Liköre

 
Franz Brandl (Autor)
 
Random House ebook (Verlag)
1. Auflage | erschienen am 12. Oktober 2011 | 256 Seiten
 
E-Book | PDF mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-641-57068-2 (ISBN)
 
'Wer Sorgen hat, hat auch Likör.'
Dieser Spruch der 'Frommen Helene' von Wilhelm Busch hat bis heute nichts von seiner Gültigkeit verloren. Liköre zählen zu den meist gekauften Spirituosen der Welt und sowohl die Vielfalt als auch der Verbrauch sind in den letzten Jahren stark angestiegen. Fast jeder namhafte Spirituosenhersteller erweitert sein Sortiment um das vielversprechende Segment der Liköre. So dringen beliebte wie kreative Sorten wie z.B. Ingwer-, Rhabarber- oder Walnussliköre in den Markt. In diesem Standardwerk werden mehr als die wichtigsten 100 Liköre vorgestellt. Ihre Portraits geben Auskunft über Geschichte, Herstellung, Qualität, Preis und Verwendung. Die neuen Mixrezepte des Barmeisters und Bestsellerautors Franz Brandl zeigen nicht nur die optimale Verwendung der Liköre, sondern sie machen Lust auf mehr. Ob pur oder in Drinks - ihre Vielseitigkeit kennt keine Grenzen.


