Martin Buber

Was es heißt, ein Mensch zu sein. Biografie
 
 
Gütersloher Verlagshaus
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 23. Oktober 2017
  • |
  • 976 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-641-20056-5 (ISBN)
 
»Mit Buber zu denken heißt, Menschlichkeit zu erfahren.« (Dominique Bourel)


»Lasst uns den Menschen verwirklichen!« Mit diesem Appell beendet der deutsche Jude Martin Buber 1953 seine Dankesrede zur Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels. Im Auditorium: nicht wenige, die acht Jahre zuvor noch Nazi-Uniformen getragen hatten! Aber gerade das macht deutlich, worum es Buber ging: Wie wird und wie bleibt ein Mensch wirklich Mensch?
Dominique Bourel erzählt in dieser monumentalen Biografie den Lebens- und Denkweg Martin Bubers. Er zeigt ihn als einen Hüter der Menschlichkeit in einem unmenschlichen Jahrhundert. Ein Lebensweg in einer Haltung, die gerade in dieser Zeit Vorbild sein kann!

  • Deutsch
  • Gütersloh
  • |
  • Deutschland
  • 30
  • |
  • 30 s/w Abbildungen
  • |
  • mit 16-seitigem Bildteil
  • 12,18 MB
978-3-641-20056-5 (9783641200565)
3641200563 (3641200563)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Dominique Bourel, geboren 1952, lehrte als Philosoph und Religionshistoriker an der Sorbonne in Paris. Er ist ein international ausgewiesener Spezialist für die deutsche Ideengeschichte und hat Lehraufträge u.a. in Jerusalem und Berlin wahrgenommen. Im Jahr 2005 erhielt er den deutsch-französischen Parlamentspreis für sein Buch »Moses Mendelssohn: Die Geburt des modernen Judentums«.

INHALT

Einführung

Eine vielschichtige Rezeption

Durch zwei Jahrhunderte

ERSTER TEIL

I. Eine ostjüdische Kindheit

Eine galizische Kindheit

Haskala und Orthodoxie

Salomon Buber

Erste Studien

Zwischen Natur und Philosophie

II. Eine jüdische »Renaissance« im Europa der Wissenschaft

Leipzig

Ein Berliner Sommer

Die Begegnung mit Achad Haam

Der Berliner Zionismus

Die Zukunft des Judentums

Die Begegnung mit Paula

Der III. Zionistenkongress

Wieder in Berlin

Vom Simmel-Privatissimum zur jüdischen Renaissance

Der Zionist und der Anarchist

Die jüdische Renaissance

III. Die Seele des Zionismus nähren

Jenseits des diplomatischen Zionismus

Erste Konfrontation mit Nordau

Die offizielle Gründung der Demokratischen Fraktion

Das Verhältnis zu Herzl

IV. Die Hebung der jüdischen Kultur

Warum eine Hochschule?

Der Jüdische Verlag

Die Hochschule kommt voran . im Wechselschritt

Was ist jüdische Moderne?

V. Zionismus: Die Zeit der Zweifel und der Zerrissenheit

Die Folgen der Altneuland-Affäre

Die Konfrontation mit Herzl

Das Ende der Demokratischen Fraktion?

Die ugandische Versuchung

Die Zeit der Zweifel

Der Tod Herzls

Der Zionismus nach Herzl

VI. An den Vorposten der intellektuellen Welt

Herr Doktor Buber

Der Kardinal und der Schuster

Die Buchreihe Die Gesellschaft

ZWEITER TEIL

VII. Der Mann, der der Welt den Chassidismus nahebrachte

Unterwegs zum Chassidismus

Rabbi Nachman

Die Rezeption des Rabbi Nachman

Umzug nach Berlin

Eine sehr diskrete Heirat

Die Legende des Baalschem

Die Theorie des jüdischen Mythos

Die Schlüsselbegriffe des Chassidismus

Abermals eine begeisterte Aufnahme

Die Ekstatischen Konfessionen

Was ist Ekstase?

Von der Ekstase zum Mythos

VIII. Prag und die Reden über das Judentum

Bar Kochba

»Das Judentum und die Juden«104

»Das Judentum und die Menschheit«

»Die Erneuerung des Judentums«

Drei grundlegende Reden für die Juden Europas

IX. Vor dem Krieg: Zwischen universeller Kultur und Zionismus

Was ist Mystik?

