Übermittlung
  • b) Formlose Übermittlung
  • 2. Bilaterale Zusatzabkommen: "Unmittelbarer Geschäftsverkehr"
  • II. Die Ausnahmen: Der konsularische und der diplomatische Weg
  • 1. Der diplomatische Weg
  • 2. Der konsularische Weg
  • III. Fakultative Wege
  • 1. Unmittelbare Übermittlung durch diplomatische oder konsularische Vertreter
  • 2. Andere unmittelbare Übermittlungsformen
  • a) Die Regelung in Art. 10 HZÜ 1965
  • b) Zustellungen nach Belgien
  • c) Übermittlungen in die Bundesrepublik Deutschland
  • d) Die anderen EuGVÜ-Altvertragsstaaten
  • IV. Fazit
  • C. Insbesondere: Die fiktiven Zustellungsformen
  • I. Das Problem
  • II. Die Zustellungssysteme der EuGVÜ- Altvertragsstaaten
  • 1. Der französische Rechtskreis
  • 2. Die deutsche Rechtsordnung
  • 3. Schlußfolgerungen
  • III. Der Einfluß der staatsvertraglichen Regelungen
  • 1. Streitstand
  • 2. Stellungnahme
  • a) Der Wortlaut
  • b) Die Materialien
  • c) Insbesondere: Die Verhandlungen
  • d) Ergebnis
  • D. Übersetzung des verfahrenseinleitenden Schriftstücks
  • I. Staatsverträge
  • 1. Formlose Übermittlung
  • 2. Förmliche Übermittlung
  • 3. Bilaterale Zusatzvereinbarungen
  • II. Mitteilung der fiktiven Zustellung
  • III. Ergebnis
  • § 7 "Rechtzeitige Zustellung" gemäß Art. 27 Nr. 2 EuGVÜ
  • A. Beginn der Verteidigungsfrist
  • I. Mögliche oder tatsächliche Kenntnisnahme
  • II. Fiktive oder effektive Zustellung
  • 1. Das allgemeine Problem
  • 2. Auswirkungen auf die Rechtzeitigkeitsprüfung
  • a) Stellung des EuGH
  • b) Kritik am Ergebnis des EuGH
  • c) Weiterentwicklung der EuGH-Rechtsprechung
  • aa) Nach ordnungsgemäßer Zustellung eintretende außergewöhnliche Umstände
  • bb) Die für die Rechtzeitigkeitsprüfung beachtlichen Umstände
  • 3. Stellungnahme
  • a) Unvorhersehbarkeit der Anerkennung
  • aa) Erweiterung der zweitrichterlichen Wertungsmöglichkeiten
  • bb) Verlust an Rechtssicherheit
  • cc) Konsequenzen
  • b) Die Interessenlage der Parteien
  • c) Art. 15 HZÜ 1965 und Art. 27 Nr. 2 EuGV
  • aa) Art. 15 Abs. 2 HZÜ 1965
  • (1) Das Urteil der französischen Cour de cassation vom 16.12.1980
  • (2) Übertragbarkeit auf Art. 27 Nr. 2 EuGVÜ?
  • (3) Der umgekehrte Fall
  • bb) Art. 15 Abs. 1 HZÜ 1965
  • cc) Zwischenergebnis
  • III. Lösungsvorschlag
  • 1. Unterschiedliche Zustellungssysteme
  • 2. Abweichende fiktive Zustellungssysteme
  • IV. Ergebnis
  • B. Länge der Verteidigungsfrist
  • I. Situation
  • II. Das Ziel: Rechtssicherheit
  • 1. Art. 15 HZÜ 1965
  • 2. Abstrakte Fallkonstellationen
  • a) Untergrenze
  • b) Obergrenze
  • 3. Ergebnis
  • III. Insbesondere: Widerspruchs- oder Einspruchsfrist?
  • § 8 Verhältnis von Ordnungsmäßigkeit und Rechtzeitigkeit
  • A. Alternative oder kumulative Anerkennungsversagungsgründe?
  • I. Fehlende Rechtzeitigkeit
  • II. Fehlende Ordnungsmäßigkeit
  • 1. Streitstand
  • 2. Stellung des EuGH
  • a) Bisherige Rechtsprechung des EuGH
  • b) Das Urteil des EuGH vom 3.7.1990
  • aa) Sachverhalt und Prozeßgeschichte
  • bb) Das Ergebnis samt Begründung
  • 3. Stellungnahme
  • a) Der Wortlaut des Art. 27 Nr. 2 EuGVÜ
  • aa) Die Beschlüsse des Bundesgerichtshofs vom 17.12.1987 und 22.9.1988
  • (1) Der Beschluß vom 17.12.1987
  • (2) Der Beschluß vom 22.9.1988
  • bb) Anerkennungsvoraussetzung oder -versagungsgrund?