Franz Brandl ist einer der ersten offiziellen deutschen Barmeister. Er eröffnete und leitete in München als Barchef der ersten Stunde 'Harry's New York Bar' und Eckart Witzigmanns Bar im weltberühmten Drei-Sterne-Restaurant 'Aubergine'. Er ist maßgeblich am Entstehen der jüngsten Cocktailära beteiligt, zugleich ist Franz Brandl Autor mehrerer sehr erfolgreicher Bücher, die mit Silber- und Goldmedaillen der 'Gastronomischen Akademie Deutschlands' ausgezeichnet wurden. Für das Buch 'Cocktails hoch 3' erhielt er den Gourmand World Cookbook Award.
Deutsch
7,22 MB
978-3-641-57068-2 (9783641570682)
3641570689 (3641570689)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Franz Brandl ist einer der ersten offiziellen deutschen Barmeister. Er eröffnete und leitete in München als Barchef der ersten Stunde "Harry's New York Bar" und Eckart Witzigmanns Bar im weltberühmten Drei-Sterne-Restaurant "Aubergine". Er ist maßgeblich am Entstehen der jüngsten Cocktailära beteiligt, zugleich ist Franz Brandl Autor mehrerer sehr erfolgreicher Bücher, die mit Silber- und Goldmedaillen der "Gastronomischen Akademie Deutschlands" ausgezeichnet wurden. Für das Buch "Cocktails hoch 3" erhielt er den Gourmand World Cookbook Award.
1 - Inhalt [Seite 6]
2 - Vorwort [Seite 7]
3 - Geschichte der Liköre [Seite 9]
4 - Der Likörmarkt [Seite 11]
5 - Fachbegriffe [Seite 13]
6 - Kleines Abc der Liköre [Seite 15]
7 - Fruchtlikör [Seite 17]
7.1 - Etter [Seite 19]
7.2 - Chambord [Seite 21]
7.3 - Lantenhammer [Seite 23]
7.4 - Dolfi [Seite 25]
7.5 - Midori [Seite 27]
7.6 - Bailoni [Seite 29]
7.7 - Passoã [Seite 31]
7.8 - De Kuyper [Seite 33]
7.9 - Marie Brizard [Seite 35]
7.10 - Bols [Seite 37]
7.11 - Lapponia [Seite 39]
7.12 - Xanté [Seite 41]
7.13 - Godet Pearadise [Seite 43]
8 - Kräuter- & Gewürzlikör [Seite 45]
8.1 - Chartreuse [Seite 47]
8.2 - Bénédictine DOM [Seite 49]
8.3 - Original Ettaler [Seite 51]
8.4 - Rutte [Seite 53]
8.5 - Molinari [Seite 55]
8.6 - Vaccari Nero [Seite 57]
8.7 - Escorial [Seite 59]
8.8 - Gilka [Seite 61]
8.9 - Túnel [Seite 63]
8.10 - Marie Brizard [Seite 65]
8.11 - 12 Gold [Seite 67]
8.12 - Galliano Vanilla [Seite 69]
8.13 - Becherovka [Seite 71]
9 - Bitterlikör [Seite 73]
9.1 - Aperol [Seite 75]
9.2 - Nonino [Seite 77]
9.3 - Lantenhammer [Seite 79]
9.4 - Averna [Seite 81]
9.5 - Ramazzotti [Seite 83]
9.6 - Fernet-Branca [Seite 85]
9.7 - Cynar [Seite 87]
9.8 - Kuemmerling [Seite 89]
9.9 - Radeberger [Seite 91]
9.10 - Rossbacher [Seite 93]
9.11 - Gurktaler [Seite 95]
9.12 - Borgmann [Seite 97]
9.13 - Zwack Unicum [Seite 99]
10 - Orangenlikör [Seite 101]
10.1 - Cointreau [Seite 103]
10.2 - Grand Marnier [Seite 105]
11 - Curaçao [Seite 107]
11.1 - Bols [Seite 109]
11.2 - De Kuyper [Seite 111]
12 - Likörspezialitäten [Seite 113]
12.1 - A & A [Seite 115]
12.2 - Coeur du Breuil [Seite 117]
12.3 - After Shock Red [Seite 119]
12.4 - Bols [Seite 121]
12.5 - Licor 43 [Seite 123]
12.6 - The Bitter Truth [Seite 125]
12.7 - Andalö [Seite 127]
12.8 - Tujador [Seite 129]
12.9 - Figenza [Seite 131]
12.10 - Agwa [Seite 133]
12.11 - Alizé Bleu [Seite 135]
12.12 - Pama [Seite 137]
12.13 - Chase [Seite 139]
12.14 - Hpnotiq [Seite 141]
12.15 - St. Germain [Seite 143]
12.16 - Domaine de Canton [Seite 145]
12.17 - Meukow [Seite 147]
12.18 - Capri [Seite 149]
12.19 - Pimm's [Seite 151]
12.20 - Southern Comfort [Seite 153]
12.21 - Kwai Feh [Seite 155]
12.22 - Bols [Seite 157]
12.23 - Mandarine Napoléon [Seite 159]
12.24 - Luxardo [Seite 161]
12.25 - Pisang Ambon [Seite 163]
13 - Kirschlikör [Seite 165]
13.1 - Heering [Seite 167]
13.2 - Schladerer [Seite 169]
13.3 - Gabriel Boudier [Seite 171]
14 - Pfirsichlikör [Seite 173]
14.1 - Pêcher Mignon [Seite 175]
14.2 - De Kuyper [Seite 177]
15 - Cassis [Seite 179]
15.1 - Védrenne [Seite 181]
15.2 - L'Heritier Guyot [Seite 183]
15.3 - Lejay [Seite 185]
15.4 - Merlet [Seite 187]
16 - Kokos- & Nusslikör [Seite 189]
16.1 - Batida de Côco [Seite 191]
16.2 - Pitú [Seite 193]
16.3 - Malibu [Seite 195]
16.4 - Koko Kanu [Seite 197]
16.5 - Disaronno Originale [Seite 199]
16.6 - Toschi [Seite 201]
17 - Kaffee- & Kakaolikör [Seite 203]
17.1 - Kahlúa [Seite 205]
17.2 - Tia Maria [Seite 207]
17.3 - Borghetti [Seite 209]
17.4 - Illyquore [Seite 211]
17.5 - Bols [Seite 213]
18 - Schokoladen- & Creamlikör [Seite 215]
18.1 - Mozart White [Seite 217]
18.2 - Amarula [Seite 219]
18.3 - Baileys [Seite 221]
18.4 - Crema de Alba [Seite 223]
18.5 - Sangster's [Seite 225]
18.6 - Dooley's [Seite 227]
18.7 - El Dorado [Seite 229]
18.8 - Mulata [Seite 231]
19 - Whiskylikör [Seite 233]
19.1 - Drambuie [Seite 235]
19.2 - Old Pulteney [Seite 237]
19.3 - Glayva [Seite 239]
19.4 - Slyrs [Seite 241]
19.5 - Zuidam [Seite 243]
20 - Gläser - die richtige Wahl [Seite 245]
21 - Barausrüstung & Mixtipps [Seite 247]
22 - Hersteller/Importeure [Seite 249]
23 - Bezugsquellen [Seite 252]
24 - Register [Seite 253]
25 - Dank [Seite 255]
26 - Über den Autor [Seite 256]
27 - Impressum [Seite 257]
Kaffee- & Kakaolikör (S. 202-203)

Süße Liköre aus bitteren Bohnen

Die Getränke aus den aromatischen Bohnen sind weltweit beliebt und bekannt. Ihre jederzeitige Verfügbarkeit veranlasst heute niemanden mehr dazu, sich in Erinnerung zu bringen, dass Kaffee und Kakao einmal begehrte und rare Luxusartikel waren. Außer zum direkten Trinkgenuss sind beide wichtige Komponenten bei der Süßwaren- und Likörherstellung.