Die chinesischen Werke

Die zionistische Tätigkeit

Nun ist wieder von der Hochschule die Rede

X. Was ist die Verwirklichung?

Die Begegnung mit Agnon

Mariä Verkündigung

Die Anthologie Vom Judentum

Das Kalevala und das Mabinogi

XI. Verblendungen und Desillusionierungen: Der »Große Krieg«

Der Forte-Kreis

»Kriegsbuber«

Die Mobilmachung der Intellektuellen

Verteidigung des Orients

XII. Die Gründung der Zeitschrift Der Jude

Heppenheim, ein Philosoph auf dem Lande

Die Rezeption von Der Jude

XIII. Deutsch-jüdische Symbiose versus Zionismus: Die Debatte mit Hermann Cohen

Volk gegen Staat

Max Brod, Stefan Zweig und der Kosmopolitismus

Die Judenzählung

An der Front der Kultur und der Jugend

Kafka in Der Jude

XIV. Vom Sieg des Zionismus zur Niederlage Deutschlands

Ein jüdischer Staat mit Kanonen, Flaggen und Orden?

Der Grundstein zur Hebräischen Universität

Incipit vita nova

Auf dem Weg zur Revolution?

DRITTER TEIL

XV. Zwischen Jerusalem und Weimar

Nach Palästina gehen?

Das tragische Ende Landauers

Der heilige Weg

Betrachtung über Jesus

Der Weg zur Freiheit

Religion und Glaube

Von der Universität zum Lehrhaus

XVI. Die Anfänge der arabischen Frage

Tagore in Deutschland

Die Verwirrspiele Englands

Die Debatte mit Scholem

Die arabische Frage im Mittelpunkt des Zionistenkongresses

Das Ende des politischen Buber?

XVII. Vom Lehrhaus zu Ich und Du

Das erste Weißbuch und die Ausbreitung des Antisemitismus

Der Aufstieg des Nationalsozialismus, schon jetzt

»Die Ruhe vor dem Sturm«

Die Genese von Ich und Du

XVIII. Ich und Du, das Hauptwerk

Die Quellen von Ich und Du

Die Rezeption von Ich und Du

Die Reden über das Judentum

Jude sein ohne das Gesetz?

XIX. Von einer Universität zur anderen

Das erste Berliner Pogrom

Eine »palästinensische Volkshochschule«?

Das verborgene Licht

Das Kind und die Erziehung

Die Eröffnung der Hebräischen Universität

Der Friedensbund Brit Schalom

XX. Die Bibelübersetzung

Zweistimmig übersetzen

Rezeption der Genesis

Die Kracauer-Affäre

XXI. Vom interreligiösen Dialog zur Entwicklung in Palästina

Die Kreatur

Die Zukunft Palästinas

Palästina, endlich!

Ein neuer Menschentyp?

Ein Lehrstuhl an der Hebräischen Universität?

Die Ehrung einer Generation

Heppenheim und andere Tagungen

Die Gespräche von Pontigny

Die Spannungen in Palästina nehmen zu

Ein bewegtes Familienleben

Das Hebräische, eine lebende Sprache

Den Frieden lehren

Der letzte Kongress

XXII. Der mörderische Sommer

Brit Schalom, ein Ausweg?

Plädoyer für eine neue menschliche Gemeinschaft

Die zionistische Führung in der Krise

Der Tod Rosenzweigs

XXIII. Vor dem Sturm

Dem Abgrund entgegen

Königtum Gottes

Fortgehen oder mit den Nazis debattieren?

Kampf um Israel

VIERTER TEIL

XXIV. Die tragische Beschleunigung der Geschichte

Der letzte jüdisch-christliche Dialog

Der Donnerschlag

Buber, »jüdischer Buchhändler«

Widerstand durch Erziehung

Glaube und politisches Leben

Antisemitismus: Die Zeit der Verwirrung

Die Wiedereröffnung des Lehrhauses

XXV. Die Zeit der Entscheidung

Redeverbot

Auf dem Weg zu einem Lehrstuhl für Soziologie

Die Frage an den Einzelnen

Die Übersetzung von Ich und Du

XXVI. Endlich Palästina!

Mit sechzig Jahren ein neuer Aufbruch

Jerusalem 1938

Der Kampf geht weiter

Kontroverse mit Gandhi

XXVII. Der Krieg von Jerusalem aus gesehen

Gegen den jüdischen Terrorismus

Das Echo des Krieges

Zur Einheit (Ichud)

Eine Zeit intensiver Kreativität

Angesichts der Schoa

XXVIII. Den Staat aufbauen oder die Welt reparieren?

Moses

Ein Jude in Europa

FÜNFTER TEIL

XXIX. 1948 - die Niederlage des Zionismus?

Abu Tor verlassen

Eine neue Ära beginnt

Der Weg des Menschen

XXX. Die Wiedereröffnung des Dialogs

Die Sorge um die Erziehung

Die Zeitschrift Esprit

Wiederaufnahme der Verbindung mit Deutschland

XXXI. Auf dem Weg zum Weltruhm

Zurück zum Problem des Bösen

Polemik mit Jung

Gottesfinsternis

XXXII. Die Araber als Nachbarn

Akademische Anerkennung

Die immer noch brennende arabische Frage

Ein komplexes Verhältnis zur religiösen Tradition

XXXIII. Der unermüdliche Reisende

Anthropologie und Psychiatrie

Die Konfrontation mit...

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