Doof it yourself

Erste Hilfe für die Generation Doof
 
 
Lübbe (Verlag)
1. Auflage | erschienen am 21. April 2011 | 399 Seiten
 
E-Book | ePUB mit Wasserzeichen-DRM | Systemvoraussetzungen
978-3-8387-0902-4 (ISBN)
 
Doof it Yourself ist das Lösungsbuch zum Spiegel-Bestseller Generation Doof: ein humorvoller Ratgeber für alle, die schon immer geahnt haben, dass es nicht ohne Wissen und Ahnung geht. Weiss und Bonner präsentieren ausgewählte Notfall-Maßnahmen und Hilfe zur Selbsthilfe für alle, die trotz Halbbildung und Realitätsferne im Leben weiterkommen wollen. Junge Verwirrte, Halbwisser und Bildungsmuffel erfahren, was für das Leben der Generation Doof entscheidend ist: Wie groß ist die Chance, durch eine Castingshow ein Star zu werden? Was gehört heute zur Allgemeinbildung, was kann man getrost vergessen? Warum werden unsere Kinder Tyrannen? Wo ist der Ausgang aus der Generation Praktikum? Was ist ein Heiratsversprechen im Chat wert?
Luebbe Digital Ebook
1. Aufl. 2011
Deutsch
10,43 MB
978-3-8387-0902-4 (9783838709024)
3838709020 (3838709020)
weitere Ausgaben werden ermittelt
"Vorurteil 1: Mit vierzig ist man zum Kinderkriegen eh zu alt (S. 340-341)

»Ich habe ein Patenkind, und das reicht mir. Eigene standen für meinen Mann und mich nie zur Diskussion. Und nun bin ich sechsunddreißig, will immer noch nicht und fände mich langsam auch zu alt dafür.«
AnNa R., Rosenstolz

Ina, die gerade als Praktikantin in einer großen Werbeagentur angefangen hat, will einmal Kinder haben. Das weiß die Fünfundzwanzigjährige ganz genau, als sie in der Firmenkantine sitzt und tönt: »Mit vierzig ist man immer noch jung, hat aber schon alles erlebt und kann als reife Mutter seinem Kind wirklich was bieten!« Neben Ina sitzt Wibke, Anfang vierzig und Marketingleiterin. Sie verkneift sich ein bitteres Lächeln. So wie Ina hatte sie sich das auch einmal vorgestellt. Aber dann war alles anders gekommen: Nach der Uni bekam sie einen Job in der Marketingabteilung einer großen Brauerei und dachte erst mal jahrelang eher an Alkohol als an Abkömmlinge.

Eine Beziehung reihte sich an die andere, nach Marc kam Maik, dann Udo. Wibke seufzt kurz und schaufelt sich ein Stück Kantinenschnitzel mit Sahnesoße rein. Sie erinnert sich noch gut an den Tag, als sie fünfunddreißig wurde. Auf ihrer Party hatte ein Bekannter Jörg angeschleppt. Liebe auf den ersten Blick und endlich der geeignete Kandidat, um es doch noch mit dem Nachwuchs zu versuchen. Doch auch neun Monate später träumte Wibke noch immer davon, endlich Dauergast im Stillcafé zu sein. Denn nun, da sie wollte, wollte es einfach nicht klappen. Künstliche Befruchtung kam für sie nie in Frage, und so gab Wibke den Traum vom eigenen Kind schließlich auf.

Wie der kinderlosen Marketingfrau geht es vielen Wunschmüttern aus der Generation Doof. Sie zögern oft so lange, bis sie das Gefühl haben, nun ohnehin nichts mehr ändern zu können. Kein Wunder, dass wir glauben, wir hätten genug Zeit: Das Vorbild der glücklichen VIP-Mamis im fortgeschrittenen Alter schreit uns überall aus den Boulevardmagazinen und Klatschspalten entgegen. Von Madonna über Marcia Cross, Sandra Maischberger und Bärbel Schäfer können wir überall im TV sehen, wie schön, fit, erfolgreich und entspannt späte Mütter sind. Alles nur ein Traum aus der Glamour-Welt der Prominenten?

Nein. In Deutschland liegt das Durchschnittsalter fürs erste Kind inzwischen bei fast 28 Jahren – vor zwanzig Jahren lag es noch bei 24,6 Jahren. Und die Zahl der Schwangerschaften über vierzig steigt, obwohl der Höhepunkt der Fruchtbarkeit mit dreißig überschritten ist und eine werdende Mutter ab 35 Jahren als Risikoschwangere gilt. Dass das Risiko von Fehlgeburten und Erkrankungen des Kindes in diesem Alter höher ist, muss heute keine Frau mehr an der Schwangerschaft hindern, wenn man dem Bochumer Gynäkologen Dr. Lothar Loch glaubt, der Landesvorsitzender beim Berufsverband der Frauenärzte ist. »Frauen in der Altersgruppe zwischen 35 und 45 entscheiden sich bewusster für eine Schwangerschaft und sind bereit, alles dafür zu tun, um auf natürliche Weise schwanger zu werden und es zu bleiben«, sagt er. »Natürlich gibt es Risiken, doch die können mit einer aufmerksamen und gewissenhaften Betreuung minimiert werden.«"

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