  • b) Der Wille des "Gesetzgebers"
  • c) Der Zweck des Art. 27 Nr. 2 EuGVÜ - teleologische Reduktion?
  • aa) Der Ausgangspunkt
  • bb) Die fehlende oder fehlerhafte Übersetzung
  • (1) Die Risiken
  • (2) Die Staatsverträge
  • (3) § 184 GVG
  • (4) Die Rechtsprechung der Altvertragsstaaten
  • (5) Zwischenergebnis
  • cc) Fehlende Einschaltung einer deutschen Behörde
  • (1) Souveränitätsüberlegungen
  • (2) Die Warnfunktion
  • (3) Zwischenergebnis
  • dd) Sonstige Übermittlungsfehler
  • ee) Fazit und Konsequenzen
  • (1) Das Ergebnis
  • (2) Beachtung der Zustellungsverträge
  • (3) remise au parquet
  • B. Heilung von Ordnungsmäßigkeitsmängeln?
  • I. Nationale - internationale Zustellungen
  • II. Ausgehende - eingehende Ersuchen
  • 1. Erststaatliche Heilungsvorschriften
  • 2. Zweitstaatliche Heilungsnormen
  • a) Diskussionsstand
  • b) Stellungnahme
  • § 9 Verteidigungsobliegenheit des mangelhaft Geladenen?
  • A. Das Problem samt Meinungsstand
  • I. Situation
  • II. Ausgangsfrage
  • III. Die Antworten
  • B. Stellungnahme
  • I. Das Argument aus Art. 38 EuGVÜ
  • II. Präklusion der Rüge von Zustellungsmängeln als allgemeines Prinzip der internationalen Urteilsanerkennung?
  • 1. Allgemeine Verfahrensnormen
  • 2. Art. 2 c Nr. 2 deutsch-niederländischer Anerkennungs- und Vollstreckungsvertrag
  • III. Die Interessenlage
  • 1. Das staatliche Interesse
  • 2. Die Interessen der Verfahrensbeteiligten
  • a) Die Interessen des Klägers
  • b) Die Interessen des Beklagten
  • aa) Einlasung
  • bb) Einschaltung in das erstinstanzielle Verfahren
  • cc) Einlegung von Rechtsmitteln
  • IV. Ergebnis
  • Teil 4: Die Überprüfung durch den Zweitrichter
  • § 10 Prüfung von Amts wegen sowie Darlegungs- und Beweislast
  • A. Prüfung von Amts wegen
  • I. Die Rechtsprechung der EuGVÜ-Altvertragsstaaten
  • II. Die Literatur
  • 1. Prüfung von Amts wegen
  • 2. Prüfung auf Einrede
  • 3. Lösung nach innerstaatlichem Recht
  • III. Würdigung
  • 1. Tatsachenermittlung oder -beibringung?
  • 2. Prüfung von Amts wegen?
  • a) In der ersten Instanz
  • b) Im Rechtsmittelverfahren
  • 3. Ergebnis
  • B. Darlegungs- und Beweislast
  • I. Streitstand
  • II. Stellungnahme
  • 1. Der Grundsatz
  • 2. Die Ausnahme
  • a) Automatische Anerkennung
  • b) Wortlaut der Art. 27 f. EuGVÜ
  • c) Art. 46 Nr. 2 EuGVÜ
  • 3. Ergebnis
  • § 11 Die Prüfungskompetenz des Zweitrichters im Verhältnis zum Erstrichter
  • A. Der Erstrichter weist den Rechtsbehelf des Schuldners als verspätet zurück
  • B. Der Erstrichter bejaht die Ordnungsmäßigkeit der Zustellung
  • C. Der Rechtsstreit Pendy Plastic ./. Pluspunkt
  • I. Sachverhalt
  • II. Stellungnahme
  • 1. Das Ergebnis
  • 2. Die Begründung
  • III. Ergebnis
  • D. Das Verfahren Debaeker/Plouvier ./. Bouwman
  • I. Zustellung unter Wahrung einer vom Erstrichter gesetzten Frist
  • II. Art. 27 Nr. 2 EuGVÜ auch auf rein inländische Rechtsstreite anwendbar?
  • E. Ergebnis
  • Teil 5: Zusammenfassung
  • Literaturverzeichnis

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