Der Ursprung


Kaffeelikör
Grundlage des Kaffeelikörs sind die Kaffeebohnen, die in den rot? eischigen Früchten des Kaffeestrauchs wachsen. Seine Heimat liegt in Ostafrika, im heutigen Äthiopien. Von da gelangte er in den Orient und die Türkei und schließlich im 17. Jahrhundert auch nach Europa. Bald konnte die Nachfrage nicht mehr gedeckt werden, und man suchte neue Anbaugebiete. Auf diese Weise gelangte der Kaffee nach Süd- und Mittelamerika, wo viele Regionen hervorragende klimatische Bedingungen boten. Der Weg vom Kaffee zum Likör war nicht weit, und außer den großen Marken entwickelten sich viele Kaffeeliköre, die jedoch keine internationale Verbreitung fanden.

Kakaolikör
Während der Kaffee von Europa nach Amerika kam, ist der Kakao amerikanischen Ursprungs und kam auf umgekehrtem Weg zu uns. »Xocoatl« (unsere spätere Schokolade) hieß das Getränk, das die spanischen Eroberer zu Beginn des 16. Jahrhunderts in Mexiko kennenlernten. Der Kakaobaum, von dessen aztekischem Namen »Cacahuatl« der Kakao abstammt, wird außer in Süd- und Mittelamerika heute auch in den tropischen Gebieten Afrikas und Asiens angebaut. Handelsschiffe aller Nationen brachten die vorher unbekannten Früchte, Gewürze und auch den Kakao nach Europa. Destillerien, die in Hafenstädten ansässig waren und dadurch Zugang zum Gewürzhandel hatten, dürften die ersten Hersteller gewesen sein. Während sich bei den Kaffeelikören erst im 20. Jahrhundert große Einzelmarken entwickelten, war der Kakaolikör von jeher ein Produkt der großen Likörsortimentsproduzenten.

Die Herstellung


Kaffeelikör Frisch gerösteter und anschließend gemahlener Kaffee ist die Basis. Dieser wird perkoliert, d. h. ständig mit Alkohol übergossen, um die Aromastoffe auszuziehen. Dazu kommen dann Gewürze wie Zimt und Vanille sowie weiterer Alkohol, Zucker und Wasser. Kakaolikör Während der braune Kakaolikör auch pur getrunken wird, ist der etwas süßere weiße fast ausschließlich den Mixgetränken vorbehalten. Der weiße, wasserklare ist meist ein reines Destillatserzeugnis, der braune meist eine Mischung von Mazerat und Destillat und unterscheidet sich vom weißen außer in der Farbe durch einen herberen, kräftigeren Kakaogeschmack. Kakaolikör wird aus Kakaobohnen, Zucker und Neutralalkohol hergestellt und eventuell mit Kirschwasser und Vanille abgerundet.

Dateiformat: PDF
Kopierschutz: Wasserzeichen-DRM (Digital Rights Management)

Systemvoraussetzungen:

Computer (Windows; MacOS X; Linux): Verwenden Sie zum Lesen die kostenlose Software Adobe Reader, Adobe Digital Editions oder einen anderen PDF-Viewer Ihrer Wahl (siehe E-Book Hilfe).

Tablet/Smartphone (Android; iOS): Installieren Sie die kostenlose App Adobe Digital Editions oder eine andere Lese-App für E-Books (siehe E-Book Hilfe).

E-Book-Reader: Bookeen, Kobo, Pocketbook, Sony, Tolino u.v.a.m. (nur bedingt: Kindle)

Das Dateiformat PDF zeigt auf jeder Hardware eine Buchseite stets identisch an. Daher ist eine PDF auch für ein komplexes Layout geeignet, wie es bei Lehr- und Fachbüchern verwendet wird (Bilder, Tabellen, Spalten, Fußnoten). Bei kleinen Displays von E-Readern oder Smartphones sind PDF leider eher nervig, weil zu viel Scrollen notwendig ist. Mit Wasserzeichen-DRM wird hier ein "weicher" Kopierschutz verwendet. Daher ist technisch zwar alles möglich - sogar eine unzulässige Weitergabe. Aber an sichtbaren und unsichtbaren Stellen wird der Käufer des E-Books als Wasserzeichen hinterlegt, sodass im Falle eines Missbrauchs die Spur zurückverfolgt werden kann.

Weitere Informationen finden Sie in unserer E-Book Hilfe.


Download (sofort verfügbar)

19,99 €
inkl. 19% MwSt.
Download / Einzel-Lizenz
PDF mit Wasserzeichen-DRM
siehe Systemvoraussetzungen
E-Book bestellen